Irish Bouzouki - Review

von Luminous, 09.04.07.

  1. Luminous

    Luminous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #1
    Hi Folks!

    Zu erst das unwesentliche...

    Die Vorgeschichte:

    Ganz spontan, an einem Sonntag Abend, fand ein Konzert von der Irish Folk Band Red Shamrock statt. Mit meinen Bandkollegen genoss ich die einzigartige Stimmung in dem Kellergewölbe. Ich entdeckte dann ein Instrument mit langem Hals, grossem Korpus, acht Saiten und faszinierendem Klang.
    Der Auftritt wurde nach zwei oder drei Zugaben doch noch irgendwann beendet - die Musiker verliessen die Bühne. Ich ging sofort zu den Kirder Brüdern (spielen beide bei Eluveitie) und fragte nach dem Instrument; aha, eine Irish Bouzouki. Mir wurde einiges erklärt, es seien wie bei der 12-Saitigen Gitarre oktavierte/gedoppelte Saiten. Man könne einfach mal in die Saiten hauen und schon klinge es, es soll also von Anfang an Spass machen. Die Umgewöhnung von der Gitarre auf die Bouzouki sei nicht allzuschwer.
    Raffael Kirder kritzelte mir dann eine Wegbeschreibung auf einen Flyer, die mich zu einem entsprechenden Geschäft bringen sollte.

    Also - ab nach Zürich! ... am Kino Frosch vorbei ... irgendwo eine Nebengasse ... aha. Nach langer Zeit fand ich das Geschäft doch noch, ich bin halt ein Landei. :-)
    Sofort die beiden vorhandenen Bouzoukis hervornehmen und anspielen. Eine "billige" für 570 Fr.- (350 Euro) und eine teure für 850 Fr.- (520 Euro). Ich dachte, die teure käme nicht in frage - also gleich die billige anspielen. Es war wie Raffi sagte, einfach reinhauen und Spass haben. Man fühlt sich gleich wie zu Hause mit der Bouzouki. Der Hals fühlte sich aber eher an wie von einer Lagerfeuergitarre, so war er auch gebaut. Das Ding sei halbmassiv, die teurere wäre vollmassiv. Ich merkte, dass sie sich im Bandgefüge nicht durchsetzen würde.
    Also wechselte ich zur teuren.

    Ersteindruck - Wow. Sie spielte sich fast wie von alleine. Und der Sound viel bestimmter als die andere. Ich hatte also schonmal die Wahl getroffen.
    Nach einem Monat sparen und möglichst wenig essen/trinken/Konzerte konnte ich endlich mit vollem Portmonnaie in den Laden treten und grinsend sagen: "Ich nehm' sie!"

    Seit Samstag habe ich sie jetzt und es wird Zeit für ein Review.

    Nun das wesentliche...

    Die Technischen Daten und kurze Geschichte des Instruments:

    Ashbury GR - 3525
    • Vollmassiv
    • Ahorn, Korpus
    • Fichten, Decke
    • Rosenholz, Griffbrett
    • Made in Korea
    • Stimmung, GDAE oder GDAD
    Die Irische Bouzouki ist in den späten sechziger Jahren aus der Griechischen Bouzouki entstanden. Sie wurde schnell beliebt und wurde durch Andy Irvine und Donal Lunny bekannter, später wurde sie von der Band De Dannan eingesetzt und verbreitet. Heute ersetzt sie öfters sogar die Akustikgitarre und wird als Rhythmus und Melodieinstrument gespielt.

