Kaufberatung bis 1.000 €

  • Ersteller JGRocks
  • Erstellt am
J
JGRocks
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.12.16
Registriert
26.03.13
Beiträge
20
Kekse
0
Hallöchen. ^-^
Ich hab jetzt seit einem Jahr das Yamaha Arius YDP-161 und würde gerne ein besseres, qualitativ hochwertigeres ePiano haben (auch, wenn ich mit diesem ePiano sehr zufrieden bin, vor allem für Einsteiger ist es top), da ich mal vom Einsteigerding weg möchte. :D
Hatte mir mal beispielsweise im MusicStore in Köln den Nachfolger YDP-162 angetestet, war auch sehr zufrieden, wollte aber generell mal fragen, ob es noch andere, bessere in dem Preisbereich gibt. :)

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 1.000 EUR;
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[x] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[x] Zuhause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Einmal zum reintransportieren, danach nicht mehr.

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Klavierersatz.

(6) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(9) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[x] ja: es muss keine bestimmten Töne oder Instrumente nachspielen können, mir geht es nur darum, dass der Klaviersound gute Qualität hat.
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(10) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[x] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

(11) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
Klavierähnliches Aussehen, ansonsten egal.

Ich hoffe und freue mich über jede hilfreiche Antwort und Empfehlungen. :)
LG
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin

mit einem Budget bis 1000 Euro wirst Du keinen Riesensprung vom YDP-161 zum neuen Gerät erleben. Wenn Dir der Grundklang gefällt, kannst du einfach dabei bleiben. Wenn Du Dich verbessern willst, kannst Du (für mehr Geld) auf die CLP-Reihe von Yamaha schielen. Parallel kannst Du Dich auch bei Roland und Kawai umsehen.
 
Wegen der Sounds würde ich nie und nimmer ein teuereres ePiano mehr kaufen. Das einzig Senkrechte sind meiner Meinung nach Softwaresounds, für akustische Klaviere für mich ganz klar Pianoteq. Alles andere ist bestenfalls brauchbar.

Wenn Du mit der Tastatur zufrieden bist, würd ich langfristig idealerweise eher in einen Mac, Software und Neumann KH Monitore investieren. Wenn Du zur Zeit maximal 1000 € ausgeben kannst, würd ich erstmal mit der Software beginnen. Die läuft zur Not auch auf ner DOSe und über halbwegs gute Computerboxen oder ne Stereoanlage. Pianoteq spiel ich sogar live. Falls es mal abstürzen SOLLTE, habe ich noch den internen Klaviersound meines Digipianos, um den Song oder den Rest des Auftritts würdig zu Ende zu spielen.
 
Erstmal danke euch beiden für eure Antwort.

@Joe P. , kannst du mir das mit den Softwares genauer erklären? Kenne mich da nicht so gut aus..^^
 
Wenn Du zur Zeit maximal 1000 € ausgeben kannst, würd ich erstmal mit der Software beginnen. Die läuft zur Not auch auf ner DOSe und über halbwegs gute Computerboxen

Ich nicht... ;)

Die Software mag zwar auf einer alten Dose laufen, aber das sagt noch nichts über gut spielbare Latenz-Werte aus (!)

Konkret: Noch bevor ich zu einer Software greife (Pianoteq5 ist schon okay) würde ich einen Teil der 1000 € erstmal in ein gutes (!) Interface investieren! ...die 'üblichen Verdächtigen' kommen dabei in Frage!


:)
HTH
 
@Joe P.[/USER] , kannst du mir das mit den Softwares genauer erklären? Kenne mich da nicht so gut aus..^^

Dann sag ich jetzt erstmal: Nicht einfach drauf los kaufen, sondern erst mal in die Materie reinkommen! ;)

Wenn Du eine Software nutzt, erklingen nicht die Yamaha Sounds über die Lautsprecher Deines Pianos, sondern die Sounds der Software über die Lautsprecher Deines Computers. Zum Spielen der Software verbindest Du Dein Piano mit einem MIDI- oder USB-Kabel (wenn das Yamaha einen MIDI-über-USB-Anschluss hat, sonst bräuchtest Du einen Adapter) mit Deinem Computer und drehst den Lautstärkeregler an Deinem Piano herunter.

Von Pianoteq gibt es Hörbeispiele und sogar eine Demoversion: https://www.pianoteq.com/try

Auf der Seite und in der Anleitung findest Du auch ein Schaubild zur oben beschriebenen Installation.--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Konkret: Noch bevor ich zu einer Software greife (Pianoteq5 ist schon okay) würde ich einen Teil der 1000 € erstmal in ein gutes (!) Interface investieren!

