KI User Musik

  • Ersteller Ersteller Michael Scratch
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  • #61
Ja, so könnte es sein/kommen. Das ist die "natürliche" Entwicklung der Computertechnologie. …
In diesem Forum geht es grundlegend um Musik, nicht um Entwicklung der Computertechnologie. Irgendwie scheinst du das fortlaufend zu verkennen.

… Ich will bei "Hörproben von Gitarristen/ eure Songs" keinen AI output sehen.
Das erinnert mich daran, dass ich vor einiger Zeit kritisiert wurde, weil ich ein (handgemachtes) Musikwerk mit einer über die Klaviatur eingespielten Frauenstimme (virtuelles Instrument) in das Vocal-Forum eingestellt hatte.

Die Kritik ging völlig in Ordnung: Wenn man im Vocal-Forum allein echten Gesang möchte, dann ist das so - und zu akzeptieren. Umso mehr sollte nun aber gelten, dass KI-Output nicht zu User-Musikwerken gehört. ;)
 
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  • #62
Ob der Musiker das Instrument bedient oder die einzelnen Noten über Tastatur oder Maus – und insofern nur eingeschränkt vergleichbar mit einem Instrument – in den Computer eingibt, spielt nicht die entscheidende Rolle. Sondern entscheidend ist, dass der Musiker eben (wie du es oben treffend darstellst (Bezug Beitrag 55)) Musik „kann“: Er weiß, wie Musik entsteht und kann das selbst auch „händisch“.
Hmmm, sicher?
Wenn einer mit Noten/Tastatur rumspielt, etwas bei rauskommt, die Gitarrenspur danach aus einem anspruchsvollen Riff besteht, die KI oder er noch etwas interpoliert, ein paar Grunzlaute hinzufügt und das bei den E-Gitarren-Metalproben verlinkt - der Typ in Wahrheit aber nur Flöte pustet...spielt das schon eine Rolle, finde ich. Er kann Musik, eben nur nicht die dargestellte. Er weiß wie Musik entsteht und hatte auch eine 1 in Harmonielehre:D. Natürlich gibts auch hierzu genug Gegenargumente (hab ja selber welche). Komme nur drauf, weil ich mir sowas kürzlich bei YT angesehen habe.

Nur als Fragestellung, wie damit umzugehen ist und wie man das überhaupt erkennt. Ich bin - wie bereits gesagt - auch für einen separaten KI-Spielplatz. Auch in der illusorischen Hoffnung, dass das Board nicht von vorne bis hinten damit geflutet wird. Die Kennzeichnung, dass KI im Spiel ist, halte ich trotzdem für essenziell. Vor allem darf sie durch eventuelle KI-Spielplätze nicht aufgeweicht werden, was ja auch noch zu befürchten ist.

Wenn die KI nur "Mist" ausspuckt, braucht man darüber nicht zu reden, aber ich befürchte, daß die KI-Musik eine Art von ernstzunehmender Konkurrenz darstellen könnte - wenn nicht heute, dann in ein paar Jahren.
Wenn KI Stücke nicht als solche gekennzeichnet sind, gibt es das Problem doch jetzt schon. Die ganze Diskussion hinsichtlich Qualität, Kunst -und was weiß ich alles- ist doch müßig. Die KI-Musik ist schon jetzt ernstzunehmende Konkurrenz, alleine schon wegen der fließenden Grenzen.
Steht doch überall auch hier im Board: "ich nutze KI als Werkzeug". Als Werkzeug für was? Fehlende Textideen ausgleichen, Fehlende Lösung hinsichtlich Komposition und Arrangement herbeiführen (oder natürlich um zu experimentieren)?

Mein derzeitiges Fazit:
KI-Spielwiese ist eine feine Sache; die Leute sind unter sich (sowas wird mMn auch sehr schnell wachsen, wegen Umfang)
Die Kennzeichnung von KI-Inhalten bleibt trotzdem die wichtigste Sache und muss auf jeden Fall erhalten bleiben
Bei Diskussionen zur KI hinsichtlich künstlerischem, technischem oder sonstwas Wert der KI kommt nichts bei raus:D
 
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  • #63
In diesem Forum geht es grundlegend um Musik, nicht um Entwicklung der Computertechnologie. Irgendwie scheinst du das fortlaufend zu verkennen.
Es gibt im MB Sub-Foren die sich explizit mit Themen rund um "Computertechnologie" befassen, mit Bezug auf Musik als auch ohne! Es gibt auch Subs zu völlig artfremden Themen, zB. Motorsport oder Fotografie. Müssen die jetzt weg?
 

