Kaufberatung E-Piano für Anfänger 2026

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  • #21
Die sichtbare Länge der Tasten ist bei allen Geräten annähernd gleich - ist immer nur die Frage, wie tief hinein in den Kasten der Drehpunkt für die Mechanik der Tasten liegt: Diese Länge unterscheidet sich sehr. Und wie gesagt: Das hat Auswirkungen auf die Leichtgängigkeit, sobald man mal gezwungen ist, die Taste etwas tiefer drin zu drücken (das gibt es z.B. beim Übergreifen der einen Hand über die andere).
 
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  • #22
Digitalpiano-Hammermechanik: Definitiv.
  • Budget: Kann kosten. Bis 2000 Euro, Gebrauchtkauf ist auch gerne möglich.
  • Klavierähnliches Aussehen/portabel: Es wäre schön, es selber zu bewegen (v.a. zum Umräumen). Die Bauform vom Roland gefällt mir sehr mit portablem Digitalklavier mit einfachem Holzunterbau.
    Masterkeyboard mit PC dran will ich nicht, ich will so wenig Komplexität und Digitalität wie möglich zu Hause haben.
  • Besondere Eigenschaften: Es sollte in einem Altbau (Holzbalkendecke) für Nachbarn und Mitbewohner unhörbar gespielt werden können (nachts), also keine sehr lauten Tastengeräusche. Eingebaute Lautsprecher wären schön, aber müssen nicht sein. Meist spiele ich per Kopfhörer oder hole ich mir externe Lautsprecher.
    Ein guter Klaviersound reicht, evtl. ein Cembalosound. Lieber weniger (Nicht-Tastatur-)Tasten.
Ich habe schon etwas recherchiert, und v.a. Roland FP-90, Yamaha P-525 und Kawai ES-920 scheinen mir geeignet.
Gibt es einen Klavierladen in Berlin und Umgebung (oder Oberfranken, dort halte ich mich häufig auf), wo man viele Modelle anspielen kann? Oder Modellvorschläge oder Meinungen zu diesen?

Hi : )

Vielleicht eine kurze Story als zusätzliche Denkansätze:
Ich selbst habe lange Zeit versucht wegen der guten Tastatur ein Roland RD-700 GX oder NX zu ebayen.. aber das hatte fatale Folgen. - Als Konsequenz daraus habe ich gelernt:
1) das Instrument ist IMMER vor Ort zu testen (also auch Anspielen damit Du siehst daß alles geht und daß es Dir auch klanglich und von der Haptik her zusagt!)
2) niemals versenden lassen
3) bei ebay Geräte solcher Größenordnungen niemals ohne Käuferschutz

Was habe ich also gemacht? Ich wußte ja schon ungefähr was ich suche, und bin ich den (mir am nähsten liegenden) Musikladen nach Dresden gefahren (gibt es bei Dir in Berlin sicher auch), und habe ein Roland RD-2000 angespielt. Dessen Tastatur ist lt. Roland nochmal verbessert worden. (Holztasten, Hammermechanik, StringResonance, undundund) - Ist auch relativ tragbar .. mit seinen 27 Kilo. ; )

Ich habe dort im Musikladen angerufen, und mich angekündigt, und daß sie bitte ein RD-2000 für Probespiel bereitstellen sollen.
Gesagt getan.. mir gefiel es, ich habe es direkt mitgenommen. (Habe ein Neues OVP aus dem Lager bekommen)

Damals gab es das RD-2000EX noch nicht. Jetzt aber schon, d.h. das RD-2000 hat einen offiziellen Nachfolger, wodurch dieses (nicht EX) jetzt deutlich günstiger als "Restposten" angeboten wird. Der Durchschnittspreis dafür sind ~1.800 EUR. - Neupreis!
Es gibt auch Gebrauchte ... aber die müssen dann signifikant günstiger sein, als diese 1.800 EUR, denn sonst kann man es ja gleich neu kaufen, nicht? : )

Beim Anspielen habe ich gemerkt, daß die Akkustischen Pianos auf dem RD-2000 nicht so berauschend klingen. Grund hierfür ist wohl die Komprimierung der Stimmen. Akkustisches Piano hat da gelitten, die anderen Stimmen gehen klar.
Dafür gibt es eine prima Lösung: Roland bietet unter anderem kostenfrei die Sample-Bibliothek des RD-700 GX und NX an, die man sich dann auf das RD-2000 installieren kann. Diese klingen glaskar und nicht mechanisch.
Für jemanden wie mich, der eigentlich nur Pianostimmen braucht (dafür aber gute) ist mit dem kostenlosen Nachrüst-Kit von Roland die Welt wieder in Ordnung. Da kriegt man auf jeden Fall eine top-Tastatur mit top Klängen. - Ich bin sehr zufrieden, und bereue nichts. : )

