Les Paul Unterschied Standard/Studio

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Kannix*

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Hi Leute, sicher war das hier schon Thema, aber mit der Suchfunktion kam ich nur auf Threads von Anno Tubac.

Also ich will eine Les Paul.
Nach einem guten Jahr fleißigem Üben auf einem Les Paul Nachbau und einem Tele hatte ich eine Standard eines Bekannten in der Hand. Ich hätte beinahe geweint;)
Es führt kein Weg daran vorbei, sobald Richtung Herbst mehr Sicherheit in meiner Finanzlage ist, gehe ich in den Laden und such mir was schönes aus.

Es fällt mir ein bisschen schwer mich zw. den Modellen zu orientieren, bzw. weiß ich gar nicht ob die Unterschiede für mich überhaupt relevant wären.
Also warum sollte ich für eine Standard mehr ausgeben, wenn die Studio gut genug für mich wäre? Sind immerhin 900 Tacken.
Wichtig ist mir die Bespielbarkeit, das Gefühl in den Händen. Auf das Binding kann ich verzichten, ist eigentlich eh nicht so mein Ding.
Auch die Humbucker werden beide einen guten Sound machen, notfalls könnte man ja nachrüsten.

Sind denn beide ansonsten gleich? Hat jemand von Euch beide oder direkte Vergleichsmöglichkeit?
Im Moment kann ich noch nicht in den Laden und brauch von Euch mehr Input um dann gezielter ausprobieren zu können.
 
Software-Pirat

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Ich glaube, die Pickups sind auch andere in der Standard (wobei sich die Frage stellt, welche Standard, die 50iger oder die 60iger?). Und die Studio scheint einen ausgehöhlten Korpus zu haben, um Gewicht zu reduzieren. Ansonsten ist das meiste wohl tatsächlich die Optik...
Wenn du sowieso bis zum Herbst wartest, wegen den Finanzen, dann gibt es auch eine reelle Chance, Gitarren wieder im Laden ausprobieren zu können. Hoffe ich zumindest...
 
matzefischmann

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Wenn du dich hier mal durchklickst, kriegst du einige Antworten. Das angesprochene "Gefühl in den Händen" musst du natürlich anders bekommen, aber eine erste Anlaufstelle ist die Seite auf jeden Fall.
https://www.gibson.com/guitars/les-paul
 
DirkS

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"Die" Standard oder Studio gibt es nicht, da beide Modelle im Laufe der Jahrzehnte sehr oft modifiziert wurden. Nur ein Beispiel: Aktuelle Studios werden mitd en PUs 490R und 498T ausgeliefert, das war für locker 15 Jahre die typische Standard-Bestückung der Standard, die aber vor gut 15-20 Jahren auf 57 Classics oder verschiedene Burstbucker-Typen gewechselt ist. Klanglich wird sich also eine aktuelle Studio kaum von einer sagen wir 1990er Standard unterscheiden.
Aber auch andere Dinge haben sich verändert, bei der Standard etwa die Hohlräume im Korpus (erst gar nicht, dann "Käselöcher", heute Chambers), bei der Studio die Güte des Lacks, die Form der Inlays, usw. Hinzu kommt, dass die Studio in der Vergangenheit auch mal ohne Ahorndecke, also mit komplettem Mahagonikorpus ausgeliefert wurde, die Standard nie, die bekam aber um 1980 auch mal zeitweise einen Ahornhals, usw.

Du siehst, dass ein Vergleich wohl nur zwischen 2 konkreten Gitarren möglich ist. Es wird auch gern mal geschrieben, dass bei einer Standard die Holzauswahl noch sorgfältiger ist, mag sein, kann ich nicht beurteilen.

Unter dem Strich sind die Unterschiede jedenfalls nicht soo groß, es sind schon sehr ähnliche Gitarren. Das Preis-Leistungsverhältnis dürfte bei einer Studio besser sein, dafür ist die Standard halt "das Original" mit einem Stammbaum bis in die 50er Jahre.
 
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crawltochina

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Die Studio wirkt insgesamt „leichter“, und damit meine ich nicht nur das tatsächliche Gewicht, sondern auch das Gefühl beim Spielen und den Sound. Die Studio ist ausgehöhlt, klingt dadurch minimal luftiger, und der Korpus ist etwas schmaler als der der Standard. Der Studio fehlt m.E. etwas das Brachiale der Les Paul, sie wirkt ein wenig moderner.
Die Pickups der Studio sind super (490R/498T), damit machst Du nichts falsch.

