Kaufberatung Mikrofon Kondensator VoiceOver/Sprache

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Wolf87
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Hallo zusammen! Ich hab mir in den letzten drei Jahren 1700 Euro für ein Mikrofon zusammengespart. Momentan nutze ich noch mein AT2035. Das Mikrofon wird ausschließlich für Sprache verwendet, sprich ich streame Videospiele auf Twitch, während mir Leute zusehen. Ab und an recorde ich auch Gesprochenes. Ich wollte mal von euch wissen, was für euch ein Upgrade wäre vom AT2035, das in meinem Budget liegt. Ich würde gerne wieder ein Kondensatormikrofon haben. LG
 
Herzlich Willkommen hier im Musiker-Board!
Ich habe das AT2035 ebenfalls in meinem kleinen Heimstudio für Sprach-, Gesangs- und Instrumentalaufnahmen.
Zu meiner Stimme und zu meinen Instrumenten passt das Mikro wirklich ideal.
Erst mal eine algemeine Frage: Welchen Popschutz verwendest du?
Und welches Interface verwendest du?
Ist dein Raum akustisch optimiert, oder nur ein ganz normales Zimmer?
Das AT2035 nimmt ja auch einiges aus der Umgebung auf.
Kannst du uns eine Aufnahme hier hochladen, damit wir hören wie deine Stimme über das AT2035 klingt?
Aber selbst mit einer Aufnahme von dir über das AT2035 wird es schwierig eine Empfehlung auszusprechen.
Ohne Aufnahme kommen wir hier nicht weiter.
 
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Ich melde mich, sobald ich daheim bin, mit einer Aufnahme. VG
 
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Ich wollte mal von euch wissen, was für euch ein Upgrade wäre vom AT2035, das in meinem Budget liegt.
Hallo und willkommen im Forum.
Ich bin da auch bei @GeiGit . Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen, hilft es nicht wahnsinnig viel, wenn du das Geld in ein höherwertiges Mikro steckst. Eventuell wäre es besser an der Akustik im Raum zu arbeiten.
Was erwartest du eigentlich an Verbesserungen durch ein neues Mikro? Oder umgekehrt gefragt, was fehlt dir bzw was ist "suboptimal" an der bestehenden Lösung? Ich finde, man muss zuerst wissen bzw analysieren, wo die Schwachstellen sind bevor man sich an deren Beseitigung macht. Denn sonst kann es passieren, dass du dir ein sicherlich gutes Mikro zulegst, aber die Verbesserungen halten sich dann doch sehr in Grenzen, weil der Knackpunkt ganz wo anders zu suchen wäre, eventuell auch im Wissen um die Aufnahme von Stimmen.
 
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Leute, er sucht ein Mikro zum streamen bzw gesprochenes, keines für Studio-Gesang oder high-end Voice-over fürs Fernsehen... die Raumakustik ist da auch prinzipiell egal, da du ja nicht musik machst (abmischt, aufnimmst,...). Die kommt erst ins Spiel, wenn man hochwertige Musik produzieren will, was bei dir ja nicht der Fall ist, also lass dich von solchen Kommentaren bitte nicht verwirren.
Es gibt zahlreiche gute Mikros z.b. im Podcast bereich, die weit unter deinem finanziellen Rahme liegen. Schau mal nach Shure MV7 https://www.thomann.at/search.html?sw=shure+mv7&smcs=eff0aa_2765
oder dem Shure SM7B (DER Klassiker), gibt aber auch zahlreiche andere. Würde aufgrund der Einfachheit zu einem dynamischen Mikro (kein kondensator) tendieren.

Und sollte dennoch der äußerst unwahrscheinliche Fall eintreten dass der Raum soooo laut und störend ist für die Sprach aufnahmen (beim streamen wird es keine Rolle spielen), dann gibt es immer noch zahlreiche gute De-Reverb Plugins. (=softwares die im nachhinein bei deiner Aufnahme den Raumhall-Anteil reduzieren können, das funktioniert einwandfrei)
 
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Bei Deinem Einsatzzweck würde ich auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und Geld sparen. Und das sag ich, obwohl ich ein faible für gute Mikros habe.

Mein Tipp: hör Dir das Aston Origin an, das klingt einwandfrei.
 
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Hallo, hier habe ich mal eine Testaufnahme gemacht. Ich hoffe, die ganze Atmerei nervt nicht allzu sehr (Entschuldigung). Es ist komplett unbearbeitet und mit Audacity aufgenommen. VG

 
Grund: MP3-Player eingebunden
Hallo @Wolf87
danke für die Aufnahme.
Mir gefällt der Klang deiner Stimme eigentlich sehr gut mit dem AT2035. Wenn du mehr Klarheit wünschst, dann schalte mal den Lowcut am Mikro ein und geh eventuell 2-3cm weiter weg vom Mikro.
Der Raum klingt echt gut soweit, aber das Poppen solltest du mit einem Popschutz entfernen:
Thema '[REVIEW] K&M 23956 Professioneller Popkiller'

Das mit dem SM7 verstehe ich gut.
Ich würde dir raten beim AT2035 zu bleiben. Das passt für den Zweck doch gut, sobald du den Popschutz verwendest.
 
