Klassik - Woran probt Ihr zur Zeit?

  • Ersteller Silvieann
  • Erstellt am
Ich arbeite zurzeit an mehreren Stücken gleichzeitig, wobei ich das ein oder andere schon länger in Arbeit habe ;)

"Die gedämpften Stimmen" von Bach sind immer noch Pflicht...

...dann das "oh magnum mysterium" von Victoria. Ist zwar eigentlich ein mehrstimmiges Werk, aber meine GL meinte, dass sich das Stück gut zum Trainieren der Stimme eignet, was das Atmen und Anbinden von Vokalen anbelangt. Und irgendwie scheints mir auch zu liegen, obwohls "nicht ganz so hoch" ist, aber ich mag die Lage eigentlich recht gerne... ;)

Dann musst ich neulich ein paar Stücke fotokopieren, unter anderem "das Heidenröslein" von Schubert. Aber da hab ich noch gar nicht mit angefangen, weils nicht ganz so meine Welt ist muss ich zugeben :rolleyes: Aber ich möcht mich jetzt aus Übungszwecken in Zukunft auch an solche Stücke ranwagen, weil man daraus... einfach viel lernen kann.

UND, ganz aktuell: von Bach "Blute nur, du liebes Herz"... diese Version nehme ich (gesanglich) aktuell als Vorlage ;) Ist nicht mal Karl Richter, aber ich mag bei dieser Arie seine Solisitin (Helen Donath) einfach nicht. Sie singt mir viel zu "schrill"... mein "Vorbild" in dem Zusammenhang ist Hana Blazikova.



...und lustigerweise scheint mir die Arie zu liegen. Also ich bin noch weit (!) davon entfernt, sie schön zu singen, aber ich mag die Lage unglaublich sehr (außer den tiefsten Ton, der 2x länger zu halten ist, der ist echt eklig :rolleyes: ), komme mit der Höhe gut zurecht, mit den kleinen Koloraturen im Mittelteil und bei dem Stück hab ichs zum ersten Mal geschafft, ein kleines Tremolo hinzubekommen und phasenweise sogar ganz kurz sowas ähnliches wie ein Vibrato entstehen zu lassen. Ich liebe dieses Stück und singe es im Moment rauf und runter!! :)
 
Interessant, @davasaya. Irgendwie hatte ich aus einem anderen Beitrag in Erinnerung, daß du dich am wohlsten in der dreigestrichenen Lage fühlst. Hab ich mich wohl verlesen?
"Blute nur, du liebes Herz" werde ich wohl bald live hören, wir proben nämlich im Chor die Matthäus-Passion. Als Sopran steht Natalie Buck im Programm.
Soweit ich sehe, geht der Tonumfang von e', welches auch mal einen Ganzton ausgehalten werden muß, bis g''. Manche Tonfolgen sind ganz schön schnell zu singen. Und auch sehr lange Tonfolgen, kaum Zeit zu atmen. Und Triller, auch schwer. Hab's mir dreimal angehört, 2x Hana Blazikova, 1x Helen Donath, Helen Donath singt es für meinen Geschmack brillanter, was vielleicht nicht so gut zu dem Text paßt. Bis jetzt gehört es noch nicht zu meinen Lieblingsstücken, vielleicht wird es das ja noch, wenn ich es dann live höre. Es gibt ja bekanntlich so eine Gefallenskurve: Man muß ein Stück erst mehrmals hören, bis es einem gefällt und einen Wiedererkennungswert bekommt ;)
 
mein "Vorbild" in dem Zusammenhang ist Hana Blazikova.
Die macht das aber auch echt schön, finde ich. Die kann sogar auswendig umblättern :) - Boah, Helen Donath habe ich direkt wieder weggeklickt. Da war schon der erste Eindruck mit dem riesigen Orchester nach dem netten Ensemble mit Traversen ein Schock und dann die dazu passende lautgezüchtete Stimme - schrecklich.

Die Arie klingt relativ tief, Silvieann, wo ist denn da das g''?
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Und auch sehr lange Tonfolgen, kaum Zeit zu atmen. Und Triller, auch schwer.
Lange Tonfolgen sind mir nicht wirklich aufgefallen? :gruebel: Triller setzt Du am besten von oben an, den ersten (oberen!) Ton etwas länger, und wenn es am Anfang nur ein Vorschlag ist. Und dann ganz, ganz wenig nachlassen, das reicht. Übe die erst langsam, schneller werden sie von alleine.
 
