In den Rythmus bringen

von mytech, 05.06.07.

  1. mytech

    mytech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #1
    Hallo,

    ich kann schon jetzt die meisten Grundakkorde spielen doch ich schaffe es nicht einfach das Lied im Rhytmus zu spielen. Z.B. stehen ja immer über den Wörtern die Akkorde und ich schlage nur dann die Gitarre an wenn ich zu der Stelle gekommen bin. Also flüssiges spielen kann ich nicht. Gibst da eventuell Tipps oder muss ich das aus dem Song raushören was ich nicht so gut kann.
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 05.06.07   #2
    Hi mytech,

    du solltest versuchen bei dem Lied, das du spielen möchtest die Akkorde gleichmäßig über das gesamte Lied anzuschlagen. Als Vorübung einfach erstmal (je nach Taktart des Stückes) 2 oder 4 regelmäßige Schläge pro Takt - dabei im Geist mitzählen: 1 - 2 - 3 - 4. Bei einfachen Stücken liegen die Akkordwechsel ja meist auf der 1 oder der 3, so kannst du dich an den Rhythmus des Stückes herantasten. Oder auch als Übung einfach mal i-welche Akkorde (ohne ein konkretes Lied zu spielen) nacheinenander spielen und drauf achten, daß die Anschläge gleichmäßig erfolgen. Eine gute Hilfe ist da ein Metronom. Wenn du das flüssige, gleichmäßige Spielen dann beherrschst, dann kannst du daran gehen, rhythmische Veränderungen oder Verzierungen einzubauen. Aber erstmal: gleichmäßiges Anschlagen üben.

    Greetz :)
     
  3. peccorino

    peccorino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #3
    mein tipp:hör dir ein lied so oft an,dass es dir schon zum hals raushängt und du buchstäblich den rhytmus dieses liedes im blut hast......glaub mir,das klappt dann ganz von selbst auch ohne mitzählen.....und dann isses auch nich mehr so schwer das bei anderen leidern anzuwenden nachdem du kurz reingehört hast;).......alles übungssache:great:
     
  4. mytech

    mytech Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #4
    Möchte mich für eure Hilfe bedanken aber eine Frage hätte ich noch. Spielt es eine Rolle ob ich von oben nach unten oder von unten nach oben Anschlage.
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 05.06.07   #5
    Hi mytech,

    ja, tut es auf die Dauer, da es Spieltechniken gibt, bei denen es wichtig ist, ob du Auf- oder Abschläge spielst, bzw welche, die nur mit Auf- oder Abschlägen gespielt werden können, z.B. bestimmte Arten der Saitendämpfung beim oder nach dem Abschlag.

    Greetz :)
     
  6. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.07   #6
    Im Klartext:
    Auf die betonten Zählzeiten (1234) wird in der Regel jeweils ein Abschlag gemacht, während auf die unbetonten Zählzeiten (immer auf und) ein Aufschlag gemacht wird.
     
  7. PopeOnDope

    PopeOnDope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #7

    sicherlich eine möglichkeit, dennoch halte ich persoenlich das zaehlen koennen für unersetzlich, gerade auch wenns später zu ner bandsituation kommt.

    gerade der "viertelfuss" hilft unheimlich, auch ein koerperliches gefühl für den rhythmus zu bekommen, dann erledigt sich die "problematik" mit den auf- und abschlaegen automatisch.
     
  8. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #8
    Genau das, was Pope geschildert hat, hat mich auch weitergebracht, der Fuß muß immer mitlaufen, quasi als eingebautes Metronom. Am Anfang hat es mir sehr geholfen, mir bildlich vorzustellen, daß meine rechte Hand die Fußspitze "mitzieht", als sei da eine unsichtbare Verbindung. Daher solltest Du auch drauf achten, daß der Arm weiterschwingt, auch wenn gerade kein Schlag stattfindet, also wenn z.B. die "3" eine Pause ist, geht der Arm trotzdem nach unten um dann bei "3+" wieder einen Aufschlag über die Saiten zu machen.

    Ich hoffe, das ist irgendwie verständlich rübergekommen.

    C.
     
  9. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.06.07   #9
    stimmt, in der Band kommt nämlich ein Keyboarder, Bassist oder Drummer und sagt dir: fang dein Solo auf "3-und" an ;)

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  10. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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  11. Big A

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    Erstellt: 15.06.07   #11
    Immer nur so schnell üben wie es auch funktioniert, du brauchst 2 Sekunden um umzugreifen? Egal ... lass dir Zeit, sonst trainierst du falsch zu spielen (ich gewohne mir nach mehr als 2 Jahren gerade das "Nachgreifen" ab - das wegzubekommen dauert ewig)
    Wähle kleine Abschnitte zB nur den Wechsel zwischen D und G ... D, G, D, G, ...
    Ein Metronom oder Drumcomputer ist unerlässlich ... fang ganz langsam an, der Song hat 120bpm dann fang bei zB 50bpm an und steiger dich jeden Tag um 5bpm, du kannst bei 90bpm nicht mehr Fehlerfrei spielen? Dann geh zurück zu 80 bpm.
    Das Solo das ich gerade übe steigere ich jede Woche nur um 1-3 bpm ...
    und mein letzter Tip, zumindest beim üben immer mit einem Bein im Takt mitwippen und sich auf die Art den Rhytmus erarbeiten ...
     
  12. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #12
    Ich denke, man sollte sich den Rythmus mit einem entsprechenden Schlagmuster vereinfachen. Als ich auf der Akustikgitarre Unterricht nahm, lernten wir zuerst die dem Akkord entsprechende Baßseite mit dem Daumen zu zupfen (oben nach unten) und dann die unteren Saiten anzuschlagen (oben nach unten). Das machst du zwei mal pro Takt. Ich finde, man kommt mit diesem Schlagmuster ideal in den Viertakt rein.


    Gruß

    Andreas
     
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