Das mit dem Mic halten funktioniert auch bei den Studiomics gut, und ich werde es bei unseren nÀchsten Aufnahmen definitiv so machen!
Ich finde der Gesang hier lebt viel von der AggressivitĂ€t die dabei entsteht, bzw von der Emotion die man dabei vermitteln will, und da gehört auch eine gute Portion Körperbewegung dazu. AuĂerdem muss man meistens relativ nah an die Kapsel, da kann man sich dann zwar den Popschutz nimmer zwischenbappen, aber bei den Growls finde ich die S und P laute generell nicht so ausgeprĂ€gt, und bei den Screams finde ich machen sie sogar einen gewissen Charme her, wenn es dann schĂ€rfer klingt.
Was man eben auch machen kann ist sich das Micro etwas weiter "runter" stellen, sodass man eben nicht mehr nach oben singt sondern in die "Richtung" in die man es selbst normalerweise auch tut. einen HĂ€ndetrichter wie Herr Lucker von SuicideSilence kann man natĂŒrlich auch benutzen, zumal eben bei den Aufnahmen die Wahrscheinlichkeit eines Feedbacks gering und die damit auftretenden Problematiken eh wurscht sind [wird ja im Nachhinein eh nochmal gemixed], kann man auch gerne ein bisschen cuppen wenn man es will, gibt nen coolen Effekt eben.
Oft liegts auch daran, dass die Aufnahmen wenn man sie zum ersten mal hört
1) ohne Eq, Hall und Kopressor sind, es sei denn man ist in nem Profistudio, was bei den meisten hier Mmn nicht zutreffen wird
2) man sich ohne Musik aber dafĂŒr eben Aufgenommen hört, was einen deutlichen Soundunterschied macht, der Gesang klingt mit Musik dann völlig anders, weil da die Zerrfrequenzen viel mehr rausstechen und die nervige Eigenstimme meistens etwas unprĂ€senter ist
3) man oft eben zu weit weg war vom Micro, weshalb es sich dann nicht so druckvoll anhört