Kanal zu wenig am Mischpult / Welche Optionen

  • Ersteller Pentatoniker
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Ich verstehe die Bemühung, etwas empfehlen zu wollen, was idealerweise auch den in 10 Jahren fiktiverweise exponentiell gewachsenen Bedarf noch decken kann.

Trotzdem sollte man nicht völlig aus den Augen verlieren, was jetzt momentan benötigt wird.
Vielleicht hilft es ja etwas bei der Entscheidungsfindung, wenn ich mal die Mutmaßung in den Raum stelle, dass man das Ganze wahrscheinlich sogar als Nullsummenspiel treiben kann.

Während ich - auf die Gebrauchtpreise schielend - den Eindruck habe, dass der Verkauf analoger Schiffe wie bspw. eines Soundcraft MH3-48 in naher Zukunft so aussehen wird, dass der Anbieter dir zusätzlich zur Überlassung des Geräts gegen einen Kasten Gerstensaft sogar noch eine Schachtel Merci-Schokolade oben drauflegt als Dank dafür, dass du ihm das verstaubende Ungetüm endlich aus dem Lager entfernst, scheint sich das bei Klein(st)mischern etwas rentabler zu gestalten.

Da freuen sich die 15-jährigen Mitglieder der neugegründeten lokalen Post-Hardcore-Deathcore-Band dann, dass sie ihrer Bandkasse durch Gebrauchtkauf 30 Euro gespart haben und alles ist chic.

Will sagen: Wahrscheinlich wird dir dein Xenyx für 200€ auf den einschlägigen Plattformen aus der Hand gerissen. Für 150-170€ sollte sich ein gut erhaltenes 12er Analogpult finden lassen. Die 30 Euro Differenz lassen sich wie durch Zufall in ein UCA202 investieren und alle sind glücklich...
 
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kann hier ein Mod mal zusperren? Es ist wirklich inzwischen ALLES gesagt/geschrieben und das inzwischen zum x-ten mal - es nervt einfach nur noch.
 
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kann hier ein Mod mal zusperren? Es ist wirklich inzwischen ALLES gesagt/geschrieben und das inzwischen zum x-ten mal - es nervt einfach nur noch.
Nein, ich will auch noch mal.

Das Palmer-Teil kenne ich nicht, wir haben uns vorübergehend, auch bei Konzerten (Weltmusikband) damit beholfen: https://www.thomann.de/de/behringer_micromix_mx400.htm
It works. Nicht mehr, nicht weniger. Kostet weniger als Kneipe nach dem Probenabend (für die ganze Band).

Nachtrag: Man kann natürlich auch, wenn es die Gesamtlautstärke erlaubt, mit 2 Leuten in 1 Mike singen. Macht aber mit ner 8 mehr Spaß als mit ner Niere. Da ist ein Minimixer oder das Palmer Teil wohl günstiger.
 
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.... Da wird über Henkelmann-Digitalpulte wie X-Air philosophiert, die nicht mal eine physische Bedienoberfläche haben und daher in irgendeiner Form noch zusätzliche Infrastruktur zumindest in Gestalt eines Smartphones/Tablets benötigen....

Das ist ein absolut valider Punkt. Und deswegen hatte ich ja auch geschrieben, dass ich kein iPad habe, und ich habe auch nicht vor, mir wg. des neuen Pults ein iPad zu kaufen. Ich könnte aber mit einer Steuerung über Windows 11 leben. Von der würde ich dann aber erwarten, dass sie absolut intuitiv ist, die müsste dann einer physischen Bedienoberfläche ähneln. Und die Aufnahme muss laufen können, wenn gleichzeitig die Steuerung aktiv ist.

Der gute Mann will doch einfach nur Audioquellen über eine Anzahl X Regler lauter und leiser machen können. Keine drölfzig Simulationen bekannter Vintage-19"-Effektgeräte (tm) in vier Engines, keine Parallelkompression über Busse, keine Matrix für 6 Delaylines auf dem Festivalgelände. Bitte, bitte lasst ihn das doch einfach machen! :hail:

Nach der ganzen Diskussion muss ich mir das selbst nochmal vor Augen führen, ... was wollte ich vor 4 Seiten eigentlich nochmal? :)

Das Ganze war ja erkennbar eher auf die Sichtweise eines IT-mäßig eher unbedarften Nutzers gemünzt.

"IT-mäßig eher unbedarfter Nutzer"? ... ähhh, ... ich arbeite in der IT :) , allerdings weder in der Entwicklung, noch auf Hardwareseite, dennoch habe ich ein gutes Grundverständnis von der Technik :) .... Aber ich habe einfach keine Lust, mich bei meinem Hobby, was ja eigentlich das Musik-Machen ist, auch noch mit dem ganzen IT-Kram rumzuplacken. Hier will ich einschalten und Musik-Machen, ich möchte nicht Ton-Ingenieur werden.

Zudem suche ich was, was mir lange dienen kann. Da sind die Tablets viel zu kurzlebig. Und die digitalen Pults bieten so viele Möglichkeiten, die mich aber tontechnisch überfordern würden. Der Umgang mit der Software ist da weniger das Problem.

Dennoch war das hier sehr aufschlussreich für mich, denn ich habe einen Blick über meinen Tellerrand hinaus gewonnen. Insofern danke auch für alle Thema-abschweifenden Beiträge.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

https://www.thomann.de/de/behringer_micromix_mx400.htm
It works. Nicht mehr, nicht weniger. Kostet weniger als Kneipe nach dem Probenabend (für die ganze Band).

Allerdings muss ich dann für jedes Mirko noch einen Adapter XLR auf Klinke kaufen ....
 
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Allerdings muss ich dann für jedes Mirko noch einen Adapter XLR auf Klinke kaufen ....
Tu es nicht :) Die Lösung ist nicht mehr als eine Krücke, die ich mit insgesamt ca. 60 € entschieden zu teuer finde.

Mischpultsteuerung über einen PC finde ich übrigens äußerst ungünstig. Das finde ich schon nervig, wenn es keine Live-Veranstaltung ist. Der Griff zum Fader ist allemal bequemer. Touch-Eingabe über Tablet/Telefon ist ein akzeptabler Kompromiss und im Proberaum völlig in Ordnung (meine Band nutzt ein Rackmischpult und wir stellen unsere Monitore per App ein). Deswegen finde ich digitale Rack-Mischpulte für den Proberaum besonders geeignet. Aber ich sehe es ähnlich wie du ein wenig skeptisch, bei der Steuerung von der Softwareumgebung abhängig zu sein, die man dank App-Store usw. überhaupt nicht kontrollieren kann. Das ist mir das erste Mal so richtig ärgerlich aufgefallen, als ich feststellen musste, dass ich nicht mehr die App auf mein iPhone 6 herunterladen kann, mit der man vor wenigen Jahren Bilder von einer Digitalkamera aus dem GLEICHEN JAHR WIE MEIN TELEFON übertragen konnte. Beide Hardwaregeräte funktionieren einwandfrei, die Software würde auch noch funktionieren – aber man kommt als einfacher Nutzer nicht mehr heran. Absolute Schweinerei.

Wenn es bei digitalen Mischpulten gar nicht die Softwareseite ist, die dich abschreckt, könnte man schon über ein digitales Rackmischpult nachdenken, weil die grundsätzlich erstmal nicht weniger oder mehr Plug 'n' Play sind als ein analoges Mischpult. Und man ist ja nicht gezwungen, mit Kompressoren und mehreren Effekten zu arbeiten. Bei Presonus und Soundcraft kenn ich mich nicht aus, aber mit Behringer XR hab ich schon ein paar Mal gearbeitet und selbst das kleinste, das XR12, würde deinen Anforderungen genügen. Mit XR16 wärst du zukunftssicher. (Halt abgesehen vom Faktor Softwareunterstützung bei Bedienung mit Tablet oder Telefon.) Das wäre dann sinnvoll, wenn du irgendwann doch auf den Geschmack kommst und dir denkst, "Mensch, mit einem flexiblen 4-Band-EQ kann ich das Signal ja doch sehr viel besser machen" und/oder mit Kompression anfängst.

