Kaufberatung Endstufe für Behringer VP1800S

von qevin, 18.03.17.

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  1. qevin

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    Erstellt: 18.03.17   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe 2 Behringer VP1800S und suche für diese beiden die passende Endstufe.
    Daten:
    2X 400W RMS an 8 Ohm.
    18 Zoll

    Nun habe ich 2 Endstufen gefunden zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann.

    - Behringer EP4000 Leistung an 8 Ohm: 2 x 550 W ; Dämpfungsfaktor: > 300 an 8 Ohm ;Leistungsaufnahme: 2600W
    - Behringer KM1700 Leistung an 9 Ohm:2 x 500 W ; Dämpfungsfaktor : >120 an 8 Ohm; Leistungsaufnahme: 500W

    Nun zu meinen Fragen:
    Mir wurde gesagt, dass die Behringer EP4000 besser für die Subwoofer wäre wegen des Dämpfungsfaktors. Was bringt mir das für einen Vorteil?
    Habe ich mehr Druck oder besseren Klang? Außerdem hieß es das man bei Subwoofern ruhig etwas mehr an Leistung nehmen kann somit wär die EP4000 auch im Vorteil.

    Die Subs werden jedoch auch oft draußen benutzt an Aggregaten da frage ich mich wie die EP4000 mehr als das 5 Fache an Leistung brauch als die KM1700.?
    Machen diese 50W RMS so viel mehr aus? Oder hat die EP4000 einfach einen schlechten Wirkungsgrad? Oder hat dies etwas mit dem Dämpfungsfaktor zutun?

    Welche Endstufe würdet ihr mir Empfehlen?

    Danke schon mal im Voraus!!
     
  2. Klangwerk Schwelm

    Klangwerk Schwelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.17   #2
    Hallo qevin,

    sorry, aber ich würde für den Antrieb von 18" Lautsprechern überhaupt keine Endstufe in dieser Klasse nehmen. Schau Dich mal auf dem Gebrauchtmarkt nach einem hier oft zitierten "Eisenschwein" um. Also nach einer klassischen schweren Markenendstufe.

    Neu würde ich ab dieser Preisklasse suchen:


    Yamaha P5000S
    [​IMG]

    Also eine Markenendstufe von Yamaha, EV, QSC, db, Crown oder Dynacord. Auch die leistungsstärkeren T-Amps werden funktionieren. So eine Endstufe wird viele Jahre zuverlässig ihren Dienst tun und die 18-Zöller mit ausreichend Leistung ohne Verzerrungen bedienen.​

    Gruß Jürgen
     
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  3. qevin

    qevin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.17   #3
  4. Klangwerk Schwelm

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    Erstellt: 19.03.17   #4
    Hallo Kevin,

    billige Schaltnetzteil-Endstufen bieten meist nicht genügend Impulsfestigkeit für die Versorgung von Subwoofern. Diese (billigen) Schaltnetzteile sind eher für eine konstante Leistungsabgabe gemacht. Für die Verwendung in einem PC völlig ideal und deswegen gibt es sie dort ausschließlich. Eine Verwendung für Topteile mit geringer Bassleistung ist also möglicherweise okay.

    Um eine hohe Festigkeit bei Bassschlägen zu erreichen, ist das traditionelle Netzteil, bevorzugt als Ringkerntrafo, besser. Der Trafo stellt also für den Moment eine hohe Reserve zur Verfügung, in dem Leistung gebraucht wird (Bass-Drum-Schlag beispielsweise). Einige Hersteller bieten heute auch äußerst leistungsfähige Schaltnetzteile an, diese Endstufen dürften aber außerhalt Deines Budgets liegen.
    Trotzdem ist der Übergang fließend - im Preissegment einer herkömmlichen Endstufe kann auch eine Schaltnetzteilendstufe sehr gute Ergebnisse liefern.

