live performance workshop

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Bomwolln007

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Hallo zusammen,

wir sind auf der Suche nach einen live Performance workshop. Eine Freundin, hat vor etwa einen Monat beschlossen mit einer Solokarriere anzufangen. Wir haben die ersten Songs geschrieben und zuhause mehr oder wenigiger 0, 8, 15 aufgenommen und einfach mal in myspace gestellt.
Uns hats dann völlig von den Socke gehaut, als wir nach einer Woche schon gut 3000 klicks hatten und mehr als 5 anfragen für live Auftritte. Inzwischen sind die täglichen klickst deutlich zurück gegangen, aber wir bekommen trotzdem jede woche 1-2 neue Anfragen, von denen mehr als die Hälfte mit ordentlcicher Gage und teilweise übernachtung im Hotel sind. Wir haben sogar schon Internationale Anfragen aus Paris, Wien, Südtirol... in Deutschland unter anderen Bonn, Augsburg, Bayreuth...

Der erste auftritt ist am 20. März bereits mit Gage. Mitlerweile sind wir zu dritt Gitarrist, Drummer(bisher immer Bongo) und Sängerin. Alle drei haben schon in Bands gespielt, bisher aber ohne "größere" Erfolge und ohne sich gedanken über live performance zu machen.

Durch die vielen Gebuchten Auftritte ist es aber denke ich an der Zeit da mal ein bisschen was zu machen. Deshalb sind wir auf der Suche nach einen Kurs oder ähnlichen.

Könnt ihr uns da etwas empfehlen?

Vielen Dank schon mal im Voraus

lg Invasiv

www.myspace.com/sprengmusik
 
Boerx

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Hallo zusammen,

wir sind auf der Suche nach einen live Performance workshop. Eine Freundin, hat vor etwa einen Monat beschlossen mit einer Solokarriere anzufangen. Wir haben die ersten Songs geschrieben und zuhause mehr oder wenigiger 0, 8, 15 aufgenommen und einfach mal in myspace gestellt.
Uns hats dann völlig von den Socke gehaut, als wir nach einer Woche schon gut 3000 klicks hatten und mehr als 5 anfragen für live Auftritte. Inzwischen sind die täglichen klickst deutlich zurück gegangen, aber wir bekommen trotzdem jede woche 1-2 neue Anfragen, von denen mehr als die Hälfte mit ordentlcicher Gage und teilweise übernachtung im Hotel sind. Wir haben sogar schon Internationale Anfragen aus Paris, Wien, Südtirol... in Deutschland unter anderen Bonn, Augsburg, Bayreuth...

Der erste auftritt ist am 20. März bereits mit Gage. Mitlerweile sind wir zu dritt Gitarrist, Drummer(bisher immer Bongo) und Sängerin. Alle drei haben schon in Bands gespielt, bisher aber ohne "größere" Erfolge und ohne sich gedanken über live performance zu machen.

Durch die vielen Gebuchten Auftritte ist es aber denke ich an der Zeit da mal ein bisschen was zu machen. Deshalb sind wir auf der Suche nach einen Kurs oder ähnlichen.

Könnt ihr uns da etwas empfehlen?

Vielen Dank schon mal im Voraus

lg Invasiv

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Ganz ehrlich?
Da bringt der beste Workshop nicht viel. Ein paar Infos könnt ihr bei sowsa natürlich mitnehmen.
Zum Live spielen gibt es aber nur eine Übung: Live spielen!
 
G

gincool

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wo sindn die internationalen gigs ^^ hab nix gesehn auf myspace :p


zum thema: live spielen

sowas kann man nicht wirklich üben. entweder man kanns von anfang an oder man musses durch 100 gigs spielen lernen :D
 
N

Nils_k

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Hallo Bomwolln,

erstmal sehr löblich, dass du in Betracht ziehst, dir professionelles Training 'reinzuziehen'!

Die meisten Musiker überschätzen sich in der Richtung und holen sich erst zu spät gute
Beratung.

In diesem Fall ... Performance ... würde ich mich allerdings meinen Vorrednern in etwa
anschließen.
Du siehst ja genau, ... auf hunderten von Profi-Live-Videos bei Youtube, ... was auf der
Bühne passiert.

Nun hast du zwei Möglichkeiten:
1) Entweder einfach abgucken, was 'die Profis' in live machen, oder
2) dir etwas ausdenken, was die Profis bisher noch nicht gemacht haben.

... Einen 'Workshop' zu dieser Thematik wirst du ... wahrscheinlich ... in Deutschland nicht
finden, weil der Kreis der (zahlungswilligen) Interessenten für so etwas spezielles zu klein
und örtlich zu weit verteilt ist.
FALLS du doch so etwas findest, poste es bitte hier! Ich suche solche Tipps immer!

