Kaufberatung Student 15 Jahre Klavier :-)

  • Ersteller K-I-W-I
  • Erstellt am
K
K-I-W-I
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
09.10.07
Registriert
03.07.07
Beiträge
19
Kekse
12
(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
bis Schmerzgrenze und viiiiiel Sparen max 700 €
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: __________________________
[x] nein.

(3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
[ ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
Bei mir daheim in 1 Zimmer Wohnung, werde Hauptsächlich mit Hopfhörern spielen, evt. das Piano an meine (gute) Stereo-Anlage anschließen, keine Bewegung, bleibt da wo es dann stehen wird, Gewicht? ^^ egal, bin starker Mann :p

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
reiner Klavier-ERSATZ - mir ist alles drum Rum, Equalizer, andere Stimmen, Begleitung bla bla bla, völlig wurscht - will NUR Klavier

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Klassik

(7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
Klavier, evt. Flügel

(8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
[ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
[x] Gute Sounds
[ ] Nur das Allerbeste!
[x] Besonders wichtige Aspekte: Die Tastatur muss Authentisch sein

(9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
[x] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
[ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
[ ] MIDI-Masterkeyboard
[ ] Software-Klangerzeuger

(10) Welche Features sind die besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser)
[ ] Synthese / Soundbearbeitung
[ ] Sampling
[ ] Sequencing
[ ] Begleitautomatik
[ ] Masterkeyboardeigenschaften
[ ] Orgeldrawbars
[ ] Lesliesimulation
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[x] sonstiges: soll ein einfacher Klavier-Ersatz sein, mit dem ich mit Kopfhörern gutes Spielgefühl und halbwegs guter Klang habe...

(11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
[ ] ungewichtet
[ ] (leicht-)gewichtet
[ ] Waterfall
[x] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? hmmm, Klavier/Flügel Ähnlich ;-) )

(13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
wäre schön im Stil von Hemingway DP501, bzw. YAMAHA CLP-220

(14) Sonst noch was? Extrawünsche?
also ich war neulich in einem Musikgeschäft und habe mir verschiedene Modelle angeschaut (von 800 Euro bis 5000) und ich suche was vom Gefühl und evt. auch Sound was etwa an das YAMAHA CLP-220 rankommt, nur net so teuer :-( (1100 Euro) bin nur ein armer Student, der Papas gutes Klavier vermisst ;-)

Dankö!
 
Eigenschaft
 
Hi,

in der Preisklasse bieten sich folgende Modelle an:

Casio Privia Reihe (zw. 440 und 700,--€ machbar)

Korg SP 200 oder 205 (eventuell gebraucht? teilweise ab oder bis 700,--€)

Roland EP 880,-- (mit Glück für 810,--€)

Yamaha DGX 620 (759,--€)

Den einen Hunni kann Vatern noch drauflegen ;-)

Alternative: Schau mal an der Uni, vielleicht gibt es da im Musik-Seminar- Studienbereich ´Übezellen", die man auch als Fachfremder mit einer Berechtigungskarte (um die 10,--€ pro Semester) nutzen kann, mit ECHTEM Klavier!

War bei mir in Braunschweig an der Uni so. Da konnte man den ganzen Tag spielen und hat nebenan in der Übezelle noch andere Musiker getroffen, mit denen man sich austauschen konnte.

Noch andere Ideen für diese Preisklasse?
 
Hallo, wie ist es z.B. mit dem Casio Privia PX-700 ?
https://www.thomann.de/de/casio_privia_px700.htm?partner_id=74276

Das gibt es schon rel. günstig für grad mal unter 600 Euro und wie ich einigen Beiträgen entnehmen kann, leidet Casio immer noch an einem schlechten Ruf?

Bitte nicht verschlagen ;-) aber:
Weiß jemand wie die Thomann Geräte sind?
Sind das billige Geräte nur mit anderem Label?
z.B. das heir: THOMANN DP-40RW/C
 
@K-I-W-I : Ach so, bist du nun Student oder 15 Jahre oder beides?
 