Cif ~
 
  • #23
Für jemanden wie mich, der eigentlich nur Pianostimmen braucht
Hatte sich der Bedarf nach dem Kauf geändert oder wozu wäre ein Stage Piano noch erste Wahl?
War das Portable FP-90X keine Option? Das gibt es seit Anfang 2021, es liegt aktuell bei rund 1.900 Euro und auch schon 'mal darunter und es bringt bei knap 24 kg ein (kräftiges) Wiedergabesystem mit. Über den Klang kann ich nicht meckern, schon gar nicht beim Concert Grand als akustischem Piano (phys. Modeling). Zur Anpassung an Raum, Klang in der Band und eigenen Geschmack gibt es eine umfangreiche Klanggestaltung über halbparametrischen EQ sowie weitere Einstellungen im Menü.
Die sehr reagible PHA-50 Tastatur ist in erstaunlichen 100 Schritten bezüglich der Dynamik einstellbar. Man kann man sich z.B. eine Tastatur für Tines oder Reeds speichern, die den Klang bei festerem Anschlag verzerrt - oder eine Tastaturdynamik für ein akustisches Piano, das eine noch nicht so gut ausgebildete Kontrolle des Anschlags berücksichtigt und das Spielen leichter macht.
Das "Holz" an der PHA-50 ist allerdings nach wie vor nur eine dünne Seiteverblendung der weißen Kunststofftasten. Es ist also nicht wirklich eine Holztastatur wie z.B. bei der Yamahas GrandTouch-S (die bessere ausfürhung, aber auch dort nur die weißen Tasten) oder den Kawai* Grand Feel Tastaturen.

Gruß Claus
 

  • #24
Hi Claus! ^^/
Hatte sich der Bedarf nach dem Kauf geändert oder wozu wäre ein Stage Piano noch erste Wahl?

Das hat sentimentale Gründe. Ich wollte endlich dieselben Stimmen haben wie meine Lieblingspianistin. : ]
Daher hatte ich ja eigentlich auch auf ein RD-700 GX oder NX gezielt.
Da das RD-700 aber gebraucht und stark bespielt fast so teuer war wie ein nagelneues RD-2000, war die Entscheidung klar, als ich las, daß man die RD-700-Stimmen im RD-2000 nachinstallieren kann.

Zuvor hatte ich immer Stimmen "die so ähnlich" klangen, aber nie an das Original herankamen. Das hatte sich von diesem Moment an geändert. - Da macht das Lernen und Üben auch gleich deutlich mehr Spaß!


Die sehr reagible PHA-50 Tastatur ist in erstaunlichen 100 Schritten bezüglich der Dynamik einstellbar.

Jup, die PHA-50 ist auch im RD-2000 installiert.
Die macht einen DEUTLICHEN Unterschied zu dem vorherigen E-Piano. Möchte ich auf keinen Fall mehr missen.


Das "Holz" an der PHA-50 ist allerdings nach wie vor nur eine dünne Seiteverblendung der weißen Kunststofftasten. Es ist also nicht wirklich eine Holztastatur

Tatsächlich? Hatte noch nie die Tasten separiert. Ich ging immer davon aus, daß der Tastenkern aus Holz ist, oben überzogen mit Kunststoff. (Daher auch das Gewicht ges Geräts..)
Auf [ der Roland-Produktseite ] heißt es "Die innovative Tastatur verfügt über Hybrid-Tasten aus Holz und Verbundmaterialien und kombiniert ein klassisches Spielgefühl mit herausragender Robustheit".
Sollten es also wirklich nur Holzapplikationen an den Seiten der Tasten sein, ist es dafür ists ganz hübsch schwer! : ]
 
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  • #25
Damals gab es das RD-2000EX noch nicht. Jetzt aber schon, d.h. das RD-2000 hat einen offiziellen Nachfolger, wodurch dieses (nicht EX) jetzt deutlich günstiger als "Restposten" angeboten wird. Der Durchschnittspreis dafür sind ~1.800 EUR. - Neupreis!
Es ist bemerkenswert, wie hier aus Unkenntnis Werte kaputt geschrieben werden.

Der Unterschied zwischen dem "alten" RD-2000 und dem EX ist ein Upgrade, das letztlich, was Klaviere betrifft, genau 2 neue Sounds liefert. German Concert“ und „Essential Upright V-Piano“. Der Rest ist Pillepalle.

Das war es schon. Roland hat einfach das zuvor kaufbare, aber vom Verbraucher verschmähte EX Upgrade ab Werk integriert, das Gerät nun EX genannt und den Preis erhöht. Und zwar, zum Zeitpunkt der Neuauflage, deutlich über den Preis des Software Upgrades.

Super!

Keine Ahnung, wo du neue RD-2000 als Restposten für 1.800 € im Schnitt 🙄 gefunden haben willst. Das günstigste Angebot war bei meiner Suche 2.000 €. Kaufe ich da jetzt noch für 222 € das Upgrade, habe ich für deutlich weniger Geld die gleiche Leistung im gleichen Gehäuse, bezahle aber nicht den von mir gefundenen Mindestpreis bei idealo.de von 2.400 für das EX Gerät.

Es gibt auch Gebrauchte ... aber die müssen dann signifikant günstiger sein, als diese 1.800 EUR, denn sonst kann man es ja gleich neu kaufen, nicht? : )

Äh,nö? Seltsame Vorstellungen von Preisverfall hast du. Hier geht es nicht um Gebrauchtwagen. Bevor ich mein RD günstiger abgebe, verschrotte ich es lieber.


