[Kaufberatung] Rock-/Metal-Bass preislich flexibel, 4- oder 5-Saiter?

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Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen, einen neuen Bass zu finden. Ich habe schon etwas rumprobiert und ein paar Favoriten im Auge. Einige Fragen sind aber noch offen und da könnte ich noch den einen oder anderen Ratschlag gebrauchen. Ich versuche mein anliegen mal ausführlich zu schildern.

Hintergrund:

Ich spiele eigentlich E-Gitarre, hab aber immer mit dem Bass geliebäugelt. Vor Jahren hab ich mir mal einen Yamaha RBX 375 gekauft, 5-Saiter also, bin aber nie so richtig toll mit dem Instrument klar gekommen. Jedenfalls bin ich mit der Gitarre an einen Punkt gekommen, an dem ich nicht so richtig weiterkomme und ich einfach eine Veränderung brauche. Daher will ich jetzt mal mit dem Bass spielen ernst machen. Generell hab ich auch einfach mehr Bock auf Rythmus und Groove statt Rumgefrickel, aber darüber muss ich hier wohl nicht groß reden. Da ich mit dem Yamaha halt nicht so richtig glücklich bin, will ich mir dementsprechend auch ein neues Instrument zulegen. Was den Preis angeht, hab ich auf jeden Fall von der Gitarre gelernt, dass es nichts bringt, sich alle zwei Jahre in neues Instrument in der nächsten Klasse zu kaufen, da zahlt man im Endeffekt mehr. Der günstigste Bass, den ich im Auge hatte lag jetzt bei 500€ und der Teuerste bei 1500€. Aber dazu unten mehr.

Was ich suche:

Das Instrument sollte einen eher schlanken Hals haben, ich komme eben von der Gitarre und ich hab auch nicht so wahnsinnig große Hände. Dementsprechend will ich einen Hals, bei dem das spielen leicht von der Hand geht. Außerdem möchte ich eher ein leichtes Instrument. Mein Rücken ist eh nicht so ganz in Ordnung und bei aller liebe zur Musik muss ich da nicht noch schlimmer machen. Was die Frage nach dem Sound etwas erschwert im Moment, ist die Tatsache, dass ich noch keine Band als Bassist habe. Es wird allerdings mit Sicherheit irgendwo im Bereich Heavy Rock / Metal liegen. Daher brauche ich auf jeden Fall einen druckvollen und markanten, "knurrigen" Sound, der sich auch gut gegen verzerrte Gitarre durchsetzt. Wenn er in ruhigeren Passagen dann noch die Flexibilität besitzt, nicht wie ne Wildsau durchs Klangbeet zu pflügen, bin ich glücklich. Der Fokus liegt aber bei härteren Sachen. Jazz, Funk, Pop etc. entfällt bei mir.

4- oder 5-Saiter:

Das ist in der Tat auch eine meiner zentralen Fragen, bei der ich Rat suche. Eigentlich hätte ich vom Spielgefühl her lieber einen 4-Saiter. Bei dem Yamaha hat mich die H-Saite eigentlich immer mehr gestört und ich fand den Klang halt auch nie so berauschend. Außerdem macht es den Hals natürlich noch dicker. Auf der anderen Seite steht, dass die von mir angestrebte Musikrichtung natürlich (jedenfall von dem was ich so gehört und gelesen hab) prädestiniert ist für 5-Saiter. Außerdem könnte man natürlich auch einen 5-Saiter mit schlankem Hals suchen und das so etwas ausgleichen. Ich habe halt absolut keine Lust, mir jetzt für viel Geld einen Bass zu kaufen, nur um dann nächstes Jahr, festzustellen, dass ich doch ne tiefe H-Saite brauche. Das wäre echt bitter. Genauso bescheuert wäre es natürlich die 5. Saiter am Ende gar nicht zu brauchen und dann doch mit dem Instrument nicht 100%ig zufrieden zu sein. Letzteres wäre natürlich irgendwo auch ein Luxusproblem, ich weiß, aber wenn man so viel Geld ausgibt, will man sich das ja auch alles wohlüberlegt haben.

Ich hab dazu mal das Forum mit der SuFu gewälzt, bin aber noch nicht so 100%ig fündig geworden. Scheinbar gibt es mehr Bassisten die lieber einen 5-Saiter wollen, aber Angst haben, sich zum Anfang zu überfordern. Bei mir isses halt anders rum ;). Daher meine Frage hierzu: Ist man mit einem 4-Saiter auch für Metal langfristig gewappnet, oder kommt man da nicht weit? Wie sind eure Erfahrungen? Falls ich einen alten Thread zu dem Thema übersehen habe, wäre ich für den Link dankbar.

Meine bisherigen Favoriten:

Speziell auf Grund der Halserfordernisse hatte ich die Ibanez Soundgear Reihe von Anfang an im Auge. Mit Ibanez hab ich auch als Gitarrist gute Erfahrungen gemacht und die scheinen ja auch bei Bässen verlässliche Qualität im moderaten Preissegment zu bieten.
Folgende Modelle hab ich ich angespielt und die gefielen mir auch soweit gut:

Ibanez SR500 und Ibanez SR 505

Die gefielen mir sowohl als 4- und als 5-Saiter echt gut. Es feht vielleicht noch so der letzte Kick, aber Klang und Verarbeitung schienen mir ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis zu haben. Das Spielgefühl ist schon echt anders mit so einem dünnen Hals, beim 4-Saiter war es fast schon ein bischen zu viel des Guten, aber das wär jetzt wirklich ein Luxusproblem.