@ stuckl: nein, ich glaube er ist student und spielt seit 15 jahren klavier! ;)
 
naja, mit 15 jahren schon Student, wäre ein wenig krass, nicht? ;-)

Ne, also ich bin, so wie Sammy sagt, Student, spiele seit 15 Jahren Klavier und bin, so nebenbei, 23 Jahre alt ;-)
 
hi kiwi.
bin glaub ich ganz ähnlich gelagert wie du, mit klassischer klavierkarierre (nur das studentendasein hab ich schon hinter mir...leider). in deiner preisklasse gibt's nicht groß auswahl, wenn du ne ordentliche tastatur haben willst. am nächsten an einen (nicht ganz so leicht gewichteten) Flügel kommen die yamahas. falls du schon mal echte yamahas unter den fingern hattest wird dir der umstieg leicht fallen. das p-90 (keine internen Lautsprecher) oder das p-120 haben ne realistische tastatur, sind leicht an die stereoanlage anzuschließen und der flügelklang wartet mit saitenresonanz und halbpedaleffekt auf. das ganze kriegst du gebraucht mit ein bißchen glück für 650-800 euro.
alles andere in dieser preisklasse (korg sp-250, roland ep880, gem rpr700, casio privia) kommt einfach von der tastatur her nicht an die yamahas ran, wenn man von der klassik her kommt (keyboarder/jazzspieler mögen das anders sehn). hier sind die tastaturen allesamt zu leicht gewichtet, so dass du, wenn du dich nach einiger zeit wieder an einen flügel setzt, umstellungsschwierigkeiten bekommst.
auch das p70 von yamaha hat übrigens eine deutlich schlechtere tastatur (GH standard statt GH effect wie bei p-90, p-120).
beste grüße!
 
Man kann ja durch "Heavy" Velocity Wert dem Roland beispielsweise auch eine "schwergängigere" Spielweise angedeihen lassen.

VIELE gute Klaviere und Flügel sind leicht bespielbar!
 
VIELE gute Klaviere und Flügel sind leicht bespielbar!
Eben! Man kann es gar nicht oft genug sagen!
Sind eigentlich von Euch Oberexperten mal welche an einem sagen wir 100 Jahre alten Bechstein gesessen?
 
Eben! Man kann es gar nicht oft genug sagen!
Sind eigentlich von Euch Oberexperten mal welche an einem sagen wir 100 Jahre alten Bechstein gesessen?

Öhm, nein, ist der denn besonders leicht bespielbar?
 
Viele alte Klaviere haben eine leichtgängige Klaviatur, und man muss sich als Pianist/in stets umgewöhnen.
 
Öhm, nein, ist der denn besonders leicht bespielbar?
Ui, auf dich war das gar nicht gemünzt, sondern auf die, die dauernd schreien: "Schwerer Anschlag = besonders klavierähnlich"
Da war das aufkochende Temperament stärker als die Ausdrucksfähigkeit... :)
Der 100jährige Bechstein existiert wirklich, war aber nur ein willkürliches Beispiel dafür, dass besonders viele ältere Instrumente eine Bespielbarkeit haben, die an ein heißes Messer in der Butter erinnert.
 
Ob hart oder weicher Anschlag ist gar nicht SO wichtig, finde ich.

Mir geht es darum, wie die "Mechanik" arbeitet.

Oft sitze ich an einem Klavier zum testspielen und sage mir: Zu hart, zu weich, aber was mich eigentlich stört ist dass die Mechanik nicht überarbeitet wurde (Hammerköpfe abziehen etc. )

Es ist dann nur labberig und noch weit entfernt von einer leichtgängigen Tastatur mit INTAKTER Mechanik.
 
Mir geht es darum, wie die "Mechanik" arbeitet.
[...]
Es ist dann nur labberig und noch weit entfernt von einer leichtgängigen Tastatur mit INTAKTER Mechanik.
Genau.
Umgekehrt gehts ja auch: "Zu hart" kann ja auch daher kommen, dass sich da die Mechanik "sträubt", weil schlecht eingestellt oder schlecht konstruiert.
 
Ja, habe mal ein neuartiges Schimmel-Piano gespielt (habe selbst ein 50 Jahre altes Schimmel). Das waren Welten!

Meins ist einfach top, perfekt, genau richtig. Neuerdings verbauen die andere Mechaniken, der Anschlag kommt einem einfach nur "hart" vor, wie ein Aufprall, aber nicht im guten Sinne "schwergängig"...

