Inspired by Gibson Custom

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  • #221
Ich habe leider keinen Gitarrenshop in meiner Nähe, der die Epi LP Custom Alpine White inspired by Gibson führt - antesten kann ich daher nicht. Würde mich nur interessieren, welchen Hals die hat - einen 60er? Im Internet find ich da durchwegs widersprüchliche Informationen..
 

  • #222
Ich hatte letztens eine bei Musik Produktiv in der Hand.
Der Hals war definitiv dicker als der Gibson Slim Taper. Ich würde also eher 50 als 60 sagen.
 
  • #223
Da steht "Slim Taper" oder "modern C" bei Thom... oder Musics...... bei der Alpine White.
Ich hab eine 59er Epiphone IBGC Les Paul in Sunburst die hat das dickere Halsprofil und Korpus. Ich persönlich komme damit besser zurecht wie mit den flachen z.B. meiner Strat.
Selbst anspielen ist aber bei einer selteneren Epiphone LP wahrscheinlich nicht so einfach.
 

  • #224
Die ganze Zeit schleiche ich nun um die aktuelle Jeff Beck. Damals verkaufte ich meine Erste wohl zu vorschnell, ohne mich groß mit ihr zu beschäftigen. War wohl nicht unsere gemeinsame Phase. Zur Erinnerung zeige ich sie hier mal schnell:

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OK, ganz aus dem Kopf war sie allerdings nie. Wo findet man schon eine Les Paul mit Humbucker und Wrap? Als die aktuelle JB herauskam, was es wieder da, das haben-wollen. Aber neu? Zu teuer und so schaute ich mal wieder bei den Kleinanzeigen vorbei und tatsächlich fanden sich gleich zwei Angebot. Bei einem schlug ich nun zu und konnte sie für einen angemessenen Gebrauchtpreis (den ich selbst vorschlug und der Verkäufer darauf einging) erstehen. Deal schnell abgeschlossen und nun befindet sich auch schon auf dem Weg zu mir. Hier mal ein Foto der Anzeige:

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Bin sehr auf sie gespannt. Soll ja ein mächtiges Halsprofil besitzen. Kommt mir entgegen. Werde nach ihrem Eintreffen zeitnahe hier berichten.
 
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  • #225
Schon ein Hammerteil. Eine meiner Lieblings Paulas.
 
  • #226
Jetzt speziell diese Epi oder generell? Bin gespannt, wie die Custombucker in einer Les Paul klingen. Von der SG her kenne ich sie ja bereits durch meine Custom. Die hat gleich drei davon. :)
 
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  • #227
Generell. Aber die IbGC sind fantastische Gitarren - da gibt's mMn kein "Aber". Bin sehr gespannt, was du zu berichten hast.
 
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  • #228
da gibt's mMn kein "Aber".
Ich hab jedoch ein "Aber". Bei meiner ersten SG Custom fiel der Toggleswitch sofort aus. Bei meiner Zweiten macht der ebenfalls Zicken und schaltet manchmal sehr schwer und mit Gewalt. Dann funktioniert er wieder bis zum nächsten Mal.

Auf Grund der gemachten Erfahrungen kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass es sich um einen hochwertigen Switch handelt. Da verbauen sie Pickups, die einzeln eingekauft 750 € kosten und dann verwenden sie so einen miesen Schalter.
 
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  • #229
Da hatte ich dann scheinbar Glück.
Zwar blöd, aber dann ist ein vernünftiger Switch ja nicht so teuer und für die meisten von uns schnell eingelötet.
 
  • #230
Da verbauen sie Pickups, die einzeln eingekauft 750 € kosten und dann verwenden sie so einen miesen Schalter.
Naja, bei den Custombuckern wird niemand per Hand den Draht führen. Unabhängig davon wie gut die sind - der Aufwand ist nicht relevant größer als bei 30€ PUs.
Da wird die Wicklung programmiert, wie das Scattering sein soll und ab durch die Maschine.
Insofern ist das natürlich werbewirksam einen Pickup zu verbauen, der im Einzelverkauf sauteuer ist, aber ein Gimmick, das dem Hersteller keine großen Zusatzkosten abverlangt.
 
  • #231
Irgendwo müssen sie es einsparen, da habe ich bei einer Sire Larry Carlton Tele schon schlechte Erfahrungen gemacht, die Hardware ist drittklassig. Wenigstens ist der Hals, Korpus und die Lackierung erstklassig.
Bei meiner Les Paul IbGC stört mich eigentlich nur der verzogene PU Rahmen an der Bridgeposition, das ist aber nur eine Ästhetische Kopfsache wenn man etwas 100%ig will.
 
  • #232
Bei der Jeff Beck ist der Mismatch von Bridge PU Rahmen und Schlagbrett meiner Erinnerung nach kein Fehler sondern dem Original abgekuckt - wie auch die Nähe zur Wraparound
 
  • #233
Der gebogene Rahmen springt mir halt immer ins Auge. Ich Frage mich manchmal ob das normal ist oder ich einfach zu empfindlich bin 🤯


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  • #234
Das wäre mir persönlich total Wurscht.
 
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  • #235
OK, ich verstehe was Du meinst.
Da sitzt wohl ein Schräubchen suboptimal.

Oder drückt der PU vielleicht unten aufs Holz oder Kabel und überträgt Druck auf den Rahmen?
 