Außerdem interessant fand ich folgendes Ibanez Modelle:

SR700 und SR705

Diese konnte ich aber leider nicht antesten. Habe auch schon überlegt dafür nach Berlin zu fahren, oder sie mal auf gut Glück zu bestellen und ggf. zurückzuschicken (kein Plan, was im Endeffekt mehr Arbeit wäre :rolleyes:). Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn mir jemand sagen könnte, wie sich die 700er zu den 500er so verhalten. Hab dazu zwar schon einiges im Netz gelesen, aber Meinung aus erster Hand sind natürlich immer etwas schöner.

Zu guter Letzt habe ich dann auf Vorschlag eines Verkäufers einen Warwick in die Hand genommen, auch wenn ich die optisch eigentlich nie so ansprechend fand (jedenfalls die Korpusform, die Hölzer sind der Hammer) und weil das eigentlich deutlich oberhalb des angestrebten Preissegments lag. Ich spreche hier von:

Warwick Corvette $$

Die Verarbeitung und die ganze Haptik des Instruments waren auf jeden Fall der Hammer, nochmal ne deutliche Steigerung zu Ibanez. Aber das wäre bei dem Preisunterschied sonst auch traurig. Der Ton war auch echt geil - halt irgendwie etwas markanter, eigenständiger, wo der Ibanez eher generisch klang. Der Hals ist etwas dicker, aber immer noch echt im grünen Bereich. Den 5-Saiter hab ich jetzt allerdings nicht mehr getestet. Naja, auf jeden Fall ein geiles Instrument, auch wenn der Preis (im Laden 1500€) schon happig ist.

Außerdem angetestet habe ich einige Modelle von Fender (spiel ich als Gitarre sehr gerne), die mir aber nicht so zugesagt haben, Hälse zu dick, Korpus zu groß; dann Musicman bzw Stering by Musicman - die fand ich vom Klang her sehr geil, allerdings waren die alle sehr schwer und die USA-Modelle dann entgültig zu teuer.

Nun zu meinen Fragen: Könnt ihr mir in der Richtung noch irgendwas empfehlen, was ich bisher übersehen habe? Der Preisunterschied zwischen Ibanez und Warwick ist natürlich schon recht groß, vielleicht gibt es ja dazwischen noch andere Möglichkeiten. Dazu sei einmal grundsätzlich gesagt, ich bin schon bereit da etwas mehr zu investieren (bei 1500€ ist allerdings dann schon irgendwo die Schmerzgrenze erreicht), aber es muss dann auch wirklich im Verhältnis zum Gegenwert stehen.

So, viele Informationen, ich weiß, hoffe ich erschlage niemanden damit und ich habe nichts Wichtiges vergessen. Vielen Dank auf jeden Fall schon mal für eure Antworten.

Gruß
Johannes
 
Eigenschaft
 
Bei Ibanez liegst Du schonmal richtig. Was das Thema 5-Saiter angeht: Du kannst auch Viersaiter mit BEAD Stimmung versehen. Aber überlege Dir, ob Du solch tiefe Töne überhaupt benötigst. Gerade wenn die Gitarren tief sind macht es meines Erychtens mehr Sinn, einen mittigen Sound zu fahren. Da brauchst Du die tiefe B Saite nicht.
Preis/Leistungsmäßig ist die BB Serei von Yamaha weit vorne. Da muss Dir das Design aber gefallen. Ebenso solltest Du mal einen Jazz Bass anspielen, oder fallen Klassiker für Dich weg?
Spiel auch mal den ATK von Ibanez an, der hat aber nen breiteren Hals, ist dafür soundtechnisch eigenständiger als die SRs
 
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Ich würde mal behaupten, die Mehrheit der Metal-Basser benutzt 4-Saiter.
In der Regel halt analog zu den Gitarren runtergestimmt. Du kannst einen 4-Saiter durchaus auf B stimmen, tiefer wirds wohl seltenst gehen. Der fünfer würde dann halt hauptsächlich mehr hohe Töne bereitstellen. Die im Metal viele als Bassist nicht brauchen.
Ich bin selber hin und hergerissen bei diesem Thema. Eigentlich reicht mit in der Band einer meiner 4-Saiter in BEAD, aber trotzdem hab ich noch zwei Fünfer, schon alleine weil "man könnte wenn man wollte". :D
Haptisch natürlich ein deutlicher Unterschied wegen der Halsdicke.
Aber es kommt noch mehr dazu:
Ein Fünfer ist tendenziell etwas schwerer und kopflastiger als ein Vierer. (Mein Ibanez SR 705 ist allerdings überhaupt nicht Kopflastig oder schwer - ist hier also relativ bezogen auf das genaue Bass-Modell)
Zusätzlich hat ein Fünfer allermeistens geringere Saitenabstände als ein Vierer. Für mich ein absolutes Argument für Fünfer. Sehen aber viele auch anders.
Eine ewige Diskussion. :)
 
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BassookaTüte;5520895 schrieb:
Bei Ibanez liegst Du schonmal richtig. Was das Thema 5-Saiter angeht: Du kannst auch Viersaiter mit BEAD Stimmung versehen. Aber überlege Dir, ob Du solch tiefe Töne überhaupt benötigst. Gerade wenn die Gitarren tief sind macht es meines Erychtens mehr Sinn, einen mittigen Sound zu fahren. Da brauchst Du die tiefe B Saite nicht.

Das ist schonmal eine gute Information. Das mit dem Runterstimmen habe ich auch schon in Betracht gezogen. Allerdings ist es natürlich auch nicht so geil, ständig hin und her zu stimmen, wenn man dann mal was anderes spielen. Durch nen 5-Saiter könnte man dem vielleicht etwas entgehen. Wobei ich da auch schon gelesen hab, es dann ätzend ist, nicht die gleiche Leerseite, wie der Gitarrist zu haben.