Mein Problem mit der Studio ist nur, dass es die nur noch mit Slim Taper Hals gibt. Ich brauche einen kräftigeren Hals. Wenn Dir der Slim Taper Hals gefällt, machst Du mit der Studio nichts falsch.
 
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RED-DC5

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Zur Studio gibt es eigentlich zu sagen sie weniger Blink Blink als die Standart
und über die Jahre hat sie sich immer mal wieder verändert,es wurde bereits
geschrieben. Bei den Standarts gibt es auch zwei unterschiedlice linien, da ist
einmal die Original ,sie steht für die alte Les Paul ist aber noch kein Custom Shop
und dann ist da noch die Modern Line, sie beinhaltet auch die Studio, die Classic
und die Modern Les Paul die ebenfalls gechambert ist.Selbst habe ich eine Les Paul
Custom von 1990 die ist voll masiv und wiegt 4,6 KG also die Orthopäden freuen sich
über so etwas. So eine ausgehöhlte hat eben auch den Vorteil leichter zu sein und der
Les Paul Sound ist da
 
DarkStar679

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ne studio ist ne gute gitarre, ne standard ist ne hübsche gitarre.
ich würde immer zur standard tendieren. studios ist mir zu eintönig....das auge spielt mit.
 
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tensionhead

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Aber auch andere Dinge haben sich verändert, bei der Standard etwa die Hohlräume im Korpus (erst gar nicht, dann "Käselöcher", heute Chambers),
Fast ;) Die aktuellen Standards seit Ende 2019 (50s und 60s Reihe) sind vollmassiv, die Studios haben das Weight Relief.
 
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Kannix*

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Danke für die Infos, das hilft mir schonmal.
Ich glaube ich krieg jetzt langsam den Überblick. Die Seiten von Session oder Thomann sind da hilfreicher als die von Gibson, da die Daten da aufgelistet sind.
Eine Frage wäre natürlich wieviel Unterscheid der Korpus ausmacht, also ob das Weight Relief viel verändert. Aber das muss man wohl im Laden begutachten.

Die Studio kann man wohl auf Single-Coil umschalten, ist die Frage ob man das bei einer Les Paul überhaupt will, ist aber dadurch vielseitiger.

Jetzt hab ich noch die Standard mit der Classic verglichen und versteh da den Preisunterschied nicht. Außer dass da eben Löcher in dem Korpus sind. Auch Burstbucker 61, Binding, dazu noch ein paar Schaltmöglichkeiten mehr. 500€ weniger. Zahl ich die bei der Standard nur weil es eben das Original ist?

Rein optisch bin ich bei der Studio, ich fand früher schon, dass die LP wie eine Opa-Gitarre aussieht(gut, das würde ja jetzt passen). Binding ist nicht so mein Ding, das gammelig aussehende Schlagbrett, die Rahmen für die Pickups, der Rhythm/Trebel-Schalter und die Museumsmechaniken. Wahrscheinlich genau das was für andere die Optik einer LP ausmacht.

Letztendlich wird es wohl für mich keinen Unterschied machen, Preis und Optik werden entscheiden.
 
QuidProQuo

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Wenn du mal die eine oder andere Stunde Zeit hast und dich vor ein bisschen Gruseln nicht fürchtest ... über das Thema Gibson Les Paul, Vergleich zu Epiphone, Qualität etc. hat es hier gerade eine längere Diskussion gegeben, die ich interessiert verfolgt habe.
https://www.musiker-board.de/threads/sind-gibson-gitarren-wirklich-so-viel-besser.718139/

Und mein Ratschlag:
Wenn es dir hauptsächlich um das Gefühl geht, eine Gibson mit all der Tradition in der Hand zu haben, und du dir das Geld nicht absparen musst, sondern es für diesen Luxus leicht verfügbar ist - kauf dir eine Gibson und sei glücklich damit.

Andernfalls würde ich sogar eine Hausmarken Gitarre eines der grossen deutschen Versender für besser halten. Da kriegt man was recht Ordentliches und zahlt nicht so viel. Epiphones sind auch nicht schlecht und sogar besser geworden. Leider sind sie mittlerweile aber auch im Preis in einer höheren Klasse - wenn auch nicht in der von Gibson.
 