Aber lass dich meinetwegen nicht vom einfachen Analogmixer abbringen. Damit kommst du ja sofort an dein Ziel, Thema erledigt. Find ich ne elegante Lösung.
 
Hallo!

Zudem suche ich was, was mir lange dienen kann. Da sind die Tablets viel zu kurzlebig.

Wie viele Jahre sind bei Dir zu kurzlebig?
Die iPads kannst Du sehr lange nutzen.

Es ginge auch ein Windowsgerät mit Touch, aber ich nutze lieber Applegeräte.
Windows auf der Bühne, nein, da hätte ich bei sowas Bauchschmerzen.

Mir ist da noch was eingefallen:
Korg hat sogenannte Hybridmixer (analig/digital). Das könnte interessant sein:
https://www.korg.com/de/products/drs/mw_2408_1608/
Das dürfte genau das richtige für Dich sein. Die sind aufgebaut wie ein Analogmixer und können auch so bedient werden. Trotzdem sind die digital.

Die Stereokanäle können auch als Monokanäle genutzt werden und habe dafür einen XLR (Symmetrisch zusätzlich). Also gut durchdacht das Ganze.

Der Kleine kostet 1200 Euro und der große 1400 Euro. Also gleich zum großen greifen, bevor man sich später ärgert.





Gruß
sven
 
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Die iPads kannst Du sehr lange nutzen.
Klar, und wenn die Apps nimmer laufen, weil a) das aktuelle IOS nimmer installierbar ist oder b) die Apps nicht mehr auf den neuen Sch... von Apple aktualisiert wurden, dann kannst du es immer noch als Unterlage zum Schneiden oder ähnliches benutzen. 10 Jahre, eine übliche Zeit für analoge Geräte, ist da einfach nicht drin.
Korg hat sogenannte Hybridmixer (analig/digital). ..... Die sind aufgebaut wie ein Analogmixer und können auch so bedient werden. Trotzdem sind die digital.
Naja, das SIND analoge Mischpulte mit ein paar digitalen Gimmicks. Gibts auch von anderen Herstellern und das auch schon länger. Nur so richtig durchgesetzt haben die sich irgendwie nicht. Zu mal mir die analoge Ausstattung eher dürftig erscheint. Ein semiparameterischer Mitten-EQ, ein Effekt und 4 Aux Wege, ist nichts was einem heute hinter dem Ofen hervorlocken sollte.

Aber gut, wird auch seine Anwender finden. Ob das der TE so machen will, kann ich ja eh nicht sagen.
ich möchte nicht Ton-Ingenieur werden.
Kann ich verstehen, deshalb gibts ja Leute wie unsereins, die das machen wollen. Man sollte das eher so sehen. Wenn man in der Band einen braucht, der, sagen wir mal, das Akkordeon spielen soll, weil es die Mucke braucht, kann das einer lernen (auch wenn das gar nicht der Wunsch war/ist), oder man sucht sich jemanden, der die Aufgabe übernimmt. Exakt das selbe trifft auch für die Tontechnik zu. Entweder man lernt es selber, mit allen eventuellen Konsequenzen, z.B dass amn einiges an Zeit investieren muss, oder man sucht sich jemanden der das macht. Es gibt genug Tätigkeiten, für die man sich dann halt einen experten sucht, sei es Buchhaltung, Haarschnitt, autoreparatur usw, warum dann nicht auch Tontechnik.