  • #64
… Müssen die jetzt weg?
Das hiesige Thread-Thema hast du aber gesehen?

… Wenn einer mit Noten/Tastatur rumspielt, etwas bei rauskommt, die Gitarrenspur danach aus einem anspruchsvollen Riff besteht, die KI oder er noch etwas interpoliert, ein paar Grunzlaute hinzufügt und das bei den E-Gitarren-Metalproben verlinkt - der Typ in Wahrheit aber nur Flöte pustet...spielt das schon eine Rolle, finde ich. Er kann Musik, eben nur nicht die dargestellte. …
Meinem Eindruck nach macht ihr (Moderatoren) es euch bei diesem Thema zu schwer: Man muss keine Grundlagendiskussion über Musik und Musikalität führen um zu erkennen, dass ein eigener Bereich für KI-Output in einem Musik(er)forum sinnhaft ist. ;)

Die VI-Szene ist an diesem Thema ja noch viel näher dran als eine Gemeinschaft von Musikern, die überwiegend auf echten Instrumenten spielt. Und in der VI-Szene gibt es, jedenfalls meiner Wahrnehmung nach, zu diesem Thema eine ziemlich einhellige Meinung: KI-generierte Musik ist dort etwas völlig anderes als mit virtuellen Instrumenten am Computer komponierte, eingespielte, arrangierte und abgemischte Musik. Und so, als etwas völlig anderes, wird der KI-Output deshalb auch behandelt.

Liebe Moderatoren, richtet hier doch einfach mal (zusätzlich zu der sehr guten KI-Kennzeichnungspflicht) einen eigenen Bereich für KI-generierte Musik ein. Das heilt nicht alle Not in der Welt, aber ein Schritt in die falsche Richtung ist es ganz sicher auch nicht. ;)
 
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  • #65
KI und Usermusik werden sich in Zukunft nicht mehr trennen lassen. In ein paar Jahren wird jede DAW, sogar jeder PC KI eingebaut haben.
Zur Not könnten wir uns dann noch gegenseitig die Noten faxen und dann auf dem Instrument der Wahl vertonen. Ich würe sie aber heimlich einscannen und Suno die Arbeit machen lassen.
 
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  • #66
In diesem Forum geht es grundlegend um Musik

Das habe ich verstanden, ich weiß nur nicht, ob KI-Musik auch (generell) als Musik verstanden wird. Denn ...

Wenn KI Stücke nicht als solche gekennzeichnet sind, gibt es das Problem doch jetzt schon.

... das verstehe ich so, daß KI-Musik eine andere Musik ist, und deshalb sollte sie gekennzeichnet und anders behandelt werden (z.B. getrennt von Musiker-Plattformen).

Und da stelle ich mir die ernsthafte Frage: Möchte der Forumbetreiber das wirklich?

Das wäre vergleichbar mit Softwareentwicklern, die von ihrem Chef angewiesen sind, beim Programmieren die KI zu nutzen, und zwar nahezu konsequent. Dabei sehen die jüngeren Softwareentwickler der akuten Gefahr ins Auge, ihren Job in absehbarer Zeit zu verlieren, weil die KI schon heute einen großen Teil der menschlichen Arbeit viel schneller erledigt und durch die konsequente Nutzung immer besser und "selbständiger" wird.
Dennoch denke ich, daß man diesen Zug nicht mehr anhalten kann.

Gruß, Bjoern
 
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  • #67
Wenn du zur Produktion in ein Studio gehst, machst du ja auch eine Auftragserteilung an Dritte. Und wenn dir das Ergebnis nicht gefällt (weil du selbst solltest zum Schluss derjenige sein, der das OK zum Produkt gibt), dann bekommt der Mensch im Studio von dir einen neuen Prompt.