Silvieann, wo ist denn da das g''?
Kommt öfter vor (ohne Vorschlag hab ich gerade 6x gezählt), aber wird an den Stellen, die ich jetzt so gesehen habe, nie lang ausgehalten.
Triller sind bestimmt nicht mehr so schwer, wenn man sie kann ...
In den Noten zu "Blute nur, du liebes Herz" steht bei mir drüber ARIA. CORO II. Soprano.
Würde das nicht heißen, das singt der Chor-Sopran? Oder verstehe ich das falsch?
In der ganzen Matthäus-Passion gibt es einige Stücke, wo ARIA. CORO (I oder II) drübersteht. :confused::gruebel:
 
Ich kenne die Passion nicht :redface:, ist die doppelchörig? Dann wäre es die Sopran-Solistin des Chores II. Arien kenne ich eigentlich immer nur als Solo-Stücke. Es wurden jedoch in der Wiener Klassik (Mozart, Haydn, ...) auf alle Fälle, bei den Bach-Sachen weiß ich es nicht, die Solo-Passagen bei Kirchenmusik aus dem Chor heraus gesungen (außer bei Opern natürlich) und die SolistInnen hatten die Chorteile mitzusingen. So wie das heute läuft, dass die SolistInnen schick dasitzen, für ihr Solo kurz aufstehen und sich den Rest recht langweilen, lief das nicht immer. Und läuft auch heute nicht überall so.
 
Hallo,

In den Noten zu "Blute nur, du liebes Herz" steht bei mir drüber ARIA. CORO II. Soprano.

...das wäre in diesem Falle trotzdem eine Solo-Arie - bei der Matthäus-Passion sind im Idealfalle - sie ist ohnehin doppelchörig - auch alle Solisten "doppelt" und den Chören zugeordnet. So wäre dann "Soprano Coro II" die zweite Sopran-Solistin. Ich habe aber auch schon eine Mattäuspassion gesungen, in der nur fünf Solisten besetzt waren.

Viele Grüße
Klaus
 
Interessant, @davasaya. Irgendwie hatte ich aus einem anderen Beitrag in Erinnerung, daß du dich am wohlsten in der dreigestrichenen Lage fühlst. Hab ich mich wohl verlesen?

Ne, sowas hab ich ganz sicher nicht geschrieben und wenn doch, dann nehm ich's sofort wieder zurück ;) Ich glaube, ich hatte mal erwähnt, dass ich mich beim Einsingen in dieser Lage immer wohler fühle. Aber ich bin leider noch jemand von der Sorte, die sich vor den hohen Tönen ein wenig fürchtet und deshalb "dicht" macht :rolleyes:

Soweit ich sehe, geht der Tonumfang von e', welches auch mal einen Ganzton ausgehalten werden muß, bis g''.

Ich hab jetzt die Noten nicht vor mir liegen, aber der Tonumfang stimmt. Wobei es Hana Blazikova etwas tiefer singt, wenn mich mein Gehör nicht täuscht, was zum singen deutlich angenehmer ist.

Manche Tonfolgen sind ganz schön schnell zu singen. Und auch sehr lange Tonfolgen, kaum Zeit zu atmen. Und Triller, auch schwer.

Die schnellen Tonfolgen im Mittelteil und die Triller gehn eigentlich, wie ich finde. Aber man hat an bestimmten Stellen wirklich sehr sehr wenig Zeit zu atmen und muss "blitzschnell" reagieren. Ich merke, dass ich da noch etwas "steif" im Bauch bin ;) Und der tiefe Ton... bei mir wärs dann... ein dis... ist einfach eklig. Aber ich glaube, weil man ihn von oben nach unten singen muss... zuerst kommt ja das d2, also eigentlich, wenn man etwas tiefer geht, das cis2 und von da ab denn Sprung runter zum dis ist... nicht ohne, wie ich finde.

Aber schön, dass du Matthäuspassion singen darfst, wow!!! Wir machen heuer mit dem Chor das Mozart-Requiem. Da freu ich mich auch schon ganz besonders drauf. Wobei ne Matthäuspassion noch mal ne ganz andere Sache ist, ich würd mich glaube ich vor Freude nur noch im Kreis drehen :D
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Die macht das aber auch echt schön, finde ich. Die kann sogar auswendig umblättern :) - Boah, Helen Donath habe ich direkt wieder weggeklickt. Da war schon der erste Eindruck mit dem riesigen Orchester nach dem netten Ensemble mit Traversen ein Schock und dann die dazu passende lautgezüchtete Stimme - schrecklich.