Muss auch an der Mechanik und nicht an der Gewichtung an sich liegen...
 
also das Klavier, das ich normalerweise gewohnt bin ist auch rel. weich... also nicht so hart, wie z.b. der Flügel in der ex-Schule und der Flügel bei Konzerten meines Klavierlehrers...

Was mir aber z.b. an der Yamaha YDP 131 negativ aufgefallen ist, war halt, dass sich die Tasten doch schon sehr unauthentisch angefühlt haben... sie hatten etwa bei der Mitte des Anschlages fast gar keinen Widerstand mehr und war irgendwie "schwammig"

ich glaube es ist seeehr schwierig eine Entscheidung zu fassen, ohne Test-Gespielt zu haben :-(
Werde wohl mal in Angriff nehmen mal zu "Thomann" zu fahren, is zwar verdammt weit weg, aber was man nicht alles für sein Piano macht ;-)
Der hat ja so weit ich weiß ne riesige auswahl und da kann ich mich ja dann mal austoben :)

Immhin schonmal gut, woran ich mich halten kann, bzw. welche ich auf jeden Fall mal versuchen werde zu spielen...

Falls aber jemand noch n'guten Tipp hat, her damit ;-)
 
Bin auch der Meinung meiner Vorredner... wichtig ist, dass die Mechanik PRÄZISE arbeitet, einen gewissen Druckpunkt aufweist und - da widerspreche ich andi85 - nicht zu leichtgängig ist! Eine gewisse "Trägheit" muss einfach sein, sonst wird (wirklich) differenziertes Klavierspiel zum Glücksspiel, da die Tasten einfach zu schnell ansprechen. IMO kommt Yamaha dem Optimum (verhältnismäßig) nahe, jedoch habe ich auch Umstellungsprobleme auf meinen KAWAI-Flügel (der nicht gerade wahnsinnig schwergängig ist), wenn ich mal mehrere Tage auf dem CP300 geübt habe.
 
Bin auch der Meinung meiner Vorredner... wichtig ist, dass die Mechanik PRÄZISE arbeitet, einen gewissen Druckpunkt aufweist und - da widerspreche ich andi85 - nicht zu leichtgängig ist! Eine gewisse "Trägheit" muss einfach sein, sonst wird (wirklich) differenziertes Klavierspiel zum Glücksspiel, da die Tasten einfach zu schnell ansprechen.
Darfst du gerne :)
Ich meine nur, gesetzt den Fall, da steht ein alter, aber fitter Flügel mit butterweichem Anschlag. Würdest du da jetzt Probleme mit dynamischem Spiel sehen? Ich persönlich bin in letzter Zeit öfters auf solche Exemplare gestoßen (alle um die 100, brauchbar bis gut in Schuss und extrem leichtgängig) und hatte eigentlich gar keine Probleme mit der Dynamik.

Ich empfinde das eher als ein (hoffentlich kurzzeitiges) Anpassungsproblem: Wenn ich also direkt von meinem relativ schweren Klavier an so einen Butterflügel gehe, oder 2 Stunden mein recht leichtgängiges Rhodes mit typisch eigentümlicher Dynamik malträtiere und mich dann ans Klavier setze, gehen die ersten Töne i.d.R. ein wenig komisch. Das gibt sich aber recht schnell wieder.
 
Ja, man lernt auch Flexibilität.

Für "schnelles" Bruce Hornsby Solo, da komme ich mit meinem Klavier besser zurecht (Widerstand) als mit einer Keyb. tastatur...
 
Hihi. Interessant. "The Way It Is" war gestern für mich mit ein Grund, "nein" zur Tastatur des MP5 zu sagen. Ich denke bei der Tastatur ist nicht so wichtig, wie "schwergängig" sie ist, sondern dass der Druckpunkt präzise und stabil ist. Wenn die Taste von dort aus dann etwas leichter zum Tastenboden durchfällt, ist das nicht so schlimm, weil der stabile Druckpunkt ein gutes Timing möglich macht. Wenn die Taste aber in der oberen Hälfte zu leicht fällt, dann wird's schwieriger, in Time zu spielen, und ab und an fällt mal ein Ton, den man eigentlich gar nicht treffen möchte, weil man von stabileren Tastaturen gewöhnt ist, dass die Finger da ruhig "dran dürfen".

Liebe Grüße

Dana
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben