Line6 POD XTlive - VOX Tonelab SE - BOSS GT8 ...Wer isd die #1?

Line6 POD XTlive - VOX Tonelab SE - BOSS GT8 ...Wer isd die #1?


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Thomas Türling schrieb:
Nichts für ungut - aber daran kann man erkennen das du den Unterschied zwischen Placebo, oder Gimmick wie du es nennst, und einer tatsächlich für das Klangbild relevanten Einheit, offensichtlich nicht erkennen, raushören, rausfühlen, kannst oder willst - im Prinzip ja auch egal. Persönliche Bevorzugung.
Placebo hin oder her, wenn ich eine Gitarre kaufe, ist es zwar schon zu wissen ob sie aus jahrzehntelangen, getrockneten Edelhözern gefertigt wurde, aber als Gitarrist ist für mich nur der Klang und die Bespielbarkeit wichtig. Ebenso bei Verstärkern. Ja schön zu wissen, dass da zig handverlödete Röhren im Vintageamp arbeiten oder die neuste 64Bit-Prozessortechnik in zehnfacher ausführung integriert ist. Es zählt nur was hinten, bzw. vorne rauskommt. Und wenn das jemand nur mit Transistoren hinbekommt auch schön.

Da testet jemand zwei Tage lang die Geräte. Als ob dem interessiert, wer daran wie gearbeitethat und welche Technik da drin verbaut wird. Der geht damit auf die Bühne und da zählt nur, was da raus kommt, wie er es bedienen kann und wie er damit zurechtkommt. Ob da ein Stück Vakuumglas mit Draht drinne steckt oder auf Sand basierende Teile ist doch wohl sowas von egal.

Thomas Türling schrieb:
Ich wehre mich nur heftig wenn Sachen als Fakt dargestellt werden, die ihren Ursprung als gezielt gestreute Desinformation von einem Mitbewerber (vor allen Dingen auf einem US Messageboard gepostet) nicht leugnen können.
Ich hab jetzt extra noch ein paar mal den Test durchgelesen aber ich sehe nicht, wo er dies als Fakt bezeichnet, sondern streng seinen Eindruck schildert und ich glaube kaum das er irgentetwas aus einem US Messageboard verkündet. Vielmehr glaube ich, dass du hier derartig als KORGianer vorbelastet bist, dass du schon Geister siehst, wo es keine gibt.

Und bevor du den nächsten Geist siehst, ich habe nichts gegen KORG, ich habe hier ausreichend teures Equipment von der Firma stehen.
 
Dieser Test oder auch der Tester wiederholt einfach nur ein Argument welches keines ist und wie ich es beschrieben habe aus der entsprechenden Quelle stammt. Im Übrigen glaube ich nicht an Geister...

Pech - das mich das einfach nicht kalt lässt und - Korgianer, in meinem Fall eher Voxianer hin oder her - Ich begeistere mich durchaus auch für andere Produkte und kann aufgrund meines Erfahrungsschatzes sehr wohl differenzieren was einen bestimmten Sound ausmacht, oder auch eben nicht.

Dafür arbeite ich schon zu lange mit durchaus unterschiedlichen Leuten im R&D zusammen die sowohl DSP als auch Röhrenverstärker Technik Koryphäen sind.

Dort bekommt man nämlich Sachen mit, die nichts aber auch gar nichts mit einer aufgebauschten Kommunikationskampagne (wobei wir uns da vornehm zurückhalten und nur die Vorzüge von ValveReactor herausstellen) zu tun haben sondern, wie ein DSP basiertes System arbeitet und wie entsprechende Nullen und Einsen programmiert werden müssen, um ein entsprechendes Ergebnis zu Gehör zu bringen. Das gleiche gilt auch entsprechend für die Analog/Röhren Technik.

Ich bete hier nicht irgendein Marketing Geblubber herunter und habe es auch gar nicht nötig meine Aussagen auf etwas aufzubauen was nicht Hand und Fuß hat.
 
Alexa schrieb:
Und bevor du den nächsten Geist siehst, ich habe nichts gegen KORG, ich habe hier ausreichend teures Equipment von der Firma stehen.

Ahoi folks,
nun muss ich mich dann doch auch mal einmischen... :)
Zunächst einmal bin ich nicht verwandt oder verschwägert mit den hier Schreibenden, arbeite weder bei Roland oder Korg - und verdiene auch sonst kein Geld mit Musik...*grins*

Der liebe Thomas hat sich - meiner Meinung nach völlig zu Recht - über die zum Teil sehr tendenziösen Berichterstattungen und "Vergleichstests" ausgelassen, mit denen u. a. auch das Tonelab zu kämpfen hat.