    Die Verarbeitung und Optik:

    Gleich im Voraus: Es ist nichts zu bemängeln.
    Keine Lackierungsfehler, regelmässige Bundstäbe/Bundrein und so weiter. Ganz klar keine Billigware. Die Hölzer sind meiner Meinung nach gut gewählt. Auch die Optik ist wundervoll, das seht ihr auf folgenden Bildern. Sie gehört ganz sicher in die Edle Klasse. Die Lackierung hat schöne Details, wie ein schwarzer Strich über die Bodenmitte, die dunkelrotbraun glänzt.
    Die Inlays finde ich sehr passend und sind schön schlicht. Punkte wären sehr unschön gewesen. Sie entsprechen genau meinem Geschmack...
    Einzig und allein habe ich festgestellt, dass im Korpusinneren die Streben nicht ganz verschliffen sind, es hat also "Spriessen" (Holzsplitter). Aber wer schaut schon dort hinein ausser mir, und ausserdem ist es nicht schlimm.
    Die Mechaniken sind sehr edel. Sie lässt sich schön sanft und punktgenau stimmen.

    Die Bilder:

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG] [​IMG][​IMG]

    Die Bespielbarkeit:

    Für mich genial, ich müsste gar nicht mehr sagen. Die Saitenlage ist perfekt eingestellt, kein Scherbeln trotz den wenigen Millimeter, die zwischen Saiten und Bundstäbchen sind. Also wird es angenehm sein schnell zu spielen. Der Geschwindigkeit kommt auch folgendes zugute: Der Hals ist sehr, sehr schmal. Versteht es nicht negativ - es ist angenehm und erschwert das Spiel nicht. Eher macht es einen schneller, da man keine langen Wege hat. Als Stromgitarrist bin ich mich das ja schon gewohnt. Dafür ist er recht dick, man hat demnach doch noch 'was in der Hand. Jetzt kommt das aber.

    Versucht das ding mal mehr als 20 Minuten im Sitzen zu spielen, ... sie rutscht in alle richtungen. Zum Glück gewöhnt man sich daran, irgendwie geht es dann. Ich spiele jetzt im stehen, das eine Bein auf einem Stuhl oder so und die Bouzouki auf den Oberschenkel.
    Leider hat sie nur hinten bei der Saitenbefestigung ein Metallteil für einen Gurt, vorne nicht. Ich habe versucht ihn an den Mechaniken zu befestigen, aber das geht nicht, weil der Gurt dann den Rücken herunter rutscht. Aber da lässt sich bestimmt beim Gitarrenbauer etwas an den Korpus leimen - wie auch immer - es ist nicht so tragisch.

    Das Nachwort:

    Es macht einen Heidenspass dieses Instrument zu spielen. Mein Vater meint, mein Grinsen könne man nur noch operativ entfernen, ...
    In meiner Band wird es auch bald eingesetzt - muss wohl noch ein Piezo eingebaut werden. Ausserdem wird sie mir bestimmt noch viel Freude machen an Lagerfeuerabenden. Mit Jembe, A-Gitarre, Flöte und Bouzouki lässt sich so einiges anstellen. :-)
    Da sie so hochwertig ist wird sie wohl auch nicht so bald ersetzt. Ich denke das war ein sehr guter Kauf den ich nie bereuen werde.
    Danke für das Lesen des Reviews, ich hoffe ihr hattet Freude. Das war mein erster Instrumentbericht, wenn ihr noch Kapitelerweiterungen habt etc., bitte eine Private Nachricht schreiben. Danke!

    Der glückliche Besitzer:

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    Hoch die Hörner! :-)


    Edit: Ich wollte noch ein Soundbeispiel draufsetzen, aber ich hatte keine Zeit mehr. Hoffentlich komme ich noch dazu. :-)

    Und ich möcht' noch ganz symphatisch auf meine Signatur verweisen. ;-) Entschuldigt.