Beim Anspielen habe ich gemerkt, daß die Akkustischen Pianos auf dem RD-2000 nicht so berauschend klingen. Grund hierfür ist wohl die Komprimierung der Stimmen. Akkustisches Piano hat da gelitten,....
Das Problem hatte ich zu Beginn auch, ist aber alles eine Frage der Anpassung. Dass man im RD-2000 vielfältige Möglichkeiten hat, den Klang anzupassen ist dir entgangen?

Die von dir angesprochenen Samples hatte ich auch auf die Erweiterungsslots gelegt. Ich empfand die klanglich weder besser noch schlechter. Nur noch mehr Klaviere..... aber davon hat das RD-2000 nun wirklich genug. Hab die wieder gelöscht, weil mir meine Bearbeitungen besser gefallen haben.

Eine Bemerkung zu deinen Punkten Versand und Käuferschutz erspar ich mir.
 
  • #26
Hi Willi o/

Dein Unterton gefällt mir nicht. Es ist eben so daß es auf der Welt auch andere Ansichten neben Deinen gibt. : )
Und ja, ich habe mir durchaus Gedanken gemacht. Ich muß mich nicht verteidigen, aber jede der Entscheidungen ist aus einem bestimmten Grund gefallen, die ich extra für Dich nun gern darlegen kann:


Es ist bemerkenswert, wie hier aus Unkenntnis Werte kaputt geschrieben werden.

Der Unterschied zwischen dem "alten" RD-2000 und dem EX ist ein Upgrade, das letztlich, was Klaviere betrifft, genau 2 neue Sounds liefert. German Concert“ und „Essential Upright V-Piano“. Der Rest ist Pillepalle.

Das war es schon. Roland hat einfach das zuvor kaufbare, aber vom Verbraucher verschmähte EX Upgrade ab Werk integriert, das Gerät nun EX genannt und den Preis erhöht. Und zwar, zum Zeitpunkt der Neuauflage, deutlich über den Preis des Software Upgrades.

Ja und? Ich weiß. Was ändert das?
Es ist fakt, daß das RD-2000 nun ein Auslaufmodell ist, und nur noch abverkauft wird. - Ebenfalls beträgt der Unterschied im Kaufpreis für ein neues RD-2000 und RD-2000EX rund 500 EUR.
Dabei ist EGAL was es technisch bedeutet. Es geht um den reinen Anschaffungspreis.
Ich finde es btw sehr nett von Roland, daß sie den RD-2000-Nutzern das Upgrade ermöglichen. Hätten ja auch sagen können "nö, darfste neu kaufen, wenn Du die zwei neuen Stimmen haben magst". - Haben sie aber nicht. - Ist doch gut. : )



Super!

Keine Ahnung, wo du neue RD-2000 als Restposten für 1.800 € im Schnitt 🙄 gefunden haben willst. Das günstigste Angebot war bei meiner Suche 2.000 €. Kaufe ich da jetzt noch für 222 € das Upgrade, habe ich für deutlich weniger Geld die gleiche Leistung im gleichen Gehäuse, bezahle aber nicht den von mir gefundenen Mindestpreis bei idealo.de von 2.400 für das EX Gerät.

Habe gerade mal die Plattformen überprüft. Es stimmt; Die Cheapscale-Angebote sind fast alle verschwunden. Es gibt nur noch [ das eine ] aus Japan (NEU) zu dem Preis von 1.874,63 EUR. Ich erinnere mich, das war vor einiger Zeit eines von vielen (auch aus Deutschland, Tschechien und Polen). Da hatte ich mich noch gewundert, wie hart der Preisverfall zugeschlagen hat. Hätte ich zu dem Zeitpunkt noch keines gehabt, wäre ich dafür sogar nach Warschau zum Abholen in den Laden gefahren. : )

Tjoa, sieht so aus, als hätte sich das wieder normalisiert, nun. - Es gibt jetzt nur noch gebrauchte RD-2000 nicht EX für rund 1.800, was allerdings ein stolzer Preis für ein gebrauchtes Gerät ist. - Sieh mal, nur 200 EUR mehr und Du bekommst ein unbespieltes Gerät, keine abgegriffenen Tasten, vollständige Gewährleistung und noch volle Lebensdauer aller mechanischen Teile. Du weißt ja nicht wie das Gerät vom Vorbesitzer behandelt wurde. - D.h. das Risiko das gebrauchte zu nehmen, bei nur 200 EUR Unterschied zwischen gebraucht und nagelneu ist ein no-brainer. Natüüüürlich nimmt man das neue, inklusive breiiitem Lächeln beim Abholen vom Musikladen!

Wenn ich mir vorstelle, mein RD-2000 eines Tages zu verkaufen (warum auch immer.. nicht geplant, nein), dann könnte ich auf keinen Fall 1.800 EUR verlangen. Es ist zwar neuwertig weil sehr gepflegt, keine Kratzer, dafür aber sehr bespielte Tastatur. - Das Roland-Feature des "Ivory touch" gibt es auf der Mitte der Tastatur nicht mehr, da die Struktur auf den Tasten abgegriffen ist. Die Tasten an sich funktionieren natürlich wie am ersten Tag. (Sollte sich das eines Tages ändern, werde ich sie reparieren lassen.)
Es ist bei mir seit Jahren mehrfach täglich im Einsatz, da ich jede freie Minute an dem Gerät verbringe. Ich könnte also keinesfalls so einen hohen Preis aufrufen.

Und: 2.400 für das EX ist ein guter Preis!


