Inspired by Gibson Custom

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  • #241
Ah OK, dann hab ich jetzt verstanden, was Du sagen willst. :)
 

  • #242
Gerade entdeckte ich auf der Epi-Homepage eine Alternative zur Jeck Beck, die Tak Matsumoto 1955 Les Paul. Wer nicht auf Oxblood steht, bekommt hier exklusive ein Goldstück. Preis beider Wrap-LP´s identisch. Griffbrett bei der TM besteht allerdings aus Laurel und bei den Pickups handelt es sich um zwei Gibson Burstbucker Pro.

Die wird sich wohl eher weniger gebraucht finden lassen. :biggrinB: Wollt ich Euch mal zeigen...
 
  • #243
Bei meiner Les Paul IbGC stört mich eigentlich nur der verzogene PU Rahmen an der Bridgeposition,
Das Bild zeigt aber nur eine Ausbuchtung am Rahmen des Neck-HB, ich gehe also mal davon aus, dass Du den meinst.
Heißt die Farbe Vintage cream? Ich will mal nach Ersatz suchen vor dem nächsten Saitenwechsel, aber nach was genau ich suchen muss ist mir nicht ganz klar.
Ein anderer Rahmen wird Dir nicht helfen, weil die Löcher dann alle immer noch an der gleichen Stelle sind. Dass die im Plastik falsch sitzen, ist aufgrund des Spritzgussverfahrens eigentlich ausgeschlosssen. Das Verziehen kommt hier nicht vom Anbauteil, sondern von der Montage bzw. minimalem Versatz der Löcher im Holz.
Ich würde mal vorsichtig eine oder beide Schrauben auf der verbogenen Seite lösen und probieren, ob sich das dann begradigen ließe. Dann weiß man, dass der Bohrlochabstand nicht korrekt ist.
Das würde ich auf jeden Fall ausprobieren, bevor Du was drastischeres wie neue Löcher angehst.

Wobei auch halsseitig eine leichte Ausbuchtung zu sehen ist, also ruhig mal alle 4 Schrauben ein wenig lockern, viel halten muss so ein Rähmchen mechanisch gesehen ja nicht. Nicht zuletzt könnte die Befestigung des Pickguards noch eine Rolle spielen, das scheint nämlich auch ziemlich stramm anzuliegen und könnte unnötig Druck ausüben. Auch hier kannst Du beide Schrauben ein wenig anlösen, beim Pickguardbügel kann man den Ansatzpunkt danach ja sogar etwas verschieben. Bevor man ans Holz geht, kann man dann nötigenfalls noch alle beteiligten Schraublöcher im Plastik etwas aufweiten, die Senkkopfschrauben sind halt auch ziemlich gnadenloss und ziehen das Plastik in eine Richtung.

So eine 'gestörte Geometrie' nervt mich selber auch immer ziemlich (oft mehr als eine Macke im Lack), ich hab bei sowas auch keine Ruhe...

Gruß, bagotrix
 
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  • #244
Ich habe den Rahmen mal ganz abgeschraubt und raus gehoben, hilft nicht.
Vielleicht sind die Löcher für den PU zu dicht beieinander. Beim nächsten Saitenwechsel nehme ich die Heißluftpistole und Versuche mein Glück, vielleicht kann man den Rahmen noch zurecht biegen damit sich mein ästhetisches Empfinden wieder beruhigt.😬
 
  • #245
Es liegt fast immer daran dass der Rahmen nicht an die Wölbung der Decke angepasst ist.

*
 
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  • #246
Schon ein Hammerteil.
Das kann ich ab heute auch bestätigen. Die JB kam bei mir an. Wenn ich sie optisch sowie haptisch mit meiner IbGC SG Custom vergleiche, erscheint die JB ein Stück weit hochwertiger. Besonders die Lackanmut gefällt mir bei der JB deutlich besser. Bei der SG moniert ich von Anfang an die leichte Plastikanmut des Lacks. Auf dem Anzeigefoto entdeckte ich, dass der Vorbesitzer offenbar die Tunerbuttons gegen welche im Milkbottlestyle ausgetauscht hat. Nachdem sie bei mir eintraf, stellte ich darüber hinaus zu meiner Freunde & Überraschung fest, dass er gar Grover Rotomatic Locking verbaut hat. Ein Umstand, der mir doch sehr zusagt. Des Weiteren gestehen die Griffbrettinlays nicht aus Kunststoff, sondern aus Perlmutt. Ein wahrer Luxus.

