Kaufberatung Röhre vs. Multieffekt

Hallo,

@firegarden:
Du meinst das Boss GT8, also ich hab mich mit dem Teil schon auseinander gesetzt und ich habe es auch lange verwendet udn nicht nur einfach verkauft weil der nette Mann vom Mischpult damit nicht klar kam oder so... mich hat es auch irgenwie "überfordert" so viele EInstellmöglichkeiten zu haben und im Endeffekt brauch ich doch 99% davon gar nicht... ich will doch eig. nur einen guten Clean, Crunsh und High Gain Sound dazu vll. noch ab und an mal Chorund und bisschen Delay und dann sollte es das gewesen sein...


@pat.lane:
Danke dir nochmal für die wieder sehr ausführilich und auch lehrreiche Antwort...
So wie ich dich jetzt hier verstehe meinst du so ein Flextone sei das richtige für mich...? Das ist aber keine Röhre oder ? Ich hacke deshalb nochmal nach weil eig. doch immer alle sagen dass man mit kleinen aber feinem Röhrenamp auf lange Sicht (ich weiß ja auch nicht wie lange ich noch so aktiv spielen kann) besser fährt?
Auch bin ich ja Student und wäre generell dran interessiert dass der Amp nicht riesen groß ist, sonst schlepp ich mir noch einen ab :-D

Also ich dachte ich geb das Boss jetzt erst mal zurück, dann schau ich ob ich den RocPro noch verkaufen kann und such mir dann kleinen Röhrenamp mit 2 Kanälen.. probier mit dem mal rum und dann wenn noch was fehlt eben den ein oder anderen Effekt...


Und ja stimmt mit 2 Gitarristen ist immer schwer... denn wenn beide spielen verschwimmt das sehr oft bei uns und des nervt mich perönlich am meisten... denn meine Git geht eig. immer unter obohl der andere auch keine Röhre hat sondern so nen 100 Watt MArshall Combo hat...
Sind die besser?



Find es sehr toll mich hier mit anderen Austauschen zu können ... schade dass ich erst jetzt auf dieses Forum gestoßen bin...
 
Hallo Smax

Ja richtig ich meinte das GT8. Sorry. Das Wesentliche dieser Diskussion ist schon tausendmal hier geführt worden. Modeller vs. Amp. / Röhre vs. Transe / Multi vs. Bodentreter / Fender vs. Marshall / Stange vs. Boutique

Das schöne an der großen Auswahl ist , dass eigentlich jeder das finden kann mit dem er glücklich wird.

Richtig schlechte Amps findest du eigentlich nur im Low Budget Bereich. Danach zählt hauptsächlich der eigene Geschmack. Röhre ,Transe, Modeller, Marshall, Mesa? Das ist eigentlich wurscht, der Amp muß für dich gut klingen. Für Top 40 würde ich hohen Wert auf Flexibilität legen. 3 Kanäle helfen dir da sicher weiter. Die Größe deines Amps/Boxen solltest du nach der Bühnengröße und Lautstärke bemessen. 30w aus ner 1x12 Box könnten da deutlich zu wenig sein.

Ich würde dir ensthaft empfehlen, einen Tag frei zu nehmen und einen Ausflug in den nächsten großen Musikladen mit Amp Testraum und großer Auswahl zu machen. Thomann z.B. ist da super für. Und dann teste mal ausgiebig alles was da so rum steht. Am besten eigene Gitarre mitnehmen. So kommst du der Erkenntniss langsam näher welches das richtige Setup für dich ist.

Grüße

Toni
 
Hallo,

@firegarden:
Du meinst das Boss GT8, also ich hab mich mit dem Teil schon auseinander gesetzt und ich habe es auch lange verwendet udn nicht nur einfach verkauft weil der nette Mann vom Mischpult damit nicht klar kam oder so... mich hat es auch irgenwie "überfordert" so viele EInstellmöglichkeiten zu haben und im Endeffekt brauch ich doch 99% davon gar nicht... ich will doch eig. nur einen guten Clean, Crunsh und High Gain Sound dazu vll. noch ab und an mal Chorund und bisschen Delay und dann sollte es das gewesen sein...