     
  2. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.07   #2
    Achja. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung zum Review irgendwie mitteilen würdet - sei es PN, Post oder Bewertung. :-)

    Immerhin gibt es jetzt etwas zur Irish Bouzouki, die hier im Board leider sehr knapp vertreten ist. *grins*
     
  3. armint

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    Erstellt: 12.06.07   #3
  4. Luminous

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    Erstellt: 13.06.07   #4
    Hm. Das ist tatsächlich dieselbe Bouzouki. Inlays, Mechaniken etc. scheinen identisch zu sein.
    Ich habe schon einmal nach meiner Ashbury gesucht im Internet und bin dabei in einem englischen Forum auf Beiträge gestossen, in denen diskutiert wurde, dass das Instrument in Amerika unter diesem und jenem Namen verkauft werden und in England unter einem anderem...keine Ahnung. Klingt zwar nicht wahnsinnig professionell von der Firma, beziehungsweise ich weiss nicht über die Gründe bescheid. Zum Glück weiss das Instrument davon nichts! :D
    Trotzdem - es handelt sich um eine hochwertige Bouzouki. Ich denke ich kann das als Gitarrist soweit einschätzen...nur vom Klang her habe ich keine Vergleiche zu professionellen Bouzoukis. Aber in meinen Ohren klingt sie wundervoll. :rolleyes:
    Zu einem Soundbeispiel ist es allerdings noch nicht gekommen - ich bin einfach noch zu schlecht. :D

    Gruss,

    Lum
     
  5. armint

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    Erstellt: 13.06.07   #5
    Hallo Lum,
    das ist heutzutage doch normal, dass die asiatischen (und wahrscheinlich auch andere) Hersteller Instrumente unter verschiedenen Labels anbieten. Mal davon ganz abgesehen, dass auch namhaftere Firmen in Asian fertigen lassen und sehr wahrscheinlich sogar ihrem Konkurrenten beim Verlassen der Produktionsstätte die Klinke in die Hand geben.

    Ich habe damit kein Problem, wenn das Instrument ok ist - und das kann man deinem Testbericht entnehmen - dann soll es mir nur recht sein.
    So weiß ich schon mal, dass diese Bouzouki "was taugt".

    Welche Stimmung verwendest du denn? Ich habe irgendwo gelesen, dass es da verschiedene gibt.

    Gruß
    Armin
     
  6. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.07   #6
    Ich spiele in der Stimmung GDAE. Es gäbe noch GDAD...
    Ich spiele in ersterer, weil die meisten irischen Lieder so gespielt werden, zumindest gab es mehr Tabs/Noten dazu. Jedoch habe ich mich mangels Spielerfahrung noch nicht ganz festgelegt; voraussichtlich bleibe ich aber dabei.
    Wenn ich mich nicht irre ist es normalerweise dieselbe Stimmung wie bei der Fiddle/Mandoline/Mandola etc. (Übrigens sehr praktisch, da man deshalb im auch nach Noten für andere Instrumente suchen kann...). Dazu gibt es aber recht viele Informationen im Internet. Bespielsweise:
    Irish Bouzouki Lektionen/Infos etc.
    Stimmung

    Wenn du auch eine kaufst, würde ich mich über ein Review freuen. (besonders, wenn es ein anderes Modell ist) :)
     
  7. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.07   #7
    Soweit bin ich (noch) nicht, wenn's soweit ist melde ich mich.
    Danke zunächst für die Infos.

    Gruß
    Armin
     
  8. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.07   #8
    Jau, so isses.

    Ich spiele eine griechische Bouzouki in dieser Stimmung; der Klang ist etwas anders als bei einer flachen "irischen" Bouzouki.
     
  9. A Distant Flame

    A Distant Flame Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.07   #9
    *great* sehr schönes review, wenn ich mal genug geld hab und mit meinem e gitrren equip zufrieden bin, kauf ich mir auch nen bouzouki oder ne mandoline.... aber das dauert noch^^

    wie laut is das bouzouki? aufgrund des flacheren korpus , könnt ich mir vorstellen, dass es leiser ist als eine normale konzert gitarre..

    achja, schöne aussicht hasse bei dir zuhause^^
     
  10. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.07   #10
    Falsch gedacht, sie ist recht "laut". Beziehungsweise sie setzt sich mehr durch als Gitarren. Das liegt wohl an den Doppelsaiten. Man kann also ohne Probleme mit einem Jembé oder sonst einem Trommler zusammenspielen. ;-)
    Im Internet findet man auch einige Videos in denen man Bouzouki mit Geige zusammen hört. Da kannst du dir vielleicht ein Bild über die Lautstärke machen.
    Jedenfalls gibt es keine Probleme für Unplugged-Jams! - Wobei meine noch gar nicht elektrisiert ist, wird aber noch. :D