Äh,nö? Seltsame Vorstellungen von Preisverfall hast du. Hier geht es nicht um Gebrauchtwagen. Bevor ich mein RD günstiger abgebe, verschrotte ich es lieber.

Ja, viele gebrauchte (und teils verschrammte oder die mit abgeplatzten Ecken) RD-2000 auf Ebay und Kleinanzeigen tauchen immer wieder zum selben sinnfreien Preis auf.
Siehe oben. Wenn ich nur minimal mehr bezahlen muß, kaufe ICH freilich das neue. - Wer 1.800 hat, der hat auch 2.000. - Und bekommt ein nicht abgenutztes Gerät mit toller Haptik, keinem Stäubchen drauf, und vollständiger Gewährleistung.

Wer sein Gerät für einen zu hohen Preis anbietet, wird.... es wohl am Ende entsorgen müssen, ja.
Ein gebrauchtes Gerät bedeutet man muß signifikant mit dem Preis runtergehen, um die Abnutzung durch die Vornutzung und die Risiken eines Defekts bei fehlender Gewährleistung auszugleichen. Tut man das nicht, bleibt man darauf sitzen. Aber vielleicht will man es ja gar nicht wirklich verkaufen, und da macht es freilich Sinn den Preis möglichst nah dem Neupreis anzusetzen.. ; )



Das Problem hatte ich zu Beginn auch, ist aber alles eine Frage der Anpassung. Dass man im RD-2000 vielfältige Möglichkeiten hat, den Klang anzupassen ist dir entgangen?

Nö kenne ich. Aber: Wenn ich die Nachrüst-Sounds direkt verwenden kann, ohne den Piano-Designer und co zu verwenden.. joa, dann nehm ich doch die, nicht?
Die herunterladbaren RD-700 GX und NX-Sounds für das RD-2000 klingen für mich in der Werksauslieferung deutlich weniger komprimiert als jene fest installierten RD-2000-Varianten derselben, und stellen (für mich) daher eine bessere Ausgangsbasis dar.


Die von dir angesprochenen Samples hatte ich auch auf die Erweiterungsslots gelegt. Ich empfand die klanglich weder besser noch schlechter. Nur noch mehr Klaviere..... aber davon hat das RD-2000 nun wirklich genug. Hab die wieder gelöscht, weil mir meine Bearbeitungen besser gefallen haben.

: ) So soll es sein! Es soll ja Laune machen und gut klingen. Wenn Du die Eigenbearbeitungen besser findest, ist das doch gut. : )


Eine Bemerkung zu deinen Punkten Versand und Käuferschutz erspar ich mir.
Jo, vielleicht auch besser so. Du kennst ja bestimmt das Sprichwort: Wenn Du nichts gutes zu sagen hast, sage besser nichts.. ; )

Damit der Post nun nicht komplett offtopic ist, möchte ich aber festhalten, daß ich mein RD-2000 liebe und es auf keinen Fall missen möchte. Es ist ein TOLLES Gerät mit vielen Möglichkeiten.

Cif ~
 
  • #27
Tatsächlich? Hatte noch nie die Tasten separiert.
YT-Besprechung der Roland-Tastaturen bei Merriam: Sprung an die wesentliche Stelle.
Hochoffiziell von Roland Japan kann die Seite von aktuellen Browsern übersetzt angezeigt werden, einfach runterscrollen zur Roland PHA50:

Zitat aus: Roland "PHA-50 keyboard" hybrid structure that combines playability and durability.
By passing through one resin center frame with high stability and durability from the tip to the back of the keyboard, the power to press is firmly transmitted and delicate touch control is possible. In addition, the center frame is sandwiched with wood to increase rigidity, while at the same time realizing the texture at the time of pressing and a natural and warm touch. The combination of these two materials increases the sense of density and keystrokes, making it the best keyboard for a digital piano that combines both playability and durability.
Quelle für den Text und die folgende Abbildung: https://www.roland.com/jp/company/press_releases/2015/0659/

roland-pha-50-hybrid-structure-1-1024x576.webp


Das im Vergleich zur Konkurrenz höhere Gewicht kommt zum guten Teil durch die Tastatur bwz. deren Konstruktion sowie die Metallanteile des Gehäuses. Durch ein reines Kunststoff-Gehäuse hätte man einige Kilogramm sparen können. Wenn ich an mein Roland FP-30 oder das Kawai* ES-920 denke, die waren dank Kunsstoff leichter und trotzdem ausreichend stabil gebaut, um sie auch außer Haus einsetzen zu können.

Es gibt nur noch [ das eine ] aus Japan (NEU) zu dem Preis von 1.874,63 EUR.
Aus Japan bedeutet dann auch, dass Du noch 19% Einfuhrumsatzsteuer plus Zoll (Warengruppe, z.B. 3,2%) einkalkulieren solltest. Dazu kommen ggf. weitere Kosten bei Abwicklung des Zolls durch den Spediteur oder die Fahrt zum zuständigen Zollamt bei Abholung, das kann sich läppern.