@pat.lane:
Danke dir nochmal für die wieder sehr ausführilich und auch lehrreiche Antwort...
So wie ich dich jetzt hier verstehe meinst du so ein Flextone sei das richtige für mich...? Das ist aber keine Röhre oder ? Ich hacke deshalb nochmal nach weil eig. doch immer alle sagen dass man mit kleinen aber feinem Röhrenamp auf lange Sicht (ich weiß ja auch nicht wie lange ich noch so aktiv spielen kann) besser fährt?
Auch bin ich ja Student und wäre generell dran interessiert dass der Amp nicht riesen groß ist, sonst schlepp ich mir noch einen ab :-D

Also ich dachte ich geb das Boss jetzt erst mal zurück, dann schau ich ob ich den RocPro noch verkaufen kann und such mir dann kleinen Röhrenamp mit 2 Kanälen.. probier mit dem mal rum und dann wenn noch was fehlt eben den ein oder anderen Effekt...


Und ja stimmt mit 2 Gitarristen ist immer schwer... denn wenn beide spielen verschwimmt das sehr oft bei uns und des nervt mich perönlich am meisten... denn meine Git geht eig. immer unter obohl der andere auch keine Röhre hat sondern so nen 100 Watt MArshall Combo hat...
Sind die besser?



Find es sehr toll mich hier mit anderen Austauschen zu können ... schade dass ich erst jetzt auf dieses Forum gestoßen bin...

mal ganz ehrlich...
der flextone ist kein röhrenamp. für dein geld wirst du aber keinen, auch nur ansatzweise brauchbaren röhrenamp bekommen. ein brauchbarer röhrenamp für deine zwecke wäre der line6 spidervalve 112, kostet neu ab 555,- plus mindestens FBV Express, 129, Euro.
sind also 700 euro. ein stolzer preis. wenn du das geld natürlich hast, immer zu. was besseres kriegste für das geld nicht. aber ein röhrenamp bringt immer so seine 20 kilo auf die wage (eher mehr). das musste natürlich auch durch die gegend tragen können.
der flextone ist nichts anderes wie ein Line6 POD 2.0, nur dass er zusätzlich noch endstufe und speaker in einem Gehäuse hat. der amp ist kompakt, leicht und für nen Top40 Coverer das ideale arbeitsgerät.
dein co-gitarrero spielt nen marshall combo? wahrscheinlich MG. der meistgehasste amp (nicht nur) hier im musikerboard. der Flextone ist im direkten vergleich um universen besser. der liefert dir alleine über den DI-Ausgang schon Sound in Studioqualität.

also als günstige übergangslösung bis zu nem dicken amp (wenn das geld dann da ist),
als übungscombo für daheim und später als backup empfehle ich dir den Flextone (und das aus eigener erfahrung, ich hab mir selbst erst gestern wieder einen bei ebay geschossen;)). einfach zu bedienen, hervorragend im sound, einfach zu transportieren
der gebrauchtpreis für die IIer Serie (bitte keinen 'Ier, die haben keinen DI-Out) ist ziemlich im Keller, aber die IIIer kosten jetzt nicht die welt. mit etwas glück kannste einen Flextone II plus (hat 112er speaker , dann noch ne harleybenton 112er zusatzbox für 59 euro dazu) oder einen flextone II XL (212er speaker) zusammen mit floorboard für unter 300 euro abgreifen.
du wirst für das geld nichts besseres bekommen.

