Kaufberatung: Welche Synthesizer-Kombination für Live-Band (Top40/ClassicRock) - Kaufempfehlung?

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Hallo,

ich möchte mir 2 zeitgemäße Synthesizer für den Einsatz in einer Live-Band anschaffen.

Zuletzt habe ich vor über 10 Jahren Tanzmusik und Top40/Classic-Rockcover gespielt.
Mein Instrumente sind noch aus dieser Zeit (Synth YAMAHA QS300 und Roland E-86).
Bin zurzeit auf Bandsuche mit Fokus ClassicRock oder Top40/Partyband in klassischer Besetzung (drum, bass, keys, git, Sänger/Sängerin).

Ich möchte mir dafür am liebsten 2 zeitgemäße Synths zulegen, wenngleich die Musikrichtung noch nicht ganz feststeht (s.o.).
Die Instrumente könnten auch gebraucht sein, sollten aber keine Exoten sein (eher gut am Markt verbreitet und etabliert).

Ich habe aktuell das NORD Electro 5D als Neugerät im Auge. Wäre aus meiner Sicht perfekt für Classic Rock.
Aber wie flexibel hinsichtlich Synth-Sounds ist es noch, wenn man doch Top40 o.ä. spielen will?
Wäre hier eine gute Ergänzung ein Instrument wie z. B. YAMAHA MOXF6 oder Korg Kross bzw. Krome (neu)?

Gibt es vielleicht auch gute Alternativen bei den gebrauchten Instrumenten, insbesondere für das Zweitgerät zusätzlich zum NORD Electro 5D.
Ich könnte mir vorstellen, für beide Geräte 3.000,- Euro auszugeben (wenn mindestens eines NEU ist), lieber wäre mir etwas weniger.
Gibt es gute Alternativen zum NORD für meine Zwecke?

Alternativ wäre ich auch an einem Setup Vorschlag interessiert, der 2 gebrauchte Geräte zeigt, die hier in Kombination gut passen würden.
Das könnte ich vielleicht etwas Geld sparen. Es wäre wünschenswert, wenn die Geräte nicht deutlich älter als 5 Jahre sind.
Ich mag keine gewichteten Tastaturen und mir reichen jeweils 61 Tasten aus.

Ich habe versucht, all diese Vorstellungen in der Checkliste abzubilden.

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)

=> bis 3.000,- EUR;
[x ] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja
[x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[x] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[x] Zuhause
[x] auf der Bühne
[x] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
=> Regelmäßig (Proberaum, zu Hause und Gigs)

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
=> Gewicht hat für mich die kleinste Priorität.

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument?
=> Live-Band, in der man möglichst ganz ohne Sequenzer auskommen will.

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
=> Bin zurzeit auf Bandsuche mit Fokus "Classic Rock" oder "Top40/Partyband".
=> Ziel: "klassische" Live-Besetzung (Frau, Mann, Bass, Git, Keys, Drum)

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?

[x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[x] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[ ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[ ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja
[x] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen) ?
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ---

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
=> Nein.

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
=> Gute Bedienung wünschenswert.
=> Gute Layer/Splitmöglichkeiten wünschenswert.
=> Ich möchte alles mit MIDI vernetzen mit zukünftiger Option,
z.B. per iPad+App komplette Sound- und Setlistensteuerung zu betreiben
 
I

idioblast

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Also wenn Synthie Sounds eher sekundär sind und du mit den...ich sage mal normalen Instrumentensounds...des Nords soweit zufrieden bist,macht ein zweiter Allrounder eher weniger Sinn...dann doch noch eher ein Synthie Spezialist...

Als Vergleich zum Nord und Synthie Sounds sind die aktuellen Kurz weil Modelle PC3... sehr gelobt...Instrumental sowie Synthie Sounds technisch


...als Zusatz...für Synthie Sounds einen Virus KB...C...nicht älter als fünf Jahre wird es bei den Viren auch gebraucht wieder großzügiger


...oder halt das Zweitgerät als Desktop via Midi über den Hauptsynthie oder per Midi Keyboard...dann auch die Viren als Destkop oder...

...ich habe mir vor kurzem einen Alesis Micron geholt...sieht aus wie aus dem Kinderzimmer aber der Synthie Sound ist echt Spitze...druckvoll...vielseitig wandelbar und auch zu den 90er und 80er wandelbar...

