Konkrete Erfahrungen mit USB Gitarren ?

von nichtgutaberlaut, 24.01.07.

  1. nichtgutaberlaut

    nichtgutaberlaut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.07   #1
    Hallo,
    da ich viel unterwegs bin und gerne meine Gitarre mitnehme ( die aber eigentlich zu schade zu reisen ist ), dachte ich jetzt über eine dieser USB Gitarren nach, wie sie Music Store und Behringer anbieten. Letztens war ein Test darüber in einem Magazin mit dem Fazit, dass das Teil ( Behringer ) zwar nichts dolles ist und die Pickups nicht taugen, aber doch ordentlich bespielbar. Das sollte doch zum Üben im Hotelzimmer abends reichen, oder ? Mich reizt der Gedanke, quasi ausser dem Laptop, der ja eh dabei ist, nichts weiter mitschleppen zu müssen.

    Hat jemand so ein Ding wirklich mal angetestet und kann mir was dazu sagen ?
     
  2. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.01.07   #2
    Hi,

    es ist ja keine USB-Gitarre. Sondern es ist nur eine relativ günstige Gitarre, die gleich ein Audiointerface mit in den Korpus eingebaut hat. Quasi als eine Art Aktive Elektronik.

    Soein USB-Audiointerface gibt es schon ganz günstig zu kaufen. Ziehe 20-30 EUR von dem Gesamtpreis dieser "USB-Gitarre" ab und übrig bleibt der Wert der Gitarre an sich.

    Wie eng es im Elektronikschacht dieser Gitarre ist weiß ich natürlich nicht, aber die Pickups müssten austauschbar sein wie bei jeder anderen Gitarre auch. Ebenfalls wären mit Sicherheit Modifikationen wie ein Sattel-/Vibratotausch möglich.

    So etwas besonderes ist diese Gitarre nicht. Es wurden lediglich Komponenten im Korpus untergebracht, die normal im Computer oder zwischen Computer und Gitarre beheimatet sind.

    Kauf Dir lieber eine günstige Squier-Gitarre und ein kompaktes USB-Audiointerface. Ich meine...wenn man im Hotelzimmer Musik machen möchte, ist es ohnehin angebracht, den Laptop am Netzteil und nicht via Akku zu betreiben. Du wirst so oder so einpaar Kästen rumstehen haben und soein Interface gibt es in der Größe einer Zigarettenschachtel.

    mfg. Jens
     
  3. nichtgutaberlaut

    nichtgutaberlaut Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.07   #3
    Wie das technisch funktioniert, ist mir schon klar. Momentan sieht mein Hotelzimmer- Setup so aus: Mexico-Strat, Gitarrenkabel, Zoom 9002 samt Netzteil, Kabel zum PC, PC oder MP3 Player als Zuspieler, Stimmgerät, Kopfhörer, 3fach Stecker.
    Teuer und wäre schade wenns geklaut wird unterwegs.
    Mit nem USB Interface und Gitarrenampsoftware bin ich auch schnell bei 115 Euro und hab wieder Verkabelungsorgie. Daher finde ich die USB Gitarrenidee toll.

    Also, hats jemand mal ausprobiert ?
     
  4. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.01.07   #4
    Was würde gegen das hier sprechen?

    https://www.thomann.de/de/maudio_jamlab.htm

    Da ist eine Software dabei. Obendrein gibt es auch Freeware-Lösungen für AMP-Simulationen auf VST-Basis, die Du mit einem VST-Host betreiben kannst (die es als Freeware gibt - wie zum Beispiel das Programm Kristal).

    Das tolle dabei ist, Du kannst Dir Deine Gitarre fürs Hotel aussuchen und viel Platz braucht das Teil wirklich nicht.

    Aber jetzt zu Deiner Frage:

    Nein, ich habe es nicht ausprobiert. Eben weil es nichts besonderes ist und es da nichts zum ausprobieren gibt. Die Gitarre ist eine, die qualitätsmäßig weit unter Squier anzusiedeln ist. Behringer ist ein top Hersteller, der das Potential hat, etwas tolles zu produzieren. Aber eben nur wenn sie es auch wollen und nicht an einer Billig-Serie arbeiten. Eine Gitarre für den Preis ist schon das unterste, was einem Anfänger im Anfängerbereich des MB empfohlen wird und wenn dann noch soeine Sonderfunktion dazukommt, bleibt nichtmehr viel übrig am Ende.

    Irgendwie funktionieren wird die Gitarre wohl, sonst wäre sie längst nichtmehr im Programm. Aber von dem Rest muss man sich am besten selber ein Bild machen.
     
  5. nichtgutaberlaut

    nichtgutaberlaut Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.07   #5
    OK. Ich habe sie gesehen, die Behringer, im Original. Die Halstasche war schief, so dass der Hals nur auf einer Seite auflag. In die Lücke hätte man ein Plektrum schieben können. Dafür haben die fleissigen Zusammenbauer die Schrauben so angeknallt dass der Lack am Korpus gerissen ist. Der Hals an sich war gar nicht so übel.
    Aber bei der Fertigungsqualität fahr ich vermutlich mit ner billigen Squier besser, in die ich mir dann selber die Innereien von so einem USB Adapter einbaue. Oder halt direkt extern.
     
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