Linke Hand - Trockenübungen

von Darth Valium, 16.07.07.

  1. Darth Valium

    Darth Valium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #1
    Aloah miteinander!

    Wie vermutlich alle Anfänger ohne Spielerfahrung auf Saiteninstrumenten habe ich Probleme mit der linken Hand - vor allem Griffe die über drei Bünde(Griff leer Griff) gehen, bei denen also der Mittelfinger "Ruhe gibt" gelingen auf den niedrigen Saiten kaum noch - sowohl das Handgelenk als auch die "Spreizbarkeit" der Finger machen da noch nicht mit.

    Um das auf der Gitarre zu üben gibt's ja Petrucci und die Spinne - doch wie trocken üben?

    Ich habe etwas herumgegoogelt, und habe bisher zwei Übungen gefunden die dem ganzen wohl auch zuträglich sein sollen:

    a) Spreizübungen: Die linke Hand abwechselnd zur Faust ballen und dann wieder öffnen und die Finger weit spreizen
    b) Spock-Gruß: zwischen jeweils zwei Fingern ein V bilden.
    c) Für das Handgelenk: Dehnübungen in jede Richtung, ~ 10 Sek halten

    Und hier die Frage:
    Was halten die Profis von derlei Übungen und gibt es noch weitere die zu empfehlen sind?
     
  2. Audax_Parvus

    Audax_Parvus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #2
    Guten Morgen,

    Ehm ja das Problem kenne ich, hatte ich am anfang auch. Meinst du mit Griff-Leer-Grii Powerchords?

    Naja ich hab solche Übungen persönlich noch nie ausprobiert, denke aber das so etwas nur bedingt hilft. Wenn du schon übst dann würde ich es auf jedenfall mit der Gitarre machen.

    Die dehnbarkeit der Finger kommt mit der Zeit, also immer schön brav alles üben und dann klappt das schon :great:

    Wenn du aber trotzdem etwas für deine Finger tuen willst, da gibt es den Gripmaster, der dazu gedacht ist die Fingermuskulatur zu stärken.

    Hoffe ich konnte dir helfen.

    Cheers Fabs
     
  3. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #3
    Ich bin alles andere als ein Profi. Aber folgende Erfahrungen habe ich (seit ca. 15 Jahren spiele ich mehr oder weniger Gitarre) gemacht:

    Bevor man "übt", ist ein "einspielen" schon sinnvoll. Wie das Aufwärmen vor dem Sport. Fördert die Durchblutung, bringt ein bisschen Ruhe rein, etc. Weil mir langweilige und blöd klingende Übungen zu doof sind, spiele ich halt irgendein altes Stück (oder auch drei), das ich gut kann. Ein bisschen Finger ausschütteln, dehnen, etc. ist durchaus auch nicht verkehrt.

    Irgendwelche Dehn- und Spreizübungen abseits der Gitarre braucht man meiner Meinung nach nicht. Wichtig ist halt, dass man das einfach langsam und entspannt (!!!) übt. Man braucht nähmlich meistens wenig Druck und "Krampf", damit die Töne sauber klingen... gerade bei neuen Stücken neigt man aber dazu, erstmal alles richtig schön fest zu greifen.

    Die Flexibilität und "Spreizbarkeit" kommt mit dem Spielen. Ein bisschen fördern kann man das ganze evtl, wenn man wirklich mal bewusst auf alle Fingersätze achtet oder ein einfaches Stück anstatt mit Zeige- und Ringfinger mal mit Mittel- und Kleinem Finger greift oder so.
     
  4. Darth Valium

    Darth Valium Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #4
    Vllt. isses ja nur Autosuggestion, aber:

    Ich habe gestern ~2 Stunden lang eine simple Greifübung gemacht, Zeigefinger auf den 3. Bund, Anschlag, Ringfinger auf den 5. Bund, Anschlag/Zeigefinger bleibt immer in Position), Saiten wechseln, Anfang beim e. War nahe am Verzweifeln, sobalds auf g/b(bzw h)-Saite ging.

    War dann abends im Kino, und habe die ganze Zeit über mit der linken Hand die Faust-Spreiz-Übung gemacht. Heute morgen dann etwas gedehnt, aufgelockert und die Griffe wieder probiert - die E-Seite macht mich noch kirre, die anderen gehen weitaus besser.

    Unterschiedliche Erfolge habe ich auch je nach dem in welchem Winkel ich die Gitarre halte - besonder gut gehts wenn ich sie auf dem erhöhten rechten Oberschenkel plaziere und den Winkel recht steil halte - der Gitarren-Kopf befindet sich dann bei mir auf ~Kinnhöhe.

    Orientiere ich mich eher an den Abbildungen, also flacher Winkel funktionierts weitaus schlechter.

    Den Daumen versuche ich dabei immer parallel zu den Bünden zu halten - allerdings auch hier Verwirrung; Brümmel meint der Daumen sollte in etwa in der Mitte der Steg-Rückseite aufliegen und Gegendruck verursachen; in einigen Video hingegen spielen die Pros mit einem Daume, derden Hals quasi umschliesst - der Steg ruht hierbei eher auf dem unteren Daumenknochen bzw. der Beuge.

    Gibt es da individuelle Stellungen je nach Fingerlänge und Handgröße?

    Mal hier meine Maße;
    Mein Daumen ist ca 6,5 cm lang, der kleine Finger ~6cm, der Zeigefinger 8cm, der Mittelfinger 9cm und der Ring-Finger 8cm(jeweils den kürzeren Fingerabschnitt gemessen - vom Ansatz her betrachtet).
    Abstand Handgelenk<->Mittelfinger ~12 cm, Breite Handteller 9cm.
     
  5. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #5
    mit deinen fingern is alles ok, dat is latte wie lang die sind ;)

    dass der daumen speziell bei anfängern gegendruck ausüben soll is schon richtig. anfängern haben sonst öffters dass problem, dass es anfängt zu schnarren und akkorde unsauberer klingen. also kannste dich ruhig daran halten. später geht dass dan automatisch in eine etwas "entspanntere" haltung über.

    am anfang hab ichs auch fast garnicht geschafft powerchords zu greifen. das kommt einfach mit der zeit.

    wenn ich mitlerweile übe, spiel ich mich erst nen bischen warm, mach dann die dehnübungen und massier mich nen bisl und fang dann an zu üben, ich find das hilft schon.
     
  6. Darth Valium

    Darth Valium Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #6
    Gut zu wissen; spar ich mir die Fingerverlängerung beim Dr. Mang ;-).
     
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