Naja, um wieder zum Thema zurück zu kommen, @Pentatoniker . Was hältst du wirklich davon dein aktuelles Pult einfach bei ebay zu verkaufen um dir dann ebendort ein etwas größeres, z.B ein (Q)X2442USB zu besorgen. das wird nichts bis wenig mehr kosten als was du für das aktuelle bekommen wirst. Und dann hast du erst mal wieder Ruhe. Vom Pultengpass und von uns Technik-Schwaflern. Und dann hast zu mehr Zeit zu überlegen was du in Zukunft machen willst. Da gibst ja am Gebrauchtmarkt jede Menge günstige Angebote für dich, wenn du mal in die Digitaltechnik rein schnuppern willst.
 
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Kann ich verstehen, deshalb gibts ja Leute wie unsereins, die das machen wollen. ..

Wenn ich hier einen verfügbar hätte, der mal schnell um die Ecke kommen könnte und mir das alles einstellt, würde ich den sofort alarmieren ... und dann noch bei dem Gig, den wir 1mal im Jahr haben.

, sei es Buchhaltung ....

... melde dich, da könnte ich euch dann totquatschen :)

Naja, um wieder zum Thema zurück zu kommen, @Pentatoniker . Was hältst du wirklich davon ...

Ich werde mal in Ruhe überlegen, was Sinn macht. Ich habe schon ein paar Jahre Lebens- und auch Einkommenszeit auf dem Buckel, da darf es auch ein neues sein. Da entscheide ich nach Sinnhaftigkeit, Notwendigkeit und Preis. Ich muss mal die aktuellen Anforderungen bedenken (aktuell: + 1 Kanal), was noch an Freude daran entstehen könnte (doch Spaß am mixen und aufnehmen) und wieviel ich dann bereit bin, dafür zu zahlen.

Wir sind halt ein paar Leute, die 1mal die Woche proben. Und dann spielen wir im Sommer mal auf dem Nachbarschaftsfest. Da muss ich keinen Stress machen.

Ich werde mit den ganzen Erkenntnissen mal in mich gehen ... im April ist Geburtstag :)
 
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muss ich mir das selbst nochmal vor Augen führen, ... was wollte ich vor 4 Seiten eigentlich nochmal?
Ok: Zusammenfassung:
Einfachste Lösung ist, 2 Mikrofone passiv zusammen an einen Kanal zu schalten.
Wenn du löten kannst und es sich um 2 gleiche dynamische Mikrofone (ohne Phantomspeisung) handelt, dann würde ich empfehlen dir so ein Kästchen zu basteln, alternativ die Schaltung mit Stecker, 2 Kupplungen und Kabeln zu bauen. Ich würde ein Kästchen aus Metall verwenden, am liebsten so ein Hammond Alu Druckguss Gehäuse - stabil und gut zu bearbeiten.
MikroAddierer.png

Hier werden beide Spulen in Reihe geschaltet, was dir ca 6 dB Pegel mehr als bei Parallelschaltung bringt. Der Grund: bei Parallelschaltung belastet das jeweils andere Mikrofon (z.B. 250 Ohm) das betrachtete Mikrofon (auch 250 Ohm Quellwiderstand). Der Abschluss ist bei ca. 2.5 kOhm und damit deutlich hochohmiger, macht also keine große Zusatzbelastung. Aber durch Quellwiderstand und Belastungswiderstand kommt nur noch die halbe Spannugn an = 6dB Dämpfung.
Bei Reihenschaltung addiert sich die Spannung (aber beide Mikrofone haben unterschiedliche Signale) und die Quellwiderstände (also hier im Beispiel hätten wir 2* 250 Ohm = 500 Ohm). Der Mikrofoneingang ist mit ca 2.5 kOhm immer noch so hochohmig, dass er das Signl nur unwesentlich dämpft. Das heißt, hier kommen die Signale beider Mikrofone nahezu ohne Dämpfung an.

Das funktioniert aber nur mit dynamischen Mikrofonen, die keine Phantomspeisung brauchen. Eine eventuell anliegende Phantomspannung macht aber auch hier für die dynamischen Mikros nichts aus, da fließt kein Strom, da es ja keine Verbindung von 2 oder 3 zu Masse (1) gibt. Es müssen beide Mikrofone ingesteckt sein, sonst funktioniert es nicht.