und wenn du den amp hast, DANN das ME 20 zurückgeben und den Fender verkaufen, nicht umgekehrt, da kommste in teufels küche und kaufst evtl. irgendeinen schmarrn aus der not heraus, wäre ungünstig:great:

wenn das dann erledigt ist, kannste dich ja langfristig auf die suche nach nem geeigneten amp machen, da sollteste aber ein paar größere auftrittsgagen auf die seite legen, damits dann was vernünftiges ist, also lass dir dabei ruhig zeit und versuch so viel wie möglich anzuspielen:great:
 
Hallo pat.lane,


hm ja ok ich wollte jetzt sowieso nciht alles so schnell wie möglich los werden, sonst steh ich ja da und hab dann plötzlich nix mehr zum spielen ;-)

Nur nochmal so um... also der Flextone ist ein Modeller der verschiedene AMPS interpretiert bzw. deren Klang eben... außerdem hat das Teil eine Menge Effekte schon drin oder?
Wie meintest du das mit dem DI-Ausgang den der hat?
Wenn der Flextone das selbe ist wie ein POD 2.0... wäre es dann nicht gut ich kaufe mir für die Gigs so ein Teil und spiele nur noch über dieses? Oder wo ist da genau der Unterschied... (ich weiß ich nerve aber ich hab das nicht ganz verstanden...)

Klar für nen richtig tollen Amp muss man ne Menge Geld hinblättern, wenn ich mir ne Röhre kaufen sollte dann wollte ich eben keine 1000€ ausgeben, denke da gibts im Bereich von 600 auch schon was kleines, feines, gebrauchtes oder so...:)

Ich hab vll. bisschen "Respekt" vor dem Flextone, weil ich ja mit dem Boss schon so das ein oder andere Problem hatte... oder sind da weit weniger Einstellmöglichkeiten?

Danke für den echt sehr sehr lehrreichen und va. hilfreichen Support:great:
 
ich will doch eig. nur einen guten Clean, Crunsh und High Gain Sound dazu vll. noch ab und an mal Chorund und bisschen Delay und dann sollte es das gewesen sein...

Dann vergiss den Flextone.
Kauf dir einen guten Röhrenamp, schnall 2-3 Treter davor (Chorus, Delay, Boost) und Sense.
Dazu geh' am besten, obwohl du am obligatorischen "Arsch der Welt" wohnst, in einen Laden und nimm den Amp mit, der für dich am besten klingt. Ob das nun ein AC30, 5150 (äh 6505) oder sonstein Amp ist weisst nur du.

MfG
Jan
 
für die 3 Sounds "clean, crunch, Hi-gain" würde ich immernoch den Classic 30 empfehlen
für Hi-Gain kommt ein Treble-Booster davor ziemlich gut, oder auch ein linearer Booster, oder Tube Screamer

ich muss aber zugeben, ich kenn den Classic 30 "nur" aus der Revalver MkIII Software, die aber doch ziemlich real klingt und die Amps gut umsetzt - und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich davon auch auf den echten Klang schließen kann (nicht 100%ig genau, aber das reicht)

ansonsten würd ich von dem Line6 Ding eher abraten
wenn das wirklich nichts anderes als ein Pod mit Endstufe und Box ist, dann ist das nicht das Gelbe vom Ei
Ich hab gestern mal einen Pod 2.0 mit ausgeschalteter Speakersimulation durch Impulsantworten von echten Speakern (soundmäßig sehr realitätsgetreu) gespielt und hab zwar schon feststellen müssen, dass mit echtem Speaker dahinter aus dem Pod sogar ein ganz brauchbarer Sound rauszuholen ist (nein, sogar mehrere)
aber effektiv war ich dann doch nie so weit zufrieden, dass ich mir das als "richtigen" Amp kaufen würde
vielleicht kann man den Sound vom Pod mögen, aber nach den Amps, die er da simulieren will klingt er nicht, sondern doch immer ziemlich flach und leblos

