Jazz Bass ?

von bluesfuzz, 20.09.06.

  1. bluesfuzz

    bluesfuzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #1
    Hallo, mal eine allgemeine Frage zum Klang des Jazz Bass.

    Ich bin Bass-Neuling und möchte mir jetzt nach meinem Anfängerbass (Stagg)
    einen richtigen zulegen.

    Da mir der JB optisch am besten gefällt, frage ich mich nun, ob der klanglich in meine Musikrichtung passt. Ich spiele haupsächlich Blues und Rock. Was ich bisher vom JB gehört habe klingt sehr höhenreich und perkusiv, also sehr jazzig. Kann der auch tief drücken oder ist der in jeder einstellung so dünn ?
     
  2. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #2
    Tausende von Bluesbassisten spielen Jazzbass. Wo hast du denn den Jazzbass gehört, dass du diesen Eindruck gewonnen hast?

    Ich kann mir vorstellen, dass du eventuell den Bridgetonabnehmer Sound im Ohr hast, der Hals-PU klingt aber 'runder und drückt mehr untenrum.

    Der Königsweg für einen Blues- oder Rocksound (offense intendet :twisted: ) wäre allerdings ein Precision Bass. :)

    Gruesse, Pablo

    EDIT: Oh zwei Schnappszahlen: 2222 Beitrage, 999 Karma :)
     
  3. bluesfuzz

    bluesfuzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #3
    Wenn man mal ein Video sieht wo ein JB gespielt wird, klingt der meistens als eigenständiges Instrument heraus, weniger als Rhytmusinstrument. Ich werde dann wohl JB und Preci antesten müßen um heraus zu finden welcher mir mehr liegt.
     
  4. tweippert

    tweippert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #4
    Wer will Schnaps zahlen???:D

    Also mal im Ernst: Was Du mit nem Jazz-Bass nicht den Sound hinbekommst den Du willst, bekommst Du ihn auch mit keinem anderen hin.
    Das sage ich als nicht Jazz Bass spieler.
    Einen beseren Allrounder gibt es denke ich nicht!
    Mit einem Jazz Bass kann man fast alle Musikrichtungen ordentlich untermauern!
    (vielleicht nicht grade Hardcore oder Death oder stark angezerrte sachen, aber da dafür wäre ja auch das Geld für nen Jazz zu schade;) )
     
  5. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #5
    Stimmt^^, der Jazz und der Precision sind im Blues und Rock weit verbreitet, da kannste eigentlich nicht viel falsch machen. Ich sag mal, der Jazz klingt "sanfter" der Preci "grober".

    Vom Spielgefühl her halten einige den Hals vom Preci für zu "knüppelig", also zu dick. Der Jazz ist da schon etwas Handfreundlicher.
    Mir persönlich ist es egal, komme auf beiden gut klar. Alles Gewöhnungssache.
    Und sooo dolle ist es auch wieder nicht.

    ja, mit P- und J-PU.;)
     
  6. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #6
    Wer zum Bluesspielen 'nen J-PU braucht, hat ein anderes Problem. :twisted:

    Gruesse, Pablo
     
  7. gorgi

    gorgi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #7
    Jazz-Bässe klingen halt wie sol ich sagen "jazzig" ^^. Klingen voll und rund aber du kannst auch metal spielen damit. Eigentlich is er ja son allrounder, würd ich fast sagen.
    Hab letzt einen Fender Jazzbass von 1990 angespielt. Leider stand keine Typ-Bezeichnung dran, war aber gebraucht und kostet da 500€.
    Der kann echt vieles. Kann Höhen schleuder, Bässe genauso die Mitten sind natürlich nich so prägnant wie beim Preci aber sie kommen dennoch nicht zu kurz.
    Was mich bei dem Bass aber gewundert hat warn echt die Höhen. Hab da auch mal n S.U.B angespielt und von den Höhen lag der Jazzi nur leicht unter dem SUB
     
  8. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.09.06   #8
    *basshalsknüppelhaudraufaufdieurbanelegende*: B R E I T :rolleyes: ;) !
    persönlich: ich gehe schon länger mit dem preci schwanger (allerdings als drittbass - ist ja absolut nicht der fall, dass blues und rock und bluesrock ... mit meinem warwick nicht gehen, im gegenteil - aber das hat andere gründe).
    in den mittlerweile rd. 50 jahren geschichte stimmt m.e. nur, dass der preci-griffbrettradius relativ flacher ist => c-shape. die griffbrettbreite geht in neuer zeit wieder in die richtung zurück, welche ich an manchen alten japanern prima fand, d.h. 41/42 mm am sattel. yamahas haben auch nur 40 und die klassischen jazzis und *ätsch* warwicks 38mm.
     
  9. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.06   #9
    jazziger bass passt doch zu blues.
    und drückender passt zu bluesrock.

    obwohl ich blues mit nem halbakustischen spielen würde - kann nich genau erklären, warum - aber auf dem halbakustischen, den ich mal hatte klang blues einfach absolut gut. hat gedrückt und war basslastig. blues und rock.
    hatte nen humbucker...
    von daher würde ich wohl eher zum preci grefien (wenn ich der form irgendwas abgewinnen könnte^^)
     
  10. springender-hirsch

    springender-hirsch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.06   #10
    sacht ma, wo bin ich denn hier hingeraten???

    Also lieber Weihnachtsmann, ausprobieren, und einfach einen finden der Dir optisch UND akustisch gut gefällt. Und möglichst wenig Schubladen mitnehmen wo man was reinstecken könnte.

    Hartmuth
    der (u.a.) in einer Rockband spielt - einen bundlosen JB.
     
  11. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.06   #11
    hey - is mein eindruck stark abstrahiert, um nicht wieder romane zu schreiben - is klar dass das dann wie schublade aussieht:great:

    na klar ist fretless auch toll - aber darauf wollte ich nich auchnoch eingehen.
    weil ich niemals nen fretless halbakustik spielen wöllte, weil der wie kontrabass klingt - allerdings ist n bundierter halbakustik schön(nach meiner erfahrung) weil sehr wenig bis kein knurren - allgemein ist fretless aber trotzdem schöner - da fretless aber ohne konzentration zu oft zum glücksspiel ausartet(bei mir) spiel ich nen bundierten solidbody (weder j noch p), weil ich mehr auf funkig aus bin und mir die form mehr gefällt

    jetz alles ok?
    natürlich war nur mein persönliches empfinden aufgelistet.
    wenn mir solcher old-skool blues mit jazzigen bass dazu gefällt, muss das bei anderen ja nicht so sein.hast scho recht
     
  12. bluesfuzz

    bluesfuzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #12
    Ich war am Samstag bei Thomann und habe mich da durchgespielt
    und mich dann entschieden.

    JAZZ-BASS rockt, jawohl.

    Ich habe Rockbass probiert, der hatte IMHO einen sehr eigenen Ton, dann den von meinem
    Lehrer empfolenen HB 4000, klang nicht schlecht, war mir aber zu kitschig. Da war noch ein Cort Artisan, der hatte einen super Klang und lag gut in der Hand, aber dann noch kurz einen Mex P-Bass, war mir zu mulmig. Dann den Mex J-Bass und das Ah-Ha-Erlebniss.
    Der Sound ist unter tausenden wieder zu erkennen und er drückt am Hals-Pickup ausreichend, wo ich erst meine Bedenken hatte. Super Verarbeitung, hatte ich beim Mex-Modell nicht erwartet. Ich bin jetzt irgendwie ein bischen Stolz, mein erster Fender und ich bereue keinen Cent.

    Bluesfuzz
     
  13. Basstom

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    Erstellt: 04.10.06   #13
    Hat der bereits ´nen "S1-Switch"? Damit lassen sich die PUs in Serie schalten, wodurch der Sound pfundiger werden soll. Lässt sich ggf. leicht nachrüsten, einfach mal die Suchfunktion benutzen.
    Soll ´ne tolle Sache sein, die dem sowieso schon klanglich recht flexiblen Jazzbass eine gute Sounderweiterung beschert. :)
     
  14. bluesfuzz

    bluesfuzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #14
    Nee, S-1 gibet erst ab American.
     
  15. bassus_krachus

    bassus_krachus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #15
    hmm.. mein 64er relic jazzbass kann jeh nach einstellung drücken und ordentlich wumms machen (selbst mit .40 -.95 saitchen), funkig höhenlastig, rockig mit plectrum, und natürlich fein-jazzig klingen! ich würd sagen das dieser bass wirklich recht gut allroundtauglich ist! schau mal an, wie viele bekannte bassisten mal nen jazzer gespielt haben oder dies noch tun!
    ich würd ihn für keinen bass der welt mehr eintauschen....
     
  16. bluesfuzz

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    Erstellt: 04.10.06   #16
    Jo, der Sound ist vielfälltiger als beim Preci, den fand ich zu einseitig.

    Welchen Saiten-Hersteller spielt du, bassus_krachus, es sind noch die original Saiten drauf und die sehen mir sehr dick aus, ich denke das es 45-105 sind.
     
  17. bassus_krachus

    bassus_krachus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #17
    ich spiele entweder rotosound oder earny ball .40 - .95er
    die saiten passen recht gut zu dem instrument wie ich finde!
     
  18. Basstom

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    Erstellt: 05.10.06   #18
    Eigentlich merkwürdig, dass diese so einfache und billige Erweiterung nicht jedem Jazzbass von Haus aus mit auf den Weg gegeben wird. Wahrscheinlich spekuliert man bei Fender darauf, dass das ein Pro-Argument für ein teureres Instrument ist. ;)
     
  19. BassShuttle

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    Erstellt: 05.10.06   #19
    OT:

    ICh spiele auch Rotosound (50-110)....sind zwar sehr dicke Saiten aber man gewöhnt sich dran und es sind absolout klasse Saiten, ich spielte vorher Warwick Red Label Saiten, mit denen kam ich üebrhaupt nich zurecht (*kotz*).....
    Die Saiten spiele ich auf meinem Preci sowohl auf dem Ibanez im J-Style....

    BTT:
    Mit Jazz Bässen kann man viel variieren und feilen......der Preci dagegen ist einseitiger.
    ICh bentuze beispielsweise den Preci für Rock (im Nickelback oder Pink Floyd Stile), da passt der Preci wunderbar rein......und live finde ich ihn Einfacher :D:D


    Gruß
    BassShuttle
     
  20. pommes

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    Erstellt: 05.10.06   #20
    Zum Thema Saiten aufm J lege ich dir mal die Fender 7250 ans Herz. Kosten ca. 15 EUR, gibts auch dünner und der Sound passt imho perfekt zum JB. Das "Anfassgefühl" ist klasse.

    Unbedingt versuchen!
     
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