Das mit dem mittigen Sound klingt für mich auf jeden Fall einleuchtend,

BassookaTüte;5520895 schrieb:
Preis/Leistungsmäßig ist die BB Serei von Yamaha weit vorne. Da muss Dir das Design aber gefallen. Ebenso solltest Du mal einen Jazz Bass anspielen, oder fallen Klassiker für Dich weg?
Spiel auch mal den ATK von Ibanez an, der hat aber nen breiteren Hals, ist dafür soundtechnisch eigenständiger als die SRs

Das BB-Design gefällt mir tatsächlich nicht, sorry ;). Jazz-Bass wäre vielleicht nochmal einen Versuch wert. Ich hab halt Precision Modelle angetestet, da war mir der Hals zu dick. Gleiches gilt auch für den ATK.

Danke Dir auf jeden Fall schon mal!
 
BassookaTüte;5520895 schrieb:
Gerade wenn die Gitarren tief sind macht es meines Erychtens mehr Sinn, einen mittigen Sound zu fahren. Da brauchst Du die tiefe B Saite nicht.
Ich frag mich allerdings, warum sich ein mittiger Sound und eine tiefe B-Saite in irgendeiner Form gegenseitig ausschließen sollten. In meiner (Metal-)Band spielen die Gitarristen Dropped C (in ein paar Songs auch eine Gitarre auf Dropped A), ich fahre einen tiefmittig ausgelegten Sound und brauche trotzdem die B-Saite meines 5-Saiters in jedem Song - bis auf eine einzige Ausnahme.

Was ich noch empfehlen könnte wären von Ibanez die BTBs. Für dich wahrscheinlich am besten die aus der 700er-Reihe mit den EMGs, die sind durch den Esche-Korpus recht leicht. Zumindest die, die ich bei Just Music in HH mal in der Hand hatte, mir persönlich sogar zu leicht, ich spiel lieber das Schlachtschiff aus Mahagoni. :D
Die hätten außerdem den Vorteil der leicht verlängerten Mensur, was gut für tiefe Stimmungen bzw. Fünfsaiter ist - beim Spielen so gut wie gar nicht fühlbar, aber sehr gut hörbar. Und durch diese Vari-Mid III Elektronik sind sie ziemlich flexibel, was aber m.M.n. für so ziemlich alle der besseren BTBs gilt. Leider hat Ibanez da in letzter Zeit viele Modelle eingestellt. Die neben den 700ern ebenfalls noch Produzierte 670er-Reihe hat auch einen Eschekorpus, so einen hatte ich aber noch nie in der Hand. Vielleicht fallen die ähnlich leichtgewichtig aus. Der User mix4munich hat aber ein ausführliches Review darüber verfasst und besitzt soweit ich weiß auch einen BTB aus der 700er-Reihe. Den könntest du also bestimmt auch mal kontaktieren. ;)
 
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Ich würde mal behaupten, die Mehrheit der Metal-Basser benutzt 4-Saiter.
In der Regel halt analog zu den Gitarren runtergestimmt. Du kannst einen 4-Saiter durchaus auf B stimmen, tiefer wirds wohl seltenst gehen. Der fünfer würde dann halt hauptsächlich mehr hohe Töne bereitstellen. Die im Metal viele als Bassist nicht brauchen.
Ich bin selber hin und hergerissen bei diesem Thema. Eigentlich reicht mit in der Band einer meiner 4-Saiter in BEAD, aber trotzdem hab ich noch zwei Fünfer, schon alleine weil "man könnte wenn man wollte". :D
Haptisch natürlich ein deutlicher Unterschied wegen der Halsdicke.

Ah okay, ich hatte immer den Eindruck. 5-Saiter wären Standard. Das ist ja schonmal gut zu hören. Wie ist denn das mit der Saiten-Stärke, wenn man so weit runterstimmt?

Im Zweifel hab ich natürlich auch noch den Yamaha 5-Saiter, wenn ich dann unbedingt nochmal 5 Saiten brauche.

Aber es kommt noch mehr dazu:
Ein Fünfer ist tendenziell etwas schwerer und kopflastiger als ein Vierer. (Mein Ibanez SR 705 ist allerdings überhaupt nicht Kopflastig oder schwer - ist hier also relativ bezogen auf das genaue Bass-Modell)
Zusätzlich hat ein Fünfer allermeistens geringere Saitenabstände als ein Vierer. Für mich ein absolutes Argument für Fünfer. Sehen aber viele auch anders.
Eine ewige Diskussion. :)

Rein vom Spielgefühl her, hab ich da jetzt keinen außerordentlichen Vor- oder Nachteil entdeckt bei den Saitenabständen. Ging eingentlich beides problemlos. Das Gewicht ist dagegen schon ein Faktor. Sag doch nochmal was zu Deinem SR 705 ;), der ist ja auch in meiner engeren Auswahl.
 
Wobei ich da auch schon gelesen hab, es dann ätzend ist, nicht die gleiche Leerseite, wie der Gitarrist zu haben.
Das ist glaube ich einer der Hauptgründe, warum so viele Metaller 4-Saiter spielen.
Gitarristen hacken ja in den meisten Fällen ständig auf der tiefsten Leersaite rum.
Wenn man das mitmachen will, aber tiefer gestimmt halt als die Gitarrenfraktion, wird das dann natürlich ensprechend schwieriger. (mach ich aber trotzdem - einfach weil ich Umstimmerei garnicht leiden kann)

Wie ist denn das mit der Saiten-Stärke, wenn man so weit runterstimmt?
Ich kauf mir dazu immer 5-Saiter Sätze und benutz die G-Saite halt einfach nicht. Dazu muss man halt den Sattel etwas ausfeilen (ist schon ein Unterschied ob da 135 statt 105 eingespannt wird..)