...aber halt nicht als Stand Alone oder Klavier Gerät geeignet...aber synthetisch echt toll...auch wenn das immer Geschmackssache bleiben wird...:D...gibt es gebraucht von 190 bis 300Euro


...sonst ist es bei Synthie Sounds günstig eher in der "Mini Keyboard" Reihe...Novation Mininova...Akai Miniak...M Audio Venom...etc.


...die reinen Analogen lasse ich bei deinen Wünschen mal außen vor...
 
J

Jon Lazy

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Hallo Keys,

ich mache seit Jahren genau das, was du jetzt vor hast: Keyboarder in einer Pop/ Rock/ Fun-Coverband in eben jener Besetzung.
Nach geraumer Zeit des Ausprobierens/ diverser Tasten-Wechsel/ Euphorie und Ernüchterung bin ich nun endlich bei meinem "Optimalset" angekommen:

NORD Electro 4/73 und Kurzweil PC3/61. Für eine Coverband das non plus ultra! Die geilen Orgeln und Pianos aus der Nord- Library und die restlichen Brot und Buttersounds aus der reichlichen Preset- Bank von Kurzweil. Dass man das Electro 4 nicht splitten kann wie den Nachfolger NE 5 stört dabei nicht, denn das Kurzweil kannst du layern, splitten, editieren....bis zum Erbrechen! 73 Tasten lohnen beim Electro wegen Klavierspielen! Und die Orgel ist schon die gleiche wie im Electro 5!
Beide Geräte habe ich relativ günstig gebraucht gekauft. Einfach mal den Markt beobachten, es tun sich immer Schnäppchen auf.

Beim Besuch der diesjährigen Musikmesse hat mir übrigens "der alte Schwede" am Nord-Stand mein Set erst recht bestätigt: "Thats right, this Combination is used by many Keyboarders....." was will man mehr!
Vergiss die Plastikfraktion von Yamaha, Korg, Roland und den ganzen Romplern. Schon die Tastaturen (beides mal von Fatar) sind allererste Sahne!

Ich bin übrigens bei keinem der "vorgeschwärmten" Produkte in Lohn und Brot, es ist einfach meine Überzeugung.

Ich hoffe, dir geholfen zu haben und viel Spaß beim Probieren! Gib mal Bescheid, für was du dich entschieden hast.

Grüße, Uli
 
keys.bs

keys.bs

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Hallo Uli, vielen Dank.
Da die Art der Tastatur -solange sie keine Hammermechanik ist- nicht so entscheidend ist:
Was sind nach deiner Einschätzung die Vor-/Nachteile des Kurzweil PC3 gegenüber Yamaha MOTIF oder Korg KRONOS bzw. deren kleinere Geschwister Yamaha MOXF und Kross/Krome von Korg.
Dies waren nämlich die Ansatzpunkte für das zweite Keyboard, die ich bisher hatte. Allerdings habe ich keines dieser Instrumente bisher in Ruhe angespielt.
Das Kurzweil werde ich auf jeden Fall mal antesten. Wie ist denn die Benutzerfreundlicheit und kann man einfach (und kostenlos) Sounds aus dem Netz nachladen oder braucht man das gar nicht?

Dürfte ich ganz nebenbei mal nach dem Link zur Homepage eurer Coverband fragen?

Beste Grüße,
Christian

P.S. Die Nord Waterfall-Tastatur gefällt echt gut, ich könnte aber auch mit "Plastiktasten" gut leben, nur nicht Hammermech...
 
J

jazzfanvienna84

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die fatar tastaturen von nord finde ich z.b. sehr bescheiden.....selber hatte ich ein 4er sw73 und habe es wieder verkauft, dagegen ist ja meine roland rd 64er tastatur göttlich, auch mein yamaha cp 40 spielt sich tausend mal besser....pianos haben mir bei nord auch nicht gefallen, man sieht.....was dem einen passt, ist für den anderen komplett wertlos....auch den tests auf bondeo bzw. den bewertungen kann man nicht wirklich trauen, da bekommt ein gerät wie korg havian ohne midi um 1500er fast die volle punkteanzahl bzw sterne.....
 