Ich finde, dass das anhand der obigen Tests auch sehr deutlich wird!
Hier übrigens noch einer, den ich für vergleichsweise Fair halte...

http://www.tools4music.de/archiv/vgl_modeling_preamps.doc

Wenn ihr euch jetzt mal die Mühe macht, die verschiedenen Tests miteinander zu vergleichen, müsstet ihr sehr schnell ins Lachen kommen...

Die ganze Sache ist doppelt ärgerlich: Erstens, dass die zahlende Leserschaft mit getürkten Tests für dumm verkauft wird. Zweitens, dass die Leserschaft sich auch gern für dumm verkaufen lässt!

Wer hindert euch eigentlich daran, mal in die nächstgrößere Stadt zu fahren, und 3-4 der infragekommenden Geräte in aller Ruhe zu checken?? oder sich die Teile von einem Versandhandel einfach mal zuschicken zu lassen ???

In den meisten mir bekannten Tests wird das Tonelab oft zu unrecht schlechtgeredet - dasselbe findet dann auch hier statt.... Bestes Beispiel ist, dass man mit dem Tonelab angeblich kein Metal spielen kann...:D


Zurück zum Thema: Who is the Best Multi-FX?
Ich selber habe einige der genannten Teile getestet, bzw. besitze sie zum Teil.
Die Antwort ist ganz einfach: Es hängt davon ab, was man möchte!

Wenn es um Röhrenamp-Sound geht, liegt der VOX schlicht und ergreifend vorn, kein Konkurrent kommt da mit! Dafür schwächelt er - logischer Weise - bei den Transistor-Amps, Insgesammt muss man für die cleanen Sounds ein wenig Schrauben - allerdings bekommt man mit dem Fender Twinreverb(?) und auch einigen anderen Modellen sehr gut klingende Sachen geproggt. Allerdings: Die Auswahl der Amp-Modelle ist leider sehr OD- oder LEAD-lastig!

Bezüglich richtig gut klingender Bodentreter ist der VOX definitiv nicht schlechter als das Roland Teil (Line6 hat mir nicht so gut gefallen). Allerdings ist die Auswahl beim Roland umfangreicher. Der VOX ist auf jeden Fall der einzige FXer der den Chorus aus meinem Jazz-Chorus 120 wirklich verblüffend ähnlich wiedergegeben hat (wohl gemerkt: das Teil wurde von Roland gebaut... - GEIL!

Bezüglich der Bedienbarkeit liegt der VOX klar vorn - Die Programmierung mit der "Matrix" ist ein guter Kompromiss zwischen Übersichtlichkeit und Funktionalität - dass mit der Menu-steuerung ist einfach umständlich und irgendwie "unmusikalisch"

Bezüglich der Flexibilität war ich vom Tonelab sehr überrascht - ich hatte gedacht, dass es hier eine sehr starre "Verdrahtung" gibt, aber man kann die verschiedenen Effekte (Modulation/Delay/Reverb) in der Reihenfolge ändern (ob es nun Sinnvoll ist oder nicht...).

Bezüglich der "Komplettheit" fällt der Tonelab - leider - tatsächlich hinter der Konkurrenz zurück: Der (sehr gut klingende!) Kompressor kann nur alternativ zu Wah, Fuzz und Co. verwendet werden. Es fehlt ein "globaler" EQ am "Ende" der Chain, und auch ein Exciter wäre gut gewesen!!!

FAZIT: Ich habe mich - nach vielen Vergleichen für den Tonelab entschieden. Den Ausschlag hat dafür das eigene Testen!!! gegeben. Beim Tonelab bekommt man eine Reihe äußerst gut (ach was: spektakulär!) klingender Effekte, und eine überzeugende Röhren-Amp Simulation für kleines Geld. Darüber hinaus ist dass Teil richtig einfach und musikalisch zu bedienen! Für eine "Musik-Workstation" ist sie allerdings nicht komplett; man sollte einen Compressor sowie einen EQ und ggf. nen Exciter (oder BBE) dazu kaufen. Ich persönlich werde noch meinen Korg A1 in die Chain einbauen :rolleyes:


Wenn man richtig KRANKE Sounds haben will (und keinen Korg a1 hat) - man gern selber tüftelt, und einen die umständliche Menue-Steuerung nicht stört, dann sollte man vielleicht eher zum Roland greifen - auch wenn mich die Röhren-Amp Simulationen nicht so überzeugt haben.


cu
Tosch;)
 
Thomas Türling schrieb:
Dieser Test oder auch der Tester wiederholt einfach nur ein Argument welches keines ist und wie ich es beschrieben habe aus der entsprechenden Quelle stammt. Im Übrigen glaube ich nicht an Geister...
Ich glaube du machst es dir zu einfach indem du hier auf ein angebliches Nachplappern von Foren zurückgreifst. Es liegt wohl durchaus im Möglichen, dass sich Menschen unabhängig voneinander, über gewisse Dinge ein Urteil bilden können. So etwas soll schon mal vorgekomen sein.
Denn eines ist sicher, du läßt hier nur eine Vermutung ab, die du nicht begründen kannst und versuchst damit wo und wie auch immer für ein Produkt zu punkten das dort im Test als gleichwertig erachtet wird.
Mir kommt daher dein Statement zu dem Glaskolben mehr als verdächtig vor.
 