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Worauf kommt es denn an, was ist das Ziel?
Soll das eine intime oder tolle Stimme zeigen?
Oder soll das gesprochene vor allem verständlich sein?
Fall 1: -> Radiosprecher-Mikrofon oder zumindest Popschutz vor das Mikro.
Fall 2: -> da plädiere ich für ein Headset. Denn selbst ein relativ billiges Headsetmikrofon fängt sich durch seine Position nahe an der Quelle weniger Schall aus dem Raum ein, sprich weniger Raumhall oder sonstige Störgeräusche. Außerdem ändert sich die Mikrofonposition nicht zur Quelle (Lautstärke- und Klangänderung beim Drehen des Kopfs).
Wenn man das Headset Mikrofon einfach seitlich des Luftstroms aus Nase und Mund positioniert, dass es davon nicht getroffen wird, bekommt man eine exzellente Sprachversändlichkeit ohne störende Atemgeräusche.

Ich kenne die Situation aus den Zoom Meetings in der Corona-Zeit. Am besten verständlich waren diejenigen, die ein Headset auf hatten. Keine Nebengeräusche, kein Nachhall. Ziemlich übel waren die, die so ein Super Duper Fancy externes Mikrofon hatten und den Lautsprecher auch im Raum. Der Algorithmus hatte Mühe die störenden Echos zu beseitigen und es gab immer wieder Artefakte auch von anderen Sprechern, die über die Kette Lautsprecher- Mikrofon bei den betreffenden Teilnehmern als Störung in die Zoom Schalte gespeist wurden, wenn sie sich nicht auf Mute geschaltet haben.
 
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Das klingt doch eh anständig, was stört dich daran? Die Qualität des Mikros bzw der Stimme ist gut und für deine Zwecke sicher ausreichend. Das einzig störende sind die Plosivlaute, also die "P", "B", etc. Aber deswegen gibt es Popfilter bzw Popschutz. Kostet ein paar Euro. Im Notfall bzw als DIY kann man auch Strumpfhosen verwenden.
Ein dynamisches Mikro ist von natur aus nicht so hell, was aber für so Podcasts und streams gar nichts ausmacht. Siehe zahllose Interviews/Podcasts usw auf youtube.
 
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Warum solch sich @Wolf87 kein besseres Mikro kaufen, wenn er den Wunsch hat und wenn er mit einem Top-Mikro seinen Spaß hat. Großmembrankondensatormikros werden oft für solche Zwecke eingesetzt. Ich empfehle, dass sich Wolf das M 930 bei Thomann bestellt und dann die Testphase benutzt, um festzustellen, ob es ihm den Unterschied Wert ist. Der Raum ist jetzt auch kein Problem, wäre er beim M 930 auch weniger als bei anderen GMKs. Als Popschutz gibt es bei Mictrotceh Gefell den Hakan 110 passend zum M 930. Der nimmt nicht soviel vom Bild weg. Vielleicht kann den Thomann mit besorgen.

1768835524422.png
 
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Ich verstehe ja dass du sehr gerne und oft die Mikros von Microtech Gefelll empfiehlst, aber die Anschaffung muss auch proportional zur Anforderung passen.
Wenn ich mit einer Million zum nächsten Autohändler spaziere und ihn um Beratung bitte für ein Auto im Großstadtverkehr, möglichst klein für Parklücken und Co2-schonend, dann würde ich auch kein Porsche Rennauto empfehlen, so ähnlich sehe ich es hier.
 
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Der Autovergleich hinkt. Jemanden der bisher Harley Benton spielt und jetzt eine Fender oder Gibson haben möchte, würde ich auch nicht direkt abraten. Das M 930 ist ein wirklich praktisches Mikro und nicht das Ende von der Fahnenstange. Es ist rotzdem wertstabil. Ich habe schließlich kein C 12 oder U 47 nahegelegt. Wenn Wolf Spaß an einem guten Mikro hat, why not? Man muss auch gönne könne, wie man hier in der Gegend sagt. Soll er es doch ausprobieren.
 
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Danke erstmal für eure ganzen Antworten. Ich glaube, ich mache erstmal weiter mit dem AT2035, hole mir dazu noch einen Popkiller und schaue dann weiter. Eigentlich war geplant, dass ein neues Mikro her soll, aber wie sinnvoll das bei meinem Anwendungszweck ist, fange ich auch an zu bezweifeln. Ich hätte noch eine Aufnahme von damals mit dem Shure SM7B – da würde ich gerne auch eure Meinung dazu haben.

