Klassik Noten für chromatische Mundharmonika

von Antje1, 28.03.19.

  1. Antje1

    Antje1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.19   #1
    Hallo zusammen :)

    Kurz zu mir: ich habe vor 30 Jahren ganz gut Querflöte gespielt und habe mich jetzt entschlossen, Mundharmonika zu lernen. Ich möchte gerne nach Noten spielen und hauptsächlich Klassik. Von früher habe ich noch viele viele Noten von der Querflöte, Bach, Mozart usw. hier. Leider kann ich die kaum gebrauchen, da die Muha nicht so hohe Töne spielen kann. Ich habe es erstmal mit einer Richter-Harp probiert, was mit gar nicht liegt (wegen der fehlenden Töne) und jetzt erstmal eine chromatische Thomann 40 bestellt, da ich doch sehr Respekt vor der Pflege der Ventile der teureren Varianten habe. Jetzt meine Frage: welche Musiknoten von welchem Instrument könnte ich nehmen, die der Mundharmonika am ehesten entsprechen? Ich habe leider nichts klassisches gefunden, was in Frage käme.

    Lg, Antje
     
  2. Lisa2

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    Erstellt: 28.03.19   #2
    Das kann ich grade nicht nachvollziehen.
    Die Querflöte hat einen Tonumfang von ca. 3 1/2 Oktaven
    Eine Chromonika64 hat 4 Oktaven.
    Damit müssten sich die Noten spielen lassen. Mit kürzeren Instrumenten (3 Oktaven) zumindest teilweise.
    Viele Grüße, Lisa
     
  3. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.19   #3
    Hallo Lisa :)

    danke für deine Antwort. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich habe mir jetzt erstmal die Thomann 40 bestellt, die ja nur zwei Oktaven hat. Damit komme ich leider mit meinen Noten nicht weit. Ich bin immer noch hin und hergerissen, ob ich mir nicht direkt eine teure kaufe oder nicht, wollte es aber erstmal so probieren.

    Lg Antje
     
  4. Lisa2

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    Erstellt: 28.03.19   #4
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  5. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.19   #5
    Super :D An die hab ich gar nicht gedacht...Ich hab glaub in letzter Zeit zuviel gelesen hier:o
    Danke Lisa:great:

    Lg, Antje
     
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  6. daenou

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    Erstellt: 29.03.19   #6
    Hmmmm, hast Du auch ans Singen gedacht? Die allermeisten Lieder und Gesangsstücke, egal welcher Stilrichtung, sind pro Stimmlage innerhalb von zwei Oktaven. Allderdings ist Dein Instrument in 'C' gestimmt, andere Tonarten haben somit 'abgeschnittene' Oktaven. Ich würde an Deiner Stelle mal einige von Dir bevorzugte Gesangsstücke (bei Chorstücken meist die Sopranstimme) heraussuchen und nach C-Dur (A-Moll) transponieren. Einzelne Halbtöne sind ja dann kein Problem, diese erreichst Du mit der chromatischen Mundharmonika prolemlos. Übrigens: 'Freude, schöner Götterbote' ist innerhalb einer Oktave, das kannst Du sogar auf der 'Little Lady' spielen!

    In der Volksmusik (z.B. Irish Folk) übernimmt die Mundharmonika übrigens oft den Part der Violine oder der Whistle. Blockflöte ist also sicher auch nicht falsch.

    Zu dem von Dir gewählten Instrument: Du wirst damit auf die Dauer nicht glücklich werden, es 'leckt' einfach zu stark. Du kannst den Klang, die Dynamik, die Lautstärke deshalb nur begrenzt kontrollieren. Für die ersten Übungen ist sie aber sicher gut genug. Am Anfang wirst Du ja noch nicht mit dem Klang kämpfen, sondern damit, die Töne einzeln zu treffen.
     
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  7. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.19   #7
    Guten Morgen :)

    Das wäre dann auch eine Idee...allerdings sind mir wirklich die "normalen" klassischen Noten lieber. Also das, was ich früher mit der Querflöte gespielt habe, möchte ich auch mit der MuHa spielen können. Aber du hast schon recht, da braucht es ein anderes Instrument dazu. Ich schau mal in meinem Wust von Noten, ob ich zum Üben erstmal was finde. Da müsste auch Blockflöte dabei sein.

    Danke und Lg Antje
     
  8. daenou

    daenou Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.19   #8
    Das ist sicher eine gute Idee, wenn Du die Melodie vom Notenblatt her noch im Kopf hast, dann findest Du die richtigen Töne leichter. Trotzdem: Erst mal 'Alle meine Entchen' und 'Jingle Bells' sauber spielen lernen ist eine gute Idee für den Anfang.

    Falls Du trotzdem noch weitere Literatur suchst, findest Du z.B. 'Harp Tabs', das ist eine Notation in Textform, wobei der zu spielende Kanal als Nummer dargestellt ist und mit einem Vorzeichen die Richtung des Atmens (nichts = blasen, Minus = ziehen). Tabs für die Chrom geben dann auch noch mit einem zusätzlichen Symbol an, wenn der Schieber gedrückt werden soll, z.B. mit einem Stern.

