Kaufberatung. Erster Gitarrenverstärker, universal mit Fokus auf Rock/Pop-Punk

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J0sch4
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Moin zusammen,

ich will mir bald meinen ersten E-Gitarren Verstärker kaufen. ich spiele jetzt ca. 5 Jahre Akustik oder am PC mit Logic als AmpSim. Das funktioniert zwar ganz gut, aber ich will jetzt etwas, was ich auch in die Hand nehmen kann.

Ich will nicht zu viel schleppen und würde mich gerne auf 1x10", 1x12", 2x10" oder 2x12" beschränken. Ob als Combo oder getrennt spielt erstmal keine Rolle.
Falls es eine Röhrenendstufe werden sollte, darf es nicht zu laut werden. Laut genug für kleine Gigs, aber nicht zu laut zum Üben.

Der Amp darf gerne schon ein paar kleine Effekte mitbringen. Die sollten dann aber auch gut und analog sein. Prinzipiell soll er aber als Pedalplattform dienen.
Musikalisch sollte er alles irgendwie mitmachen können. Der Fokus liegt aber irgendwo im Bereich Rock/Pop-Punk. Paramore wäre vielleicht eine Referenz.


Ich plane bald nach Ibbenbüren zu fahren und mir mal ein Bild der Lage zu machen.
Was sollte ich unbedingt ausprobieren? Gibt es Modelle, die ich dort nicht finden werde, die ich aber trotzdem mal anspielen sollte?
Gerne auch gebraucht.
Budget wäre irgendwo im Bereich 400-800€. Wenn sich ein paar € mehr sehr lohnen werde ich die schon noch finden, aber ich will nicht mehr als nötig ausgeben.


LG
Joscha
 
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Mr.513
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Wenn Du nach Ibbenbüren fährst, könntest Du doch einen der anwesenden Mitarbeiter fragen, was er bei Deinen Vorgaben empfehlen würde.

Die Klamotte "Pedalplattform" und das Budget würde mich eher in die Richtung Modeller (im Floorformat) und FRFR tendieren lassen.
 
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... nicht zu laut. Laut genug für kleine Gigs, aber nicht zu laut zum Üben.
üben im Proberaum oder zu Hause? zuhause im hellhörigen Mehrfamilienhaus oder Aussiedlerhof, aber jemand der motzt?
Wie laut ist zu laut?
 
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J0sch4
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üben im Proberaum oder zu Hause? zuhause im hellhörigen Mehrfamilienhaus oder Einsiedlerhof, aber jemand der motzt?
Wie laut ist zu laut?
Proben im halbwegs schallisolieren Keller-Proberaum. Gemäßigtes Schlagzeugspielen geht durch.
 
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na dann bin ich optimistisch! da findet sich was.
a020.gif


spontan fällt mir der Orange Crush 60 ein, 1x12" Speaker, 2 Kanäle und FX-Loop.
Guter Sound für Rock & Punk und geht noch vom Gewicht her.
 
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Eden Empire
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Grüße,
praktisch die gesamte DSL-Reihe von Marshall, quasi als "Obergrenze" der
"Marshall DSL 40C".
Vollröhrenamp mit EL34'er Röhren und 12" Speaker, einigermaßen kompakt und mit etwa 670 Euro noch relativ günstig.
Soundmäßig überraschend gut, nur der "emulated-output" ist ähhh... unbrauchbar!
 
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Hagbard_Celine
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Gebraucht käme vielleicht ein Bogner Alchemist in Frage. Den nutze ich in einer Punk-Rock-Coverband.
Stilistisch sehr vielseitig. Und wo ein gemäßigtes Schlagzeug geht, sollte der auch einsetzbar sein. Allerdings ist der recht schwer. Ich habe die 1x12 Combovariante.
Gibt es immer mal bei den eKA.
 
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Hi @J0sch4 ,

du möchtest nicht viel schleppen, bedeutet das, dass Du die den wöchentlich an verschiedenen Orten spielst?
Denn dann ist auch ein 2 x 10 oder 2 x 12 schon anstrengend herumzutragen ;)

- Budget 400-800 Euro
- Amp sollte paar Effekte haben
- Pedalplattform

Effekte analog? Gibt es da einen bestimmten Grund?

Denn Deine Anforderungen lässt sich in einem Gerät, soweit ich das aktuell weiß, nicht abbilden .....
 