    Gruss,

    Luminous

    Edit:

    Das hatte ich mir auch gesagt: Mein Gitarren-equipment vervollständigen, dann so etwas. Jetzt war es endlich so weit. :-)
     
  11. Ensiferum94

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    Erstellt: 05.07.07   #11
    Hey du scheinst cool zu sein :)
    Ich bin Ein E-Bassist,aber mein Vater spielt eine (6-Seitige) Griechische Bouzouki (das instrument kommt ja auch aus griechenlnd,wir sind griechen).
    naja ich wollte eigentlich nur wissen,ob du mir/uns Bouzouki TABS,keine noten schicken könntest.oder mir einfach eine gute website empfhlen kannst,denn auf http://911tabs.com
    gibt es diese nicht.
    Mfg:Gregor
     
  12. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #12
    Allerdings! Im Liebesthread habe ich festgestellt dass sich jede meiner Freundinnen bisher kurz nachdem wir zusammen kamen erkältet hat. Da muss 'was dran sein! :D

    Tabs und Links

    Das wäre eine Seite mit ein paar Links. Leider kann ich dir nicht viele Links liefern ohne jetzt selbst eine halbe Stunde am Google zu sitzen. Aber es lässt sich etwas finden, du musst dich nur immer weiter im Untergrund des Internets verlieren...*g*
    Achja. Viele Tabs sind in so einem .tef - Format oder ähnlich. Das ist ein Freewaretabulaturprogramm. Ist auch einwandfrei, sieht ähnlich aus wie Guitar Pro nur viel einfacher.
    Ansonsten empfehle ich Gitarren/Fiddle/Flöten-Noten etc. von Cruachan/Dropkick Murphys und so weiter in Bouzouki (Mandoline im GP) zu konvertieren.
    Ich hoffe doch noch ein wenig geholfen zu haben... :-)

    Gruss,

    Luminous
     
  13. Ensiferum94

    Ensiferum94 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #13
    jo hast du :)
    Naja auf jeden fall sind mein vater und ich schon fleissig am klimpern.
     
  14. Ensiferum94

    Ensiferum94 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #14
    was hörst du eigentlich so für musik?
    Ich höre so Epic/Melodic-Death/Alternative/Black Metal.
    also irgendwie alles :-D
     
  15. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #15
    Sowas bitte als PN schreiben und nicht meinen schönsten und produktivsten Thread zumüllen. :-(

    *nicht so böse gemeint wie es klingt, aber doch einen klaren Schlussstrich zieh ;-)*
     
  16. Luminous

    Luminous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #16
    Wenn jemand einige Noten/Tabs hat, bitte hier posten... :)

    Ich suche noch so einige irische/schottische/keltische/wasauchimmer Melodien!
     
  17. Melmoth

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    Erstellt: 27.01.08   #17
    *wiederbeleb* Habe mir auch gerade eine wunderschöne Irish Bouzouki zugelegt, klingt wirklich toll und macht riesig Spaß zu spielen. Ich möchte sie für mittelalterliche Musik und Folk verwenden und habe sie jetzt DADE oder DADA gestimmt. Weiß jemand, wo ich dickere Saiten herbekomme? Die Pyramid Saiten im Internet und auch die im Moment aufgezogenen sind einfach zu dünn, so dass sie etwas klirrt in der Stimmung. Danke für Infos.
     