J

Jon Lazy

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Hallo Christian,

ich hatte gestern abend einen Gig und es ist spät geworden. Nun aber meine Antwort. Es war wieder mal ein Genuss, meine beiden Teile per InEar mitzuhören und der Tonmann hat mir dazu noch ein Top-Stereosignal auf die Ohren gegeben - Wohlfühlgefühl pur!
Was Tastaturen angeht, sind natürlich "10-Keyboarder - 10 Meinungen" durchaus üblich. Nur - lieber jazzfan - die rd 64 und
cp 40 Tasten sind von gewichteter Hammermechanik. Das will Christian doch gar nicht.
Um bei den Tastaturen zu bleiben, das beste was ich unter den Fingern hatte, war die Roland VR 700 Stage-Combo.
76 geschmeidige Waterfalltasten, gleichermaßen zum Orgeln und Piano spielen geeignet. Ich habe die VR 700 damals schon mit einem bezahlbaren "kleinen Nord-Stage" verglichen. Leider hat sich das Gerät irgendwie nicht durchgesetzt und wird nicht mehr produziert, ist aber gebraucht günstig zu kriegen. Ich habe meins verkauft, weil es doch sauschwer und sperrig und irgendwie nicht so übersichtlich wie ein Nord war. Jetzt gibts den Nachfolger Roland VR 09. Aber da passt wieder mal eines nicht zum anderen. Ein Leichtgewicht (ca. 5 kg) mit 61 (klapprigen) Tasten aber tollen Orgelsounds und Presets. Aber was nützt es dir, wenn du auf die oberste Oktave draufhaust und das Board hebt links unten vom Ständer ab?? Leider wurde wie so oft an der "Hülle" gespart. Bildhaft - innen Atomkraftwerk, außen Rigips........
Der Vollständigkeit halber - für das VR09 gibts ne kostenlose Editier-App fürs Ipad.

Zum Vergleich der Flaggschiffe MOTIF und KRONOS zum PC3 kann ich nicht viel sagen. Ich glaube aber nicht, dass MOTIF oder KRONOS etwas nicht können, was der PC3 kann. Der Hauptunterschied liegt im Preis! Die MOTIFs und KRONOS sind preislich eng an den Stage-Modellen von Nord dran und auch gebraucht unter 2.000 Euro kaum zu haben. Einen gebrauchten PC3 kriegst du für gut unter 1.000 Euro! Hier im Forum gibt es übrigens eigene MOTIF/ KRONOS und Kurzweil-Threads. Schau dir doch die Beiträge dort an und bilde dir deine Meinung.
Was ich dir zu Kurzweil und Software sagen kann: Ja, es gibt viele kostenlose Sounds im Netz zum nachladen. Vor allem in der Kurzweil-Community stellen User aus der ganzen Welt immer wieder Presets aus der eigenen Soundwerkstatt zum Download ein. Außerdem gibt es einen kostenlosen "PC 3 Soundeditor" für PC und IPad (kostet paar Euro), wo du deine Setups am Schirm verwalten kannst. Gibts übrigens bei Nord samt riesiger Library und toller Community auch. Die ist noch besser aufgestellt, als die von Kurzweil.

Nun zu den "kleinen Ablegern" der großen Workstations. Ich habe alle auf der Musikmesse probegespielt. Weder MOXF, noch KROSS oder KROME haben mich überzeugt. Alle Modelle mit der 61er Tastatur weisen wieder die übliche "Klapprigkeit" ihrer Artgenossen auf. Einigermaßen ernst zu nehmen sind die Teile m.E. erst ab 73er/ 76er oder 88er Tastatur. Die Sounds sind ganz okay, aber halt oft etwas synthetisch. Wenn du 61 Tasten als Ergänzung zu einem großen Keyboard suchst, dann lieber nicht. Darüber hinaus gibt es von Roland noch die "FA-Modelle" mit verschieden großen Tastaturen. Da gilt das gleiche, wie vorher gesagt.

Den Kurzweil PC3 kannst du leider im Laden nicht mehr testen, er wird nicht mehr gebaut. Dafür gibts die Nachfolger PC3 LE, PC3 K.... usw. Vielleicht hat ein netter Musikant in deiner Nähe eine PC3 rumstehen, wo du mal probieren darfst? So hab ich es auch gemacht, beim "HammondToby" (eine Koriphäe hier im Forum), er wohnt in meiner Nähe, durfte ich einen halben Tag Kurzweil spielen (Toby, danke nochmal!!). Ich spreche für den Raum Stuttgart. Wo kommst du her?

