ist der engl screamer für metal geignet?

von CurtK., 14.05.05.

  1. CurtK.

    CurtK. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #1
    hi leute

    interessiere mich im moment für den engl screamer
    ich suche einen amp der mir alles von clean bis metal high gain liefern kann

    wie sieht es da mit dem screamer aus schafft der von der zerre her auch sachen wir metallica, linkin park oder limp bizkit ?
    oder ist der eher braver wie marshall?
    wie sieht es mit dem druck aus? was kann der 12" so leisten.

    warte schon gespannt auf eure antworten.

    PS: ein guter rocksound ist mir auch wichtig aber metal soll er halt auch bringen können
     
  2. Köstliches Brot

    Köstliches Brot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #2
    Der Screamer ist auf jeden Fall für Metal geeignet. Clean ist auch ziemlich gut, aber der Crunch soll nicht so ganz gut sein, ich fand ihn gut.

    Wenn du die Suchfunktion benutzt wird dir das aber mehr helfen, da über diesen Amp schon viel geschrieben wurde.
     
  3. Trivium

    Trivium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #3
    Der Screamer ist durch seine 4 Kanäle recht flexibel.
    Metal ist auf jedenfall möglich, ich finde allerdings dass er für Scooped mids
    Sounds wie Limp Bizkit ohne zusätzlichen Eq nicht so sehr geeignet ist,
    gehen tut es aber auch.
    Ich hab damals beim Kauf auch einen Marshall Combo im direkten Vergleich
    gespielt und der Engl ist meiner Meinung nach nich braver.
    Ob es einen stört dass er nur eine Klang reglung hat ist geschmacksache, mich persönlich stört es nicht.
    Druck hat er auf jedenfall genug.
     
  4. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #4
    Ja.

    Außerdem: Suchfunktion.
     
  5. CurtK.

    CurtK. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #5
    @ sata wie ich deinem equipment entnehmen kann spielst du auch ein marshall halfstack

    so hast du ja die perfekte vergleichsmöglichkeit welcher amp hört sich böser an
    welcher amp ist flexibler?
    wer cool wenn vor und nachteile der beiden amps nennen könntest
     
  6. Unplugged

    Unplugged Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #6
    Amps & Cabs

    ENGL Screamer 50 Head incl. Z-5 Footswitch image

    Marshall JCM800 Lead Series 1960 4x12" Cab (2 x T75; 2 x V30 Speaker)

    Line6 GuitarPort


    Er spielt nen Marshall? Is mir neu...
     
  7. Metalröhre

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    Erstellt: 14.05.05   #7
    Der Screamer hört sich imo "böser" an als Marshalls, jedoch sollte man ihm schon viele Mitten geben :-)

    Der Clean ist klasse, der Crunch Sound geschmackssache, ich find ihn nicht so toll.
     
  8. CurtK.

    CurtK. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.05   #8
    oh ja ich trottel vor lauter euphorie hab ich nit richtig geguckt sry. war das cab und nit der amp. nix für ungut.

    konnte bis jetzt nur den fireball über ne engl standart testen und muss sagen dass der ziemlich goil ist aber er ist leider einfach zu unflexibel für mich.
    auch finde ich bei engl schade ,dass nur die richtig teuren mehrere klangreglungen haben.

    @ metalröhre welchen engl würdest du denn empfehlen ?
     
  9. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #9
    Mit Glück hattest aber Recht, denn bis vor ein paar Wochen stand in dieser Liste auch noch ein JCM800 Zweikanaler Combo, der 4210 ;) Lief auch über die selbe Box bei Proben und einmal live.

    Wenn du Flexibilität suchst, bist du bei Marshalls zunächst falsch (auch, wenn mir jetzt die TSL Nutzer gleich wieder an die Gurgel gehen mögen), denn die liefern einen Sound, den Marshallsound. Den zwar legendär und wie keine andere Marke, aber eben nur den. Wenn du also Rock spielst und auf diesen Sound stehst und nichts anderes brauchst, gibt's zu einem guten Marshall keine Alternative... Denn kein ENGL, Peavey, Bogner liefern den Marshallsound.

    Dass der ENGL jedoch mit effektiven 4 Kanälen und um ein vielfaches höheren Gainreserven jedoch um EINIGES vielseitiger ist, ergibt sich von selbst. Das enthaltene Accutronics Reverb ist richtig gut und mit dem Z-5 Fußschalter oder gar über Midisteuerung mit einem Multi (G-Major z. B.) im Effectsloop lässt der Amp eigentlich keine Wünsche offen.

    Wir in der Band sind uns einig, dass er den XXX des Bandkollegen an die Wand spielt, was Druck, Definition, Bass und Power betrifft, selbst in hochverzerrten Bereichen, ich glaube außerdem nicht, dass irgend jemand mehr Gain brauchen kann, als der Screamer es zu bieten hat.

    Ein Überamp ist er jedoch nicht: Obwohl er für einen 50 Watter lange clean bleibt, ist der Headroom nicht unbegrenzt, von Haus aus MIDI programmierbar ist er auch nicht, da braucht man schon das Z-11 oder einen anderen Midiswitcher dafür. Der Crunch Kanal ist meines Erachtens praktisch nutzlos, da 1. viel zu leise und 2. kein guter Sound... für leichten Crunch zu viel Gain und für harten Crunch zu wenig Power... Das Hauptproblem an dem Amp ist jedoch, dass ein einziger passiver 3-Band-EQ für alle effektiven 4 Kanäle herhalten muss, hier geht einiges flöten. Das macht den Amp zwar übersichtlich, schränkt ihn jedoch auch erheblich ein. Erwähnen muss man allerdings, dass das Voicing der Kanäle mit Ausnahme des Crunch Kanals sehr ausgewogen ist, sodass man mit etwas Feilerei einen guten Kompromiss im EQ finden wird. Aber eben nur einen Kompromiss.

    All diese Mankos merzt der kompromisslose Überamp ENGL SE aus, allerdings kostet der auch knappe 3000€, gute 3 Screamer50 also. Wenn man nun den Preis des Screamer bedenkt, ist er ein umwerfend guter Amp mit dem man kaum zufriedener sein könnte. In der Kategorie kriegst du nirgends mehr für dein Geld, finde ich persönlich.

    Derart lange und inhaltvolle Beiträge wie diesen hier kann man übrigens in diesem tollen Forum bewerten, das motiviert, weitere solche Einträge zu verfassen ;)

    Gruß,
    - P
     
  10. Grey

    Grey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #10
    Sorry Jungs. Was sind denn scooped mids? Mein Wörterbuch klärt mich da grad nicht vollends auf. Viel oder weng mids?
     
  11. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 15.05.05   #11
    1. Das Hauptproblem der kniffeligen Klangregelung/Klangausgleich zwischen Clean und Distortion hat Engl aber clever gelöst:

    Es steht ja für den Zerrkanal der separate "Presence"-Regler zur Verfügung, der wirklich äußerst effizient arbeitet. Ganz gleich, was man an Grundeinstellung für den Clean/Crunch-Bereich hat: Der Presence-Regler färbt den Zerrkanal, je nachdem was man hören will: von weich bluesig bis höllenaggressiv.


    2. Finde ich auch.

    Zusatz:

    Wenn Engl jetzt noch folgendes beim Screamer ändern/ergänzen würde, wäre ich traumlos glücklich:

    # 2 unabhängige Gains für den Crunch (je nachdem, ob er auf clean oder Zerre geroutet wird)

    # Eine Contour-Regelung für LowMid bzw. Bassbereich. Zumindest für mich ist hier der Arbeitspunkt nicht optimal.

    Trotz dieser Verbesserungsvorschläge ist der Screamer IMO der mit Abstand flexibelste Amp in dieser Preisklasse. Sofern man die Flexiblität braucht und deshalb zu schätzen weiß.

    Wer ohnehin nur auf einen einzigen Sound aus ist, kann auch mit dem preiswerteren Thunder glücklich werden. Oder einem einkanaligen Amp, der einen dezenten Crunch zulässt, welcher wiederum mit gut klingenden Bodengeräten (z.B. Maxon SD-9/OD9, Boss DS-1) nach Wunsch angeblasen wird.
     
  12. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #12
    Die Mitten werden komplett herausgenommen und dafür die Höhen und Bässe augedreht.

    @Topic

    Als ich vor einem Monat meinen neuen Amp gekauft hab, waren der Sreamer und der TSL602 die amps zwischen denen es zu entscheiden war. Die Enscheidungskriterien waren in etwa dieselben wie die deinen: möglichst flexibel, Sound bis High Gain und möglichst günstig.