Ja, ich finde auch, dass sie wunderbar singt. Diese Version hier finde ich aber auch nicht schlecht, wirkt ein bisschen "dramatischer", bzw. nicht dramatisch im "operesken" Sinn, sondern... einfach "mit etwas mehr Gefühl". Hana singt wunderbar, ich liebe sie, hab sie auch mal live erleben dürfen, aber manchmal singt sie mir ein bisschen zu "gerade", ich will nicht sagen "mit wenig Gefühl", aber... mir fehlt ein bisschen... die "seelische Erschütterung"... auf das blutende Herz bezogen ;)

Hier die andere Version:



Ja, bei Richter ist das so eine Sache, obwohl ich ihn liebe. Bei seiner Version ist es so: ich mag den instrumentellen Background (ich liebe seine Passionen, h-Moll-messe ist sowieso unschlagbar), wobei ich an diversen Stellen etwas weniger ruppig artikulieren würde, aber solistisch? Kann ich mir seine Interpretationen einfach nicht anhören (außer bei Dietrich-Fischer-Dieskau und Peter Schreier) da mag ich den feinen, geraden barocken Gesang am liebsten, ruhig auch mit ein wenig Vibrato, aber nicht so überladen (ohne das abwertend zu meinen, aber ist halt nicht mein Geschmack) wie es damals Edith Matthis, Hertha Töpper oder eben Helen Donath getan haben...

Ich würd mir so gerne mal ne "Mischung" aus beiden Stilen anhören... eine Matthäuspassion auf barocken Instrumenten gespielt, aber "romantisch" interpretiert, mit allem was dazu gehört UND Stimmen, die sich auch dazwischen bewegen, will heißen: einen barocken KLANG haben, aber diesen dennoch "dramatisch" ausagieren.
 
Wobei es Hana Blazikova etwas tiefer singt
Ja, das dachte ich auch. Hört sich für mich nach Barockorchester mit Barockstimmung an. Damals waren vermutlich alle Instrumente tiefer gestimmt. Heute nimmt man da wohl manchmal 432 Hz oder so. Kann mich auch täuschen. Aber allein dadurch wirkt die andere Sängerin mit großem Orchester in moderner Stimmung mit 444 oder sogar bis 450 Hz brillanter. Hana Blazikova singt gerader, flötenartiger, weniger Vibrato, Triller weiß ich jetzt gar nicht mehr ... Höher wirkt auch immer brillanter.

Aber schön, dass du Matthäuspassion singen darfst, wow
Ich singe im Chor mit - nicht mehr und nicht weniger ;)
 
Hana Blazikova singt gerader, flötenartiger, weniger Vibrato, Triller weiß ich jetzt gar nicht mehr ... Höher wirkt auch immer brillanter.

Ich weiß gar nicht, ob ich's höher lieber mag, oder nicht. Im Falle von Helen Donath ist es aber so, dass ich ihre Stimme (auf diese Arie bezogen) einfach als "zu schrill" erlebe, zu "eng" in der Höhe, oder, anders formuliert: sie ist mir "zu scharf" und ich erlebe ihren Gesang teilweise, bei den höheren Passagen, als "zu beißend". Ist aber immer auch eine Frage des persönlichen Geschmackes, wie ich finde.

Ansonsten ist es so, dass ich Bach etwas höher auch lieber mag. Ich weiß nicht wieso, aber für mich hören sich die barocken Aufnahmen immer "verstimmt" an, manche Akkorde... da kann ich dann nie beurteilen: sind die Instrumente jetzt wirklich verstimmt, oder bin ich die barocke Stimmung einfach nicht gewöhnt?!

Wie hier zum Beispiel: vielleicht kann das jemand mit "besserem Gehör" adäquater beurteilen, als meine Wenigkeit ;)



Deshalb: ich mag das normale a (keine Ahnung, welche Frequenz das hat) am liebsten, auch bei Bach.