Ja, aber ich poste das Ergebnis danach nicht im Recordingforum und bitte um Feedback zu MEINEM Mix.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Weil eine KI Beteiligung droht und vielleicht verschwiegen wurde?

Wenn ein User sich einen Text und die Musik von einer KI machen lässt, dazu irgendwas singt und nach einer Stimm- und Gesangsbeurteilung fragt, ist es mir herzlich egal, wo die Musik herkommt. Da geht es ja nur um die Stimme.

Wenn er aber nach Songwriting-Feedback fragt, dann erwarte ich schon, dass er den Song auch gewritet oder written hat.
 
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  • #68
... das verstehe ich so, daß KI-Musik eine andere Musik ist, und deshalb sollte sie gekennzeichnet und anders behandelt werden (z.B. getrennt von Musiker-Plattformen).
Nein. Im Beitrag '67 von @antipasti ist es doch schön erklärt. Gleiches gilt ja auch für KI-Beiträge in Schriftform. Es kann nicht sein, dass User auf irgendwas antworten und hinterher stellt sich raus, dass die Antwort überhaupt nicht von ihnen kommt, sondern sie einen KI-Text als ihren gepostet haben.

Im Beitrag #25 steht was zur Präambel des Forums. Sinn und Zweck ist die Kommunikation zwischen Menschen, die sich für die verschiedensten Dinge hier interessieren und sich austauschen wollen. Wenn sich nach dem Gespräch herausstellt, dass ich die ganze Zeit mit Sophia geschrieben habe, bin ich stinksauer und fühle mich betrogen (wobei ich Sophia kernig finde):ROFLMAO: Wenn ich jedoch die ganze Zeit lang weiß, dass ich mit Sophia quatsche, ist das eine völlig andere Situation.

Wichtig ist also dass man weiß, mit wem bzw. was man es zu tun hat. Eigentlich schon schlimm genug, über solche Fragen diskutieren zu müssen.
Ebenso schlimm finde ich persönlich, dass auch bei diesem Thema immer wieder und ständig nach Ausnahmen gesucht wird bzw. das Thema so lange verwässert oder zurechtinterpretiert wird, bis es für die eigenen Zwecke passt.

Es geht keinesfalls darum, Musik zu bewerten (gibt hier im Board übrigens absolut kernige KI-Beispiele) und KI-Musik ist ebenso Musik und in vielen Fällen noch nicht mal als solche zu identifizieren. Es geht um Dinge wie Ehrlichkeit, Täuschen und Rumtricksen, was den Spaß am Forum mindert und sich dann negativ auswirkt.
 
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  • #69
Das wäre vergleichbar mit Softwareentwicklern, die von ihrem Chef angewiesen sind, beim Programmieren die KI zu nutzen, und zwar nahezu konsequent. Dabei sehen die jüngeren Softwareentwickler der akuten Gefahr ins Auge, ihren Job in absehbarer Zeit zu verlieren, weil die KI schon heute einen großen Teil der menschlichen Arbeit viel schneller erledigt und durch die konsequente Nutzung immer besser und "selbständiger" wird.

Der Vergleich hinkt und ist auch an der Realität vorbei.

Ein (guter) Softwareentwickler macht deutlich mehr als eine Spezifikation in code zu übersetzen. Ja, das coden selbst wird commodity, aber der Fokus schwankt zum agentic&loop engineering.

Der kreative Anteil (Produkt Ideen, Feature, UI/UX, anspruchsvolle Architektur) ist nach wie vor beim Mensch. Die Implementierung wird "lediglich" 30 mal schneller.
Und ein product manager der jetzt mit AI sich seine app zusammenvibed hat eben sehr schnell unendlich viel tech debt.

Bei Musik ist das "implementieren" einer Idee deutlich mehr als "funktioniert oder funktioniert nicht" wie im programmieren. Es ist Kunst.

Und Kunst wird überleben. Wir arbeiten bei unserem neuen album auch wieder mit einer Künstlerin für das art work zusammen. Den Unterschied wird man imo immer spüren / merken (:
 
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  • #70
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  • Ersteller
  • #71
Ach Martin ... :rolleyes: Du willst mich anscheined falsch verstehen. 🤷‍♂️

Ein Ton- oderr Lichttechniker veröffentlicht auch keine Songs im "Veröffentlichungen"-Thread. Er schreibt in seinem eigenen Unterbereich.