Einzig das zwar historisch korrekte Pickguard mit dem Spalt zum Bridgehumbucker hin, will mir nicht gefallen. Eventuell werde ich mir hierfür ein passendes anfertigen lassen. Die beiden Pickups scheinen generell gegenüber anderen Les Pauls weiter auseinander zu liegen. Alle vier mir vorliegendne Pickguard besitzen die gleiche Abmessung des "Mittelstegs" und passten daher natürlich nicht. Bei der originalen JB handelt es sich ja um eine auf Humbucker konvertierte 1954er Goldtop. Ich vermute, dass hierbei die Humbuckerfräsung(en) nicht an der Gibson-typischen Stellen sitzt und es keine passenden Pickguards gab. So kam es offensichtlich zu diesem Spalt.

Die Custombucker wissen wieder einmal zu überzeugen. So aus dem Koffer heraus, klang der Bridge-PU zwar etwas nasal, aber das kann man ihm mit ein wenig Einstellarbeit abgewöhnen. Das Ganze stellte ich auch bereits bei meiner SG fest. Stärker noch beim Zusammenschalten des Brdige- und mittleren Pickups.

Echt irre, was ich da für meinen Kaufpreis erhielt. Zudem noch mit Tuner, die neu auch über 100 € kosten. Das relativiert meinen Preis noch mehr.
 
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  • #247
Vielleicht sind die Löcher für den PU zu dicht beieinander.
Das wohl eher nicht, der Abstand ist ja von der Gussform vorgegeben, die werden ja nicht nachträglich reingebohrt.

Du könntest natürlich mal schauen, ob umgekehrt die Befestigungsohren etwas verbogen sind, das wäre eher möglich. Durch die langen Schrauben und die eher lockere Befestigung dürften die aber nicht so viel Kraft ausüben, dass davon der Rahmen verzogen werden könnte.

Mit der Heissluft-Pistole wäre ich übrigens sehr vorsichtig. Dieses Kunststoffmaterial hält nicht wirklich viel Hitze aus.

Was hier auch schonmal genannt worden ist, wäre dann die Wölbung der Decke. Ist diese im Bereich des Hals-PUs recht stark, könnte das zum Verbiegen beitragen. Ich habe dann auch schon mal mit Sandpapier eine leichte Aussparung in die Unterseite des Rahmens eingearbeitet.

Hast du denn inzwischen mal die Positionierung der Befechtigungslöcher im Rahmen mit den darunterliegenden Löchern im Holz abgeglichen? Da müsste man ja eigentlich sehen, ob die Abstände nicht ganz übereinstimmen.
 
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  • #248
Wenn ich den Rahmen ganz abgeschraubt habe und die Schrauben herausnehme verändert das nichts, krumm bleibt krumm.
Verschlimmbessern will ich auch nix, bei Gelegenheit kaufe ich ein neues Paar Rahmen und gut ist, aber vorher versuche ich es noch mit erhitzen und biegen, Backofen oder kochendes Wasser reicht vielleicht auch, jetzt will aber nicht schon wieder neue Saiten aufziehen.
 
  • #249
Dreh doch mal den Rahmen um 180°, setzt ihn auf und drück ihn außen mit den Fingern nach unten. Wenn er sich dann immer noch nach außen drückt, hat es wie von @Bassturmator beschrieben mit der Bodywölbung zu tun. Schleif den Rahmen doch etwas mit Mittenbereich runter (siehe @bagotrix) und check immer wieder mal seine Passgenauigkeit.
 
  • #250
Gestern wollte ich mal schauen, wie so eine Jeff Beck mit einem ausgesprochenen schönen Ahorntop im Burst aussehen würde. Hier das Ergebnis:

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Allerdings wird Epiphone gerade bei den deckend zu lackierenden Modellen kein so schönes Top verwenden. Wäre wohl eher eine Plain. Aber genau wie oben würde ich sie mir wünschen.

Derzeit bin ich bei meiner am überlegen, ob ich mit dem Gibson Custombucker an der Bridge froh werde. Etwas mehr Drehzahl & Biss wäre schon klasse. Denke da an den Einsatz eines Dimarzio Tone Zone. Der läuft bereits in zwei meiner Les Pauls. Zum einen in einer mit komplettem Mahagonibody und zum anderen in einer klassischen LP mit Mahagoniahornbodymix. Und ich muss sagen, im beiden macht er eine gute Figur. In der komplett aus Mahagoni gefällt er mir allerdings eine Spur besser.
 
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  • #251
Wirf doch mal einen Blick auf den Custombucker Plus.
 
  • #252
aber vorher versuche ich es noch mit erhitzen und biegen, Backofen oder kochendes Wasser reicht vielleicht auch, jetzt will aber nicht schon wieder neue Saiten aufziehen.
Pick-up-Kappen und -Rahmen sind keine Norm-Teile, da muss man durchaus mit Toleranzen im Millimeter-Bereich rechnen. Dass sich ein Rahmen so verbiegt, kann daran liegen, dass die Kappe nur knapp in den Rahmen passt und der Radius an den Kanten der Kappen kleiner als der in den Ecken der Rahmen ist. Wenn das nur ein/zwei Zehntel sind, dann wird der Steg des Rahmens leicht nach außen gedrückt und verbiegt sich dann über die gesamte Länge.
Wenn Du den Rahmen also wieder gerade gebogen bekommst, würde ich mit einer kleinen Rundfeile die Radien in den Ecken der Frames verkleinern. Dazu darfst Du natürlich nur den Bereich der Feile nutzen, dessen Radius kleiner ist, als der am Rahmen. Und du musst natürlich darauf achten, nicht in den geraden Verlauf zu feilen. Einfach den vorhandenen Radius ein wenig Richtung eckig feilen.
 
  • #253
Derzeit bin ich bei meiner am überlegen, ob ich mit dem Gibson Custombucker an der Bridge froh werde. Etwas mehr Drehzahl & Biss wäre schon klasse. Denke da an den Einsatz eines Dimarzio Tone Zone
Es kommt ja darauf an, wieviel mehr an Umdrehungen und Höhen Du benötigst.
Die Custombucker haben AlNiCo III Magnete (nicht unbedingt meine Favoriten). Ich könnte mir vorstellen, den in der Bridge gegen AlNiCo V zu tauschen, könnte Dich schon in die RIchtung bringen die Du suchst. Oder gar VIII.
Also den Pickup behalten und ausschließlich den Magnet tauschen (ist nicht so schwer).

Das ist ein sehr, sehr günstiger Mod und wer weiß....
 
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  • #254
den in der Bridge gegen AlNiCo V zu tauschen
Oder einfachzusätzlich von unten an die Base-Plate flanschen. Für mehr Biss, also mehr Höhen würde ich bei einem Tausch eher Keramik Magnete empfehlen. Damit verbannst Du einen großen Teil der Wirbelströme aus dem PU, was die Resonanzfrequenz nach oben treibt.
 
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  • #255
Die Custombucker haben AlNiCo III Magnete (nicht unbedingt meine Favoriten). Ich könnte mir vorstellen, den in der Bridge gegen AlNiCo V zu tauschen, könnte Dich schon in die RIchtung bringen die Du suchst. Oder gar VIII.
+1 für letzteren. AlNiCo 8 funktionieren in PAF-mäßigen Wicklungen oft ziemlich gut, finde ich. Die Mitten werden fetter, aber durch Wicklung und Draht bleibt idR genug Transparenz, damit der Sound nicht übermächtig oder matschig wird.

