improvisieren

von velvetunderground, 26.11.04.

  1. velvetunderground

    velvetunderground Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.03.04
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.11.04   #1
    hi
    folgendes frage:
    woher weiß ich mit welcher tonlage ich improvisieren muß?
    zb.:wenn die akkordfolge G D A ist in welcher tonart improvisiere ich beim solo? gibt es da ein idiotensicheres schema was leicht zu verstehen ist?
    ich glaube zu wissen das man wissen muß in welcher tonart das stück geschrieben ist aber woher weiß ich das?ist das oben genannte beispiel in G?
    hat das irgendetwas mit den kadenzen (G C D -F BB C-A D E)zu tun?
    hoffe einer kann mir eine leichte erklärung geben...
    mfg
    rene
     
  2. stringsurfer

    stringsurfer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    25.08.05
    Beiträge:
    140
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.11.04   #2
    Jepp, du musst die Tonart rausfinden, da diese die Tonleiter und somit die Töne stellt, die sich am ehesten zum Solieren eignen. In deinem Fall wäre die Tonart G-lydisch. Die Tonleiter von G-lydisch ist identisch mit der von D-Dur, nur dass der Grundton G statt D ist (nimms einfach erstmal so hin, das ist musiktheoretisches Wissen unter dem Stichwort "Kirchentonleitern", da muss man sich etwas einarbeiten).

    Nun zur Frage wie man die Tonart erkennt: Sehr oft bestimmt der erste Akkord die Tonart, insofern war dein Vorschlag mit G-Dur naheliegend. Es ist aber nicht G-Dur, da die zweite Stufe A-moll und nicht A-Dur sein müsste. Die Akkorde G D und A sind die stabilen Stufen der Durtonleiter (D = I.Stufe, G = IV. Stufe, A = V. Stufe). Damit ließe sich ein Standartblues in D-Dur herrlich spielen. Das es eigentlich G-Lydisch und nicht D-Dur ist vergessen wir jetzt einfach mal, dass ist wie gesagt reine Theorie und macht beim Improvisieren lange nicht soviel aus, wie manche Musikprofessoren und -lehrer gerne hätten.
    Falls du keine Akkorde vor dir aufgeschrieben hast, sondern einfach so zu nem Song ausm Radio improvisieren möchtest, musst du versuchen, dass tonale Zentrum zu finden. Da hilft nichts anderes als ausprobieren (Skalen in verschiedenen Tonlagen dazudaddeln, bis eine passt).

    Was du in Klammern geschrieben hast, versteh ich allerdings nicht, eine Kadenz ist schlicht eine Sprung von einer Stufe der Tonleiter zur nächsten, einfach ausgedrückt: ein Akkordwechsel.

    So, ich denke mal, damit sind fürs erste alle Klarheiten beseitigt, aber einfacher krieg ichs grad nicht hin ;)
     
  3. velvetunderground

    velvetunderground Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.03.04
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.11.04   #3
    vielen dank für deine erklärung aber so richtig verstanden habe ich das nicht was solls muß ich halt so lange herumprobieren bis es paßt...
    mit den kadenzen meine ich ;also ich habe mal gehört das das halt eine immer passende akkordfolge ist zu der halt auch noch ein moll akkord zu paßt zb.:
    F BB C dazu d
    G C D dazu e
    A D E dazu h
    usw...
    naja was solls
    danke für deine hilfe
    rene
     
Die Seite wird geladen...

mapping