    Zum Sreamer ist zu sagen, dass er nen klaren Cleansound hat (der TSL klingt hingegen nie ganz glasklar). Da kann man nicht sagen ob das ein Vor- oder Nachteil ist; das ist Geschmackssache.
    Zum Crunchkanal: das kein wirklich gut gelungener Kanal. Im vergleich zum TSL versagt er kläglich, aber egal wenn man kaum crunchiges spielt.
    Die Highlights des Sreamer sind imo die beiden Leadkanäle, die wirklich geil sind. Der Heavy Lead Chanal hat einfach unheimliche Gainreserven. Wobei man sagen muss, dass der OD2 des TSL für Sachen bis Metallica (und ein wenig darüber hinaus) ausreichend ist. Für Slipknot KoRn,... ist der Screamer geeigneter, wobei die 50W für tiefgestimmte 7Saiter nicht genug punchen (da wär halt ein Triple Rectifier *träum* o.ä. angebracht).

    Wenn man viel mit MIDI arbeitet, ist der Sceamer ebenfalls sehr geeignent.

    Ich hab mich aber letztendlich doch für den TSL602 entschieden. Gründe:

    1) einen warmer, fetten crunch Kanal soll ein Röhrenamp haben.
    2) der Screamer hat zwar fast unausschöpfliche Gain Reserven, aber komprimiert ziemlich. Da ist der Marshall "ehrlicher".
    3) braucht man diese Gainreserven? Ich komm mit dem Gain, den mein TSL im OD2 Kanal auf 12-15 Uhr liefert aus.
    4) auch wenn man mit dem Presence Poti am Sreamer viel machen kann, ist eine Klangregelung für mich zu wenig.
    5) der Preis beim Screamer ist nocht sooo gut wie es zuerst den Anschein hat. Man muss bedenken, dass der Z5 FS nicht inkludiert ist. Der kostet 150€ (in Ö 175€); also ist man schon wieder beim Preis eines TSL601, und fast beim Preis eines TSL602 oder 6505 Combo.
    6) man kann beim TSL mit Hilfe des Tone Shift und Deep Knopfes einen sehr gut den Sound varieren.

    Ich hoff das war alles, was mir dazu einfällt. Es sollte angemerkt werden, dass ich den TSL mittlerweile ganz gut kenne und über seine Stärken besser Bescheid weiß als über die des Sreamer.
    Nachträglich soll gesagt sein, dass die Durchsetzungsfähigkeit des TSL im Bandgefüge der Wahnsinn ist (auch bei geringen Lautstärken). Wie es beim Sreamer aussieht, kann ich aber nicht sagen.

    Hoffentlich konnte ich weiterhelfen. Eins sei noch gesagt: Antesten bleibt dir nicht erspart.

    Genau!!! :D
     
  13. vintage

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    Erstellt: 15.05.05   #13
    also wer nen vollröhrenamp sucht der alles von gutem clean bis high gain bietet ist mit dem screamer in dieser preisklasse am besten aufgehoben.


    und während marshall ein rock amp ist, ist der screamer ein metal amp.
    wenn ich mir erlauben darf die mal eben auf die schnelle in die eine schublade zu stecken.. natürlich kann man jeweils was anderes rausholen, aber die grob charakteristik würde ich so verfassen.

    der screamer ist recht smooth, während der thunder harte distortion liefert.
     
  14. CurtK.

    CurtK. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #14
    schonmal vielen dank an alle die mir bis jetzt schon sehr geholfen haben.
    doch im prinziep bin ich immer noch sehr hin und her gerissen.

    gibt es nit nen amp der beides kann marshall crunch und heftige zerre?
     
  15. Unplugged

    Unplugged Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #15
    Kompomisse muss man immer eingehen... ein Marshallcrunch wird nur ein Marshall hinbekommen... der Sound ist so einzigartig.
    Bestenfalls ein Modeler oder Ähnlichen wie Sansamp würden das unter einen Hut bekommen... aber das hat nix mit Röhrenamp zu tun... :o
     
  16. Big-Show

    Big-Show Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #16
    im prinzip ist jeder amp für metal gebrauchbar. aber wie es halt klingt , das is ne andere sachen. :great:
     
  17. saTa

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    Erstellt: 16.05.05   #17
    Wenn du beides willst, wirst du mit dem ENGL jedoch auch besser bedient sein, denn der kriegt das, was du im Marshall suchst sicherlich besser hin als der Marshall das, was du im ENGL suchst...

    Am Ende des Tages bleibt jedoch auch nur eins: Testen.
     
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