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auflauf
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Wenn es Dein erster Amp ist: ich würde einfach einen gebrauchten Transistorverstärker mit z.B. 80 W bei Ebay Kleinanzeigen kaufen. Kostet etwas über 1€ pro Watt. Damit würde ich Erfahrungen sammeln/zuhause üben/experimentieren. Nach einem halben Jahr verschenkst/verkaufst Du ihn weiter und besorgst Dir etwas, was so weit wie möglich Deinen Erwartungen entspricht.
 
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Vox ac 15…klingt, hält, ist tragbar…hat Hall und Tremolo an Bord. Delay und zwei Booster dazu - fertig
 
dubbel
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- Amp sollte paar Effekte haben
- Pedalplattform
Effekte analog? Gibt es da einen bestimmten Grund?
die drei Punkte zusammen machen mich auch stutzig.
und wenn ich eh Pedale davorhängen will (s.o., Stichwort Pedalplattform), dann würde ich gleich alles "extern" machen.
 
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Moin,

danke erstmal für die Denkanstöße.

@Mr.513 Da hast du natürlich recht. Ich habe aber im Schlagzeug-Bereich die Erfahrung gemacht, dass die Verkäufer nicht immer alle passenden Optionen vorstellen/parat haben und wollte mir schonmal ein Bild machen, was es so gibt bevor ich auf Basis einer verengten Auswahl eine falsche Entscheidung treffe.
(Das soll nicht negativ den Mitarbeitern gegenüber sein. Es gibt im Schlagzeug-Bereich eben sehr viele Optionen, die aufgrund der Größe auch nicht alle im Vorführraum Platz finden.


Ich glaube ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt.
Ich will prinzipiell Effekte lieber als Pedale haben. Wenn aber schon ein Reverb o.ä. eingebaut ist, dann sollte der aber qualitativ hochwertig sein und am liebsten Analog.
Ich habe viel mit Elektrotechnik zu tun und finde den Gedanken schön, einen vollständig analogen Signalweg zu haben. Ob ich das hören kann sei mal dahingestellt. Außerdem sollte die analoge Technik weniger anfällig und besser reparierbar sein.


Ich werde mir auf jeden Fall von Orange und Marshall die kleinen Röhren- und Transistorcombos anschauen.
Richtung Modeller wollte ich eigentlich nicht gehen.

Schon recht teuer, aber der Orange Rocker 15 sieht erstmal sehr schön aus.
Die Marshall DSL's sehen auch toll aus. Allerdings werden dort die Kanäle digital geschaltet, wo ich wieder ein schlechteres Gefühl bei der Langlebigkeit und Reparierbarkeit habe.
Zum Orage bräuchte ich dann wohl mindestens noch einen Reverb.

LG
Joscha
 
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Moin,

danke erstmal...
Grüße,
nichts gegen Orange, ganz sicher nicht...
Schau aber bitte vorher unbedingt wie viele Endstufenröhren ein jeweiliges Modell benötigt, einige brauchen 4 (!!!) Stück und zwar "gematchte", ein Wechsel wird richtig teuer!
Einige Amp's brauchen z.B. 4×EL 84'er Röhren und haben dennoch "nur" 30 Watt Leistung, Orange fährt soweit mir bekannt ist mit mehr (interner) Sättigung, ein Trick den auch britische Hifi-Hersteller anwenden...
Bei der Marshall DSL-Reihe gab es tatsächlich so manche Rekla, allerdings ist das in dieser Preisklasse schon fast normal und natürlich nicht bei jedem Modell so.
Eine echte Garantie vor "Nieten" gibt es eh nicht, bei mir hat ein 2300 Euro Amp gerade mal 18 Spielstunden gehalten und meine teuerste Klampfe ist mit Abstand die mieseste.
Manchmal braucht man einen Fehlkauf um zu wissen was man nicht will und Gutes muss nicht teuer sein, meine absolute Lieblingsgitarre hat läpische 600 Euro gekostet...
 
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Grüße,
nichts gegen Orange, ganz sicher nicht...
Schau aber bitte vorher unbedingt wie viele Endstufenröhren ein jeweiliges Modell benötigt, einige brauchen 4 (!!!) Stück und zwar "gematchte", ein Wechsel wird richtig teuer!
Einige Amp's brauchen z.B. 4×EL 84'er Röhren und haben dennoch "nur" 30 Watt Leistung, ...
Danke für den Hinweis. An die Folgekosten habe ich noch gar nicht gedacht.
Im Orange wären es 2x EL84. Die gäbe es bei Thomann als gematchtes Paar zwischen 30€ und 60€. Wie oft müssen die denn gewechselt werden?