@EAROSonic: Wenn Du den Tone Zone in einer Les Paul magst, ist das ja nun schon eine sehr fette Kombination. Da kann ich mir vorstellen, dass der Custombucker Dir auch mit der Zeit nicht wirklich ans Herz wachsen wird. Hier ist ja nicht der PU-Beratungsthread, aber spontan sind mir gleich zwei weitere Dimarzios in den Sinn gekommen. Wenn sich die Gitarren nicht zu sehr gleichen sollen, aber grundsätzlich ein fetterer Ton gefragt ist, könnte ich mir den Air Zone oder den AT-1 gut vorstellen, oder etwas klassischer den 36th Anniversary Bridge. Nach wie vor einer meiner Favoriten als hardrock-lastiger Hot PAF, weil er mMn mit viel Verzerrung besser zurechtkommt als andere aus dieser Richtung, die mitunter zu mittig und weich dafür klingen und für mich eher als Spezialisten für fette Soli glänzen.

Gruß, bagotrix
 
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  • #256
@zwiefldraader & @Ben zen Berg, die Zeit steht nicht still und so schraubte ich den CB mal hoch, mal runter, mal hin & her und ich kann sagen, die letzten Tage passt er mir doch recht gut.

Der Alnico V ist mein Favorit an der Bridge. Hatte auch schon mal einen Tonerider Octane A8 im Bridge-PU einer PRS* SE 245, aber der gefiel mir gar nicht. Wie beschrieben machte ich mit dem Tone Zone bereits zweimal gute Erfahrung, so dass ich ihn durchaus ein drittes Mal eingesetzt hätte. Hat sich jetzt allerdings erst einmal verschoben.

Mehr Höhen will ich auf keinen Fall haben, weswegen ich nur ganz selten und wenn, dann auch nur vom Werk aus verbaute Pickups mit Keramikmagneten verwende. Der Tone Zone hat schon einen hohen Output (den man so aber nicht unbedingt hört) und immer noch einen A5.

@bagotrix: bei beiden LP´s mit den TZ´s :LOL: ergeben sich schon recht deutliche Klangunterschiede, so dass ich mich hier durchaus auf Nummer 3 einlassen könnte. Und also so fett höre ich sie auch nicht. Spielte die beiden jetzt längere Zeit nicht mehr, aber sehr fett...? Obwohl, nach erstem Querlesens werde ich mir mal den AT-1 etwas genauer anschauen. Danke Bago!
 
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  • #257
Dann werf ich hier auch mal meine Epiphone Inspired by Gibson Custom 1963 Dove rein…😅

Ich hab tatsächlich auch die Gibson-Version und war deshalb ziemlich gespannt, wie sich die Epiphone im direkten Vergleich schlägt.
Und ganz ehrlich: Für das Geld ist das Ding schon ziemlich beeindruckend!

Verarbeitung ist bei meiner wirklich sauber, sie spielt sich super und vor allem klanglich hat sie mich positiv überrascht.
Typisch Dove ist sie schön direkt, klar und präsent, hat ordentlich Projektion und funktioniert sowohl beim Strumming als auch etwas feiner gespielt richtig gut. Sie klingt natürlich nicht 1:1 wie die Gibson – die hat für mich nochmal mehr Tiefe, Dynamik und dieses gewisse „3D“ im Ton – aber der Abstand ist deutlich kleiner, als der Preisunterschied vermuten lässt.

Was mir außerdem gefällt:
Epiphone hat sich bei der Optik richtig Mühe gegeben. Das Pickguard, der charakteristische Steg, die Inlays, das Binding … die sieht einfach schweinegeil aus.
Gerade dieses leicht gealterte Natural/Amber-Finish steht ihr richtig gut..😍

Meine bekommt noch 13-53 Elixir-Saiten, weil ich Akustikgitarren damit einfach lieber mag bzw. am liebsten spiele…
Ah, und sie ist dauerhaft in DADGAD gestimmt - steht ihr ausgezeichnet… 🤌
Ansonsten gibt’s für mich an der Gitarre wirklich wenig zu meckern.
Wer auf den Dove-Sound und die Optik steht, aber nicht mehrere Tausend Euro für ’ne Gibson ausgeben will, sollte die definitiv mal anspielen.
Für mich eine richtig starke Gitarre und definitiv kein „naja, für ’ne Epiphone ganz gut“-Instrument. Die ist einfach gut.
RICHTIG GUT!
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