Lebensdauer Flyod Rose-Federn

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Wie der Titel schon sagt - Wie sind eure Erfahrungen zum Thema Lebensdauer der Federn bei einem Floyd Rose?
Ich muss nämlich demnächst mal meine Ibanez neu einstellen, da sie die Stimmung nicht mehr hält, und da kam mir so der Gedanke, dass ja möglicherweise auch die Federn etwas an Zugkraft verloren haben könnten.
Natürlich kann man das über die Stellschrauben kompensieren, aber das würde mich dann doch mal interessieren, wie da so der "Verschleißgrad" ist bei diesen Federn.
Also: Hattet ihr schonmal Federn, die wirklich total ausgelutscht waren und nach Ersatz schrien, oder halten die Teile ewig bei euch?
 
Eigenschaft
 
die teile halten wirklich ewig, bei meiner yamaha sind dieselben federn seit 93 drin und die gitarren ist absolut stimmstabil.
mein cogitarrero hat dieses phänomen aber ebenfalls
er spielt eigentlich nur hochwertige Elixir-Saiten und trotzdem muss er nach jedem saitenwechsel die intonation nachstellen. an der gitarre kanns glaub ich auch nicht liegen
ist ne Peavey Wolfgang USA (also die für über 3.500$).
ich denke dass die stimmstabilität einfach mit den saiten zusammenhängt. welche verwendest du? schon mal die saiten ordentlich gedehnt? hilft auch ungemein wenn man die erst ein paarmal kräftig nach oben zieht und dann immer wieder nachstimmt. hat was mit den saiten selbst zu tun und weniger mit den federn (ist bei ner Paula genauso)
 
Also... ich weiss es nicht! Aber, wenn man streng nach der Physik ginge, ist die Feder doch erst dann hinüber, wenn sie das Floyd partout nicht mehr in waage hält... solange sie das tut, tut sie doch ihren Dienst als feder, oder? Also ich würde sagen, dass eine Feder dann hinüber ist, wenn sie, obwohl in waage eingestellt, nach kurzer Zeit von selbst aus de Waage gerät.

Jetzt meine Frage: wie lang halten denn die Saiten? Heute habe ich den Typen aus dem lokalen Musikshop erzählt, dass meine Gitarre nach Floyd Benutzung nicht mehr die Stimmung hält, und dass ich seitdem ich vor einem Jahr die Gitarre gekauft habe, nie die Saiten gewechselt habe... und die haben sich sowas von kaputt gelacht und meinten: je nach Benutzung sollte man die Saien so alle zwei - drei Monate wechseln. Stimmt das?

Und jetzt noch 'ne Frage: wenn man schon Ibanez spielt, und gerne Ersatzteile hätte... wo gibt's eigentlich die original Ibanez Erstazteile, die im 'Catalogue' auf deren Seite speziell für jedes Instrument detailliert beschrieben werden??
 
die teile halten wirklich ewig, bei meiner yamaha sind dieselben federn seit 93 drin und die gitarren ist absolut stimmstabil.
mein cogitarrero hat dieses phänomen aber ebenfalls
er spielt eigentlich nur hochwertige Elixir-Saiten und trotzdem muss er nach jedem saitenwechsel die intonation nachstellen. an der gitarre kanns glaub ich auch nicht liegen
ist ne Peavey Wolfgang USA (also die für über 3.500$).
ich denke dass die stimmstabilität einfach mit den saiten zusammenhängt. welche verwendest du? schon mal die saiten ordentlich gedehnt? hilft auch ungemein wenn man die erst ein paarmal kräftig nach oben zieht und dann immer wieder nachstimmt. hat was mit den saiten selbst zu tun und weniger mit den federn (ist bei ner Paula genauso)

Ne, also daran liegts zum Glück nicht ;)
Irgendwann fiel mir einfach mal auf, dass, wenn ich den Trem-Hebel über die Saiten gedreht habe, ein lustiges Geräusch entstand... ja, der Hebel hat dabei dir Saiten berührt :D
Das ganze Tremolo stand in nem tierischen Winkel raus.
Dachte auch zuerst an die Saiten, konnte ja aber nicht sein, da die schon ne Weile drauf waren, aber hab trotzdem neue draufgemacht, ohne Ergebnis.
Wenn ich durchstimme hat die erste Saite schon wieder ne ganz andere Höhe, wenn ich mit der letzten fertig bin. Das kann ich so lange weitermachen, bis das Trem wieder zu weit raussteht.
Also werd ich mal entsaiten und mir die Federn anschauen.
 
Oder weisst Du nicht wie man ein Floyd genau einstellt? So wie Du das nämlich beschrieben hast - so kommt's mir vor - machst Du nämlich Einiges falsch: beispielsweise die Federn: die spielen beim Stimmen eine aktive Rolle, um das System in waage zu halten.

Ganz einfach:
1.) blockiere das FL mit irgendeinem "Werkzeug" in genau der richtigen waagerechten Position,
2.) stimme die Gitarre durch, (entzerre die Saiten dabei).
3.) verstelle dei Federn mit sehr viel Feingefühl solange, bis die Blockierung des FL sich gaaaaaaaanz leicht herausziehen lässt (es darf aber auch nicht von selbst 'rausfallen). Achte darauf, dass die Federn wirklich gleich stark ziehen, messe den Abstand des Federhalters zum Body mit einer Schiebleere, drehe immer gleich viel an beiden Seiten der Federhalter, mach es wirklich mit viel Feingefühl...
 
Lebensdauer der Feder ist "ewig". Habe in den letzten 20+ Jahren noch nie gehört dass welche kaputt gingen oder so.
 
Oder weisst Du nicht wie man ein Floyd genau einstellt? So wie Du das nämlich beschrieben hast - so kommt's mir vor - machst Du nämlich Einiges falsch: beispielsweise die Federn: die spielen beim Stimmen eine aktive Rolle, um das System in waage zu halten.

Ganz einfach:
1.) blockiere das FL mit irgendeinem "Werkzeug" in genau der richtigen waagerechten Position,
2.) stimme die Gitarre durch, (entzerre die Saiten dabei).
3.) verstelle dei Federn mit sehr viel Feingefühl solange, bis die Blockierung des FL sich gaaaaaaaanz leicht herausziehen lässt (es darf aber auch nicht von selbst 'rausfallen). Achte darauf, dass die Federn wirklich gleich stark ziehen, messe den Abstand des Federhalters zum Body mit einer Schiebleere, drehe immer gleich viel an beiden Seiten der Federhalter, mach es wirklich mit viel Feingefühl...

Ne, ich weiß schon wie das richtig gemacht wird (zur Not gibt's ja auch noch diverse FAQs auf dieser Seite, auf die so gerne verwiesen wird ;) ).
Dachte mir nur wie gesagt, gleich mal nachzufragen, ob's evtl. an den Federn liegen kann könnte mir einiges an Rumprobiererei ersparen, aber so wie's ausschaut brauche ich mir darum wohl keine Sorgen zu machen :)
 

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