  18. huskymartin

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    Erstellt: 23.02.08   #18
    Hallo Lum,
    bin soeben neu ins Forum gekommen, nachdem ich Dein Review über die Bouzouki gelesen habe. Bin langjäriger Pedal-Steeler und spiele auch akkustische Gitarre, nun bin ich dran, eine Bouzouki anzuschaffen, weil ich einen Hang zu skandinavischem und Irish-Folk habe.
    Momentan bin ich noch nicht sicher, ob ich beim Kauf eines Instruments den teuren oder den billigeren Weg gehen soll, d.h. Original-Instrument eines guten Luthiers, oder "Kopie" aus Fernost oder Ost. Klar, eine langhalsige Joe Foley oder Abnett wären genial.

    Dein Review ist eine Weile her, bist Du immer noch zufrieden mit der Ashbury? Wie hiess das Geschäft in Zürich, das die Dinger gleich an Lager hatte? Hier hat es nämlich in keinem Laden ein Ansichtsmodell.

    Schau mal im Internet nach Beth Patterson, Aaron Jones oder Randy Clepper, könnte Dich interessieren.

    Edit:

    Habe auf den Fotos gesehen, dass bei den Bässen Oktav-Saiten aufgespannt sind. Bei der Irish Bouzouki gehören aber 2 gleiche Bass-Saiten hin. Die in Irland gebräuchlichste Stimmung ist GDAD.

    Gruss

    Martin
     
  19. Luminous

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    Erstellt: 26.02.08   #19
    @Melmoth: Leider kann ich dir wegen den Saiten nicht helfen...wenn es bei mir mal nötig ist die Saiten zu wechseln besorgt mir der Gitarrenbauer welche. ;-) Kannst ja auch mal bei einem anfragen!

    Der Laden: Klanghaus Grandharva Loka, Brunngasse 7, Zürich (Telefonnr. kann ich dir per pn schicken)
    Es war zufall dass die Ladenbesitzerin gerade zwei da hatte. Ich war schon länger nicht mehr in diesem Laden...vielleicht hat sie wieder eine Bouzouki!
    Und ja, ich bin noch zufrieden - sehr sogar! Das Review würde ich nochmals gleich schreiben. Ein Hörbeispiel fehlt zwar immernoch. :D

    Na so stur bin ich nicht in dieser Hinsicht. Alle Noten von irischen Liedern die ich spiele sind auf GDAD geschrieben; die Oktav-Saiten klingen so wie ich es mag...dann ists halt eine Swiss-Bouzouki. :D Was wäre denn der klangliche Unterschied?
    Mir erfüllt sie den Zweck: Sie klingt richtig irisch und man kann auch andere Folk sachen spielen (Keltisch usw.).

    Vielleicht findest du eine Ashbury die mit anderem Markennamen verkauft wird. In diesem Thread ist glaub' ich ein Beispiel (S.1).

    Übrigens habe ich kürzlich einen Piezo Tonabnehmer gekauft (vom Gitarrenbauer gemacht). Ich werde sie also schon bald in der Band spielen können! :great:

    Gruss

    Florian
     
  20. Luminous

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    Erstellt: 27.02.08   #20
    Entschuldigt den Doppelpost, Edit ist nicht mehr möglich.

    Ich wollte hier noch erwähnen, dass ich (bzw. mein Vater^^) ein Gschtältli (na der Gurt ;-]) konstruieren konnte, das hält. Im Review habe ich geschrieben, dass einem die Bouzouki immer von der Schulter/dem Bein rutscht.

    Anleitung zum Eigenbau-Bouzouki-Gschtältli: :D

    Zutaten:
    [​IMG]
    [​IMG]

    Man hat also normalen Gurt - vorne am Kopf des Instruments befestigt - wie üblich um die Schulter. So rutscht sie aber immer nach hinten weg. Ihr habt bestimmt solche Werbungs-Schlüsselanhänger-Bänder zu Hause? Die Schlaufe zieht man rechts durch oder um den Gurt. Das Band geht vor euch durch und ist dann links am Gurt mit diesem Metallklinkendings befestigt.
    Sieht sogar besser aus als dass es sich anhört. Auch ohne Zebragurt! :D

    Ich hoffe das erleichtert ein paar Leuten das Musizieren!

    Florian
     
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