Ich singe im Chor mit - nicht mehr und nicht weniger ;)

Ja, aber das ist doch auch schon MEGA! Ich glaube, ich würde sogar LIEBER im Chor singen, als solistisch. Sind sooo schöne Choräle mit bei.... ich beneide dich! ;)
 
Ich würd mir so gerne mal ne "Mischung" aus beiden Stilen anhören... eine Matthäuspassion auf barocken Instrumenten gespielt, aber "romantisch" interpretiert, mit allem was dazu gehört UND Stimmen, die sich auch dazwischen bewegen, will heißen: einen barocken KLANG haben, aber diesen dennoch "dramatisch" ausagieren.
Oh, wenn Du das mal dirigierst, darf ich dann mitsingen? Pleeeaaase? :)
Heute nimmt man da wohl manchmal 432 Hz oder so
432, 415, 389, sogar 466 - je nachdem. Am gebräuchlichsten scheint 415 Hz zu sein.
Ansonsten ist es so, dass ich Bach etwas höher auch lieber mag. Ich weiß nicht wieso, aber für mich hören sich die barocken Aufnahmen immer "verstimmt" an, manche Akkorde... da kann ich dann nie beurteilen: sind die Instrumente jetzt wirklich verstimmt, oder bin ich die barocke Stimmung einfach nicht gewöhnt?!
Absolutes Gehör und Gewöhnung? Wir sind geprägt durch die hohe Stimmung; die 440 Hz bzw. 442 Hz sind ja eine quasi-Norm, wir haben von klein auf nichts anderes gehört bis die historische Aufführungspraxis Fuß gefasst hat. Und selbst jetzt noch wird im Radio sehr sehr viel Mainstream gespielt, auch im Klassikbereich und damit 440/442 Hz.
Wie hier zum Beispiel: vielleicht kann das jemand mit "besserem Gehör" adäquater beurteilen, als meine Wenigkeit ;)
Besseres Gehör bestimmt nicht :) Ich finde das Orchester ok; die Solistin scheint manchmal um weniges zu hängen. Es hört sich anders an, aber nicht verstimmt für mich. Vielleicht liegt das auch mit daran, dass ich lange Zeit Stubnmusik gespielt habe und die Zither nie exakt auf 440 Hz durchstimmen konnte weil einfach manche Wirbel immer wieder nachgegeben haben.
Ich finde diese tiefere Stimmung sehr wohltuend; ich kann aber auch allgemein mit der viel beschworenen Brillanz gar nicht so viel anfangen. Bin halt (von Farben her) mehr geprägt auf Seidenmatt ;)
 
Hallo,

Wir machen heuer mit dem Chor das Mozart-Requiem. Da freu ich mich auch schon ganz besonders drauf.

...ach ja, das ist auch genial. Das Mozart-Requiem war damals, als ich mit dem Chorsingen anfing, das erste große klassische Stück, das mir über den Weg lief... und das hat mich damals so beeindruckt, daß ich es heute noch praktisch auswendig kann. Zuletzt habe ich es im November 2014 gesungen und trotz der ernsten Thematik geschmunzelt, als uns unser Chorleiter mit der Bemerkung "So, und jetzt geht raus und singt um euer Leben!" ins Konzert schickte.

Viele Grüße
Klaus
 
In der ganzen Matthäus-Passion gibt es einige Stücke, wo ARIA. CORO (I oder II) drübersteht. :confused::gruebel:

Bachs Matthäuspassion ist für zwei Chöre und zwei Orchester und auch die Solisten sind einem der Ensembles zugeordnet. Der Evangelist ist z. B. immer Chor / Ensemble I. Bei den Chören sind ganz viele im Plenum (1 und 2), etliche davon doppelchörig. Aber es gibt auch Einzelnummern von jeweils einem Teilchor.

Die Aufführungen, an denen ich bislang mitwirken durfte mussten auch mit "nur" fünf Solisten auskommen. Aus wirtschaftlichen Gründen. Lediglich beim Bariton / Bass nimmt man doch zwei: einen für die Christusrolle, den anderen für die Arien.
 
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Hallo erstmal *in die Runde wink* :)

"Blute nur" übe ich auch gerade für ein Konzert ein, wohl wissend, dass meine Stimme dem gängigen Klangideal für "Bach-Sopran" vieler Kirchenmusiker nicht unbedingt entspricht, ich bin eher so der Verdi-Requiem-Typ. ;) Für das selbe Konzert studiere ich dann noch "Ihr habt nun Traurigkeit" (Brahms-Requiem) ein und das Agnus Dei von Bizet, dass ich mit einer befreundeten Altistin im Duett singen werde.

