Les Paul Pickup-Wechsel

von Sparks, 12.08.06.

  1. Sparks

    Sparks Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    11.06.13
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.08.06   #1
    Hallo,

    mein Setup:

    Fenix LP Stand. JB/59 Bestückung
    Marshall DSL 401

    mein Problem:

    Der Sound ist insgesamt sehr gut, nur im normal Distortion bis High Gain Betrieb zu schrill und brachial, einfach unangenehm für die Ohren. Gain ist beim Marshall auf etwa halb zehn uhr, eq anpassungen machen alles wennschon dumpfer. Habe auch schon etliche Distortionpedaltests hinter mir. Ich denke also, es liegt am Duncan SH-4. Hab hier schon öfter gelesen, dass er etwas schrill bzw. höhenlastig klingen soll. Jetzt wollte ich mal eure Vorschläge für Alternativen hören. Also soundmäßig sollte alles von Rock bis Metal drin sein, er sollte transparent, definiert, aber auch fett, laut und druckvoll sein. Die Bässe des JB waren mir wesentlich zu schwach und undefiniert. Die Outputlautstärke war eigentlich voll ok, muss also kein High Gain PU sein. Hier und da spiel ich auch noch ganz gerne dynamische Crunchsounds. Also sollte die Ansprache auch direkt sein. Er muss nicht unbedingt warm klingen, das tut schon der halspickup, also das ist auf jeden fall kein kriterium, überhaupt clean ist für mich völlig unwichtig bei der bridge. Der PU muss auch nicht irgendwelche übertreiber Solo sounds ermöglichen, also Fokus eher auf Rythmus, Akkordplaying und Arpeggios.

    Ich hab mir bisher mal den Dimarzio Air-Zone und Norton ausgeguckt und den Seymour Duncan SH-5. Alles andere von Duncan ist laut EQ Tabelle höhenlastig oder high gain.

    Was sagt ihr dazu? Gibt es noch andere Alternativen?

    Vielen Dank im Vorraus!
     
  2. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 13.08.06   #2
    Ja, lies Dir mal Guitar-Letter II durch!

    Ulf
     
  3. Sparks

    Sparks Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.04
    Zuletzt hier:
    11.06.13
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 14.08.06   #3
    danke für den tip, aber ich will ja keinen paf sound haben. Hatte schonmal nen Duncan 59 am steg und der war mir zu leise und unspektakulär. Einfach nicht modern genug.
     
  4. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 14.08.06   #4
    Man kann ja auch andere Klänge mit dem Kondensator erreichen. ;)

    Ulf
     
  5. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.03.06
    Zuletzt hier:
    27.10.15
    Beiträge:
    2.973
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    2.836
    Erstellt: 14.08.06   #5
    offtopic:
    by the way...
    klingen die pickups die mit den kondensatoren auf den frequenzbereich der PAFs gebracht wurden denn wirklich ähnlich wie die gängigen PAF replika wie z.b. häussels, wcr e.t.c. oder haben sie einen komplett anderen grundcharakter?

    ich habe schon ein paar gute kondensatoren bestellt, damit ich etwas rumspielen kann und hoffentlich einen "PAF-ähnlichen ton" bekommen (ich weiß, dass der auf jeden fall nicht definierbar ist, aber die PAF-replika gehen alle in eine ähnliche richtung und diese soll auch erzielt werden).
    aber ein versuch ists allemal wert!
    die paar kondensatoren haben mich ca. 5€ gekostet und die pickups würden auf ca. 250€ kommen...

    wenns nicht klappt werd ich mir wohl doch neue pickups holen müssen...:rolleyes:
     
  6. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 14.08.06   #6
    Wie in Guitar-Letter II zu sehen und zu lesen ist, kann man die Übertragungskurve sehr gut annähern. Hat man die Daten des "Originals", so ist es in der Theorie denkbar auch dafür einen geeigneten Kondensator zu bestimmen, sodaß Original und Fake wirklich übereinstimmen.

    Was man mit dem Kondensator nicht anpassen kann, sind die unterschiedlichen Ausgangsspanungen.

    Wenn man zwei PUs mit gleicher Übertragungskurve hat, wird man doch einen Unterschied feststellen, wenn einer der beiden PU eine größere Spannung liefert. Dieser Klangunterschied ist jedoch nicht auf die klangumformende Wirkung des Tonabnehmers zurückzuführen, sondern hat was mit den nichtliniearen Verzerrungen des Verstärkers und mit dem lautstärkeabhängigen Klangempfinden des menschlichen Ohres zu tun.

    Wenn Dein PU also etwas "schlaff" ist, dann hilft etwas mehr Gain an geeigneter Stelle. Im Zweifelsfall baue ich dann einen kleinen Vorverstärker in die Gitarre ein, der dann jeder Röhre zuverlässig die Schamröte in den Kolben treibt...:D

    Ulf
     
Die Seite wird geladen...

mapping