  • #236
Nö, alles gut, nur das krumme Ding.
Heißt die Farbe Vintage cream? Ich will mal nach Ersatz suchen vor dem nächsten Saitenwechsel, aber nach was genau ich suchen muss ist mir nicht ganz klar. Oder ich gucke nicht so genau hin, wäre auch eine Alternative.
 
  • #237
...der Aufwand ist nicht relevant größer als bei 30€ PUs.
Da wir die Herstellkosten der Pickups nicht kennen und für uns auch nicht relevant sind, müssen wir vom Verkaufspreis ausgehen. Eine Gibson Les Paul Standard kostet 2.500 €. Müsste sie auch nicht, aber das ist nun mal ihr Verkaufspreis.

Der gebogene Rahmen springt mir halt immer ins Auge. Ich Frage mich manchmal ob das normal ist oder ich einfach zu empfindlich bin
Dann hat sich der Rahmen verzogen. Wirst Du nicht wieder zurückbiegen können. Mich würde das ehrlich gesagt auch stören. Is so. Denke, Deine Alternative

Oder ich gucke nicht so genau hin...
wird (zumindest meiner Meinung nach) nicht zufriedenstellend funktionieren. Du weißt um diesen Umstand. :) Bestimmt willst Du beide Rahmen austauschen, denn es wird u.U. schwer werden, den farblich exakt passenden zu finden und das wäre in meinen Augen noch schlimmer als der Spalt. Schau mal hier. Da gibt es sogar eine Farbauswahl. Nicht ganz günstig für zwei Plastikrahmen, aber auch hier gilt das o.g. zu den Pickups. Abmessungen stehen dabei. Kannst Du mit denen Deiner Epi abgleichen, damit sie am Ende auch passen.
 
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  • #238
Da wir die Herstellkosten der Pickups nicht kennen und für uns auch nicht relevant sind, müssen wir vom Verkaufspreis ausgehen.
Die Kosten liegen beim Erstellen und Festlegen wie der PU gewickelt werden soll, welches Magnetmaterial... Der Rest ist maschinelle Massenproduktion und weicht wenig ab von gleichartigen Pickups. Vielleicht noch bezüglich Bezugsquellen für AlNiCo II, IV oder V. Kein Feenstaub involved, keine Technik, die nicht seit 70 Jahren bekannt und verstanden ist. Der Verkaufspreis ist Marktpreis.
Da aber die Company selbst herstellt (Gibson und Epiphone wohnen ja unter einem unternehmerischen Dach) sind nur Entwicklung und Skalierung interessant. Klanglich sind die bestimmt ein Upgrade - aber nichts was auf die Stückkosten brutal schlägt, auch nicht im Vergleich zu Billo-PUs vom OEM Versorger.
Der Verkaufspreis im Handel ist für die Kalkulation der Gitarre für den Hersteller an dieser Stelle mE unerheblich.
Aber natürlich beißen wir darauf an und das wird sich sicher an den Verkaufszahlen der IbGC Modelle widerspiegeln. Und das ist auch völlig okay.

Ich wage die Prognose, @PeterRo dass ein anderer PU-Ring das Problem nicht löst, weil entweder die Bohrung im Holz nicht stimmt (was beim nächsten PU-Ring genauso ist) - oder anderweitig Spannung auf das Teil kommt (was beim nächsten PU-Ring genauso ist).

Ich würde mal vorsichtig eine oder beide Schrauben auf der verbogenen Seite lösen und probieren, ob sich das dann begradigen ließe. Dann weiß man, dass der Bohrlochabstand nicht korrekt ist.
Davor noch, würde ich den PU mal näher an die Saiten schrauben - nur um zu sehen, ob die Spannung vielleicht hier erzeugt wird.
 
  • #239
@zwiefldraader, natürlich hinkt der Vergleich, wenn man die Verkaufspreise mit den Herstellungskosten vergleicht. Einen anderen haben wir jedoch nicht. Als Endverbraucher sieht doch beispielweise die Rechnung wie folgt aus, wenn ich eine SG Custom mit drei Humbucker mit den Custombucker ausrüsten will, kosten mich das 750 €. Für Gibson/Epiphone sind es vielleicht 100 € (nur mal ne Zahl). Daher ist es für uns unerheblich, was wieviel in der Planung/Fertigung kostet. Das was wir zahlen müssen zählt. Verhältnismäßig ist das Ganze natürlich auf der einen, wie anderen Seite nicht.

Da hat @zwiefldraader einen Punkt. Durch die Spannung der falsch gesetzen Bohrungen wird der Rahmen zusammengedrückt, was bei den dünnen Halshumbuckerrahmen zu solchen Effekten führen kann. Probierte es gerade bei einem Vergleichbaren aus. Oder einfach mal die zugewandten Schrauben rausnehmen und schauen, ob sich der Rahmen geraderücken lässt und dann schauen, ob die Bohrungen noch mit denen im Body übereinstimmen. Eventuell könnten höhere Rahmen das Problem lösen. Bin mir allerdings auch nicht sicher.
 
  • #240
Oder es könnte auch möglich sein, mit einem größeren Bohrer das Rahmenbohrloch zu weiten.
Vielleicht genügt das.

@EAROSonic - mir geht es subtil um etwas Anderes. Ich wollte damit nur sagen, dass es ein eher günstiges, aber höchst werbewirksames 'Upgrade' darstellt.

Es lässt sich behaupten, ein wahnsinnig qualitatives Hardwareteil einzubauen - dabei sind die konkreten Mehrkosten für den Hersteller kaum relevant.

Man bekommt als Kunde nicht zwangsläufig 'mehr' für sein Geld.
 
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