The-Tosch schrieb:
In den meisten mir bekannten Tests wird das Tonelab oft zu unrecht schlechtgeredet - dasselbe findet dann auch hier statt.... Bestes Beispiel ist, dass man mit dem Tonelab angeblich kein Metal spielen kann...:D
Finde ich nicht, aber ob es nun einem zu denken geben sollte oder ob jeder dies für sich selber herausfinden sollte ist eindeutig zu beantworten, da diese Geräte einfach zu komplex sind, so das jeder diese Teile selber antesten sollte.

Schließlich liegt auch nicht jedem jeder Verstärker und jede Gitarre, so das man sagen könnte, diese ist aber die bessere Gitarre usw. Das gibt es so in der Form einfach nicht.


The-Tosch schrieb:
Wenn es um Röhrenamp-Sound geht, liegt der VOX schlicht und ergreifend vorn, kein Konkurrent kommt da mit!
Kann ich nicht unterschreiben und wenn man verschiedenste MP3-Zusammenschnitte von Leuten im Netzt sich anhörd, dann wird das auch klar.
Ich trau mir bei den im Netzt vorliegenden Klängen zumindest nicht zu Original-Amp von einem POD oder Tonelab auf Aufnahmen unterscheiden zu können.

The-Tosch schrieb:
Bezüglich der Bedienbarkeit liegt der VOX klar vorn - Die Programmierung mit der "Matrix" ist ein guter Kompromiss zwischen Übersichtlichkeit und Funktionalität - dass mit der Menu-steuerung ist einfach umständlich und irgendwie "unmusikalisch"
Das fällt eher und POV. Mir ist keine unmusikalsiche Bedienung bekannt, aber mit Begrifffen wie effizient und praxisnah kann ich schon was anfangen.
 
Alexa schrieb:
Denn eines ist sicher, du läßt hier nur eine Vermutung ab, die du nicht begründen kannst und versuchst damit wo und wie auch immer für ein Produkt zu punkten das dort im Test als gleichwertig erachtet wird.
Mir kommt daher dein Statement zu dem Glaskolben mehr als verdächtig vor.

Nun lass aber mal die Kirche im Dorf!
Die Bemerkung, dass insbesondere der Tonelab oft äußerst nachteilig beurteilt wird lässt sich anhand der hier geposteten Tests belegen und ist keine Vermutung!

Das das Tonelab bei den Röhrensounds einfach "runder" klingt kann jeder hören, der zwei Ohren im Kopf hat. ALLERDINGS: Er muss sich auch die Mühe machen, die Geräte tatsächlich selbst miteinander zu vergleichen - und vielleicht selbst schon mal nen amptlichen Amp gespielt haben ...

Das soll nun gar nicht über die Schwächen des Tonelabs hinwegtäuschen, und natürlich sind die Röhrensimulationen der KOnkurrenz (insbesondere COSIM von Roland/Boss) nicht weit davon entfernt - das nun aber ausgerechnet ein "Gerücht" gestreut wurde, welche die Röhre als "Gimmick" bezeichnet - und damit die Stärke des VOX-Teils runtermacht, würde ich dann schon als Manipulation bezeichnen...

Wenn du deine Geräte aufgrund irgendwelcher mp-3 Schnippsel und zweifelhafter Testberichte kaufst, ist dass natürlich OK. Du solltest dir aber immer im klaren darüber sein, dass viele der Testberichte entweder bemüht sein müssen den zahlenden Werbekunden nicht auf die Füsse zu treten, oder von begeisterten Neu-Usern geschrieben sind, die gerade total begeistert von ihrem neu erworbenen Teil sind :)

Das die FX-Kisten zu kompliziert sind, um sie anzutesten und miteinander zu vergleichen, kann ich nun gar nicht verstehen. Wenn sie mir zu kompliziert sind - dann kaufe ich sie eben nicht :p

"Musikalische Bedienung" meint genau das Gegenteil - Das Gerät passt sich in den kreativen Produktionsprozess ein - man muss nicht lange nachdenken, um es zu bedienen - alle (!) Parameter sollten direkt beeinflussbar, und "einfach" zu durchschauen sein - ohne HAndbuch, unnd Menü-Hangelleien (ok - dass sind meine *persönlichen* Vorlieben)

Beispielsweise kommt selbst ein Spitzenkompressor mit einem(!) Parameter aus - es müssen also nicht sieben oder so sein.... Natürich ist der Kompressor dann flexibler, wenn du level, threshold, atack, release und wer weiß was sonst noch alles einstellen kannst - aber es macht das Gerät eben auch komplizierter, unbedinbarer ...