Nana, Latenz ist ne Treibersache! Zwar führt ein Interface auch auf einem schlechten Rechner zu geringeren Latenzen, aber ein Mac hat auch ohne Interface keine Latenzprobleme. Pianoteq läuft z. B. auf meinem alten MacBook von 2008 ohne Interface bei einer Latenz von 2,7 ms und einer Samplerate von 96000 Hz ohne Probleme.

@JGRocks: Latenz ist übrigens die Verzögerung zwischen Drücken einer Taste und Erklingen des Sounds über die Lautsprecher am Computer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nana, Latenz ist ne Treibersache!

Und genau das meine ich: Gute Interfaces bringen auch gute (ASIO-) Treiber mit! ;)

Dem Pianoteq kommt zugute, dass es auf Physical Modeling-, und nicht auf Gigabyte-grossen Sample-Libraries basiert (...also relativ genügsam und resourcenschonend ist.) Möglicherweise sähe die Sache mit dem 2008er MacBook bei letzteren wieder anders aus...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und genau das meine ich: Gute Interfaces bringen auch gute (ASIO-) Treiber mit! ;)

Ich habe schon lange aufgehört mich mit Windows zu beschäftigen, wenn es um Sound und Design geht. ASIO4ALL könnte ne vorübergehende Lösung für alte DOSen sein, hab ich mal gehört.

Ansonsten verbessert ein Interface den Klang. Das nützt aber eher nur dann etwas, wenn man entsprechend gute Lautsprecher oder Kopfhörer hat, die die Verbesserung auch rüberbringen.
 
Auch, wenn ich eure Diskussion nur ungern unterbrechen will, möchte ich einfach nur ein ePiano haben. Ein MacBook oder sowas kaufe ich mir ganz bestimmt nicht, weil ich nicht gerade Fan von Apple bin.
Ich möchte einfach nur ein besseres ePiano für mich zu Hause haben. Keine Auftritte oder sonst was. Nur für mich. Und das soll nicht daran scheitern, indem ich mir erstmal ein MacBook oder sonst was kaufen muss.
 
Auch, wenn ich eure Diskussion nur ungern unterbrechen will, möchte ich einfach nur ein ePiano haben. Ein MacBook oder sowas kaufe ich mir ganz bestimmt nicht, weil ich nicht gerade Fan von Apple bin.
Ich möchte einfach nur ein besseres ePiano für mich zu Hause haben. Keine Auftritte oder sonst was. Nur für mich. Und das soll nicht daran scheitern, indem ich mir erstmal ein MacBook oder sonst was kaufen muss.

OK, dann behalt was Du hast. Hab mir schon gedacht, dass das der Thread hier etwas ausufert für Deinen Bedarf. Ich finde nur, dass die Bordlösungen der Hersteller nicht das wert sind, was sie kosten und zudem auf veralteter Technik basieren.
 
Alles klar, danke für deine Meinung. Und ich werde in Zukunft mich auch trotzdem mal etwas mehr mit Software etc. beschäftigen. :)
 
Ich möchte einfach nur ein besseres ePiano für mich zu Hause haben.
Ich weiß nicht wie knapp die 1000,- Budget bereits bemessen sind.
Am Markt ist es derzeit so, dass es Geräte in der Klasse um die 700,- bis 800,- gibt (hier immer wieder empfohlene "Stagepianos" inklusive Lautsprecher Roland F-20, Kawai ES-100) und dann einen Sprung auf 1300,- bis 1400,- (Kawai ES-7, Yamaha P-255). In beiden Preisklassen dann auch Geräte wie die Kawai CN-Serie, Yamaha Arius (YDP) oder CLP Serie die bereits einen Klavierähnlichen Holzunterbau dabei haben (den man natürlich bezahlt).
Ich habe mich hochgerangelt und bin am Ende beim ES-7 gelandet, mit dem ich sehr glücklich bin.

In jedem Fall solltest (musst) du die Geräte vorher einmal selbst begutachten und nach deinem Empfinden entscheiden.

Ständer oder Originalunterbau, Klavierhocker, Kopfhörer (falls nötig) wären dann noch Zubehör, das man im Budget berücksichtigen sollte. Im Bundle gibt es das meist günstiger, wobei der Kopfhörer in diesen Paketen meist am deutlichsten nachlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde auch kawai es 7 oder roland fp50 empfehlen.

Das wäre ein Sprung und vor allem nicht der doch typische yamaha Sound.
Vielleicht reicht sogar schon ein roland f 20. Testen!
 
Da Du die Bastel-Lösung mit Software aus guten Gründen ausschließt und schon ein YDP-161 hast, solltest Du entweder bei Deinem Gerät bleiben oder das Budget aufstocken. Empfehlungen im Mittelklasse-Bereich sind ja schon gekommen.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben