Kaufberatung Klavier/Flügel

von Augenblick, 06.02.16.

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Casio
  1. Augenblick

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    Erstellt: 06.02.16   #1
    Hallo zusammen,

    ich bin 32 Jahre alt und habe vor ca. 6 Monaten angefangen Klavier zu spielen (1-4h am Tag 1-2 mal Unterricht die Woche). Richtung Klassik/Romantik, spiele einfache Stücke von Beethoven, Haydn und habe für die Zukunft auch einiges von Chopin, Liszt, Bach etc. auf meiner Wunschliste. Mal schauen für was es reicht.

    Angefangen habe ich mit einem Digitalpiano, bin nach einem Monat aber auf ein Yamaha P121 Silent umgestiegen. Dieses ist geliehen und ich möchte mir nun ein Instrument kaufen.

    Aktuell schwanke ich zwischen einem kleinen Yamaha Flügel und einem Bechstein B 224. Der Flügel kam ins Rennen da mir gesagt wurde, dass man sich auf einem Flügel eine bessere Technik aneignet. Ich merke ja auch, dass ich auf vielen Flügeln einen "aktiveren" Anschlag benötige (gerade bei schnellem leisen spielen). Allerdings habe ich ein kleines Zimmer und den Klang des Bechsteins finde ich deutlich Besser als den Klang des kleinen Flügels.

    Folgendes gilt es zu beachten:

    Erfahrung: Keine bis sehr wenig (deshalb präferiere ich Neukauf vor Gebrauchtkauf)
    Kostenrahmen: 10.000 - 15.000 €
    Raum: 9 - 10 m², 3,7m Deckenhöhe, mit Akustikelementen ausgestattet
    Silentsystem ist leider pflicht, da ich nach 9 Uhr Abends nicht mehr akustisch spielen kann und ich Sonn und Feiertags auf die Nachbarn Rücksicht nehmen möchte (auch wenn es die nach eigener Aussage nicht stört). Es könnte auch noch der ein oder andere Umzug anstehen.

    Kommt hier ein Flügel überhaupt in Frage oder sollte ich bei einem Klavier bleiben? Was würdet ihr tun?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Viele Grüße,

    Jan.
     
  2. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.02.16   #2
    Wie macht sich denn ds Yamaha P212 in dem Raum, wenn es nicht silent gespielt wird?
    Ich kann mir vorstellen, daß die 3,70m Raumhöhe und die Akustikelemente die kleine Quadratmeterzahl schon etwas wettmachen können.

    Zwischen einem kleinen Yamaha (1,60m?) und einem Bechstein 224 gibt es ja durchaus auch noch Zwischengrößen mit kleinerem Resonanzboden als einem 220er und mehr Klang als einem 160er Yamaha.

    Kriegt man dafür einen neuen 220er Bechstein? :gruebel:
    Ich glaube, bei dem Preisrahmen findest Du bei einem Klavierbauer, der gebrauchte Instrumente überholt, eher etwas gescheites.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
  3. Augenblick

    Augenblick Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.16   #3
    Hallo McCoy,

    da hat sich bei mir leider ein Tippfehler eingeschlichen.

    Es geht um das Bechstein B 124 Imposant Klavier. Wenn ich einen guten Bechstein Flügel zu dem Preis bekommen würde, würde ich den Platz wohl finden :D.

    Das Yamaha auf dem ich aktuell übe ist ebenfalls ein Klavier (P121). Ab und zu habe ich eine Übungsstunde auf einem Flügel (wenn einer frei ist), daher kenne ich die Unterschiede im Anschlag ein wenig.

    Aktuell stehe also vor der Wahl zwischen einem Yamaha Flügel (161 glaube ich) und einem Bechstein Klavier B 124.

    Mein eigentlicher Plan war, das Yamaha Klavier zu kaufen. Nachdem ich das Bechstein Klavier gehört habe, hat sich der Plan dann geändert. Dann habe ich gesehen, dass ich in dem Preisbereich auch schon einen kleinen Flügel bekommen würde.

    Das aktuelle Klavier füllt den Raum von der Lautstärke schon sehr gut aus. Ich habe Bassfallen, Teppich, und unregelmässig Pyramiden an einer Wand und über dem Klavier (kenne mich damit nicht aus aber habe mich ein wenig eingelesen).

    Gebraucht finde ich schwierig, da ich nicht weiß, worauf ich achten muss.

    Edit: Nachdem ich mich noch etwas mit den Silentsystemen beschäftigt habe, würde ich das Bechstein wohl ohne das Vario kaufen und stattdessen ein Masterkeyboard mit Hammermechanik zum leisen Üben kaufen.

    Viele Grüße,

    Jan.
     
  4. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.02.16   #4
    Verstehe ... :D

    Ich denke, es geht dann eher darum, auf was Du mehr wert legst: Flügeltastatur oder Klang. Es könnte sein (kann ich aus der Entfernung natürlich nicht beirteilen), daß ein 124 Klavier mehr Klang mitbringt als ein kleiner Flügel. Ich selbst unterrichte in der Musikschule auf einem Yamaha G1 (160) aus den 80ern und finde den sehr geil! Es ist kein Bösendorfer Imperial :D, aber es macht einfach Spaß, darauf zu spielen. In den Bässen fehlt durch den kleineren Resonanzboden etwas das Volumen, was mich aber nicht besonders stört. Ich persönlich würde den Vorzug wahrscheinlich einer guten Flügeltastatur geben.

    Hast Du das Digitalpiano nicht mehr? Masterkeyboard mit externer Klangerzeugung (z.B. pianoteq auf dem rechner) hat den Nachteil, daß es oft mit Aufwand verbunden ist: Rechnerstarten, Masterkeyboard starten, Software starten, Anlage starten etc. Im Gegensatz dazu beim Digitalpiano mit Lautsprechern: Anschalten losspielen.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
  5. Augenblick

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    Erstellt: 11.02.16   #5
    Hallo McCoy,

    ich habe jetzt noch viele Instrumente durchprobiert und aktuell sind ein Feurich 178 bzw ein Kawai GE30 recht weit oben auf meiner Favouritenliste. Die neuen Yamahas, die ich getestet habe, sind mir für den kleinen Raum zu schrill.

    Nach dem ganzen Testen habe ich gemerkt, dass ein Flügel doch noch etwas anderes ist und ich werde es mal damit in dem kleinen Raum versuchen. Zur Not eben Deckel zu, Notenständer obendrauf und Decke drüber.

    Das Digi habe ich nicht mehr. Allerdings habe ich zwischenzeitlich ein Roland A88 für Unterwegs gekauft, welche ich mit MB Air oder IPad und Kopfhörern benutze. Das geht ganz gut.

    Viele Grüße,

    Jan
     
  6. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.02.16   #6
    Das hört sich doch schon mal gut an. :great:

    Man könnte auch versuchen, den Resonanzboden von unten mit Schaunstoff o.ä. zwischen den Latten zu dämpfen. Erfahrung habe ich damit aber auch nur beim Klavier (Besuchermatratze hinterm Klavier :D). Da müßte man halt erstmal experimentieren.

    Die kleinen Yamahas sind auf jeden Fall klanglich auf der helleren Seite. Aber auch da gibt es Differenzen zwischen den einzelnen Exemplaren. Ich hatte schon mal einen bei einem Auftritt unter den Fingern, der noch heller war als der in der Musikschule. Für Jazz finde ich den allzu romantischen Klang aber auch nicht optimal.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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