By the Way: Was ich ganz problematisch finde - und auch da stimme ich Thomas zu - ist wenn leute in solchen Threads nur auf Grundlage von mp3 Schnippseln und den "Testberichten" anderer mitdiskutieren... Das ist dann das oben kritisierte Nachplappern....

cu
Tosch;)
 
Alexa schrieb:
Ich glaube du machst es dir zu einfach indem du hier auf ein angebliches Nachplappern von Foren zurückgreifst. Es liegt wohl durchaus im Möglichen, dass sich Menschen unabhängig voneinander, über gewisse Dinge ein Urteil bilden können. So etwas soll schon mal vorgekomen sein.
Denn eines ist sicher, du läßt hier nur eine Vermutung ab, die du nicht begründen kannst und versuchst damit wo und wie auch immer für ein Produkt zu punkten das dort im Test als gleichwertig erachtet wird.
Mir kommt daher dein Statement zu dem Glaskolben mehr als verdächtig vor.

Du willst das nicht verstehen oder? - ich könnte dir jetzt haarklein erzählen wer wann und warum das ToneLab Gerücht bewusst gestreut hat - lasse das aber um hier nicht noch mehr Wirbel zu machen bzw. dem Ganzen nicht noch mehr Bedeutung zukommen zu lassen als es verdient...

Und was ist soooo Verdächtig bitte schön? Das Patent und die Erklärung der Technologie hinter ValveReactor sind für alle User einzusehen, nutze die SUFU ich habe schon mehrmals erschöpfend dazu geantwortet - und außerdem brauche und will ich dich ja nicht von deiner Meinung abbringen - du hast dich ja anders entschieden - vielleicht gewinnen wir dich oder andere mit einer anderen Gerätegeneration (oder auch wieder nicht). Fakt ist das viele Gitarristen, den Nutzen der ValveReactor Technologie für die Umsetzung der Sounds und ihren persönlichen Ausdruck als alles Andere als ein Placebo empfinden. Ziehe die Röhre raus du wirst den Unterschied hören...
 
Ist dass nicht egal, ob die Röhre Placebo ist oder nicht?
Entscheidend sollte doch der Sound sein, nicht die Technik, oder?

cu Direwolf
 
The-Tosch schrieb:
Die Bemerkung, dass insbesondere der Tonelab oft äußerst nachteilig beurteilt wird lässt sich anhand der hier geposteten Tests belegen und ist keine Vermutung!

Das das Tonelab bei den Röhrensounds einfach "runder" klingt kann jeder hören, der zwei Ohren im Kopf hat. ALLERDINGS: Er muss sich auch die Mühe machen, die Geräte tatsächlich selbst miteinander zu vergleichen - und vielleicht selbst schon mal nen amptlichen Amp gespielt haben ...
Warum tun dies dann die anderen nicht wie ebenso du? Bist du die Referenz in Sachen Amps?
So gibst du dich hier zumindest.

The-Tosch schrieb:
Das soll nun gar nicht über die Schwächen des Tonelabs hinwegtäuschen, und natürlich sind die Röhrensimulationen der KOnkurrenz (insbesondere COSIM von Roland/Boss) nicht weit davon entfernt - das nun aber ausgerechnet ein "Gerücht" gestreut wurde, welche die Röhre als "Gimmick" bezeichnet - und damit die Stärke des VOX-Teils runtermacht, würde ich dann schon als Manipulation bezeichnen...
Es ist volkommen egal ob da ein Röhre werkelt oder die Farbe Blau ist, es kommt nur auf den Sound an und daran rüttelt ein solches "angebliches" Gerücht überhaupt nichts dran.

The-Tosch schrieb:
Wenn du deine Geräte aufgrund irgendwelcher mp-3 Schnippsel und zweifelhafter Testberichte kaufst, ist dass natürlich OK.

Das die FX-Kisten zu kompliziert sind, um sie anzutesten und miteinander zu vergleichen, kann ich nun gar nicht verstehen. Wenn sie mir zu kompliziert sind - dann kaufe ich sie eben nicht :p

...