Im Fall von Transportschäden oder Mängeln, die im Gebrauch auffallen, befürchte ich außerdem Probleme bei der Durchsetzung von Ansprüchen.
Ich hoffe nur, es gibt keine Probleme mit dem Stromanschluss und der Menüführung, wenn man so ein Instrument erst einmal zu Hause hat... :gruebel:

Überschlägig kalkuliert sieht es so aus, als würde man bei diesem Eigenimport aus Japan plus einem hoffentlich dann überhaupt möglichen EX-Upgrade finanziell nichts gegenüber dem Kauf eines nagelneuen RD-2000EX in Deutschland sparen können, wohl aber Risiken und Nachteile als Verbraucher "einkaufen".

Gruß Claus
 
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  • #28
Namd Claus! ^^/

Das im Vergleich zur Konkurrenz höhere Gewicht kommt zum guten Teil durch die Tastatur bwz. deren Konstruktion sowie die Metallanteile des Gehäuses.

Hochinteressant! - Werde ich mir jetzt am Wochenende mal zu Gemüte führen! Danke Dir!


Aus Japan bedeutet dann auch, dass Du noch 19% Einfuhrumsatzsteuer plus Zoll (Warengruppe, z.B. 3,2%) einkalkulieren solltest. Dazu kommen ggf. weitere Kosten bei Abwicklung des Zolls durch den Spediteur oder die Fahrt zum zuständigen Zollamt bei Abholung, das kann sich läppern.

Ha! Ich wußte daß DIESES Argument kommen wird. :D

Der Punkt ist ein anderer.
Natürlich geht es mir nicht darum genau DIESES Instrument zu importieren. Ich hatte darauf hingeweisen, daß dieses aus Japan nur eines von vielen neuen RD-2000 neben denen aus Deutschland, Tschechien und Polen ist, die in derselben Preisklasse rangierten. Glaube es war auf Ebay oder auf Kleinanzeigen. - Irgendwelche Music-Stores. - Und daß ich nach Warschau in den Store gefahren wäre, um es persönlich abzuholen. Aber ich hatte ja schon eines.. ^_~

Das aus Japan, das Du jetzt noch sehen kannst, ist übrig geblieben. - Sollte nur meinen Punkt untermalen, daß es das wirklich gab und noch gibt. - Aber halt jetzt eben nicht mehr aus der EU. Denkbar daß die Stores ihre RD-2000 (nicht EX) unterdessen abverkauft haben.

Cif ~
 
  • #29
daß die Akkustischen Pianos auf dem RD-2000 nicht so berauschend klingen. Grund hierfür ist wohl die Komprimierung der Stimmen. Akkustisches Piano hat da gelitten
Das kann ich nicht so richtig nachvollziehen, hast Du das selbst so herausgefunden? Ich würde eher denken, dass da vieles an Deinen Einstellungen und/oder Wiedergabesystem liegen könnte.

Ansonsten finde ich wenn man nur hauptsächlich Klaviersounds möchte, das RD2000 deutlich "überdimensioniert", gerade als Tip für den Threadersteller.
Da sind die von @Claus angesprochenen Modelle mMn deutlich besser geeignet.

Da das RD-700 aber gebraucht und stark bespielt fast so teuer war wie ein nagelneues RD-2000
Wie kommst Du darauf? Das RD 700 gibt es doch, wenn ich mich nicht irre, eher um die 600 ... 700 Euro gebraucht, oder verwechsle ich hier was?
Das hat sentimentale Gründe. Ich wollte endlich dieselben Stimmen haben wie meine Lieblingspianistin. : ]
Das ist dann aber für den TE auch kein relevanter Grund, außer Ihr teilt diese Schwärmerei 😉
 
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  • #30
Einen guten Morgen Opa_Albin! \^^

Das kann ich nicht so richtig nachvollziehen, hast Du das selbst so herausgefunden? Ich würde eher denken, dass da vieles an Deinen Einstellungen und/oder Wiedergabesystem liegen könnte.

Aaaaalso... *tief Luft hol* :D - Zu Anfang, als ich das Piano neu hatte, habe ich natürlich alle möglichen Einstellungen ausprobiert, und geschaut was ich alles einstellen und kombinieren kann, was eher nicht so gut ist, und daraus folgend einige Presets abgespeichert.

Ich empfand den Klang einiger (nicht aller) der RD-2000-eigenen Akkustik-Piano-Standardpresets von Anfang an (schon beim Probespielen im Musikladen mit deren Kopfhörern dort) als mechanisch. - Hätte ich nicht mitgenommen, hätte ich nicht gewußt, daß die RD-700-Stimmen deutlich besser klingen. (Für mich.)
Seit das Piano bei mir daheim steht, spiele ich ausschließlich mit Kopfhörern, damit mein Raum und die Musikanlage nicht mit dem Klang interferiert.
Verwendet werden Superlux HD-668B und Beyerdynamic* DT 770 Pro. - Also annehmbare Studio-Kopfhörer.

Um zu testen, was Dritte so zu dem Klang sagen, habe ich mit den RD-2000 einige Stücke gespielt, und diese dann einigen Bekannten vorgelegt.
Sie sollten erklären, welche Version sie am besten und welche sie am wenigsten mögen. (Feedback ist immer gut :D)

Dabei haben die RD-2000-eigenen akkustischen Pianos in der Auslieferungsversion am schlechtesten abgeschnitten. Eine Person meinte sogar (auch) daß diese mechanisch klängen, und gar nicht wie ein richtiges Klavier. - Ja, ich bin immer dankbar für detailliertes und ehrliches Feedback.