Hier meine Band: www.crimestop.de

So, nun ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Keyboard aussuchen,

Gruß vom Uli
 
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hairmetal81

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Dieser Thread ist irgendwie am falschen Ort.


Du sprichst zwar von "Synthesizer"...
...brauchst aber Piano, Orgel, Streicher, Bläser...
...deine als Beispiel genannten Geräte (Nord Electro/MOXF6/Kross/Krome/QS300) sind keine...
...meinst also wahrscheinlich "Workstation"... :)


Ich werde den Thread mal versuchen, dort hin schieben zu lassen.
Das würde letztlich auch meine Verwunderung erklären, warum die "Etablierten" noch nicht auf dieses Thema angesprungen sind. (;))



Als erster, kleiner 'Schubser' vielleicht:
MOXF6 ist schonmal kein schlechter Gedanke, da du dich ja mit Yamaha-Geräten vertraut fühlen dürftest.

Wenn der Fokus viel auf "Piano" liegt, würde ich mir einen Hammermechanik-Controller à la Studiologic SL-900 hinzunehmen.

Liegt er viel auf "Orgel", dann vielleicht das einmanualige Modell von Uhl ...und anstelle des MOXF6 das grössere, gewichtete MOXF8 für unten drunter.



HTH
:hat:
 
dr_rollo

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Jo, der Hair Metal hat recht :hat:, ich hab's mal nach Workstations verschoben, obwohl ja hier eigentlich nicht nur eine Workstation gefragt ist.
Von mir auch erst mal ein happy welcome in dem Forum, wo Dir bestimmt am besten geholfen wird :prost:

Kann mich übrigens nur meinen Vorrednern anschließen: Die Kombi PC3 und Nord ist für Deinen Bereich vermutlich optimal, wobei ich noch einen draufsetzen möchte und anstelle eines Electro einen Stage Compact empfehlen. Da hast Du neben den geilen Orgeln auch super Synthsounds drin, kannst zusätzlich splitten, und vom Nord auch mal mit einer Section einen Sound vom unteren Keyboard verwenden - mach ich relativ viel.
Ob das nun ein PC3 oder ein Motif oder ein Kronos/Krome oder was auch immer unten wird, ist Geschmacksache. Fakt ist, es muss so ne eierlegende Wollmichsau sein, die alle möglichen Sounds liefert, also ne Presetschleuder, üblicherweise immer noch unter dem Begriff 'Workstation' geführt, weil sie in erster Linie als Rompler also Sounds auf Samplebasis liefert, während ja ein Synthesizer lt. Definition auf synthetischer Sounderzeugung basiert.
Zu einem Nord gelangen halt die meisten, weil sie mit den Orgeln aus einer Workstation nicht zufrieden sind, wobei das schon Jammern auf hohem Niveau ist. Im Vergleich zu Deinem E86 werden dich die Orgeln aus jeder einigermaßen aktuellen Workstation umhauen.
Der PC3 ist für viele Geschmacksache, da er keine großes farbiges, womöglich noch Touch-Display hat. Dafür ist die Bedienung absolut übersichtlich, wenn man sie begriffen hat. Es gibt jede Menge Sounds im Internet zum Download, da Kurzweil eine sehr große Community hat. Übrigens auch hier im Board, wo Du Dir kompetente Tips, Hilfen und Ratschläge in deutsch holen kannst. Aber wie gesagt, Geschmacksache. Ich fahr mit dem PC3 seit vielen Jahren sehr gut, hab mir gerade die K-Version geholt, die sich bis auf den internen Sampler von der 12 Jahre alten Ur-Version kaum unterscheidet. Mittlerweile gibt es - allerdings nicht für die LE-Version - eine ROM Erweiterung, die auch die Lücke z.B. bei Brass-Sounds schließt und auch noch andere tolle Ergänzungen.
 