wenn du einen Modeller willst, würde ich dir von Vox die Valvetronix Serie empfehlen (AD-50 bspw.), die klingen in meinen Ohren um Welten besser wie das Pod-Regime und die simulierten Amps sind sogar als solche erkennbar
das klingt sogar noch harmlos.. also mein Bruder hat so ein Ding und ich spiel da gern drüber
vielseitig und gutklingend. Sowohl clean, als auch crunch, als auch Hi-Gain
und das in diversen Kombinationen und noch mit Effekten (aber nicht tausende Kombinationen, sondern schon durchdachte, fertig-kombinierte Effekteinstellungen, die man dann noch feintunen kann)

aber wenn du's puristisch magst, was ich auch vollkommen verstehen kann... pack dir einen kompakten zwei-Kanaler mit Treter davor oder direkt einen drei-Kanaler
mMn reichen 2, pack einen Bad Monkey davor, der kostet 40€ und bringt einen ziemlich guten Tubescreamer-Ersatz (auch hier wieder: kein direkter Vergleich, aber der Sound wird komprimierter, sustainiger, schon leicht angezerrt und dann schön in Lautstärke und in den Höhen pushbar, um den Amp wunderbar anzublasen)
 
Nur nochmal so um... also der Flextone ist ein Modeller der verschiedene AMPS interpretiert bzw. deren Klang eben... außerdem hat das Teil eine Menge Effekte schon drin oder?

Jepp, genau das! der wird nie 1:1 kllingen wie das jeweilige Original, aber er verleiht dem sound eine gewisse richtung. den feinen unterschied zum original hört man im bandkontext eher nicht mehr raus.

Wie meintest du das mit dem DI-Ausgang den der hat?

einfach ne DI-Box integriert, mikrokabel hinten dran und ab in die PA

Wenn der Flextone das selbe ist wie ein POD 2.0... wäre es dann nicht gut ich kaufe mir für die Gigs so ein Teil und spiele nur noch über dieses? Oder wo ist da genau der Unterschied... (ich weiß ich nerve aber ich hab das nicht ganz verstanden...)

kannste natürlich auch machen, aber dann hast du keinen bühnenmonitor mehr und bist auf das angewiesen, was dir der mischer in deinen monitor packt. uns ists schon öfter passiert, dass auf einmal der gitarrensound aufm monitor weg war, und dann?
schon mal versucht blind (bzw. taub) zu spielen? ich habs einmal machen müssen, aber werds nie wieder tun, genau aus diesem grund. gibt aber auch genug, die´s nur noch so machen. du kannst natürlich auch den POD 2.0 oder auch die POD XT sind derzeit recht günstig kaufen und den über deinen Amp lautmachen, vom POD gehts wieder direkt in die PA. vermeide das mikrofonieren, solang du kein eigenes hochwertiges mikro hast und solang du keine eindeutige vorstellung von deinem gitarrensound hast.

Klar für nen richtig tollen Amp muss man ne Menge Geld hinblättern, wenn ich mir ne Röhre kaufen sollte dann wollte ich eben keine 1000€ ausgeben, denke da gibts im Bereich von 600 auch schon was kleines, feines, gebrauchtes oder so...:)

klar gibts schon für 600 euro feine kleine gebrauchte amps. aber dann noch effekte dazu etc. und die 600 taler sind auch schon wieder gesprengt. dann wollt ihr auf einmal einen song ala "boulevard of broken dreams" spielen und braucht nen tremolo effekt.....


Ich hab vll. bisschen "Respekt" vor dem Flextone, weil ich ja mit dem Boss schon so das ein oder andere Problem hatte... oder sind da weit weniger Einstellmöglichkeiten?

da sind in der tat viel weniger möglichkeiten
1 button für die ampwahl
gain, bass, mid, treble, prescence, channel-volume, reverb, effetwahlregler, effektintense, mastervolumen und das wars.
10 regler, keine zig untermenues, die effekte sind schon voreingestellt und müssen nur noch von intensität und geschwindigkeit feinjustiert werden. sehr praxistauglich das ganze.