Sag doch nochmal was zu Deinem SR 705 ;), der ist ja auch in meiner engeren Auswahl.
Da habe ich schon etwas vorbereitet. ;)
Möchte aber noch dazu sagen, dass ich es mittlerweile etwas anders schreiben würde. Also der Sound ist keinesfalls so Farblos\Bieder, wenn man Bridgepickup betont und ein paar Mitten reinschraubt. Da kommt er in meiner Metal-Band sehr gut durch.
 
Ich frag mich allerdings, warum sich ein mittiger Sound und eine tiefe B-Saite in irgendeiner Form gegenseitig ausschließen sollten. In meiner (Metal-)Band spielen die Gitarristen Dropped C (in ein paar Songs auch eine Gitarre auf Dropped A), ich fahre einen tiefmittig ausgelegten Sound und brauche trotzdem die B-Saite meines 5-Saiters in jedem Song - bis auf eine einzige Ausnahme.

Muss sich ja auch nicht ausschließen, die Frage ist ja auch, ob das metal-technisch auch ohne 5. Saite hinhaut. ;) Was spielt ihr denn für Metal?

Was ich noch empfehlen könnte wären von Ibanez die BTBs. Für dich wahrscheinlich am besten die aus der 700er-Reihe mit den EMGs, die sind durch den Esche-Korpus recht leicht. Zumindest die, die ich bei Just Music in HH mal in der Hand hatte, mir persönlich sogar zu leicht, ich spiel lieber das Schlachtschiff aus Mahagoni. :D
Die hätten außerdem den Vorteil der leicht verlängerten Mensur, was gut für tiefe Stimmungen bzw. Fünfsaiter ist - beim Spielen so gut wie gar nicht fühlbar, aber sehr gut hörbar. Und durch diese Vari-Mid III Elektronik sind sie ziemlich flexibel, was aber m.M.n. für so ziemlich alle der besseren BTBs gilt. Leider hat Ibanez da in letzter Zeit viele Modelle eingestellt. Die neben den 700ern ebenfalls noch Produzierte 670er-Reihe hat auch einen Eschekorpus, so einen hatte ich aber noch nie in der Hand. Vielleicht fallen die ähnlich leichtgewichtig aus. Der User mix4munich hat aber ein ausführliches Review darüber verfasst und besitzt soweit ich weiß auch einen BTB aus der 700er-Reihe. Den könntest du also bestimmt auch mal kontaktieren. ;)

Danke für den Tipp! Bei Just Music in HH war ich tatsächlich auch. Ich hatte da auch eins von den BTB Modellen in der Hand, hab's allerdingsn icht intensiver angetestet. Beim ersten Eindruck fand ich die schon recht massig. Aber vielleicht täuscht das auch. Da werde ich mich im Zweifel wohl nach dem Rat von mix4munichs Review richten und den nochmal richtig antesten, ehe ich was kaufe. Ein ehemaliger Bassist meiner Band hatte halt auch einen Bass aus der Serie und war damit nicht wirklich glücklich. Das hat mich immer etwas abgeschreckt. Aber vielleicht war das auch seine persönliche Sache.

---------- Post hinzugefügt um 13:43:37 ---------- Letzter Beitrag war um 13:34:40 ----------

Das ist glaube ich einer der Hauptgründe, warum so viele Metaller 4-Saiter spielen.
Gitarristen hacken ja in den meisten Fällen ständig auf der tiefsten Leersaite rum.
Wenn man das mitmachen will, aber tiefer gestimmt halt als die Gitarrenfraktion, wird das dann natürlich ensprechend schwieriger. (mach ich aber trotzdem - einfach weil ich Umstimmerei garnicht leiden kann)

Ich verstehe, macht Sinn.

Ich kauf mir dazu immer 5-Saiter Sätze und benutz die G-Saite halt einfach nicht. Dazu muss man halt den Sattel etwas ausfeilen (ist schon ein Unterschied ob da 135 statt 105 eingespannt wird..)

Von der Möglichkeit habe ich gelesen. Aber arrgh... irgendwie hab ich zu große Skrupel an einem schönen neues Instrument gleich rumzufeilen. Ich meine, was weg ist, ist weg.

Da habe ich schon etwas vorbereitet. ;)
Möchte aber noch dazu sagen, dass ich es mittlerweile etwas anders schreiben würde. Also der Sound ist keinesfalls so Farblos\Bieder, wenn man Bridgepickup betont und ein paar Mitten reinschraubt. Da kommt er in meiner Metal-Band sehr gut durch.

Ah, das Review hab ich sogar schon mal gelesen. Hat mir auf jeden Fall weitergeholfen. Das mit dem etwas farblosen Klang, fand ich halt auch. Schätze, das kann man natürlich schon etwas ausgleichen und im Endeffekt ist das natürlich auch Kritik auf sehr hohem Niveau. Nimmst Du den Bass jetzt doch in Deiner Metalband, oder nur ersatzweise? (Wenn nicht, was ist denn da Dein Hauptbass, wenn ich fragen darf?)
 
Das mit tiefer B saite und mittigem Sound schließt sich nicht aus. Nur hört man das B auf der A Saite besser als die tiefe Leersaite. Und es ging ja auch um gute Durchsetzung in der Band. Ich wollte damit auch nur sagen, dass es nicht unbedingt ein 5er sein muss.
Du kannst auch mal Sandberg Bässe anspielen, hatte letztens einen Basic in der Hand, der den nebenstehenden Stingray mal locker weggepackt hat und 700,- weniger gekostet hat.
 