Das ist billig, funktioniert aber man kann die beiden Sänger/innen nicht getrennt regeln.


Gängiger Tenor aller Ratgeber hier war: tausche das Mischpult gegen eines mit mehr Kanälen (ich würde mindestens 4 Kanäle mehr nehmen).

Ob du jetzt neu oder gebraucht kaufst, oder über den Umstieg auf einen geeigneten Digitalmixer nachdenkst ist jetzt deine Entscheidung.
 
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Und jetzt bitte aufhören, das wichtigste ist gesagt. 🤣
 
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.... ooch sicher noch nicht alles von jedem. Wem das hier zu viel ist, dem empfehle ich mal einen Ausflug in der Biergarten im E-Gitarren UFO. Da gibt es regelmäßig Threads die weit mehr ausufern als dieser hier ....
Also, einfach cool bleiben :popcorn2:
 
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Ja, aber willst du uns hier wirklich mit den Leuten dort vergleichen? :unsure::ROFLMAO:
 
  • Haha
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.... ooch sicher noch nicht alles von jedem.
Ja, Wo wir grade vom Thema abschweifen…
Ich steh grade voll auf dem Schlauch. Eigentlich habe ich doch bei reihenschaltung einen Spannungsabfall. Das wäre nett, wenn du das nochmal etwas ausführlicher beschreiben könntest warum ich hier bei der Parallelschaltung einen Spannungsabfall habe. Mir würde auch ein Link zu einer selbsthilfeseite reichen wo das ausführlich beschrieben ist.

Danke!
 
Ok dann mit Schaltbild zu meiner Ausführung oben:
Schaltbildt.png

Ein Mikrofon ist als Ersatzschaltbild eine Spannungsquelle (Innenwiderstand 0) und der Quellwiderstand R (als Ersatz für die Spule)
Ra ist der Abschlusswiderstand des Mischpults.
Ein Mikrofon ohne Besprechung kann durch seinen Quellwiderstand beschrieben werden. Mit Besprechung überlagern sich die Wirkungen der Spannungsquellen aber für den Übertragungsfaktor ändert sich nichts.

Oben sieht man, dass durch die Parallelschaltung das 2. Mikro mit dem Quellwiderstand einen Spannungsteiler von 1/2 ergibt. (genau gerechnet sogar weniger da ja Ra auch noch parallel zum unteren R liegt)
Unten ist die Reihenschaltung. Die 2 Quellwiderstände zusammen mit dem Abschlusswiderstand bilden auch einen Spannungsteiler, aber der ist mit meinen oben angegebenen Werten
2500 / (2500 + 250 +250) = 2500 / 3000 = 5/6 => also bleibt hier mehr Hub übrig.

Der springende Punkt ist, dass bei der Parallelschaltung von 2 Mikros das erste durch das zweite mit seiner geringen Quellimpedanz belastet wird.

----
Die Reihenschaltung wurde früher gerne verwendet um 2 übereinander montierte Mikrofone gegenphasig zu addieren, wodurch die Kombi für Schall von weiter weg unempfinlich wurde (hat sich ausgelöscht). Singt ein Sänger nur in 1 Mikrofon hat das andere kein Gegensignal und so wird das Nutzsignal übertragen.

Das wurde so gemacht bei Greateful Dead (Wall of Sound) oder beim Montreux Festival.
1974-jerry-phil-bob.jpg

---
Und wo wir gerade beim Rumspinnen sind:
Wenn ich die Schaltung von oben bauen würde (in ein Hammond Alugehäuse), dann würde ich pro Mikrofon je einen Mute Schalter einbauen und zwar je Eingangsbuchse einen Kurzschluss zwischen 2 und 3. Schaltet genau das Mikro an diesem Eingang aus und lässt das andere durch.

Aber wenn die Mikros einen eingebauten Mute Schalter haben, braucht es das nicht, denn auch die schließen einfach 2 gegen 3 kurz.
 
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Ja. Danke. Hab ich tatsächlich gecheckt.
 