in puncto sound...
klar dass es im studio oder zuhause anders klingt, bzw. man den unterschied merkt
aber live merkt man das definitiv nicht mehr....;)

kleines beispiel:
ich hab mir mal nen mesaboogie recti auf die bühne gestellt, der war von ner anderen band mit der wir den auftritt gefahren haben. aus reiner faulheit hab ich über meinen behringer Vamp 2 (ziemlich verhasst hier drin die kiste, wahrscheinlich weil behringer drauf steht) direkt in die pa gespielt und nur ein bisschen über den amp als stagemonitor.
danach sind die leute alle gekommen, wie geil denn der gitarrensound war, und toller mesaboogie etc.
anderes beispiel:
howie simon, gitarrist bei jeff scott soto, talisman, ken tamplin etc. spielt einen POD 1 live über die endstufe eines MesaBoogie Mark IV topteils. klar der typ ist an 150 abenden im Jahr auf der bühne, aber kann nicht spielen und hat auch keine ahnung:cool:



ich empfehle dir deswegen einen modeller, weil du nicht weißt was du willst. diese übergangslösung ermöglicht dir, in ruhe deinen sound zu finden, mit verschiedensten amps, effekten etc. zu experimentieren und dann eine fundierte entscheidung zu treffen.
ausserdem erfüllt er nebenbei auch die von dir gestellen anforderungen (leicht, transportabel, vielseitig, guter sound)


der vox wäre zwar auch nicht schlecht, aber:
kein DI-Out
nur 3 abrufbare Sounds
und die vorstufenröhre in der endstufe reissts auch nicht mehr raus.

und versteh mich bitte nicht falsch, ich will dir den amp nicht aufdrängen, mir ists eigentlich total wurscht und wenn du dir nen engl invader kaufst...
so ein kaliber kommt eh irgendwann. nur ists IMHO besser nicht 600 zu verpulvern, sondern lieber etwas zu warten und dann mit 1000 oder 1500 euro einkaufen zu gehen.
auch so´n 600 euro amp wird eher nur ne zwischenlösung sein.

du hast ne frage gestellt und ich versuche dir dazu eine entsprechende lösung zu präsentieren.
 
hat der Vox wirklich nur die Möglichkeit von 2 aufrufbaren Sounds?
Ich weiß das gar nicht, mein Bruder spielt das alte AD-60er Modell, das noch 32 Speicherbänke hat und die sogar per Fußleiste noch erweiterbar auf die 4-fache Menge sind

drum könnt ich mir vorstellen, dass die neuen Geräte über die Vox Fußleiste auch aufgewertet werden könnten - wobei unser Gitarrist einen von der neuen Reihe spielt und der kommt sogar mit den 2 Sounds aus (Bodentreter mit 2 Knöpfen = Clean/Zerre und Effekt an/aus)
 
die alten Vöxe (sind die mit dem blauen bezug) werden meines wissens nicht mehr produziert
die blackface und silverface modelle haben 3 abrufbare sounds
2 speicherplätze plus den manual-mode sprich die aktuelle potieinstellung.

die alten konnte man mit den kleinen bzw. großen floorboard auf bis zu 32 speicherplätze erweitern, die geräte kosten aber auch wieder nen ordentlichen Tacken mehr, so´n floorboard zu finden ist auch recht schwierig, und ich kann da nur für mich sprechen, das design ist solala (mir gefällts überhaupt nicht)
aber hast du schonmal einen flextone amp gespielt? die vorstufe ist klar aus dem POD übernommen
aber die current-feedback-endstufe verleiht dem ganzen einen sehr authentischen und organischen klang, nicht kalt und steril sondern schön oberton-reich, (wie es sich beim röhrenamp auch anhört).