    Vielleicht lässt Du mal die folgenden Fotos auf Dich wirken (willkürliche Auswahl zur visuellen Darstellung von Unterschieden):

    http://www.hometheatershack.com/for...ap-how-w-pics-2011-11-17_17-25-22_855xxxx.jpg

    http://bilder.hifi-forum.de/max/203855/tsa-2200-neue-elkos-bild-1_299404.jpg

    http://musicshop.tonstudio-martin.de/media/images/p5000s_z_0001.jpg

    http://www.music-store.cz/files/media/ev_q1212_rear_streva.jpg

    http://i44.tinypic.com/13zxtas.jpg

    Grundsätzlich ist auch noch zu überlegen, wie Du eine Frequenztrennung vornehmen willst. Es ist entweder eine externe aktive Frequenzweiche notwendig oder Du nimmst eine Endstufe mit integrierter Weiche; meist im DSP-Modul enthalten.

    Gruß Jürgen
    --- Beiträge zusammengefasst, 19.03.17 ---
    Ergänzung:

    Ich habe übrigens nichts gegen Behringer Produkte! Ich halte nur die von Dir geplanten Endstufen für diesen Zweck ungeeignet.
     
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  5. qevin

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    Erstellt: 19.03.17   #5
    Hallo Jürgen,

    danke für deine ausführliche Erklärung, diese hat mir Licht ins dunkeln zum Thema Qualitätsunterschiede bei Endstufen gebracht.

    Bezüglich der Frequenztrennung ist zurzeit eine LD Systems X223 im Einsatz, da auch noch 2 Fullrange Lautsprecher im Einsatz sind.
    2x Peavey ES-15 die ich mit einer Crown XLI 800 antreibe.
    Jedoch möchte ich aufrüsten, da mir die Limiter und Übergangsfrequenzen und der EQ fehlen.
    Ich habe da an ein Lautsprecher Management System gedacht z.B. Behringer DCX2496LE.

    Jedoch stellt sich für mich immer noch die Frage, ob es eine "günstige" Endstufe gibt die auch ohne den bevorzugten Ringtrafo gute Ergebnisse liefert.
    Oder ob ich doch im Internet nach einem "Eisenschwein" suchen soll.
    Natürlich wäre mir eine neue Endstufe lieber, da der Thomann auch 3 Jahre Garantie gibt.
    Kannst du mir dazu noch eine Empfehlung geben?

    Dankeschön!

    Gruß
    Kevin
     
  6. Klangwerk Schwelm

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    Erstellt: 19.03.17   #6
    Ist eigentlich schon passiert... Aber wenn Du mich zu einer konkreten Aussage zwingst ;):

    Budgetempfehlung: Crown XLI 2500
    Empfehlung: EV Q99. Unkaputtbar und Du kannst später 2 weitere Bässe anschließen.

    Aber es gibt hierzu sicherlich vielfältige Meinungen und Erfahrungswerte.

    Gruß Jürgen
     
  7. qevin

    qevin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.17   #7
    Hallo Jürgen,

    nochmals danke für deine Beratung. Falls es dich interessiert ich habe mir nun 2x Yamaha Ps2500s und eine Behringer DCX2496 auf dem Gebrauchtmarkt gekauft. Ich denke das ich mit diesem Setup, den 2 Subwoofern ausreichend Leistung liefern kann:)

    Gruß
    Kevin
     
  8. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.17   #8
    Eine Endstufe mit einem hohen Dämpfungsfaktor sorgt dafür, dass der Lautsprecher nicht sonderlich nachschwingt, also bedämpft wird. Elektrisch ist der Dämpfungsfaktor der Quotient zwischen Eingangs- und Ausgangswiderstand. Dieser ist zudem noch frequenzabhängig.

    Einfach gesagt: Je besser eine Endstufe diesen Ausschwingvorgang kontrollieren kann (hoher Dämpfungsfaktor), desto knackiger (impulstreu) sind die Bässe. Hintergund dessen ist, dass im Tieftonbereich, relativ zum Hochtonbereich, größere Massen bewegt werden.

    Weitere Infos dazu findest du hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dämpfungsfaktor
     
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