Ok: Zusammenfassung:
Einfachste Lösung ist, 2 Mikrofone passiv zusammen an einen Kanal zu schalten.
Wenn du löten kannst und es sich um 2 gleiche dynamische Mikrofone (ohne Phantomspeisung) handelt, dann würde ich empfehlen dir so ein Kästchen zu basteln, ....

....

Das funktioniert aber nur mit dynamischen Mikrofonen, die keine Phantomspeisung brauchen. Eine eventuell anliegende Phantomspannung macht aber auch hier für die dynamischen Mikros nichts aus, da fließt kein Strom, ...
Vielleicht mach ich das mal für's Erste, obwohl das Material inzwischen auch bei >35 EUR liegt. O.g. Voraussetzungen sind alle erfüllt: 2 identische dynamische Micros. Phantomspeisung ist wg. DI-Box zwar eingeschaltet, aber wenn sie nichts tut, sollte das klappen.
Merci für die Zeichnung. Das Löten bekomme ich hin, aber warum das so sein muss, kapier ich nicht :)
 
Hallo,

über solche „Pfusch“-Lösungen schüttele ich nur mit dem Kopf.
Aber macht man.

Ich klinke mich hier aus.

Gruß
sven
 
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Ich fahr heut Abend mal zum Elektronikladen ins Nachbarstädtchen, mal schauen, was der da hat. Das wird ja ohnehin nur ne Pfusch-Lösung für ne sehr begrenzte Zeit.

@chris_kah Kannst du mir sagen, welchen Durchmesser die Bohrungen für die Stecker haben müssen, ich hab da nix gefunden. (Nachtrag: hat sich erledigt)

Die finale Lösung beginnt zu gähren, ich muss mal nen Ausflug zum Musikstore machen und mir die Pulte mal anschauen (mit den Fingern, versteht sich 😂)
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Hallo,

über solche „Pfusch“-Lösungen schüttele ich nur mit dem Kopf.
Aber macht man.

Ich klinke mich hier aus.

Gruß
sven
Hi Sven,
Ich weiß ja nicht, wie schnell du 1000 EUR und mehr ausgibst, aber ich will da schon ein wenig drüber nachdenken. Das muss am Ende das für mich passende Pult für etliche (min 10?) Jahre werden.

Und in der Zwischenzeit pfusche ich halt ein wenig, damit die Mädels morgen Abend beide in ihr Mikro singen können. Auf die paar EUR kommt es mir nicht an.

Danke trotzdem für deine Darstellung, jedes Argument pro und contra hilft, hab die Tage viel hinzugelernt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Und wo wir gerade beim Rumspinnen sind:
Wenn ich die Schaltung von oben bauen würde (in ein Hammond Alugehäuse), dann würde ich pro Mikrofon je einen Mute Schalter einbauen und zwar je Eingangsbuchse einen Kurzschluss zwischen 2 und 3. Schaltet genau das Mikro an diesem Eingang aus und lässt das andere durch.

Aber wenn die Mikros einen eingebauten Mute Schalter haben, braucht es das nicht, denn auch die schließen einfach 2 gegen 3 kurz.

Mute-Schalter einbauen ist mir schon wieder zu hoch 😂😂 Naja, müsste mir einfach jemand sagen, was wohin gelötet werden muss.

Aber die Microwahl war wohl ne Vorhersehung, die haben einen On/Off-Schalter, das dürftest du meinen. 🤗
 
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Ich muss allerdings beipflichten, dass ich das eine sehr komische Lösung finde. Man kann das natürlich machen, um die nächsten paar Proben zu überstehen, dafür würde ich aber höchstens drei sowieso herumliegende XLR Kabelstecker und 10 cm Kabel investieren. Technisch geht das genau so. Alternativ kannst du die 35,- auch nehmen und davon ein beliebiges kleines Mischpult in deiner Umgebung auf eBay Kleinanzeigen holen. Die Nummer mit dem Gehäuse produziert letztlich längerfristig Edelschrott.
 
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