Klavier selbst stimmen Pianoscope

Super, danke für die Ausführungen! Das klingt logisch.

Die drei großen Terzen in der Temperaturoktave, die man zur Kontrolle nimmt (a-cis, cis-f, f-a) schweben 8,7 und 11 und 13,8 mal.
Das schreibe ich mir sofort auf. 😀 (y)

Nicht der dritte, sondern der fünfte Teilton des unteren Tons entspricht dem 4. Teilton des oberen Tons bei einer großen Terz. Ansonsten richtig.

Oops, falsch herum beschrieben. Richtig rum heißt es:
D.h. der 4. Oberton des unteren Tons darf nicht genauso klingen wie der 3. Oberton des oberen Tons.
Ich habe es oben korrigiert.

Ansonsten kenne den Sprachgebrauch so:

1. Teilton = Grundton
2. Teilton = 1. Oberton
3. Teilton = 2. Oberton
4. Teilton = 3. Oberton
5. Teilton = 4. Oberton

etc.

Noch eine Frage:
Denn die ganzen Profi Stimm Apps liefern auch heute schon exzellente Ergebnisse.
Ist pianosope so eine Profi App? Um die ging es ja im Ausgangspost.

Viele Grüße,
McCoy
 
Sie richtet sich zwar ausdrücklich an Amateure und soll das Stimmen einfach machen - aber das mit der Messung der Obertonstruktur macht diese App anscheinend - und misst dabei auch die jeweilige Lautstärke der Obertöne. Ob die Software daraus schon Konsequenzen zieht, wurde im Video nicht erklärt.

Ansonsten habe ich gelernt: Je länger die Mensur eines Klaviers, desto weniger stark muss die Spreizung sein. Ich hatte das bisher so verstanden, dass damit der Inharmonizität begegnet wird - aber wer weiß, ob das stimmt. Schwebungen gibt es ja sowohl wegen der gleichstufigen Stimmung als auch wegen der Inharmonizität durch die Dicke der Saiten. Als alter Klavierspieler habe ich jedenfalls ein ziemlich verdorbenes Gehör: Reine Harmonien sind für mich eine komplett "andere" Hörerfahrung.
 
Ansonsten habe ich gelernt: Je länger die Mensur eines Klaviers, desto weniger stark muss die Spreizung sein....
Fast richtig. Das trifft nur für den Bass zu.

Michael
Ideal wäre meiner Meinung nach eine App, die sich auf die besonders prominenten Teiltöne konzentriert. Also deren Lautstärke berücksichtigt. Dadurch würden die besonders hörbaren Schwebungen minimiert. Das macht so weit ich weiß noch keine App.
Gibt es: TuneLab
 

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