By the Way: Was ich ganz problematisch finde - und auch da stimme ich Thomas zu - ist wenn leute in solchen Threads nur auf Grundlage von mp3 Schnippseln und den "Testberichten" anderer mitdiskutieren... Das ist dann das oben kritisierte Nachplappern....
Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett? Ein bischen mehr Aufmerksamkeit beim durchlesen meiner Postings stände dir nicht schlecht zu Gesicht.
Ich habe beide Teile ausgiebig getestet und kenne Leute die beides selber spielen. Halt dich also ein bischen zurück mit deinen an den Haaren herbeigezogenen Vermutungen.
Ich kenne die Vorzüge und Nachtiele dieser Geräte und kann daher den angegebenen Test nur bestätigen.

The-Tosch schrieb:
Beispielsweise kommt selbst ein Spitzenkompressor mit einem(!) Parameter aus - es müssen also nicht sieben oder so sein.... Natürich ist der Kompressor dann flexibler, wenn du level, threshold, atack, release und wer weiß was sonst noch alles einstellen kannst - aber es macht das Gerät eben auch komplizierter, unbedinbarer ...
Du weißt aber schon, wieviel Parameter der globale Kompressor im POD XTL hat?
Im Prinzip nämlich nur "einen". Und zu diesem kommst du mit nur zwei Tastendrückern und dann kannst du den Threshold einstellen.

Ich bezweifle langsam, dass du dich überhaupt mit dem Gerät auseinandergesetzt hast!
 
Thomas Türling schrieb:
Du willst das nicht verstehen oder? - ich könnte dir jetzt haarklein erzählen wer wann und warum das ToneLab Gerücht bewusst gestreut hat - lasse das aber um hier nicht noch mehr Wirbel zu machen bzw. dem Ganzen nicht noch mehr Bedeutung zukommen zu lassen als es verdient...
Meinst du wirklich, dass jemand der für eines dieser Geräte teuer Geld lassen will und damit öffentlich auftreten möchte, sich davon beeinflussen läßt ob da eine Röhre integriert ist und welche Gerüchte darüber im Umlauf sind und welcher Endorser das Gerät laut Werbevertag spielt und für seine Aufnahmen verwendet?

Sicher mag es den ein oder anderen geben, aber der professionelle Gitarrist, wird nur das Ergebniß beurteilen.
 
Direwolf schrieb:
Ist dass nicht egal, ob die Röhre Placebo ist oder nicht?
Entscheidend sollte doch der Sound sein, nicht die Technik, oder?

cu Direwolf

Es IST entscheidend, da wir hier nicht über Medikamente reden und im Gegensatz zu denen, Autosuggestion bei der Verwendung von Effektgeräten nicht funktioniert.

Mir geht es um Glaubwürdigkeit - ich breche hier nur für unsere Technologie eine Lanze, die es nicht verdient als ein Gimmick oder was auch immer bezeichnet zu werden...vor allen Dingen nicht wenn man offensichtlich nicht versteht welchen Anteil die Endstufensektion am Sound hat und wie wir versuchen das dementsprechend umzusetzen.

Warum gibt es Threads wie: "Wie bekomme ich XY Modeller Teil röhriger?..." Nutzt es was wenn ich Produkt XY - Röhrenbooster mit meinem Modeller einsetze?"

Also ist es offensichtlich wichtig und nicht egal...
 
Alexa schrieb:
Meinst du wirklich, dass jemand der für eines dieser Geräte teuer Geld lassen will und damit öffentlich auftreten möchte, sich davon beeinflussen läßt ob da eine Röhre integriert ist und welche Gerüchte darüber im Umlauf sind und welcher Endorser das Gerät laut Werbevertag spielt und für seine Aufnahmen verwendet?

Nun es kommt darauf an welchen Grad der Bedeutung man einem Forum/Messageboard im Allgemeinen gibt. Dir scheint das ja sehr am Herzen zu liegen - während ich lediglich versuche mit ausgemachtem Schwachsinn über unsere Technik aufzuräumen...

Glaubst du im Gegenzug, das einige hier - eben genau das von dir gesagte nicht so wahrnehmen??? Das Tagesgeschäft in vielen Musikgeschäften widerlegt deine Aussage deutlich.

Warum funktioniert eine Kommunikationspolitik über Testimonials? In allen Bereichen von Konsumgütern? Warum geben Firmen Geld für solche Werbekampagnen/Kataloge/Internet Auftritte etc. aus - ich hoffe nicht das wir hier den Kurs über die Mittel des Marketing Mix ausgraben müssen.

Sicher mag es den einen oder anderen geben, aber der professionelle Gitarrist, wird nur das Ergebniß beurteilen.

Ganz ehrlich gefragt - verdienst du deinen Lebensunterhalt ausschliesslich über das Musik machen? Oder warum führst du hier das Argument "der professionelle Gitarrist" an?