Das RD-2000 mit den Stimmen des RD-700 GX sowie NX beim selben Stück hingegen schnitten am besten ab, und bestätigten meinen eigenen Eindruck der Stimmen.
Darauf basierend habe ich die eingebauten Akkustik-Klavier-Stimmen des RD-2000 beiseite gelassen und den Klang der RD-700 GX und NX-Stimmen weiter für meine Zwecke optimiert, sodaß sie nun ganz wunderbar zu den Stücken passen, die ich so spiele.
So wie es jetzt ist, mögen meine Tester den Klang.

Später fand ich noch den YT-Kanal vom guten Thorsten [ thortschman ]. Seine Keyboarder-Tipps aus der Praxis sind hochinteressant.
Er verwendet unter anderem ein Roland Phantom, und auch er meidet die akkustischen Pianos auf dem Gerät aus demselben Grund. Als ich das hörte, fühlte ich mich sofort an meine Erfahrungen mit dem RD-2000 erinnert.. und wußte genau was er meint. Seine Argumente: "Sind teils nicht durchsetzungsfähig und manche klingen nicht mehr zeitgemäß".

Diese Erfahrungen kombiniert deuten für mich eher nicht auf einen Konfigurationsfehler hin... und das meine ich nicht nur, weil einige der RD-2000-eigenen Akkustik-Pianostimmen bei mir schon im Auslieferungszustand "mechanisch" klingen, sondern auch weil der Input meiner Tester dies bestätigt hat.

Ich möchte nicht ausschließen, daß man mit einiger Konfigurationsarbeit diese Stimmen irgendwie noch brauchbar bekommt, aber warum sollte ich das tun, wenn die RD-700-Stimmen bereits richtig gut sind? Dann nehme ich doch die?! : )


Ansonsten finde ich wenn man nur hauptsächlich Klaviersounds möchte, das RD2000 deutlich "überdimensioniert", gerade als Tip für den Threadersteller.
Da sind die von @Claus angesprochenen Modelle mMn deutlich besser geeignet.

Es mag Alternativen geben, die deutlich besser dimensioniert sind. Besonders für den Einstieg. Wenn Du dann aber auf den Preis schaust, sind die Alternativen oft gar nicht so weit von RD-2000 weg. - Claus sagt ja selbst, daß das empfohlene FP-90X Anfang 2021 auch 1.900 EUR kostete. Schau, ich habe mein RD-2000 Im Jahre 2022 für 2.300 EUR gekauft. - 1.900 EUR sind schon eine Stange Geld, und für 400 EUR mehr gab es dann schon das RD-2000.
Meine Entscheidung war somit nicht budget-getrieben. Ich wollte "was richtiges für lange". - Und hat ja auch geklappt. ^^


Wie kommst Du darauf? Das RD 700 gibt es doch, wenn ich mich nicht irre, eher um die 600 ... 700 Euro gebraucht, oder verwechsle ich hier was?

Hmm.. das RD-700 SX ja. Ich erinnere mich an ein SX.. sogar mit Original Roland-Transportbox für 700 EUR. - ich wollte aber ein RD-700 NX haben. - Das RD-700 NX rangierte damals auf Ebay noch so ~1.600 EUR... gebraucht und in gutem Zustand. - Ohne Transportbox, aber mit dem Roland-Damper-Pedal.

Das RD-700 SX und GX hatten ja diese Nachrüstmodule für Extrastimmen. Beim NX gab es dann schon die Möglichkeit, sich Stimmen digital bei Roland herunterzuladen, und mußte nicht mehr den Erweiterungs-"Soundkarten" für das Piano hinterherlaufen. - Diese gab es für nochmal 500 EUR ontop, falls überhaupt verfügbar. - Glaube eine gab es irgendwo in Spanien, und eine andere "Super Natural Piano Sound"-Karte war gerade versteigert worden... für auch knapp 500 EUR.

In Summe wäre ich also für das RD-700 NX (gebraucht) mit der SuperNatural-Piano-Soundkarte (gebraucht) knapp unter dem Neupreis des RD-2000 gelegen.
Natürlich habe ich mich dann für das nagelneue im Zoundhouse Dresden entschieden, nachdem ich erfolglos (wie geschrieben) die Kohle für ein RD-2000 bei Kleinanzeigen in den Sand gesetzt hatte. Tja.. man lernt aus seinen Fehlern. Ich würde nie wieder ein Gerät dieser Preisklasse liefern lassen oder ohne Käuferschutz ordern, nur um 80 EUR zu sparen. - Hatte bis dahin IMMER geklappt... aber einmal halt nicht. - Nach dem Lehrgeld wußte ich Bescheid. Musikladen und sonst bei Gebraucht nur Abholung und Bezahlung vor Ort.


