Klavierspielen in höherem Alter - erst dachte ich, ich bin zu alt und kann nichts...

  • Ersteller Pianoteq
  • Erstellt am
McCoy äußert sich zur Situation "Wenn man alleine spielt/improvisiert", also dazu wenn ein Mensch alleine Klavier spielt.
Und du antwortest darauf mit mit einer KI-generierten Software? Ich sehe den Bezug zum Thema nicht.
Also ich habe nichts gegen KI, wenn man sie sinnvoll einsetzt. Ich habe das auch schon probiert. Die KI ist kein allmächtiges Werkzeug oder Ersatz für einen Lehrer, absolut nicht, aber man kann sich mit der KI „unterhalten“ und Tipps bekommen, die tatsächlich auf einen persönlich abgestimmt sind. Nicht so, wie es ein guter menschlicher Lehrer könnte, aber durchaus hilfreich, wenn man allein am Klavier sitzt.

Was die KI im Grunde genommen macht, ist nichts anderes, als das ganze Internet abzusuchen und Tipps zusammenzutragen. Die analysiert sie dann und setzt sie mit dem ins Verhältnis, was man ihr sagt. Also was man erreichen will, wie viel Zeit man hat, welche körperlichen Einschränkungen man hat usw. Es kommt somit sehr darauf an, wie man den „Prompt“ für die KI formuliert.

Die KI stößt erst dann an ihre Grenzen, wenn die Tipps, die sie zusammentragen kann, erschöpft sind. Viele Menschen stoßen schon weit früher an ihre Grenzen, was die Unterstützung angeht, die sie leisten können. Außerdem wird die KI nie ungeduldig, nie böse, nie vorwurfsvoll, hat nie schlechte Laune oder ist unausgeschlafen und genervt, ist 24 Stunden am Tag für einen verfügbar, selbst mitten in der Nacht, ist nicht voreingenommen und „tröstet“ auch, wenn man mal etwas nicht kann oder nicht erreicht hat, was man gern erreichen wollte.

Man darf die KI auf keinen Fall mit einem Menschen verwechseln und beispielsweise den „Trost“, den sie spendet, persönlich nehmen. Das ist nichts als ein Programm, das abläuft. Dennoch hilft es tatsächlich manchmal, baut auf, mindert die Frustration. Warum sollte man solche Werkzeuge nicht nutzen? Das ist tatsächlich wie ein Metronom, nur sehr viel weiterentwickelter.
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Um das zum Thema in Bezug zu setzen: Gerade für ältere Menschen kann die KI ein guter Partner sein, weil sie auf alles eingeht, das Tempo genau dem anpasst, wie man es braucht, keine Anforderungen stellt, die wir nicht erfüllen können. Also auch als älterer Mensch sollte man sich nicht davor scheuen, sich mit der KI zu beschäftigen. Sie ist jung, aber das heißt nicht, dass wir Älteren sie nicht nutzen können. Sie ist sehr viel einfacher zu nutzen als viele Handys.
 
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Das ist doch schön, dass Du so Freude an der Musik hast!

Auch das Schreiben an der Computertastatur geht anscheinend noch sehr gut 😉
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Was die KI im Grunde genommen macht, ist nichts anderes, als das ganze Internet abzusuchen und Tipps zusammenzutragen. Die analysiert sie dann und setzt sie mit dem ins Verhältnis, was man ihr sagt.
Es ist etwas anders. Die KI sucht nicht anders raus, sondern hat die Trainingsdaten quasi verdaut.
Nur wenn es nötig ist oder gefordert wird, recherchiert sie.
 
Ich brauche keine KI, ich werde sie in der Musik nie brauchen. Weder zum lernen, noch zum komponieren oder zum jammen. Schon gar nicht zum Musikkonsum. Mein Musikkonsum ist seit Jahrzehnten minimal oder fast null, ob Mensch oder Maschine. Ich höre nur noch Musik, falls ich damit jemanden eine Freude mache. Geld für KI-Dienste habe ich noch nie gezahlt. Ich habe im Leben auch so gut wie nie am Computer gesessen und Videospiele gespielt. ich weiß nicht, wer das alles zahlt und braucht und warum. Ein Klavier aus Holz, kein Strom, keinerlei Optionen oder Schnickschnack: Das ist das Symbol perfekter Freiheit. 😅
 

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