Hi zusammen,
bin seit ein paar Tagen Besitzer eines Kemper Head mit Endstufe.... UND BASSIST
Mal kurz zu meinem Bisherigen Line Up:
On the road - OrangeTerror500 + Ampeg SVT410HLF + Diversen Kleinkram wie Big Muff, EQ, Aguilar Agro, Pedeltrain, Voodoo Power lab etc.
Für daheim und als liebhaber Stück - Echolette B40N + 112er speaker im Palmer Gehäuse halb offen.
Zum Kemper:
Der Gitarrist aus meiner Band (
Bitte einmal hier klicken: StereoDrama) hatte sich nen Head gekauft und seinen Fender Super Sonic geprofiled sowie dann damit unser Album aufgenommen. Lang war ich skeptisch, denn als Basser nur über In Ear, PA oder Monito? Ist ja schon so schwierig genug damit nen schönen Sound zu bekommen irgendwo zwischen krächzendem DI und warmen Massagen der Sinne. Daher war klar, wenn dann muss das Ding mit Endstufe her (oder mit externer Endstufe), damit mir nach wie vor meine Box die Eier zum schaukeln bringt!
eBay hatte ein sehr sehr sehr gutes Angebot - 3.2.1.. Mein Kemper.
Eigenschaften:
Bombe! Gibts nix zu meckern, einer der besten Käufe neben Elacin Hear Safe oder meinem Jazz Bass.
Top Verarbeitung, Einwandfreier Sound, viele Anschlussmöglichkeiten, seperater Monitor weg (Perfekt für In Ear), MEIN sound am FOH und nix mehr mit DI Kättensäge oder Mischer der nicht in der Lage ist mit nem EQ umzugehen, Genügend Effekt Varianten, mit bisschen Google super Presets bzw. Rigs in Kemper Sprache gefunden, bisschen rumgedoktert und mit effekten gespielt, Behriger Midi Board dazu, Abfahrt!
Profiling:
Hier kann ich bisher nur von Gitarrenseite sagen das es super ist! Mann muss sich halt im klaren sein, mein macht keine 1:1 Kopie vom Amp, sondern konserviert lediglich den aktuellen Zustand. Sobald man mal an den Reglern mal mehr wie 2 Grad dreht verändert sich das Soundbild schon bemerkbar immer mehr. Klar, kann man wiederum mit Effekten, EQ, etc. nachhalten aber das ist ja meiner Meinung nach nicht der Sinn des Profilings.
Hier geht es darum sowas wie den Echolette als Vollröhre nicht mitschleppen zu müssen oder im Studio mal den analogen Amp auszutesten, die Sounds speichert und somit man nicht immer wieder neue Lead Sheets ausfüllen muss oder: "Hä?! Das klang aber vorhin ganz anders, oh das Mikro hat sich verstellt, Wer hat das Gain geändert?!".
Fazit:
Ich gehe nicht auf details an, denn die kann man in 100 anderen Foren oder Manuals lesen. Ich als Basser bin zu 99,5% überzeugt vom Kemper! Jedoch so ganz ohne Endstufe und 410er würde ich mich zu nackt fühlen! Gerne kann ich auch mal ein Soundfile zur Verfügung stellen, wenn es jemand interessiert. Ansonsten! Probieren geht über Studieren