weiterer vorteil, der auch ganz gerne unterschätzt wird.
bei einer Top40 Band steht die gitarre ja eher im Hintergrund, bei 2 gitarristen sollte es schon entsprechend gut durcharrangiert sein. bei nem röhrenamp hört man ja jeden spielfehler gnadenlos
und die gefahr, dass der sound verwäscht ist wirklich enorm groß. ich habe da auch vor jahren schon lehrgeld zahlen müssen und mein komplettes setup und meine soundgewohnheiten ändern müssen.
aber ehrlich gesagt, es macht spass, wenn man sich jetzt bei nem song sehr differenziert hört, nix mehr verwäscht und grad bei songs ala Back in black jeder anschlag schön furztrocken in die fresse ballert.

hast du eigentlich schonmal den unterschied eines POD und dessen Original-Vorbilds im vergleich live durch die PA gehört? ehrlich gesagt, du würdest dich wundern wie wenig beide auseinander sind. dieser feine kleine unterschied ist aber keine 2000 euro wert. und so ists mit den meisten anderen vollröhren auch. insbesondere das publikum einer Top40-Partyband interessiert sich n furz für das gitarrenequipment, bis auf die paar kleinen hanseln von der Bühnenpolizei

ich gehe aber mit dir und den anderen meinungen konform, ausserhalb einer partyband, sprich am besten eigene musik und vor allem eigener sound, ist ein guter röhrenamp durch nichts zu ersetzen:great:
 
okay, dann stimm ich dir in größten Teilen zu ;)
 
also der wertegang dieses threads verwundert mich jetzt schon etwas..als ich einen modeller empfohlen habe, weil der in diesem fall schon sinn machen würde, wurde das vom threadsteller ganz klar und deutlich abgelehnt.

trotzdem kommt dann wieder eine modellerempfehlung....und der wird wohl jetzt nicht mehr ausgeschlossen...???
 
weiß ich nicht... mein Standpunkt war in erster Linie, dass der Vox Modeler mMn deutlich besser klingt als sonstige mir bekannte Modeler, daher hab ich den mal eingeworfen
 
Also ich versteh das jetzt auch nicht so ganz. Erst verkauft Sax sein GT8 weils ja ein böser Modeller ist und viel zu viele Effekte hat. Und jetzt soll statt dessen eine POD 2.0 Bohne nehmen oder mit einem Spider Modeller über DI rausgehen? Was issn das für ein Tausch? Nix gegen den POD und vieleicht mag der ein oder andere Line 6 lieber als Boss. Aber, wenn SAX es nicht geschafft hat, aus dem GT8 einen ordentlichen Sound zu bekommen wieso sollte es jetzt plötzlich mit nem POD klappen?

SAX will Röhre. Soll er sie bekommen. Wie wärs mit Peavey Valve King 212? Und dein Boss Multi nimmst du für die Effekte.

Grüße

Toni
 
SAX will Röhre. Soll er sie bekommen. Wie wärs mit Peavey Valve King 212? Und dein Boss Multi nimmst du für die Effekte.

Gott bewahre.
Aber an sich seh' ich es -wie ich auch schon schrieb- genauso.
Einfach antesten gehen... viell. gefällt ihm ja der Valve King sogar.

MfG
Jan

PS: Vergiss die Modeller.
 
...Klar für nen richtig tollen Amp muss man ne Menge Geld hinblättern, wenn ich mir ne Röhre kaufen sollte dann wollte ich eben keine 1000€ ausgeben, denke da gibts im Bereich von 600 auch schon was kleines, feines, gebrauchtes oder so...:)...

Hi!
Im Bereich bis 600,- würde ich den Hughes&Kettner Tube 20 empfehlen. Der verfügt über einen sehr schönen Cleansound und einen durchsetzungsfähigen verzerrten Sound. Der verzerrte Sound ist alleine gespielt mitunter etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Bandkontext einfach nur großartig. Reverb ist an Bord, ein Loop zum Einschleifen ist auch vorhanden. Alles in allem ein richtig guter Amp zu einem fairen Preis. Gibt es hier und da noch neu und natürlich gebraucht.

Gruß
Brigde
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben