Jazz Improvisation mit Arpeggien

jbela
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Hi,
da ich mich gerade mit der Jazz Improvisation beschäftige, bin ich dabei mich ausführlich mit Arpeggien zu beschäftige.
Mein Ziel ist es dann zu Jazz stücken über die einzelnen Akkorde improviesieren zu können.
Soweit klappt auch alles ganz gut ich habe nur oft probleme mich im Stück "nicht zu verirren" dh ich komme oft ausm konzept und muss dann einige takt aussetzten bis ich mit meiner improvisation wieder weitermachen kann.
Ich habe auch das problem mit den Arpeggien irgendwie Melodisch zu klingen, dass fällt mir mit einfacher Tonleiter Improvisation wesentllich leichter, bzw dem ganzen ne hook zu verpassen.
Mein Lehrer meint das is alles nur übeungssache, aber ich wollte ma fragen ob hier vll jmd Tipps hat wie ma das noch besser üben kann.
Grüße Jbela
 
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Hans_3
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Antizipieren. D.h. immer schon mindestens den nächsten Chord im Kopf haben. Die Chordfolgen und deren Dauer am besten auswendig lernen, wenn es intuitiv nicht klappt. Mit der Zeit kommt da Routine rein.

Es ist übrigens nicht schlimm, wennn man beim Üben mal ein paar Takte auslässt, weil der Kopf nicht hinterhergekommen ist. Lieber an sicherer Stelle wieder einsteigen als ständig hinterherhecheln und dann endgültig den Faden verlieren. Zur Not kann man auch mal intuitiv einen oder mehrere Takte mit nur 1 oder 2 passenden Tönen überbrücken. Muss halt nur so aussehen und klingen, als wär's Absicht ;)
 
ginod
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Ja weiterhin ist das alles ja auch immer sehr abhängig vom Stück. Es gibt Stücke wo man am besten hauptsächlich akkordbezogen soliert und bei anderen kann man sich bestimmte modale Verbindungen rausbicken (2-5-1) gibts ja sehr häufig.

Die Jazz Meister allerdings verwenden natürlich nicht immer nur akkordeigene Töne. Ziel ist es ja die Akkordtöne als Ruhepunkte zu benutzen. Das bedeutet du liegst bei den betonten Zählzeiten und bei Noten die länger ausgehalten werden möglichst auf den Akkord eigenen Tönen bzw. wenigstens nicht mit einem Ton der eine Halbtonreibung aufweist. Selbstverständlich kann man sich auch mal auf der None ausruhen, schön ist wenn man das natürlich bewusst macht.

Bei mir ist es auch oft, dass ich gerade bei Dominantakkorden und besonders bei alterierten Dominantakkorden einfach mir typische Skalen, aber auch Licks durch den Kopf gehen.

Ich denke z.B. bei einem D7b5 Akkord sofort an eine Ganztonskala und benutze die sehr gerne. Meistens soliere ich in Skalen wenn der Akkord auch etwas länger in Erscheinung tritt oder wie gesagt wenn es modal machbar ist.

Bei einem D7b9 Akkord denke ich eher an eine alterierte Skala. Das fleischt sich mit der Zeit so ein bisschen ein. Das interessante beim JAzz ist ja, dass du so viele Möglichkeiten hast über bestimmte Akkorde zu solieren und das ist auch das tolle daran.

Eine Mischung aus allen Möglichkeiten ist denke ich ein Teilziel und für viele ist wohl das sofortige Übertragen der eigenen Ideen auf das Griffbrett das Hauptziel.

Gruß,

ginod

PS: Aber du tust auf jedenfall momentan gut daran dir alle Appregien in verschiedenen Lagen draufzuschaffen. Das ist eben Basis, alle anderen verschiedenen Chord Scales können dann folgen
 
jbela
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Danke erstma für die Antworten.:great:
Mir war ja eigentlich auch schon klar das ich so wie ich das übe auf dem richtigen Weg bin, aber könnt ihr vll zusätzlich irgendwelche Literatur empfehlen?
Oder vll hat ja sogar jmd sachen im digitalen Format, die er mir zukommen lassen könnte.
Bis dahin vielen Dank und Grüße Jbela:)
 
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