 
Grund: MP3-Player eingebunden
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Wenn Wolf Spaß an einem guten Mikro hat, why not?
wenn ich da indem Eingangsbeitrag lese
Ich hab mir in den letzten drei Jahren 1700 Euro für ein Mikrofon zusammengespart.
dann wird der TE das sich nicht so locker leisten können, weil es eben Spaß macht. Da war wohl schon einiges an Anstrengung nötig, so weit zu kommen.
Klar kann man sich mal was besonderes leisten. Nur sollte man da auch schon genau überlegen ob und warum man sich so etwas anschaffen will.
Zudem gibt es zwischen dem AT2035 und einem Gefell noch genug Handlungsspielraum. Er muss es ja auch nicht nur deswegen kaufen, weil es quasi deine Allzweckwaffe für alles ist. Quasi der Hammer, der jedes Problem löst, nur weil man das Problem zum Nagel erklärt. ;)

Wenn schon ein Mikro, so könnte das
Lewitt RAY Autofocus Microphone

einen Gedanken wert sein, weil es gerade im angepeilten Einsatzgebiet mit dem automatischen Leveling und "Autofocus" schon interessant sein kann. Auch wenn es klanglich wohl nicht mit dem Gefell mit kommt, so könnte es hier doch unterm Strich die bessere Wahl sein. Und so übel klingen die Lewitt allesamt nicht.

Wobei ich ja finde dass die Audio Technica Mikros mich bisher noch nie enttäuscht haben und durchaus um Klassen besser sind als der Preis vermuten lässt.

Nachtrag: Ich muss auch sagen, dass ich mit Gefell nicht sooo gute Erfahrungen gemacht habe. Die klingen ganz gut aber als eines meiner M930 Probleme machte (Brizzeln nach einer gewissen Betriebszeit) war die Reparatur 1) nicht so einfach weil das unbedingt zu denen ins Werk gehen musste und 2) auch gar nicht mal so günstig, etwas über 30% vom aktuellen Neupreis finde ich schon happig. Mein C414 aus 1972 zu servieren und auch mal reparieren war da um einiges günstiger. Nur so als persönlicher, sicherlich nie und nimmer repräsentativer, Erfahrungswert zum Thema Gefell.
 
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Ich verwende seit 10 Jahren Mikrofone von Microtech Gefell und hatte bisher keinen Servicefall. Ich habe viele Mikrofone und fast alle von MTG getestet und ich habe keine Mikrofone gefunden, die ein solch gutes Preisleistungsverhalten haben. Sie sind ähnlich wertstabil wie Neumänner. Auch Audio Technica haben ein gutes Preisleistungsverhältnis und das AT 2035 ist das beste Eintsiegsmikro in die Welt der Großmembrankondensatormikros. Deshalb habe ich es gerne empfohlen und tue das heute noch.
 
Der Autovergleich hinkt. Jemanden der bisher Harley Benton spielt und jetzt eine Fender oder Gibson haben möchte, würde ich auch nicht direkt abraten. Das M 930 ist ein wirklich praktisches Mikro und nicht das Ende von der Fahnenstange. Es ist rotzdem wertstabil. Ich habe schließlich kein C 12 oder U 47 nahegelegt. Wenn Wolf Spaß an einem guten Mikro hat, why not? Man muss auch gönne könne, wie man hier in der Gegend sagt. Soll er es doch ausprobieren.
Oh mann, facepalm... Im Gegenteil, dein Vergleich mit Harley Benton hinkt. Du redest von einem Hauptinstrument von jemanden dessen Hobby Gitarrespielen ist. Hier kann man sich immer ein besseres Instrument leisten. Wenn du das auf den Threadersteller ummünzt, wäre die Gibson eher der neue PC (oder Grafikkarte). Das Mikrofon dazu wäre im Vergleich dazu quasi nur die Tonabnehmer von der Gitarre.
Klar liegt es nahe in einem Musikerforum hochwertige Produkte zu empfehlen, aber die Anfrage hat mit Musik rein gar nichts am Hut, also muss man in anderen Kategorien denken. Und wenn jemand über 3 Jahre 1700 Euro spart, dann wäre es blöd einen Großteil davon für ein Mikro auszugeben damit seine Stream-Zuseher seine Stimme mit minimal feinerer Auflösung hören können.

Die Empfehlung vom Lewitt Ray ist übrigens sehr gut! An das hab ich anfangs auch gedacht. Wenn man unbedingt etwas Geld ausgeben muss, dann wäre das vermutlich einer der besseren Lösungen, meiner Meinung nach.
Aber nachdem ich die Hörbeispiele (auch das mit SM7B) gehört hab, denke ich nicht, dass das Mikro das Problem ist.
Beim SM7B fallen die Plosive nicht so auf, weil es schon einen Popschutz dabei hat. Aber beide Mikros klingen gut!
 
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Lass doch mal den Dreck weg. Wir sind unterschiedlicher Auffassung. Für mich ist das Mikrofon ein Instrument. Das Lewitt Ray ist kaum besser als das AT2035. Du hast Dein Ziel erreicht, kannst also zufrieden sein.
 

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