Von der Möglichkeit habe ich gelesen. Aber arrgh... irgendwie hab ich zu große Skrupel an einem schönen neues Instrument gleich rumzufeilen. Ich meine, was weg ist, ist weg.
Du kannst z.b. auch einfach den alten Sattal bei Seite legen, einen neuen gleich dazu ordern und den dann ausfeilen. Kostet nicht die Welt und du kannst Problemlos den Orginalzustand wiederherstellen.

Nimmst Du den Bass jetzt doch in Deiner Metalband, oder nur ersatzweise? (Wenn nicht, was ist denn da Dein Hauptbass, wenn ich fragen darf?)
Habe vor nem Knappen Jahr unsere erste EP damit eingespielt (weil er einfach kaum Nebengeräusche produziert) und in bei ca. 50% der Gigs seitdem gespielt (die andern 50% einen Fender Mex Preci) - halt je nach Lust und Laune.
Mittlerweile hab ich vor 2 Wochen einen Neuen geholt, von dem ich erstmal schwer begeistert bin und wohl aktuell als Hauptbass bezeichnen würde.
Könnte aber auch Anfangseuphorie sein. Auf jeden Fall klingt der neue fetter und aggressiver, ist passiv, aber auch etwas Kopflastig.
 
Muss sich ja auch nicht ausschließen, die Frage ist ja auch, ob das metal-technisch auch ohne 5. Saite hinhaut. ;) Was spielt ihr denn für Metal?
Hinhauen tut das durchaus, man kann wie gesagt auch runterstimmen. Oder man machts wie der Bassist von Meshuggah, stimmt 2 Halbtöne hoch und spielt in der selben Oktave wie die 8-Saiter-Gitarristen. :D Oder halt wie Steve Harris normal gestimmten 4-Saiter, allerdings spielen die Maiden-Gitarristen ja ebenfalls Standard Tuning.
Wir machen so Mittelalter Folk Metal, ich muss mich also nicht nur unter den 2 Gitarren und den Drums durchdrücken sondern auch noch durch bis zu 3 traditionelle Instrumente auf einmal. Allerdings kann man den Sound auf unserem zweiten Album, aus dem die hochgeladenen Songs sind, da nicht als Referenz ranziehen weil ich in letzter Zeit sehr oft andere Einstellungen probiert hab und das ganze mittlerweile wesentlich anders (aka besser) klingt.


Danke für den Tipp! Bei Just Music in HH war ich tatsächlich auch.
Ah, mir fällt gerade erst auf, dass du auch aus Hamburg bist. (kurze Schleichwerbung: Wir spielen diesen Freitag Abend, also morgen, im Bambi Galore in Billstedt und ich hab auf jeden Fall meine beiden BTB 4- und 5-Saiter dabei... ;) )


Ich hatte da auch eins von den BTB Modellen in der Hand, hab's allerdingsn icht intensiver angetestet. Beim ersten Eindruck fand ich die schon recht massig. Aber vielleicht täuscht das auch.
Ich hab wie gesagt nen 4- und nen 5-saitigen BTB, beide aus Mahagoni. Der 5-Saiter ist in der Tat extrem massig und geht nur mit breitem Gurt länger als eine Stunde klar. Als ich angefangen hab, den zu spielen, waren mit einem schmalen Dunlop-Nylongurt sogar schon nach geschätzten 15 Minuten Schulterschmerzen angesagt. ^^ Der 4-Saiter ist aber meinem Empfinden nach recht leicht. Der 705 aus Esche bei JM fiel mir beim letzten Mal als außergewöhnlich leicht auf. War vielleicht auch z.T. subjektiv, weil ich eigentlich ein "fettes Monster" erwartet hatte. :gruebel:

Da werde ich mich im Zweifel wohl nach dem Rat von mix4munichs Review richten und den nochmal richtig antesten, ehe ich was kaufe. Ein ehemaliger Bassist meiner Band hatte halt auch einen Bass aus der Serie und war damit nicht wirklich glücklich. Das hat mich immer etwas abgeschreckt. Aber vielleicht war das auch seine persönliche Sache.
Wie man vielleicht erkennen kann bin ich extrem zufrieden damit. Vor allem der Sound (ich bin mir zu 99% sicher, dass die lange Mensur da stark mit reinspielt) hat für mich sogar einen 3x so teuren und ziemlich geilen Music Man Bongo 6 ausgestochen (bei JM ausgiebig angespielt). :cool:
 
BassookaTüte;5521005 schrieb:
Das mit tiefer B saite und mittigem Sound schließt sich nicht aus. Nur hört man das B auf der A Saite besser als die tiefe Leersaite. Und es ging ja auch um gute Durchsetzung in der Band. Ich wollte damit auch nur sagen, dass es nicht unbedingt ein 5er sein muss.
Du kannst auch mal Sandberg Bässe anspielen, hatte letztens einen Basic in der Hand, der den nebenstehenden Stingray mal locker weggepackt hat und 700,- weniger gekostet hat.

Über Sandberg hatte ich auch schon nachgedacht. Allerdings kam der einzige, den sie bei Just Music hatten auch ziemlich massig rüber. Der Basic sagt mir jetzt leider optisch so gar nicht zu.





Du kannst z.b. auch einfach den alten Sattal bei Seite legen, einen neuen gleich dazu ordern und den dann ausfeilen. Kostet nicht die Welt und du kannst Problemlos den Orginalzustand wiederherstellen.

Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Im Zweifel würde ich aber eh damit warten, bis ich in ner Band wirklich die Notwendigkeit habe, so tief zu stimmen. Aber die Idee ist gut.

Habe vor nem Knappen Jahr unsere erste EP damit eingespielt (weil er einfach kaum Nebengeräusche produziert) und in bei ca. 50% der Gigs seitdem gespielt (die andern 50% einen Fender Mex Preci) - halt je nach Lust und Laune.
Mittlerweile hab ich vor 2 Wochen einen Neuen geholt, von dem ich erstmal schwer begeistert bin und wohl aktuell als Hauptbass bezeichnen würde.
Könnte aber auch Anfangseuphorie sein. Auf jeden Fall klingt der neue fetter und aggressiver, ist passiv, aber auch etwas Kopflastig.

Ach was, das ist ja auch wieder n Zufall. Die Corvette $$ gefiel mir halt auch ziemlich gut.




Hinhauen tut das durchaus, man kann wie gesagt auch runterstimmen. Oder man machts wie der Bassist von Meshuggah, stimmt 2 Halbtöne hoch und spielt in der selben Oktave wie die 8-Saiter-Gitarristen. :D Oder halt wie Steve Harris normal gestimmten 4-Saiter, allerdings spielen die Maiden-Gitarristen ja ebenfalls Standard Tuning.
Wir machen so Mittelalter Folk Metal, ich muss mich also nicht nur unter den 2 Gitarren und den Drums durchdrücken sondern auch noch durch bis zu 3 traditionelle Instrumente auf einmal. Allerdings kann man den Sound auf unserem zweiten Album, aus dem die hochgeladenen Songs sind, da nicht als Referenz ranziehen weil ich in letzter Zeit sehr oft andere Einstellungen probiert hab und das ganze mittlerweile wesentlich anders (aka besser) klingt.

Ah, mir fällt gerade erst auf, dass du auch aus Hamburg bist. (kurze Schleichwerbung: Wir spielen diesen Freitag Abend, also morgen, im Bambi Galore in Billstedt und ich hab auf jeden Fall meine beiden BTB 4- und 5-Saiter dabei... ;) )

Ich hab wie gesagt nen 4- und nen 5-saitigen BTB, beide aus Mahagoni. Der 5-Saiter ist in der Tat extrem massig und geht nur mit breitem Gurt länger als eine Stunde klar. Als ich angefangen hab, den zu spielen, waren mit einem schmalen Dunlop-Nylongurt sogar schon nach geschätzten 15 Minuten Schulterschmerzen angesagt. ^^ Der 4-Saiter ist aber meinem Empfinden nach recht leicht. Der 705 aus Esche bei JM fiel mir beim letzten Mal als außergewöhnlich leicht auf. War vielleicht auch z.T. subjektiv, weil ich eigentlich ein "fettes Monster" erwartet hatte. :gruebel:

Wie man vielleicht erkennen kann bin ich extrem zufrieden damit. Vor allem der Sound (ich bin mir zu 99% sicher, dass die lange Mensur da stark mit reinspielt) hat für mich sogar einen 3x so teuren und ziemlich geilen Music Man Bongo 6 ausgestochen (bei JM ausgiebig angespielt). :cool:

Ich werde das auf jeden Fall nochmal antesten, vielleicht täuscht das ja wirklich mit dem Gewicht. Aber auf solche Geschichten wie "nach 15 min Schulterschmerzen" kann ich wirklich verzichten. Naja Nylongurt ist da natürlich auch mit dran Schuld. Ich habe im Moment einen normalen Ledergurt, denke ich werde mir in dem Zuge dann auch nochmal nen neuen Gurt holen, am besten was Gepolstertes.

Ach und wegen dem "Veranstaltungshinweis" ;), Danke aber ich muss leider gestehen, Mittelalter-Mucke liegt mir persönlich wirklich überhauptnicht. Aber trotzdem viel Erfolg für euren Gig!
 
Ich hätte als weiteren Anspieltip für dich die Bässe von MTD Kingston.
Ich habe vor gut nem halben Jahr ähnliche Anforderungen an den Bass gestellt wie du und bin mit meinem Bass sehhr zufrieden.
Ich hab sogar ein Review dazu verfasst:

https://www.musiker-board.de/reviews-bass/419450-e-bass-mtd-kingston-heir-5-a.html

Der Bass ist äußerst flexibel, ohne dabei Abstriche im Eigencharakter zu machen.
Durch die variable 3-Band Elektronik, dem MM Humbucker und dem Singlecoil lässt sich fast jeder Sound einstellen.
Als zusätzliches Feature habe ich persönlich meinen Humbucker durch einen 2-Wege-Schalter im Elektronikfach splitbar gemacht, was die Variabilität weiter erhöht.

---------- Post hinzugefügt um 14:24:51 ---------- Letzter Beitrag war um 14:21:12 ----------

p.s. Als weitere Eigenschaft ist der Hals sehr schlank, damit kann man wirkllch schnelle Läufe spielen.

(Sry MOD's wegen Doppelpost, aber bei mir in der Arbeit kann ich nicht editieren da kackt der Internet Explorer immer ab.)
 