Ein Ton- und Lichttechniker "dient" auch Musikern ... Während KI diese abschafft. Sprecher und Kameraleute sollen inzwischen Verträge unterschreiben, dass man mit den von ihnen produzierten Inhalten KIs trainieren darf. Sie unterschreiben damit, dass sie sich selbst abschaffen sollen. Nur mal so am Rande.

Wollen wir diese Entwicklung in einem "Musiker"-Board wirklich fördern?
Nein, aufhalten können wir die Entwicklung sicher nicht. Aber wollen wir sie fördern?

Und diese Frage würde ich gerne nicht nur an die Mitglieder und Moderatoren stellen, sondern auch den Forenbetreiber (bei dem übrigens auch Ton- und Lichttechniker Geld ausgeben, KI-Promter aber nicht).
 
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  • #72
Jemand, der von einer KI-Anwendung einen Roman schreiben lässt, ist noch lange kein Schriftsteller.
Jemand, der zur Selbstmedikation eine KI-Anwendung konsultiert, ist kein Arzt.
Jemand, der seine Hausaufgaben in Mathe von einer KI-Anwendung schreiben lässt, ist kein Mathematiker.
Jemand, der von einer KI-Anwendung eine Oper schreiben lässt, ist kein Komponist.

Um Missverständnisse zu vermeiden, halte ich es für unumgänglich, eigene Schöpfungen in diesem Forum eindeutig zu kennzeichnen. Zum Beispiel mit dem Vermerk: "Ohne KI", "Enthält keine KI-Inhalte" oder "Ohne Verwendung von KI entstanden!.
 
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  • #73
Um Missverständnisse zu vermeiden, halte ich es für unumgänglich, eigene Schöpfungen in diesem Forum eindeutig zu kennzeichnen. Zum Beispiel mit dem Vermerk: "Ohne KI", "Enthält keine KI-Inhalte" oder "Ohne Verwendung von KI entstanden!.
Auf keinen Fall. Umgekehrt ist es richtig.
Die Leute die KI verwenden, haben das zu kennzeichnen.
 
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  • #74
dass die Antwort überhaupt nicht von ihnen kommt, sondern sie einen KI-Text als ihren gepostet haben.

Im Beitrag #25 steht was zur Präambel des Forums. Sinn und Zweck ist die Kommunikation zwischen Menschen, die sich für die verschiedensten Dinge hier interessieren und sich austauschen wollen.

Deine Argumentation verstehe ich gut, nur kann ich nicht beurteilen, ob und wie (auch wie schnell) man erkennt, daß hier kein Mensch am Werk ist, sondern "nur" eine KI.
Im laufe der Zeit habe ich es gelernt, Dinge, die ich nicht ändern kann, hinzunehmen. Dazu zählen auch die KI-Produkte.
Ob es uns gefällt oder nicht, wir können es nicht ändern, daß uns die KI als "Menschenersatz" irgendwo unangemeldet begegnet. In einigen Fällen können wir nicht mal (nicht sicher) erkennen, daß es sich um KI-Produkte handelt.

Und Kunst wird überleben. Wir arbeiten bei unserem neuen album auch wieder mit einer Künstlerin für das art work zusammen. Den Unterschied wird man imo immer spüren / merken

Die Kunst hat schon überlebt. Zumindest ihre Autoren; Bach, Beethoven, Chopin, Dvorak ... Schubert, Wagner ... sie alle sind schon lange tot, doch ihre Musik wird jedes Jahr in zahlreichen Opern-/Konzerthäusern live und von Menschenhand gespielt. :great:

Gruß, Bjoern
 
  • Ersteller
  • #75
@börnie : Deine Argumentation in allen Ehren. Doch baut sie auf einer Logik auf, die ungefährt so aussieht: Alle Verbrechen können wir nicht verhindern. Also versuchen wir es gar nicht.
 
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  • #76
Alle Verbrechen können wir nicht verhindern. Also versuchen wir es gar nicht.