Wenn wir schon dabei sind - es gibt in der Tat einige professionelle Gitarristen die das ToneLab SE nutzen. Uwe Lulis' Band Rebellion ist mit 2 SE-s (Er und die 2.te Gitarristin) über Endstufen in 4x12"er Wände komplett umgestiegen. John Petrucci nutzt es als Clinic & Backup Gerät.

Es ist schon sehr auffällig wie du hier versuchst eine Aussage zu verteidigen die genauso haltbar ist wie die unsäglichen Threads ob das SE "Metal" kann...

Natürlich zählt am Ende immer das was "Hinten" 'raus kommt - wir sind der Meinung das wir "es" noch ein ganzes Quentchen besser/authentischer machen als die "Anderen". Wenn sich der User anders entscheidet kein Problem - vielleicht beim nächsten mal - it's a free world!

Insofern verstehe ich auch nicht warum du immer wieder auf der Röhre herum reitest - wenn du meine Antworten komplett lesen würdest wäre dieser Teilaspekt dieses Threads längst beendet oder will ich dir her jetzt ein SE verkaufen - kommt DAS so bei dir an oder wie?

Nochmal mir geht es lediglich um die verwendete Technologie und die Richtigstellung wie diese funktioniert. Wenn du Hören-Sagen mehr Glauben schenkst - no prob. aber reite hier nicht auf Sachen 'rum wenn du selbst auf dem L6 Board fragst wie das XT Live genauso spritzig klingen könnte wie das SE...
 
Thomas Türling schrieb:
Glaubst du im Gegenzug, das einige hier - eben genau das von dir gesagte nicht so wahrnehmen??? Das Tagesgeschäft in vielen Musikgeschäften widerlegt deine Aussage deutlich.
Sorry, aber genau wegen dieser Ausführungen kommt es mir vor, als ob die für deine Firma Werbung machst.
Was ich aber auch verstehen kann und dir ja auch gönne. :great:

Thomas Türling schrieb:
Es ist schon sehr auffällig wie du hier versuchst eine Aussage zu verteidigen die genauso haltbar ist wie die unsäglichen Threads ob das SE "Metal" kann...
Meine Aussage ist, dass es mir egal ist wie es da drinne Werkelt, hauptsache der Sound ist gut. Von mir aus dürfen im Gerät auch Mäuse auf Laufrädern den Strom erzeugen, solange es klint ;)
 
Thomas Türling schrieb:
[ ... ]

Ich wehre mich nur heftig wenn Sachen als Fakt dargestellt werden, die ihren Ursprung als gezielt gestreute Desinformation von einem Mitbewerber (vor allen Dingen auf einem US Messageboard gepostet) nicht leugnen können.

[ ... ]

Ist von "Harmony-Central" die Rede?

Ich (des?-)informiere mich gerne anhand dieser Site über irgendwelche Gerätschaften, Pickups usw., habe jedoch eher den Eindruck, dass dort halt jeder Hince & Kunce seinen Senf zum Besten gibt. Dass dort auch gezielt von der Konkurrenz irgendwelche Fiesheiten gestreut werden, ist irgendwie beinahe natürlich. (Ähnlich den Computerviren.)

Ich glaube, so ähnlich läuft es mitunter auch bei großen Online-Bücherversendern ab. - Und dass Computerzeitschriften (- a n g e b l i c h bis auf Computer Bild und Ct´ - so sagte es mir jedenfalls ein softwareentwickelnder Freund, auch wenn ich ersteres kaum glauben mag) alle von vorne bis hinten geschmiert sind, dass es nur so kracht, und dass es bald nur noch "Testsieger" gibt, ist auch jedem klar, der sich mal die Äuglein reibt. So sehe ich es auch in meinem mitunter frustrierenden Beruf, und in der Biervertreterbranche soll es auch richtig mörderisch zugehen (daher wohl auch der Ausdruck: "Bierleiche"). Ganz zu schweigen von der Softdrinkbranche *grusel*.

Auf jeden Fall ist es doch sehr ehrenwert, dass der Hersteller des Modelers im himmelblauen Gewand sich offenbar an bestehende Ethikgrundsätze hält und sich seinerseits mit Miesmachen der Konkurrenzprodukte zurückhält. (Vielleicht weil er es tatsächlich nicht nötig hat?)

Meinereiner hat das Tonelab SE und hat dafür sein GNX3 verkauft. Vieles vom GNX3 vermisse ich schmerzlich, manches hat dagegen das Tonelab, was das GNX3 nicht hat. - Vor allem: Platz. Vielleicht habe ich morgen ein POD XT und übermorgen den noch nicht (oder nie) erhältlichen Modeler von t.c. electronic, der eh alles wegblasen wird.