Ich werde das auf jeden Fall nochmal antesten, vielleicht täuscht das ja wirklich mit dem Gewicht. Aber auf solche Geschichten wie "nach 15 min Schulterschmerzen" kann ich wirklich verzichten. Naja Nylongurt ist da natürlich auch mit dran Schuld. Ich habe im Moment einen normalen Ledergurt, denke ich werde mir in dem Zuge dann auch nochmal nen neuen Gurt holen, am besten was Gepolstertes.
Ja, da war definitiv der Nylongurt dran schuld. Sobald ich nen schönen Ledergurt dafür gekauft hab (6,5cm breit, 2-lagiges dickes Leder, ebenfalls Ibanez ^^) gabs keinerlei Probleme mehr. Neulich hatte ich den 5er mit zum Bassunterricht, mein Ledergurt war aber noch im Proberaum, ich habs dann mal gewagt und einen der Dunlop-Gurte eingepackt. Mittlerweile hab ich mich wohl so ans Gewicht gewöhnt, dass die Stunde Unterricht absolut problemlos verlaufen ist. Allerdings trag ich den Bass mittlerweile auch nicht mehr vor den Kniescheiben sondern (am Ledergurt) auf kürzester Stufe. Da geht also wahrscheinlich auch ein Teil der Masse im Anpressdruck an den Körper flöten.
Ich hab grad mal den 4er in die Hand genommen und nach Gefühl das Gewicht mit dem SR505 (allerdings Fretless) verglichen, den du ja auch auf der Liste hast. Der BTB erscheint mir minimal schwerer, was beim superdünnen SR-Korpus aber auch eigentlich kaum verwunderlich ist. :) Ein BTB 4er in Esche sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nen Tick leichter sein.


Ach und wegen dem "Veranstaltungshinweis" ;), Danke aber ich muss leider gestehen, Mittelalter-Mucke liegt mir persönlich wirklich überhauptnicht. Aber trotzdem viel Erfolg für euren Gig!
Ja, so gehts vielen Leuten. Trotzdem danke! :D
War auch im Prinzip nur als Angebot gedacht. Falls es was für dich gewesen wäre hättest du da halt auch noch mal 2 verschiedene, vor ein paar Monaten aus dem Programm genommene, BTBs in die Hand nehmen können, u.U./nach Absprache auch im direkten Vergleich mit dem SoundGear, um den Horizont zu erweitern. ;)
 
Ich hätte als weiteren Anspieltip für dich die Bässe von MTD Kingston.
Ich habe vor gut nem halben Jahr ähnliche Anforderungen an den Bass gestellt wie du und bin mit meinem Bass sehhr zufrieden.
Ich hab sogar ein Review dazu verfasst:

https://www.musiker-board.de/reviews-bass/419450-e-bass-mtd-kingston-heir-5-a.html

Der Bass ist äußerst flexibel, ohne dabei Abstriche im Eigencharakter zu machen.
Durch die variable 3-Band Elektronik, dem MM Humbucker und dem Singlecoil lässt sich fast jeder Sound einstellen.
Als zusätzliches Feature habe ich persönlich meinen Humbucker durch einen 2-Wege-Schalter im Elektronikfach splitbar gemacht, was die Variabilität weiter erhöht.

p.s. Als weitere Eigenschaft ist der Hals sehr schlank, damit kann man wirkllch schnelle Läufe spielen.

Klingt ja tendentiell auch echt cool. Aber ne Möglichkeit den irgendwo in Norddeutschland mal anzuspielen, weißt Du wahrscheinlich so auf die Schnelle nicht, oder?

Ja, da war definitiv der Nylongurt dran schuld. Sobald ich nen schönen Ledergurt dafür gekauft hab (6,5cm breit, 2-lagiges dickes Leder, ebenfalls Ibanez ^^) gabs keinerlei Probleme mehr. Neulich hatte ich den 5er mit zum Bassunterricht, mein Ledergurt war aber noch im Proberaum, ich habs dann mal gewagt und einen der Dunlop-Gurte eingepackt. Mittlerweile hab ich mich wohl so ans Gewicht gewöhnt, dass die Stunde Unterricht absolut problemlos verlaufen ist. Allerdings trag ich den Bass mittlerweile auch nicht mehr vor den Kniescheiben sondern (am Ledergurt) auf kürzester Stufe. Da geht also wahrscheinlich auch ein Teil der Masse im Anpressdruck an den Körper flöten.
Ich hab grad mal den 4er in die Hand genommen und nach Gefühl das Gewicht mit dem SR505 (allerdings Fretless) verglichen, den du ja auch auf der Liste hast. Der BTB erscheint mir minimal schwerer, was beim superdünnen SR-Korpus aber auch eigentlich kaum verwunderlich ist. :) Ein BTB 4er in Esche sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nen Tick leichter sein.

Ja, so gehts vielen Leuten. Trotzdem danke! :D
War auch im Prinzip nur als Angebot gedacht. Falls es was für dich gewesen wäre hättest du da halt auch noch mal 2 verschiedene, vor ein paar Monaten aus dem Programm genommene, BTBs in die Hand nehmen können, u.U./nach Absprache auch im direkten Vergleich mit dem SoundGear, um den Horizont zu erweitern. ;)

Das Angebot ist auf jeden Fall total nett. Danke nochmal! Ich denke, ich werde die Tage nochmal zu Just Music fahren und da nochmal die BTBs in die Hand nehmen. Mal gucken, wie es sich dann anfühlt.
 
Klingt ja tendentiell auch echt cool. Aber ne Möglichkeit den irgendwo in Norddeutschland mal anzuspielen, weißt Du wahrscheinlich so auf die Schnelle nicht, oder?

Ich gehe davon aus, dass es kein Problem sein sollte ihn über JustMusic bestellen zu lassen. Ich selbst habe mein Modell aus dem JustMusic in München, da standen die rum (waren aber nicht auf der homepage eingepflegt).
 