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gesch

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Alles was hier bisher als Unterschiede genannt wurde sind nicht wirklich Unterschiede, denn es gibt sie bei beiden Versionen.
Beide gibt es als Chambers oder Vollholz, mit 490/498er PUs oder mit 57er (oder gar Burstbuckers), mit dickem Hals oder dünnen etc. pp..
Der einzige wirkliche Unterschied ist die Optik - sowohl was die Verzierungen angehen (Binding, Inlays etc.) als auch was die Lackierung angeht.
Selbst was geriegelte Decken angeht, gibt es die bei Studios.

Ursprünglich was die Idee eine LP Studio für die Studiomusiker zu bauen (wie der Name ja schon vermuten lässt). Denn diese müssen keinen optischen Schnikschnak haben - man sieht sie ja nicht. :)

Es kommt immer nur auf das jeweilige Baujahr an (und den zu dieser Zeit geltenden Zeitgeist/Geschmack) und Du kannst fast alles bekommen.
Man muss halt suchen - z.B. nach Sondermodellen.

Als Beispiel sei meine Les Paul Studio genannt, die folgende Features hat:
- fetten Hals (59 Neck Shape)
- '57 Classic Pickups
- Flame Maple Top Decke
- und sogar ein '52 Body Shaping

Und das alles ist nicht nachträglich umgebaut sondern so Serienmäßig gebaut.

Also, wenn Du mit dem Sound, der Bespielbarkeit und Haptik zufrieden bist und auf Binding und aufwendige Inlays verzichten kannst, dann nimm eine Studio.
Ich jedenfalls würde meine Studio nicht gegen eine Standard tauschen (die würde ich nur zusätzlich nehmen :))

Gruß
 
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DarkStar679

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Jetzt hab ich noch die Standard mit der Classic verglichen und versteh da den Preisunterschied nicht. Außer dass da eben Löcher in dem Korpus sind. Auch Burstbucker 61, Binding, dazu noch ein paar Schaltmöglichkeiten mehr. 500€ weniger. Zahl ich die bei der Standard nur weil es eben das Original ist?
die classic hat eine print schaltung, die standard ist handverdrahtet.
ich habe eine classic, ist eine gute gitarre, wobei man die '61er zebras mögen sollte. diese tonabnehmer haben weniger windungen, zudem hat man eine spule des pärchens überwickelt, was zu einem etwas höhenlastigeren sound, dafür mit weniger bass führt.
muß man mögen.
die 490er oder 498er sind eher die klassischen rockmaschinen, mit recht harmonischem klang und etwas mehr dampf als die originalen PAF.
noch mal geiler klingen die custombucker. vermutlich die besten pickups, die ich je gehört habe.

...... Thema Gibson Les Paul, Vergleich zu Epiphone, Qualität etc. .....
ich habe erst vor ein paar wochen meine letzte epi LP verkauft, als eine weitere gibson LP eingezogen ist.
ja, die epis sind gute gitarre (eine sheraton habe ich noch), aber eine gibson fühlt sich anders an, beim spielen. allein der lack sorgt für eine besondere haptik.
der epi lack ist sehr glatt, während die gibsons irgendwie sich griffiger anfühlen.

bezüglich der qualität.....ich bin vermutlich nicht sonderlich pingelig (oder hatte glück gehabt) ...... jedenfalls kann ich an meinen gitarren keine fehler entdecken.

im übrigen, den klang einer gitarre kann man eigentlich nur mit entsprechendem aufwand bemessen.
an den billigen digital-lösungen (<1000€) klingen die gitarren oft recht gleich.
hänge ich meine gitarren am marshall JVM im clean kanal an, dann sind die klanglichen unterschiede enorm.....und der JVM ist ja noch eher ein budget amp, da gibt es noch bessere verstärker. erst das auflösungsvermögen eines verstärkers, hinsichtlich dynamik, tontrennung, resonanzen usw. bringt das vermögen eine gitarre voll zur geltung und schält die nuancen heraus.
 
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Andernfalls würde ich sogar eine Hausmarken Gitarre eines der grossen deutschen Versender für besser halten. Da kriegt man was recht Ordentliches und zahlt nicht so viel.
Ich will hier keine Diskussion provozieren, aber meine Erfahrung ist anders. Ich werde mal bei Gelegenheit einen Erfahrungsbericht über die Harley Benton SC-550 beisteuern. Meine Meinung kurz gefasst: für das Geld eine wirklich gute Gitarre, trotzdem eine andere Liga.
 
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Ist zwar blöd momentan, aber man kann hier viel schreiben... es zählt am Ende, was man selber hört und fühlt.
Ich würde zwar vertreten, dass es unerheblich ist, welches Weight Relief (ich habe eine gechamberte Studio und eine vollmassive CS R7...) gemacht wurde. Die Streuung im Ton ist auch bei vollmassiven LPs ist IMO so groß, wie auch bei gechamberten und entsprechend mehr oder weniger ausgeprägte Nuancen (höhenreich, vokal, spritzig, weich,...) finden sich bei allen Typen. Am Ende wird man nicht begründen können, ob die klangliche Unterschiede am unterschiedlichen Holzstück oder dem Weight Relief liegt.
Die PU müssen dem Spieler gefallen und zur Gitarre passen! Das kann bei der 57ern, Burstbackern, oder auch 49xern der Fall sein.

Unterschiedlich ist halt Opktik und auch Haptik. Die sehr günstigen Gibsons (worn faded, Tributes,...), mit wirklich nur sehr dünnem Satin Finish, fühlen sich schon anders an, als eine Standard mit Binding und Gloss Lackierung.
Aber beides hat auch Vorteile. Ich finde den fast offenporigen Hals meiner Worn faded Studio sogar angenehmer als den meiner CS R7.

Man muss es “erfahren“ und ausprobieren, weil hier so viel individuelle Präferenzen hinein spielen.

Nicht ist blöder, als eine Menge Geld ausgegeben zu haben und nach der ersten Honney Moon Phase kommen dann die Zweifel, ob das eine oder andere nicht doch noch mal geiler gewesen wäre...
 
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Kannix*

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Nicht ist blöder, als eine Menge Geld ausgegeben zu haben und nach der ersten Honney Moon Phase kommen dann die Zweifel, ob das eine oder andere nicht doch noch mal geiler gewesen wäre...
Darum gehts mir eigentlich.
 
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Alles was hier bisher als Unterschiede genannt wurde sind nicht wirklich Unterschiede, denn es gibt sie bei beiden Versionen.
Als bekennender Nicht-Gibson-Spieler: Kennst Du eine Übersichtstabelle, was in welchem Modell wo / wie war? (Insbesondere interessieren mich die Hölzer und die Ausfräsungen.) Irgendwann möchte ich mir für der Vollständigkeit halber eine gebrauchte Paula in den Werkzeugkasten legen, das könnte die Suche etwas beschleunigen. Aktuell denke ich aus Preisgründen noch an eine (gebrauchte) Studio; Optik ist mir wumpe. Viel zum Einsatz würde sie ohnehin nicht kommen. Falls ich eben nicht doch bei einem anderen Hersteller lande.
 
Rostl

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Da kann ich Dir nur recht geben. Es ist schon so, der ganz große Unterschied in Sound und Bespielbarkeit ist da auch mMn nicht gegeben. Wenn Du Dir mal ein Video aus dem Gibson-Werk ansiehst, ist gerade die aufwendigere Lackierung und das Binding schon ein ziemlich großer handwerklicher Aufwand, und sicher einer der Hauptgründe für die Preisdifferenz. Maeterial und Bauweise sind ansonsten weitgehend identisch, bei der Studio sind der Korpus und die Ahorndecke ein paar Milliemter weniger dick, aber der Hals ist aus Mahagoni mit Palisandergriffbrett (im Gegensatz zur Tribute), das passt schon.

Wenn Du also auf Bindings und Optik keinen großen Wert legst, ist die Studio nicht verkehrt. Vor ein paar Jahren hätte ich das noch anders gesehen, weil zB die Bundierung bei den Studios mMn oft ziemlich mies war, aber ich habe den Eindruck, dass der Standard da heute deutlich besser, sprich einheitlicher geworden ist. Einen fetten Les Paul-Sound bieten sie, keine Frage. Ob man die etwas heißeren, moderneren PUs mag, ist Geschmackssache. Die inzwischen endlich wieder verwendeten 500 KOhm-Potis lasse auch die Höhen schöner durchkommen als bei früheren Studio-Generationen, sie klingen halt rockiger als die Standards.

Im Spielgefühl ist der Unterscheid hauptsächlich dann spürbar, wenn Du die Studios mit einer 50s Standard vergleichst, die haben schon einen ziemlich fetten Hals, wenn man das nicht gewohnt ist. Reine Geschmackssache also.

Gruß, bagotrix
 
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