Das ist dann aber für den TE auch kein relevanter Grund, außer Ihr teilt diese Schwärmerei 😉

Tjoa, ich wurde gefragt, warum es bei mir ein RD-2000 sein mußte, ich habe geantwortet. - Hat nichts mit dem TE zu tun.
Der ganze Thread wird momentan überhaupt zer-diskutiert. Man sollte den RD-2000-Part ggf. in einen zweiten Thread auftrennen, falls das irgendwie thematisch geht.
Ich finde das RD-2000 nach wie vor auch einsteigerfreundlich. Sieht man ja an mir. : ) - Hat doch geklappt; Ich bin immernoch dabei und liebe es wie am ersten Tag. Den Funktionsumfang erforscht man, wenn nicht am Anfang, dann halt über die Zeit, und nutzt bis dahin die Standardeinstellungen.
Aber wenn man bereit ist für mehr, geht da ne Menge - ohne zusätzliches Geld ausgeben zu müssen. : )

Cif ~
 
  • #31
Vielleicht eine kurze Story als zusätzliche Denkansätze: ...
Persönlich würde ich nicht über 1300 Euro für irgendwelche Supersound-Nachrüstmodule ausgeben, mir war und ist immer das Klavierspielen und deshalb die Tastatur der Schwerpunkt. Aber Deine Story zeigt vielleicht auch, dass jeder seine persönlichen Schwerpunkte hat und man individuell schauen muss, was zu einem passt.

Ich hoffe, der TE kann sich jetzt aus dem Tips eine gute Shortlist zusammenstellen und alles testen.
 
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  • #32
die in derselben Preisklasse rangierten
Aus Verbrauchersicht sehe ich das wegen der Zusatzkosten nicht in der gleichen Preisklasse, denn die müssen auf jeden Fall vom Käufer bezahlt werden.
Aber auch EU Internet-Käufe bieten nicht den gleichen Komfort für Verbraucher wie ein Kauf bei deutschen Online-Händlern.
...und für 400 EUR mehr gab es dann schon das RD-2000
Das liest sich, als wäre ein RD-2000 besser. Es es aber nicht besser, sondern ein anderes Instrument. Als Stage Piano ist es für diesen Bedarf besser geeignet als für "zu Hause", auch wenn das natürlich nach Anschluss oder Kauf von Aktivboxen und ggf. Ständer geht.
Mein wesetnlicher Bedarf ist folgender: genau einen Knopf drücken und auf einer für Klavierspiel geeigneten Tastatur üben und spielen können.

Das Roland FP-90X ist dann wie jedes gute Portable dank eingebautem Wiedergabesystem für den Anwendungs-Schwerpunkt "zu Hause" optimal.
Ebenso wie jedes gute Portable ist es auch allein (noch) transportfähig und dann bühnentauglich, wenn die musikalische Verwendung passt.
Das wäre bei mir für kleine Besetzung der akustischen Art und Folk/Pop oder Jazz-Combo der Fall. Soweit ich es kenne ist der Flügelklang wesentlich, für poppige Nummern genügen (mir) die Sample-Tines, Reeds und Preset-Tonewheel.
Das ist schon anders als bei Forumskollegen wie toeti oder dr_rollo mit semi- bis vollprofessionellen Erfordernissen.

Soweit ich vergleichen konnte gefällt mir der Klang des Concert Grand im FP-90X sehr gut gegenüber dem CFX & Bösendorfer im Yamaha* P-525 und den Top-Flügeln SK und EX im Kawai ES-920 jedenfalls sehr gut.

Das Kawai ES-920 würde ich dennoch als Sieger sehen, dank seinem Preis-/Leistungsverhältnis und wenn es um Digitalpiano ohne spezielle Anforderungen geht.
Hätte ich ein ES-920 schon früher und vor allem vor dem FP-90X gekauft, dann wäre ich damit wahrscheinlich ebenso glücklich geworden.
Ich finde es als Digitalpiano von Anfänger bis Fortgeschrittene gut spielbar, offenbar glit das auch für manche (YT-)Creators mit professioneller Klavierausbildung.
Wenn Klang und Tastatur der Konkurrenz besser gefallen, wären ein Yamaha* P-525 und vermutlich auch die meinerseits eher unbekannten Casio PX-S6000 oder -S7000 eine gute Wahl.

Gruß Claus
 
  • #33
Das liest sich, als wäre ein RD-2000 besser. Es es aber nicht besser, sondern ein anderes Instrument. Als Stage Piano ist es für diesen Bedarf besser geeignet als für "zu Hause", auch wenn das natürlich nach Anschluss oder Kauf von Aktivboxen und ggf. Ständer geht.
Ich glaube, das ist der springende Punkt in dieser Diskussion.

Die Stage-Pianos, die ich seit ca. 15 Jahren besitze, haben sich in dieser Zeit eher als Verlegenheitslösung fürs Wohnzimmer erwiesen. Sinnvoller waren dafür das akustische Klavier oder ein Portable-Piano. Aus meiner Erfahrung heraus finde ich es eher "interessant", dass Menschen zuhause mit einem Stagepiano anscheinend glücklich werden.
 
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  • #34
Mit Stagepiano zuhause glücklich: Trifft bei mir mit Kawai mp7 an Yamaha HS8 zu.
Roland fp 90 über HS 8 oder interne Boxen verliert für mich hier klar.
 