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Jon Lazy

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Hi Musikanten,

also jetzt, ohne zu frotzeln.......die Dynamiken in Foren sind schon bemerkenswert! Da frägt einer nach Keys für eine Rock-Pop-Coverband und will KEINE Klaviertasten mit Hammermechanik und was wird ihm empfohlen? Ein Hammermechanik Controller von Studiologic und "für Orgel-Fokus" gleich mal ne Uhl!
Harhar, ein Coverband-Tastenmann hat keinen Fokus, er muss tröten, streichen, hubschraubern, brassen, bimmeln , pianieren ("Keyer mach mal Glöckchen....") ohne Atempause. Was soll der mit einem reinen Uhlhoax Hammondclone? Ein anderer erklärt dem verdutzten Neuling erst mal den Unterschied zwischen Synthie und Workstation, wow. Wenn dann jeder sein Fachwissen (hoho- Uhl!!!) losgeworden ist, könnten wir den Christian wieder zielführend (Keyer in einer Coverband pop/Rock) beraten.

Bitte mich nicht "braten", ein bisschen Schalk muss sein,
Gruß vom Uli
 
hairmetal81

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...Ein anderer erklärt dem verdutzten Neuling erst mal den Unterschied zwischen Synthie und Workstation, ... Bitte mich nicht "braten", ein bisschen Schalk muss sein,
Na, mal locker. Um vernünftig zu diskutieren, ist es auch sinnvoll, gewisse Termini zu klären, und außerdem, warum der Thread nicht unter Synthesizer angesiedelt gehört ;)

Du bist Dein Fachwissen ja schon losgeworden, also dürfen die anderen auch :p
 
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pdthegreat

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Würde gernen meinen Beitrag zu den Brot und Butter Sounds liefern:

Ich denke klar ist, dass eine Mittelklasse Workstation werden wird. Welche, da gebe ich Rollo recht, ist Geschmackssache. Für 90% der Coversongs kommst Du damit klar.

Mein Vorschlag an dieser Stelle: wenn Du die Möglichkeit hast, mach dir eine Shortlist und probier die Kisten dann im Musikladen Deines Vertrauens aus. Das Bedinkonzept ist doch mit unter recht unterschiedlich und gerade in Live Situationen geht nix über eine intuitive Bedienung. Das hat mir vor ein paar Jahren die Entscheidung zwischen Yamaha und Roland erleichtert. Erst nach dem Anspielen wusste ich, dass ich mit der Menueführung von Yamaha so nicht klar kommen würde...

Gruß

P.
 
C

cosmok

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Ich fahre aktuell Roland FantomG + Kurzweil Forte und steige um auf Kurzweil Forte + Electro 5d (ca. im November). Den Forte braucht man nicht unbedingt, ein PC3LE würde da auch reichen. Ich denke ich komme sehr gut damit aus.
Mit einem MOXF8 + Electro würde ich auch auskommen - sehr gutes preis-leistungsverhältnis und die Möglichkeit eigene Samples zu laden.

Ich denke bei beiden Kombinationen fallen dir die Ohren raus, verglichen mit dem Roland und dem QS300 :)
 
keys.bs

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Hallo Leute,
erst mal besten Dank für eure Einschätzungen und Tipps. Ich habe noch eine Frage hinsichtlich Qualität des Kurzweils.
Diese Tage habe ich einen örtlichen Händler angeschrieben (Braunschweig) und nach vorrätigen Kurzweil's gefragt.
Ich packe die Antwort hier mal als "1:1 Auszug/Kopie" rein, weil mich eure Meinung dazu interessiert.
Die Antwort hat mich doch sehr überrascht. Ich stelle sie im Moment tatsächlich in Frage.
Wie bewertet ihr das aus der Praxiserfahrung heraus?

"Hallo Herr...
Wenn ich mich zurückerinnere an 2014 bis heute sind Sie der Erste, der nach Kurzweil fragt – und die in 2013 verkauften waren alle schon zur Reparatur….

Die Tastaturen haben keinen guten Ruf.

Wir haben noch einen ROLAND FA08, demnächst den neuen ROLAND Juno, den neuen KRONOS 2015 und ein MOXF von YAMAHA… und ein NORDSTAGE 88 2015
"
 
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Er macht halt mehr Gewinn, wenn er einen der großen Drei verkauft. ;)

Kurzweil verbaut Tastaturen von Fatar, dass diese einen "schlechten Ruf" haben, ist mir neu.
 
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Kurzweil hat keine guten Händlerspannen.
Kurzweil verwendet Fatar Tasten wie 90% auf dem Markt auch.
Der PC3 hatte tatsächlich Nachbesserungsbedarf in der Serie, vielleicht kann ein PC3 besitzer hier mehr Auskunft geben.
 
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BinaryFinary

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Kurzweil hat keine guten Händlerspannen.
Kurzweil verwendet Fatar Tasten wie 90% auf dem Markt auch.
Der PC3 hatte tatsächlich Nachbesserungsbedarf in der Serie, vielleicht kann ein PC3 besitzer hier mehr Auskunft geben.

Die aller erste Serie des PC3 hatte wohl Probleme mit dem Netzteil und der Verkabelung der Tastatur auf dem Mainboard. Sowas gibt es auch bei anderen Herstellern...z.B. lockere Speichermodule bei Korg, oder ähnliches.

Aber ich kenne das schon, geh mal in Hannover zum "großen" Musikfachgeschäft und sage denen du spielst seit Jahren Kurzweil und bist damit super zufrieden und warum sie Kurzweil nicht im Programm haben. Dann schauen sie dich an, als würdest du vom Mond kommen.
 
cabobs

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Als jemand, der in BS groß geworden ist und dessen Familie bis heute da lebt, würde mich ja schon interessieren, welcher Händler dort dieses Sortiment auffährt - Wyrwas?

Die Tastaturen haben keinen guten Ruf.
Über diese Aussage kann man wohl vortrefflich streiten - die Tastaturen der Kurzweil Intstrumente stammen zum überwiegenden Teil aus dem Hause Fatar - ebenso, wie die des angepriesenen NordStage 88. :rofl:

Wenn ich mich zurückerinnere an 2014 bis heute sind Sie der Erste, der nach Kurzweil fragt – und die in 2013 verkauften waren alle schon zur Reparatur….

So what? Da soll dir auf (wie ich finde sehr arrogante Art und Weise) suggeriert werden, dass du wohl keine oder wenig Ahnung hast... was natürlich kompletter Blödsinn ist.
Die Kurzweil Keys können m.E. gerade durch ihre Verarbeitung punkten: Deren Einsteiger-Workstation PC3LE6 ist die einzige, die in diesem Preissegment mit internem Netzteil punkten kann - ein für den Livebetrieb nicht zu unterschätzendes
Plus. Außerdem - auch das ist hier in etlichen Beiträgen bereits geschrieben worden, eignen sich die Kurzweilsounds vor allem deshalb so gut für den Einsatz im Bandkontext, weil sie recht "nüchtern" und nicht mit Effekten überladen daher kommen,
was ihrer Durchsetzungsfähigkeit auf jeden Fall nicht abträglich ist.

Mein Ratschlag wäre, dir einen eigenen Eindruck zu verschaffen, als hier den eher zweifelhaften Aussagen zu vertrauen, die ein Händler tätigt, der anscheinend in erster Linie daran interessiert zu sein scheint, dir um jeden Preis etwas zu verkaufen,
anstatt dich bei der Suche nach der für dich besten Lösung kompetent zu unterstützen.
 
keys.bs

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Hallo cabobs,
Danke..... !
BS ist nicht so groß, dass es unzählige relevante Händler für meinen Fokus gäbe. Insofern hast du eine gute Nase... und ich muss hier keine Händlernamen nennen...

Anscheinend ist es echt ein Problem:
1. einen Kurzweil Händler in der Nähe zu bekommen (die offiziellen Distributoren haben als nächsten einen in Dortmund genannt. Ich wohne an der Landesgrenze Niedersachen zu Sachsen-Anhalt.), der
2. auch noch entsprechende Instrumente vorrätig zum Anspielen hat.

@BinaryFinary:
Bei einem "großen" von Hannover war ich neulich, um das Nord E5D anzuspielen. Kurzweil war damals noch kein Thema. Es wird anscheinend für mich schwierig mit der räumlichen Nähe zu einem Kurzweil-Händler in meinem Großraum.

@all:
So traurig es klingt: Wäre es eine gute Option, bei thomann "Anspielware " zu bestellen und ggf. zurückzusenden. Fumktioniert so etwas gut / ohne Probleme?
 

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