Nein, mein Hindernis ist, daß ich gar nicht erkennen kann, ob es sich um ein "Verbrechen" handelt. Wenn die KI-Produkte als solche nicht zu erkennen sind, kann man gegen sie gar nicht vorgehen. ¯\_(ツ)_/¯

Gruß, Bjoern
 
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  • #77
Deine Argumentation verstehe ich gut, nur kann ich nicht beurteilen, ob und wie (auch wie schnell) man erkennt, daß hier kein Mensch am Werk ist, sondern "nur" eine KI.
Das kommt schneller raus als du denkst:

Die große Mehrzahl der User hier möchte einen Forencharakter, wie er in der Präambel des Musikerboards beschrieben ist.
Das betrifft alle User, ob sie nun KI verwenden oder nicht, oder teilweise oder nicht usw...

Es haben ja auch die User, die KI in irgend einer Form verwenden, ein Interesse daran, dass die Sache transparent über die Bühne geht.
Ich möchte mich jedenfalls nicht in einem Thread wegen sowas zerlegen lassen, völlig unnötig.
 
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  • #78
Das kommt schneller raus als du denkst

Gut, das wußte ich nicht. Wenn man die KI-Produkte sicher detektieren kann, kann man gegen sie vorgehen bzw. ihre Verwendung reglementieren.
Ich persönlich kann sie nicht detektieren, deshalb nehme ich ihre eventuelle Existenz halt hin.

Gruß, Bjoern
 
  • #79
Und ich verstehe immer noch nicht, warum man nicht ein Sub "KI-Musik" aufmacht, wo sich all die Suno- und ChatGPT Jünger austoben können.

Aktuell denke ich, das hat noch etwas Zeit.

Das Board ist ja überwiegend ein Boomer/Gen X-Board, der Durchschnittsuser ist über 50 und dürfte der KI-Musik gegenüber kritisch sein und bleiben. Jüngere teilen ihr Werk überwiegend andernorts.

Momentan lassen sich die KI-Werke noch einigermaßen gut erkennen. Vielleicht können wir uns mit der Moderation darauf einigen, dass User, die dabei ertappt wurden und ihrer Kennzeichnungspflicht nicht nachgekommen sind, ungeahndet beleidigt und gedemütigt werden dürfen.:D

---
 
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  • #80
Ein (guter) Softwareentwickler macht deutlich mehr als eine Spezifikation in code zu übersetzen. Ja, das coden selbst wird commodity, aber der Fokus schwankt zum agentic&loop engineering.

Der kreative Anteil (Produkt Ideen, Feature, UI/UX, anspruchsvolle Architektur) ist nach wie vor beim Mensch. Die Implementierung wird "lediglich" 30 mal schneller.
Sofern das mit Musik-AIs heute nicht möglich ist (weiß ich nicht) ist das denke ich nur noch eine Frage der Zeit, bis es möglich wird. Man könnte ja auch statt einer Prompt wie "Mach mal n geilen Song" sowas prompten wie
Instrumental-Song in der Tonart Cm im 3/4 Takt, 70bpm.
Struktur: Strophe, Chordus, Strophe, Chorus
Akkorde Strophe: Cm(add9) | Ebmaj7 | D7 | D7
Akkorde Chorus: Abmaj7 | G7
Spiele die Akkorde mit einem klassischen Klavier im Walzer-Style und gib es dezentes Reverb drauf.
Ein Kontrabass soll Grundton, Terz und Quinte abwechselnd auf jede Zählzeit spielen.
Drums spielen einen Standard-Shuffle
Mal als vereinfachtes Beispiel, das ließe sich ja auch alles detailierter beschreiben, mit Lautstärke, Angaben zu Filtern usw.

Genau das selbe Ergebnis würde man auch bekommen, wenn man das alles manuell in eine DAW eingibt, nur dass es 10x so lange dauert. Die kreative Leistung wäre aber ihmo in beiden Fällen die Selbe.

So funktioniert das in der Softwareentwicklung ja auch. Man kann einfach prompten: "Mal mal Feature XY" (mit gemischten Ergebnissen) oder wenn man etwas von der Materie versteht, kann man detaillierte Angaben zur Architektur, Abstraktion usw machen und erhält dann sehr oft gute Ergebnisse.
 
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