  • #35
Die haben keinen festen Unterbau und auch keine feste Pedaleinheit, sehe ich das richtig? Dann würde ich davon schon Abstand nehmen,
Das spricht dann noch mehr für so etwas, also ein "Home Bundle" von Kawai, Yamaha oder Roland. Falls man will, gibt es das Alles auch "ganz in weiss*", nur für den Blumenstrauß müsstest Du wahrscheinlich selbst sorgen.
Yamaha P-525*
Roland FP-90X* (deutlich andere Klangerzeugung als FP-90)

Kawai ES-920 B Deluxe Bundle*
*

...hätte ich erwartet, dass du auf die kurze Tastenlänge bei den hübschen, eleganten Casios eingehst.
Die Casio "Smart Hybrid Hammer Action"-Tastatur ist im Vegleich zu den "schmalen Casio*" bei den PX-S6000/-7000* immerhin 10 cm tiefer, aber ein konkreter Eindruck vom Anspielen fehlt mir bislang.
Auf dem Papier sind die 242 mm Gehäuse-Tiefe allerdings immer noch ein gutes Stück von den 375 mm des Kawai ES-920, 376 mm des Yamaha P-525 und den 390 mm des Roland FP-90X entfernt.
Interessanter ist sicher die wirksame Hebellänge, physikalisch betrachtet vom Tastenanfang bis zum Drehpunkt, auch wenn es noch mehr wichtige Werte bei einer Taste gibt.

Meine Quelle zu den beiden bekanntesten Roland-Tastaturen hatte ich wohl schon einmal zitiert, der Einfachheit halber zwei Grafiken dazu.
Im Originalartikel werden noch einige weitere Parameter der Tastaturen verglichen:

Tastenhebel im Vergleich.webp

Quelle: https://zhuanlan.zhihu.com/p/546111656?utm_id=0

Tastenlängen im Vergleich.webp

Quelle: https://zhuanlan.zhihu.com/p/546111656?utm_id=0

Gruß Claus
 
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  • #36
Ich glaube, das ist der springende Punkt in dieser Diskussion.
Nö. : )
Vermutlich hast Du nicht meinen ganzen Roman gelesen, daher hier die Kurzform: Ich wollte unbedingt die Stimmen des RD-700 GX oder NX. Da es keine RD-700 mehr zu sinnvollen Preisen gab, wurde es eben das RD-2000, weil man dort besagte Stimmen raufladen kann.

Die Stage-Pianos, die ich seit ca. 15 Jahren besitze, haben sich in dieser Zeit eher als Verlegenheitslösung fürs Wohnzimmer erwiesen. Sinnvoller waren dafür das akustische Klavier oder ein Portable-Piano. Aus meiner Erfahrung heraus finde ich es eher "interessant", dass Menschen zuhause mit einem Stagepiano anscheinend glücklich werden.
Hm. Ich wüßte nicht was dagegen sprechen könnte. Kannst Du das bitte näher ausführen? Bin mit dem RD-2000 SEHR zufrieden. : ) - Die A.Piano-Stimmen habe ich eben für mich mit anderen ersetzt. Der Rest ist TOP für das was ich damit mache, und ich bereue nichts. Das ist auch der Grund weswegen ich dem TE eine Empfehlung ausgesprochen habe. Ich kann es ehrlich vertreten. : )
 
  • #38
Ja. Allerdings braucht Yohan Kim sein Stage Piano aber auch für die Bühne und nicht nur zu Hause, wie das bei Anfängern normalerweise so ist.
Bei der Klärung des Bedarfs wird es jedenfalls ohne neue Rückmeldungen vom TE nicht weitergehen. :nix:

In Erinnerung an einen Tip von @opa_albin würde ich aufgrund des unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnisses vielleicht auch einfach ein Kurzweil Kae1 auf Verdacht bestellen und nach einem Jahr gewappnet mit den Grundfähigkeiten des Klavierspiels neu entscheiden.
Ein preisgünstiges Einsteiger Portable verkauft sich leicht und @witzetreppe wird dann ungleich mehr Erfahrungen dazu haben, was ein Instrument für eine "langfristige Perspektive" mitbringen muss.
Review bei Pianoo, seit Jahren die Referenz für griffige Tastaturen. :D

Kurzweil KaE1-LB*
*
Gruß Claus
 
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  • #39
Danke @Claus für die Verlinkung zu dem Review. Ich war schon etwas zurückhaltend bezüglich meines doch recht positiven Urteils, weil es sonst hier kaum jemand besprochen hat. Aber das pianoo-Video ist ja auch sehr angetan und bezeichnet es als Budget-Tip.
E-Piano unter 400,- Euro! Da die renommierte Marke Kurzweil in diesem Preissegment neu ist, kann man das KaE1-LB fast als Geheimtipp bezeichnen. Der Fokus liegt beim günstigen Preis, dabei bietet das KaE1 dennoch eine gute Spielbarkeit und gute Piano-Sounds. Das umfangreiche Bedienpanel ist in dieser Preisklasse ebenso vorbildlich wie die Ausstattung mit Bluetooth (Audio & MIDI) sowie USB-Audio/MIDI.
Auch wenn die Sounds in meiner Erinnerung nur 8 von 10 Punkten bekommen, kann man ja über MIDI alles ansteuern, was man möchte.
 
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  • #40
Kleine Ergänzung zum Video, auch wenn es vielen hier wahrscheinlich schon bekannt ist, die Anbindung zu pianoteq funktioniert nicht nur mit einem iPad, sondern auch mit einem Laptop unter Windows. iPad ist halt Plug and Play, win erfordert wenn ich mich Recht erinnere einen Asiotreiber.
 
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