Das Tonelab hat einen wunderbaren Phaser-Effekt, der allein das Geld für das Gerät wert ist. Was gemeinhin stört, sind die schmerzenden Höhen bei Clean-Sachen. Und die Sache mit dem Compressor ODER Wah und dass es keinen EQ am Ende gibt, ist bei so einem hochgezüchteten Gerät irgendwie ... verblüffend.

Aber Geräte an sich werden doch auch immer schnell langweilig, finde ich. Beim bekennenden VOX-Mitarbeiter kann ich es verstehen, aber warum verteidigen andere Leute "ihr" Gerät hier immer so voller Inbrunst? - Ist doch sch...egal. In zwei Jahren kräht eh keiner mehr nach Deinem FurzXYLive. Da kannst Du froh sein, wenn Du noch einen Hunderter bei ebay dafür kriegst. - Den Sound machen eh der Pickup und Deine Finger. (Haha, auch endlich mal diese platte Gitarrenoppa-Binsenweisheit abgelassen. Ein echtes Totschlag-Argument.)

Musiker sind nun mal Träumer, die auf der Nostalgiewelle dahinreiten, die ihnen von der Musikindustrie entgegengeschwappt wird. Dass dahinter eiskalte und knallharte Marketingstrategien stecken, will ich doch gar nicht wissen, sondern weiter meinen Hippiephantasien frönen. - Hauptsache, ich kann an echten Chickenhead-Reglern drehen (die ich allerdings bei Mamas Bügeleisen damals noch doof fand ... Mann, man wird alt), und meine Pickups sind von Geili Babajaga eigenhändig zusammengewickelt worden, derselben Frau also, die damals schon dem badenden Jimi Hendrix den Fön in die Wanne geworfen hatte, wenn ich das kürzlich richtig gelesen hatte irgendwo im Netz... vielleicht war das auch ein bösartig gestreutes Gerücht der doofen Konkurrenz. ... Die Hände dieser Frau müssen ja aussehen inzwischen ... dachte ich mir noch ... soviele Pickups eigenhändig selbstgewickelt - und dass nun schon seit hundertfünfzig Jahren. Toll. .. Naja, vielleicht stimmt das ja sogar. :redface:

... Ach ja: Natürlich "macht" die Röhre beim TLSE nicht den Sound - sondern der Chip. Was denn sonst? Die Röhre zum Schluss wärmt dann alles nochmal ein bisschen auf. So denke ich mir das. Bin allerdings auch nicht gerade der Hellste in solchen Fragen.

.... .... Und das TLSE ist sowieso der allerschönste aller Modeler. Echt.
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wärmt die Röhre des TLSE den fertigen Ton nicht einfach am Ende noch mal an, sondern sitzt in der Simulationskette. Die Effekt/preAmp Sektion ist wie bei anderen Modelern digitale Simulation. Bei den anderen folgt dann aber auch einfach eine digitale Endstufen und Boxensimualtion. Beim TLSE dagegen wird das PreAmpSignal nach analog gewandelt und durch die Röhre geschickt. Aus der Röhre raus wird es dann wieder digitalisiert und in eine Boxensimulation geschickt. Die Röhre hat also die Funktion, dass besondere Wechselspiel zwischen Endstufenröhre und Speaker zu simulieren.
 
ars ultima schrieb:
Beim TLSE dagegen wird das PreAmpSignal nach analog gewandelt und durch die Röhre geschickt. Aus der Röhre raus wird es dann wieder digitalisiert und in eine Boxensimulation geschickt. Die Röhre hat also die Funktion, dass besondere Wechselspiel zwischen Endstufenröhre und Speaker zu simulieren.

Wirklich? Wie interessant. Ich hätte es vermutlich so gemacht, dass das analoge Signal am Schluss nochmal durch Röhre muss. - Aber das wäre wohl wirklich zu einfach. Aber einleuchtend - für mich.

Um eine Lanze für´s POD XT Live zu brechen: Das hatte ich bisher nur einmal gehört. Und zwar Open Air - in Spanien am Meer - letzten Sommer. Da spielte so eine spanische Alhippieband Sachen von Hendrix, Pink Floyd, Dire Straits usw. - und auch ein paar jazzige/bluesige Instrumentals. Man hörte die Band schon von weitem. Der Sound der Gitarre wurde von den Hotelburgen weit reflektiert und klang schon auf die Entfernung richtig toll. Bei so einem Bluestitel (den ich von weitem hörte) dachte ich, wow, was für ein genialer Sound, ich muss unbedingt sehen, wie der das macht. Und von nahem sah ich dann, dass der Gitarrist eine alte Fender Strat an einen POD XT Live angeklickt hatte, der wiederum an einen Marshall-Combo-Verstärker angeschlossen war. - Also auch Röhre zum Schluss sozusagen. - Sonst nix. - Der Sound war durchweg marshallmäßig eingefärbt, klang also warm-topfig - aber der war so richtig gut. Die spielten noch ewig lange, und ich blieb bis tief in die Nacht, bis sie endlich fertig waren. (Ein Vorfall, der mich zumindest ins Grübeln brachte.)
 
Ahoi,
ich denke, beim Vox Valve Reactor ist die *Endstufe* analog! Dabei werden die - hauptsächlich beim lauten Spielen - auftretenden Impedanzveränderungen des gewählten Lautsprechermodells in der Soundcharakteristik des Röhrenendstufensounds berücksichtigt - wie es ja auch in der Realität der Fall ist (das gibt es nur bei Vox). Das Ergebnis aus Röhrenendstufensound im Wechselspiel mit der Box wird dann auf den Ausgangswandler gegeben.
[Edit: habe noch einmal geschaut: der analoge Output der Entstufenröhre wird digitalisiert in das Boxenmodellgegeben. Das lautstärkeabhängige (den Sound der Röhre beeinflussenden) Impedanzverhalten der Box wird dann ausgelesen und für die Klangveränderung der Röhrenendstufe berücksichtigt. Das Ergebnis der Boxensimulation wird ebenfalls ausgelesen und für den weiteren Signalbearbeitungsprozess (Effekte...) berücksichtigt. Dabei sind die jeweiligen Preamps also rein digital gemoddelt]

Deswegen sollte man den Tonelab ja auch möglichst immer *mit* Boxensimulation spielen, und dann ins Pult, bzw. den Amp gehen.

cu
Tosch;)
 
The-Tosch schrieb:
Ahoi,
ich denke, beim Vox Valve Reactor ist die *Endstufe* analog! Dabei werden die - hauptsächlich beim lauten Spielen - auftretenden Impedanzveränderungen des gewählten Lautsprechermodells in der Soundcharakteristik des Röhrenendstufensounds berücksichtigt - wie es ja auch in der Realität der Fall ist (das gibt es nur bei Vox).

... Und das ist gut so. :)
 
Zitat:
Zitat von Direwolf
Ist dass nicht egal, ob die Röhre Placebo ist oder nicht?
Entscheidend sollte doch der Sound sein, nicht die Technik, oder?

cu Direwolf

Es IST entscheidend, da wir hier nicht über Medikamente reden und im Gegensatz zu denen, Autosuggestion bei der Verwendung von Effektgeräten nicht funktioniert.

Mir geht es um Glaubwürdigkeit - ich breche hier nur für unsere Technologie eine Lanze, die es nicht verdient als ein Gimmick oder was auch immer bezeichnet zu werden...vor allen Dingen nicht wenn man offensichtlich nicht versteht welchen Anteil die Endstufensektion am Sound hat und wie wir versuchen das dementsprechend umzusetzen.

Warum gibt es Threads wie: "Wie bekomme ich XY Modeller Teil röhriger?..." Nutzt es was wenn ich Produkt XY - Röhrenbooster mit meinem Modeller einsetze?"

Also ist es offensichtlich wichtig und nicht egal...

Aber nur weil ne Röhre drin ist heißt dass noch lange nicht, dass der Sound gleich gut ist, wenausowenig wie keine Röhre automatisch schlecht heißt.
Ich will keineswegs das Tonelab schlecht reden. Ich finde (auch als POD- Fan) dass das Tonelab echt klasse klingt, und ich kann auch bestätigen, dass die Röhre nicht nur Gimmik ist, sondern echt arbeitet.

cu Direwolf
 
ich weiss gar net was diese rumstreiterei soll... kann das generell in den seltensten fällen verstehen.

Die Röhre ist drin, das ist Fakt. Fakt ist auch dass sich das SE so anhört wie es sich anhört WEIL die Röhre drin ist. Fakt ist, nehme man die Röhre raus, würde sich das SE anders anhören.
Es is doch jetzt wurschd (und meiner Meinung nach schon gar net zu beurteilen, weil das jeder anders sieht und keiner etwas spielt, weil es einem anderen gefällt..zumindest sollte das so sein), ob es nur ein Gimmick, unnötig, Sau geil, notwendig, unersetzbar oder sonst was ist.
Was zählt ist, dass sich die Leude bestimmt was dabei gedacht haben und sich das SE genauso anhört, wie es sich anhört, weil es eben genauso gebaut ist, wie es gebaut is.
Wems gefällt, dem gefällts, wems nicht gefällt, der wird ja nicht gezwungen es zu kaufen!

so long ...
 

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