Dazu bin ich dabei, einige Opern- und Operettenarien für kommende Konzerte aufzufrischen - "Hallenarie" (Tannhäuser), "Nun eilt herbei (Lustige Weiber von Windsor), "Vissi d'arte" (Tosca), "Villa-Lied" (Lustige Witwe)

Und dann noch einige Lieder für einen Liederabend Ende Februar: Fauré: "Aprés un reve", "Les berceaux", "Nocturne"; Strauss: "Die Nacht", "Traum durch die Dämmerung"; Brahms: "Die Mainacht"; Wagner: "Träume"; Quilter: "Now sleeps the crimson petal"; Mendelssohn "Abschiedslied der Zugvögel" (im Duett mit einem anderen Sopran)

Zum Glück ist der LA nur eine Wiederholung, sonst würde das so langsam in Stress ausarten. ^^

LG

Octaviane
 
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Wirklich interessant zu lesen, woran ihr so probt. :)

Heute mal die erste Stunden nach den Feiertagen, die ich vermehrt krank zu Hause oder in der Arbeit verbracht habe.

Hätte es mir schlimmer vorgestellt, da ich ja eigentlich gar nix gemacht habe... pos. überrascht bin ich, dass ich mittlerweile seine Angaben recht schnell umsetzen kann..... am Anfang hab i nie gewusst, was der eigentlich will von mir!

Zum "O cessate" und "Du bist wie eine Blume" hat er nun am Ende der Einheit gemeint, dass er gerne "Ombra mai fu" dazu nehmen würde....

Ich bin ja schon mal neugierig!
 
Zum Glück ist der LA nur eine Wiederholung, sonst würde das so langsam in Stress ausarten
Hui, das ist wirklich ein üppiges Programm! Wieviel Zeit verbringst du denn mit Üben, wenn ich fragen darf? Und wie lang singst du bereits?

Das würde ich auch gern mal singen, wirklich sehr schön, allerdings für meine Stimme im Moment zu getragen.
Ich habe gerade angefangen, Schuberts "Auf dem Wasser zu singen" zu üben, aber erst mal eine Terz tiefer als im Original, in F-Dur. So ist es machbar und plätschert schön! Hätte nicht gedacht, dass ich mich mit den Schubert-Liedern mal anfreunden würde, entdecke jetzt aber nach und nach so manche Perle!
 
Hallo wit,

ja ich bin wie gesagt auch ganz froh, dass ich die meisten Sachen zumindest irgendwann schon mal gemacht habe. Zumal ich gerade noch eine lästige Erkältung auskurieren muss und nicht wirklich zum Üben komme :-( Habe gestern noch erfahren, dass ich im August wahrscheinlich "Mercé dilette amiche" singen soll/darf, da muss ich mich auch noch auf den Hosenboden setzen. Ist aber auch ein guter Ansporn, die Arie endlich mal aufführungsreif zu bekommen.

Ich singe schon seit längerem, habe allerdings auch einige Umwege hinter mir und etwas gebraucht, wirklich zu meiner eigenen Stimme zu finden. Bin daher sehr froh, endlich eine Lehrerin gefunden zu haben, die meine Stimme wirklich versteht und mir genau erklären kann, wie ich mit ihr umzugehen habe. Und es mir nicht durchgehen lässt, wenn ich mal wieder vergesse zu stützen :rolleyes1:

Was das Üben betrifft - das kann ich gar nicht so genau sagen, es gibt Tage, da komme ich gar nicht dazu und dann gibt es auch wieder Tage, da übe ich schon mal 2-3 Stunden am Stück. (Zum Glück habe ich normalerweise eine sehr ausdauernde Stimme, sofern der "Motor" erst mal richtig läuft).
 
im August wahrscheinlich "Mercé dilette amiche" singen soll/darf
Hab ich mir gerade angehört, ist ja wirklich ein schönes Stück, aber auch ziemlich lang. Die erste Version, die ich gehört habe, hat mir nicht gefallen, die zweite, die ich mir gerade angehört habe, dafür umso besser. Vermutlich ziemlich schwierig zu singen. Ein schnelles, bewegliches Stück mit viel Höhe.
Was mir etwas dabei fehlt, sind etwas langsamere Teile. Aber das nenn ich mal ein wirklich schweres Stück. In der Beweglichkeit und dem Tonumfang vermutlich ähnlich wie 'Nun eilet herbei'.
 
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