Ich gebe dir sehr Recht: Gutes muss nicht teuer sein. Als Gitarre spiele ich eine Squire classic Vibe und bin sehr zufrieden. Vielleicht ziele ich hier wirklich schon zu hoch. Ich werde auf jeden Fall mal die kleinen Transistorcombos daneben stellen und offen bleiben. Vielleicht braucht es auch gar keine Röhren für mich.


LG
Joscha
 
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und der empfohlene CR 60 hat keine Röhren, da Transistor.

Der Rocker wär mir zu laut.
 
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Myxin
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der Orange Rocker 15 sieht erstmal sehr schön aus.

Schau dir dann unbedingt auch den OR15 an - das ist ein wirklich gut klingender Amp.
Im Zerrbetrieb etwas moderner als der Rocker 15 und an den Rockerverb MKII angelehnt.

Wie oft müssen die denn gewechselt werden?

Kommt drauf an, wie lange du spielst.
Röhren sind sozusagen Verschleißteile und gerade die EL84 halte eher nicht so lange wie EL34 oder 6L6.
Das kommt natürlich auch immer auf die jeweilige Schaltung an, wie sehr die beansprucht werden.
Wenn du regelmäßig spielst, würde ich die einfach alle 2 bis 3 Jahre tauschen.

Der Punkt ist der, dass du es nicht merkst, wenn es schlechter klingt, weil dieser Prozess schleichend ist.
Das fällt einem erst dann so richtig auf, wenn man mal neue reinstopft und dann das Aha-Erlebnis hat, weil plötzlich das Low End kräftiger und straffer ist, wieder deutlich mehr Höhen da sind etc..

Sollte da allerdings KEIN großer klanglicher Unterschied bemerkbar sein, dann kann man natürlich auch die alten wieder reinmachen und diese weiter spielen.
Ich würde ohnehin IMMER ein Paar als Ersatz haben wollen, für den Fall, dass mal eine kaputt geht.
Es schadet also so oder so nicht, noch welche zusätzlich zu kaufen.
 
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Kommt drauf an, wie lange du spielst.
Röhren sind sozusagen Verschleißteile und gerade die EL84 halte eher nicht so lange wie EL34 oder 6L6.
Das kommt natürlich auch immer auf die jeweilige Schaltung an, wie sehr die beansprucht werden.
Grüße,
also ständige und kurze Intervalle sind schlechter für die Röhren, als mal 2-3 Stunden richtig Leistung zu bringen...
Eine Röhre wird nach ein paar Minuten richtig heiß, wenn sie (beispielsweise) mehrmals am Tag aufheizt und wieder abkühlt, ist das eine Menge Bewegung im Material...
Eigentlich ist das wie bei einem Motor, nach dem Starten nicht gleich Vollgas geben und bei viel "Stadtverkehr" auch mal auf der "Autobahn" richtig warm werden lassen...
EL84'er sind generell die günstigsten, ansonsten stimme ich mit den hier genannten "Laufzeiten" zu, ich wechsle 3-4x eher die Vorstufenröhren als die Endstufenröhren, die halten schon ein paar Jahre.
Wenn der Klang insgesamt abbaut dann ist ein Wechsel überfällig, aber das merkt man recht schnell.
Was hier nicht diskutiert wurde ist der klangliche Einfluss der Röhren, der geht von kaum wahrnehmbar bis drastisch unterschiedlich, das ist aber nun wirklich Geschmackssache, besser oder schlechter gibt es da nicht wirklich...
 
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Ich werde auf jeden Fall mal die kleinen Transistorcombos daneben stellen und offen bleiben. Vielleicht braucht es auch gar keine Röhren für mich.
Meine Gedanken dazu... ein Röhrenverstärker will in aller Regel lauter gespielt werden, um das Potenzial der Endstufe, somit den "eigentlichen Sound" erfahrbar zu machen. Dann muss man sich entscheiden, ob man den britishen Sound, oder eher amerikanisch haben möchte. Die beiden Soundreferenzen sind einmal der typische Marshallsound (british), oder die Fender Amps, die den "amerikanischen" Sound produzieren. Cleanfanatiker schwören auf Fender, Marshall ist nicht so der Cleanamp. Das sind aber nur Dogmen, die man vllt kennen sollte.

Orange und Vox sind zwar britische Hersteller, sind aber aus meiner Sicht eine andere Schiene, womöglich ein Zwischending von british und amerikanisch.

Wenn du womöglich keine Röhre brauchst, Transistor in die engere Wahl nimmst, solltest du aber auch die digitalen Amps anspielen. Digitale Amps sind heute richtig gut, könnte sein, dass man einen Transistoramp aus der Planung wirft.
 

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