    Beispiel (bereits gefiltert nach Chromatisch): https://www.harptabs.com/searchsong.php?Name=&Author=&Username=&Difficulty=0&Range=0&HarpType=4
    Jedes Stück, das keine Nummer grösser als 10 notiert hat, kann mit Deiner Chrom gespielt werden. Such dort doch einfach mal im Browser nach 'Mozart' oder 'Handel' (ohne Umlaut, ist ja eine englische Seite)
     
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  9. FlötenSaiten

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    Erstellt: 29.03.19   #9
    Du kannst auch für den Anfang erstmal hier schauen. Die Stücke der Notenschleuder sind eher einfach, aber man kann sie in verschiedene Tonarten transponieren und noch einiges mehr. Ich fand das beim Querflötelernen hilfreich, weil ich damit zumindest bis Anfang 3. Oktave gezielt die Töne üben konnte, die mir Probleme machten. Die Notenschleuder deckt allerdings nicht mehr die komplette 3. Oktave ab, aber wenn ich das richtig verstanden habe, brauchst Du die ja mit Deinem jetzigen Instrument auch nicht.
     
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  10. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.19   #10
    Ihr seid klasse :D Vielen, vielen Dank:great:

    Lg, Antje
     
  11. Mangore

    Mangore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.19   #11
    Hallo Antje,

    Flötennoten "für umsonst" findet man auch unter "flutetunes". Die Website hat auch eine schöne Filterfunktion.
    Auch Cello-Noten können brauchbar sein (wenn man Bass-Schlüssel lesen kann), z. B. einige Stücke aus den Cello-Suiten von Bach (ist gut, um große Intervallsprünge zu üben). Auch Klavierstücke können Spiel- oder Übungsmaterial herhalten (z. B. aus den 2stimmigen Inventionen von Bach).

    >da ich doch sehr Respekt vor der Pflege der Ventile der teureren Varianten habe<
    Ich finde, das Thema Ventile wird manchmal etwas zu dramatisch dargestellt (zB in einem Kommentar bei Thomann). Man kann gegen Ventilprobleme vorbeugen, indem man das Instrument vor dem Spielen anwärmt (das mögen andere Instrumente auch). Ich bewahre meine Chromatischen in einem gepolsterten Isolierbehälter für Babyflaschen auf, gibt's im Drogeriemarkt. Vor dem Spielen lege ich ein blaues Gelkissen (aus der Apotheke) mit dazu, das ich kurz vorher in der Mikrowelle aufgeheizt habe (oder für unterwegs einen akkubetriebenen Taschenwärmer).

    Früher oder später sollte man lernen, einfache "Wartungsarbeiten" selbst durchzuführen, wie Löseabstand einstellen oder Ventile erneuern. Zum Glück gibt es im Internet hilfreiche Erklärvideos. Auch die Wartung des Schiebers ist eigentlich kein "Hexenwerk", und das Stimmen lässt sich auch erlernen.
    Neulich war mal ein Ton total blockiert. Ich hab aus voller Kraft reingepustet, es hat nichts geholfen. Also auseinandergeschraubt und mit der Lupe nachgesehen: ein Haar war unter der Stimmzunge eingeklemmt. Wenn ich die Mundharmonika zur Reparatur eingeschickt hätte, hätte es viel länger gedauert.
     
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  12. lil

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    Erstellt: 30.03.19   #12
    kannst du die Stücke nicht einfach eine Oktave tiefer spielen, wenn dir "obenrum" Töne fehlen?
     
  13. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.19   #13
    Nein, da die Noten vom C' bis knapp zum C'''' gehen. Die Mundharmonika ist heute angekommen und ich finde sie nicht schlecht vom Klang her. Leider wurde mir wirklich bewusst, dass mir mindestens eine dritte Oktave fehlt. Aber jetzt übe ich erstmal einfach Lieder. Einzeltonspiel klappt wunderbar, besser als auf der Richterharp. Töne kann man wunderbar ausdrücken mit Vibrato, laut, leise, stimmungsvoll...hätte sie nur eine Oktave mehr..
    PS: Und ich brauch Kondition :D

    Lg, Antje
     
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  14. Mecky

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    Erstellt: 31.03.19   #14
    @Antje,
    So richtig kann ich das Problem noch nicht nachvollziehen.

    Wenn ich richtig gelesen habe, kennst du dein vorhandenes Notenmaterial, kennst demnach auch den benötigten Tonumfang. Eine Richter-Harp kann nicht das richtige Instrument sein, und eine 10 Loch chromatische genauso wenig.

    Die Thomann Chromatic 64 hat vier Oktaven und liegt mit 69,- € in einem noch relativ günstigen Preis.
    Aber ob das Mundharmonikaspielen nach Querflötennoten, die ja in einer recht hohen Lage notiert sind, klanglich so tönt wie du es dir vorstellst…?

    Wie hier schon gesagt wurde, die Querflötennoten transponiert spielen und auch auf freies Notenmaterial zugreifen. Das würde ich empfehlen.
     
  15. Antje1

    Antje1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.19   #15
    Ich habe mir die Thomann 40 erstmal gekauft, um zu sehen ob eine chromatische Mundharmonika was für mich ist. Nahe dran war ich schon, mir die Saxony zu kaufen, aber ich lese immer wieder davon, dass die Ventile zu sind. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das selbst so wieder reparieren kann und deshalb wollte ich erstmal auf dieser MuHa üben und schauen, ob ich mit klassischen Noten damit zurecht komme. Sorry, meine Gedankengänge sind oft sehr sprunghaft und ich kann sie manchmal nicht in Worte ausdrücken:rolleyes:Ich habe aber jetzt Noten gefunden in meiner Sammlung, die ich benutzen kann :)

    PS: Die Harp hab ich mir gekauft, als ich noch keine Ahnung hatte, dass es verschiedene Arten von Mundharmonikas gibt.
     
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