InEar im Proberaum als Alternative

von Atomwolle, 22.05.08.

  1. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #1
    Hi,

    wir überlegen zur Zeit, ob wir unsere beschissenen PA-Boxen durch bessere ersetzen sollen oder ob wir einen großen Sprung zu InEar Monitoring machen sollen.

    Vorhandenes PA-Equipment:
    Allen & Heath PA 12
    Samson S-Curve 231
    diverse Mikros (Shure Beta 57, Shure SM 57, AKG D112, Sennheiser e606, 1 Paar Beyerdynamic MCE 530)
    Was ich damit sagen will ist, dass wir genügend Mikros hätten, um alles abzunehmen und ins Pult zu schicken.

    Wir dachten uns das in etwa so: (Und von euch habe ich mir erwartet, dass ihr mir sagen könnt, ob das so einfach geht oder nicht)

    Mischpult: Alle Signale (voraussichtlich: Bassdrum, Snare, 1 Overhead, Gitarre, Bass, Vocals) liegen am Pult an und jeder bekommt seinen eigenen Mix.
    Mix 1: Stereo Summe (Kanalfader + L/R Fader)
    Mix 2: Foldback 1 Mix (FB1 Potis und FB1 Fader)
    Mix 3: Foldback 2 Mix (FB2 Potis und FB2 Fader)
    Mix 4: Aux-Weg (Aux Potis)

    Mehr brauchen wir gar nicht.
    Funktioniert das soweit?

    So, jetzt geht es weiter: Sagen wir mal das würde so klappen, dann haben wir ja am Pult die verschiedenen Ausgänge (Stereo Summe, FB 1/2 Out, Aux Out). Von da aus: Können wir von da aus einfach zu InEar Kopfhörer gehen? Nein, wahrscheinlich nicht, oder? Brauchen wir ein Kopfhörerverstärkersystem? (Wireless Inear brauchen wir übrigens nicht)

    Das heisst also, wir brauchen nur: einen 4 fach Kopfhörerverstärker mit 4 seperaten Ein- und Ausgängen und 4 InEar-Hörer.

    Wie wiel Geld müsste man dafür einrechnen? (reichen pro Hörer ca. 100 €?)

    Wäre dankbar für eure Hilfe.

    Mfg,
    Wolle
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 22.05.08   #2
    Theoretisch ja. Der AUX(=post-fader)-Mix ist halt abhängig von der Summe, aber zum Proben kriegt man das nach etwas Gefriemel schon hin.

    Kopfhörerverstärker muß sein. Falls IEM nicht nur als "Dreckslösung" zum Proben geplant ist und kabelgebundenes IEM auch auf der Bühne eingesetzt werden soll, würde ich die Fischeramps Beltpacks als Kopfhörerverstärker in Betracht ziehen.
    Als Proberaumlösung ja. Für den Bühneneinsatz würde ich keinen 4fach Kopfhörerverstärker und Verlängerungen für die Hörerzuleitung verwenden. Ist einfach nicht bühnentauglich sowas.
    Bei 4fach Kopfhörerverstärkern wird wohl der von Behringer der billigste sein. Fischeramps Beltpacks kommen so auf 180 Steine mit internem Verstärker. Bei den Saiteninstrumentalisten würde ich zum "kleinen" Beltpack und dem externen Kopfhörerverstärker mit den Combikabel raten, sofern wireless generell nicht angedacht ist.

    In Sachen Hörer kann man keine pauschalen Tips geben. Da gehen die Anforderungen und der persönliche Geschmack einfach zu weit auseinander. Ich bin z.b. mit einem alten Shure E1 zufrieden; kenne auch Kollegen, die mit Walkman-Hörern für 10 Euro glücklich sind und andere, die bei einem Zweiwege-Hörer die Nase rümpfen, weil sie gerne drei Wege hätten... :D

    domg
     
  3. D'Oh!

    D'Oh! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #3
  4. Atomwolle

    Atomwolle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #4
    Danke euch beiden schonmal für eure Ratschläge.

    @ D'Oh!: Weiss nicht so recht, war noch nie so ein Anhänger von "so billig wie möglich" und T.Bohnen-Boxen-Snakes - was auch immer...

    @ der Onk: Okay, du hast Recht, mit den Post-Fader AuxWeg könnten wir ein kleines Problem kriegen, aber ich denke zum Proben reicht das allemal und man bekommt es nach einer bestimmten Einstellphase auch recht gut in den Griff (evtl. den Mixes "Stereo" und "Aux" auch recht ähnlichen Einsatz geben)

    Wie ich das sehe, wäre Wireless wohl doch die bessere Wahl, stimmts?
    Wie schaut es denn da aus? Wieviel Geld muss man so ca. Aufpreis pro Person rechnen?

    Hab die Fischer Amps mal ausgecheckt. Das wären dann pro Mann so ca. 250 €...

    Kann man (Wireless) mit sowas ganz gut arbeitn: http://www.musik-service.de/db-technologies-iem-500-shure-scl-2-bundle-prx395756460de.aspx
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 22.05.08   #5
    Ohne die Anlage zu kennen und lediglich anhand des Preises über ihre Qualität zu spekulieren, möchte ich die alte Weisheit weitergeben: Wenn's per Kabel geht, mach' es per Kabel! :D

    Eine kabellose Lösung bringt immer Verschlechterungen der Audioqualität und erhöhten technischen Aufwand/Anfälligkeit mit sich.

    Man muß sich halt einfach die Frage stellen, ob das IEM-System generell auch auf die Bühne soll und ob dort wireless für alle erforderlich ist. Es spricht ja nichts dagegen, z.B. den Drummer und einem ohnehin am Kabel hängenden Saitenzupfer kabelgebundenes IEM zu verpassen, während der Sänger und ein beim Solieren auch gerne mal ins Publikum springende Guitarren-Heroe kabellos versorgt werden. Generell würde ich aber zu hochwertigeren IEM-Komponenten raten (z.B. Sennheiser G1, die jetzt massenhaft zu guten Preisen gebraucht zu haben sind...) anstatt low-budget Funken zu verwenden.


    domg
     
  6. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.08   #6
    ein kabelgebundenes system hat einmalige kosten. wenn nichts kaputt geht, was normal der fall ist, wenn man was anständiges kauft, hat man keine laufenden kosten.

    wireless hingegen braucht batterien bzw akkus. anständige akkus+lader lohnen sich meist nicht, wenn mans nicht wöchentlich öfter einsetzt. da sind batterien von aldi oft die bessere wahl, aber das läuft ganz schön ins geld, wenn mans hochrechnet. kann mich nur dem onk anschließen: kabel klingt besser und ist einfacher.
    den gitarristen kann man ja die kabel zusammenzumbeln. mit ansrändigem kabel bleibt das auch flexibel.
     
  7. D'Oh!

    D'Oh! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.08   #7
    wollte dir nur sagen das das bei uns mit der Technik gut funktioniert.
    Das man das auch mit besseren Materialien machen kann ist klar. Aber da wir eine Schülerband sind ist nunmal nicht mehr drin.
     
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