Tach Grind :)

Kauf dir einen Bass mit Charakter im Klang. Fender Jazz, Warwick oder Stingray, alle haben ihren besonderen, unverkennbaren Klang. Sind aber im Grunde immer für jeden Musikstil zu gebrauchen. Bei den Ibanez, Yamaha usw Teilen fehlt mir genau das, ein greifbarer eigener Klang. Der Bongo war auch super vielseitig, hat aber jederzeit nach Musicman Bass geklungen.
Die Warwicks haben den Mittengrowl erfunden quasi. Na gut erfunden hat ihn der Jazz Bass, aber die Warwicks sind da noch stärker imo. Wenn sie richtig tief von der Saitenlage her sind entwickeln die ein saugeiles Schnarren, das klingt bei anderen Bässen immer nach Störgeräusch... naja blabla wie gesagt ich kann dir nur raten leg dir einen typvollen Bass zu. Bei Ibanez ist das der ATK, aber der hat nen Prügelhals.

Wenn du eher schmale Hälse magst: MM Sterling, gibt es gebraucht regelmässig für knapp über 1000. Jazz Bässe haben auch einen schick dünnen Hals und sind in allen Preiskategorien vertreten. Aktuelle Warwicks haben fast alle auch angenehm dünne Hälse.

Ich würde dir auf jeden Fall einen 4 Saiter empfehlen. Besonders wenn nicht zu erwarten ist, das du viel mit dem Bass rumfrickelst, dann stimmst du im Zweifel einfach BEAD wie der Kollege schon sagte.
Speziell bei den Drop D Stücken die ich so kenne ist es einfach keine Option, die mit einem 5 Saiter so zu spielen. Da machen die Leersaiten häufig einfach Sinn, die man dann nicht mitspielen kann. Ich glaube nicht, das man das Umstimmen damit wirklich sinnig verhindern kann. Bzw. mit dem Ergebnis zufrieden sein wird.
 
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Ich gehe davon aus, dass es kein Problem sein sollte ihn über JustMusic bestellen zu lassen. Ich selbst habe mein Modell aus dem JustMusic in München, da standen die rum (waren aber nicht auf der homepage eingepflegt).

Also im Laden gesehen habe ich da jetzt keine, aber ich hab ja auch nicht explizit drauf geachtet. Den bestellen zu lassen, nur um den mal auszuchecken, ist natürlich ein ziemlicher Aufwand, vor allem wenn ich mich dann am Ende für einen anderen Bass entscheide. :cool:

Tach Grind :)

Kauf dir einen Bass mit Charakter im Klang. Fender Jazz, Warwick oder Stingray, alle haben ihren besonderen, unverkennbaren Klang. Sind aber im Grunde immer für jeden Musikstil zu gebrauchen. Bei den Ibanez, Yamaha usw Teilen fehlt mir genau das, ein greifbarer eigener Klang. Der Bongo war auch super vielseitig, hat aber jederzeit nach Musicman Bass geklungen.
Die Warwicks haben den Mittengrowl erfunden quasi. Na gut erfunden hat ihn der Jazz Bass, aber die Warwicks sind da noch stärker imo. Wenn sie richtig tief von der Saitenlage her sind entwickeln die ein saugeiles Schnarren, das klingt bei anderen Bässen immer nach Störgeräusch... naja blabla wie gesagt ich kann dir nur raten leg dir einen typvollen Bass zu. Bei Ibanez ist das der ATK, aber der hat nen Prügelhals.

Wenn du eher schmale Hälse magst: MM Sterling, gibt es gebraucht regelmässig für knapp über 1000. Jazz Bässe haben auch einen schick dünnen Hals und sind in allen Preiskategorien vertreten. Aktuelle Warwicks haben fast alle auch angenehm dünne Hälse.

Ich würde dir auf jeden Fall einen 4 Saiter empfehlen. Besonders wenn nicht zu erwarten ist, das du viel mit dem Bass rumfrickelst, dann stimmst du im Zweifel einfach BEAD wie der Kollege schon sagte.
Speziell bei den Drop D Stücken die ich so kenne ist es einfach keine Option, die mit einem 5 Saiter so zu spielen. Da machen die Leersaiten häufig einfach Sinn, die man dann nicht mitspielen kann. Ich glaube nicht, das man das Umstimmen damit wirklich sinnig verhindern kann. Bzw. mit dem Ergebnis zufrieden sein wird.

Tach! :)

Danke erstmal für Deine Antwort. Den Sterling hatte ich auch schon angespielt. Klingen tut der wirklich geil, aber der war auch gut schwer. Einen Fender Jazz Bass werde ich dann auch noch mal antesten. Ich dachte bisher, dass bei Fender für härtere Sachen eher der Precision geeignet wäre, daher hatte ich auch nur die angespielt bisher. Da war mir halt der Hals zu dick. Aber ich will da jetzt auch keine Grundsatzdiskussion ob Jazz oder Preci lostreten. :rolleyes:

Im Grunde genommen spricht damit natürlich wirklich vieles für einen 4-Saiter. Eine (blöde) Frage habe ich dann aber noch zu der Option einen 5er-Satz ohne G auf einen 4-Saiter zu ziehen: Macht der Hals das so überhaupt mit? Ich meine den Sattel auszutauschen kann man natürlich wirklich gut machen, aber verändert sich nicht der Zug auf den Hals total?

Im Moment neige ich nach dem was ich gelesen und ausprobiert habe auf jeden Fall zum Warwick 4-Saiter, aber Jazz-Bass, Ibanez BTB und eventuell Sandberg werde ich auf jeden Fall auch nochmal testen.
 
Der Zug ändert sich ja. Nur wird der geringer, da die dickeren Saiten wenger Zug haben als dünnere. Das heißt, der Hals wird sogar entlastet.
 
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BassookaTüte;5522535 schrieb:
Der Zug ändert sich ja. Nur wird der geringer, da die dickeren Saiten wenger Zug haben als dünnere. Das heißt, der Hals wird sogar entlastet.

Alles klar, danke!
 

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