- - - - - - - - - - - - -

Eine andere Möglichkeit wäre:

Hast du konkrete Fragen, zur Bühnenperformance?
Wenn ja, stelle diese Fragen besser im Detail! Das ist per Forum viel leichter zu beantworten
und du findest wahrscheinlich sofort eine Lösung.

Das Thema "wie performt man 'richtig' " lässt sich pauschal nicht beantworten ... alleine
schon deshalb, weil jeder davon eine andere Vorstellung hat.
... Oder einige Musiker gar keine ;) ... und selbst die verdienen unter Umständen sehr viel
Geld damit! ... Herzliche Grüße an dieser Stelle an Chris DeBurgh. :)

Alles Gute und beste Grüße
Nils
 
deschek

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Hallöchen,

da ich neben meiner Tätigkeit als Tontechniker usw. schon seit gut 10 Jahren als Bandcoach arbeite und Workshops anbiete, habe ich natürlich berufsbedingt eine andere und deutlich positivere Sicht der Dinge... ;):D Ist ja mein Brot...

Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor, was für Lerninhalte so ein Workshop zur Bühnenperformance erstmal zwingend enthalten muß: nämlich die Auftritt-Grundlagen!
Ohne ein Beherrschen der Grundlagen kann auch die Bühnenperformance niemals gut sein und jede Verbesserung an der Grundlagenarbeit verbessert automatisch die Performance, oft viel mehr als irgendwelche Show-Kinkerlitzchen. Da hilft auch kein "Abgucken bei den Profis"...
Und erst nach Professionalisierung in den Grundlagen kann (und sollte) man dann sinnvoll an anderen Punkten wie beispielsweise Showdramaturgie, Überleitungen, Spiel mit dem Publikum, In-szene-setzen der Charaktere u.u.u. arbeiten.

Natürlich kann ein Workshop nicht die Praxis auf der Bühne ersetzen, aber sehr wirkungsvoll unterstützen und befördern.
Ein sorgfältig auf die Bedürfnisse der Musiker zugeschnittener Workshop kann Lerneffekte mit sich bringen, die sonst möglicherweise auch in jahrelanger Praxis von den Musikern nicht selbst erarbeitet werden könnten.

Ich will es mal an einem einzelnen von vielen typischen Beispielen zeigen:
Enorm viele Bands haben trotz grosser (manchmal jahrelanger) Praxis sehr große Schwierigkeiten mit Monitoring, Gesamtpegel und Pegelverhältnissen - das fängt schon im Proberaum an und setzt sich oft noch verstärkt in der ungewohnten Bühnensituation fort. (Man muß sich nur mal die vielen, vielen Threads hier im Forum anschauen, die sich darum drehen, daß es immer viel zu laut wäre und keiner den anderen gut verstehen würde. Was habe ich neulich gelesen: "Alles volle Pulle aufgedreht, aber trotz Gehörschutz hören wir uns gegenseitig nicht..." :rolleyes:)
Sehr oft ist dem Einzelnen dabei aber noch nicht einmal klar, was er denn überhaupt gemonitort braucht und schon gar nicht in welcher Gewichtung. Oft ist genau so wenig bewusst, daß es häufig sinnvoller ist, alles andere leiser zu machen, als eine schlecht gehörte Quelle noch lauter. (Da hilft auch kein mal kurz überflogener geschriebener Ratgeber, das kann man aber sehr gut gemeinsam in Workshops erarbeiten.)
Schlechtes Monitoring führt zu Timing- und Abstimmproblemen usw. usf.
Alles in allem führt das dann oft zu einer brachial lauten Kakaphonie auf der Bühne, die neben den Problemen auf der Bühne natürlich auch den Sound nach vorne stört oder sogar zerstört.

Meiner Erfahrung nach ist es der Regelfall, den Gesamtpegel solcher Bands um 6-12dB (! Und mehr...!) senken zu können, bei gleichzeitig viel besserem gegenseitigem Wahrnehmen, damit besserem Timing und viel besserer Bandabstimmung - und das eben nicht nur auf einer Workshopbühne und bei Auftritten, sondern dann auch umgesetzt im Proberaum.
Was das für die Gesundheit der Musiker und den Hausfrieden bedeuten kann, muß ich nicht erläutern, oder? Ich finde, das allein ist schon den Gegenwert von zwei weiteren unnötigen Behringertretminen durchaus wert... ;-)

Bei Auftritten sorgt das dann nicht nur für bessere Performance aufgrund des besseren Timings und dem damit verbundenen größeren Wohlfühlfaktor der Musiker, sondern läßt dann dem Tonmann auch viel mehr Spielraum und Gestaltungsmöglichkeit für den Frontsound - viel weniger Matsche.

Und nicht zuletzt: besserer Auftritt führt zu zusätzlichen Auftritten und damit in kürzerer Zeit zu mehr Praxis... Und aus der lernt man doch immer noch am meisten! ;-)

Ciao, Deschek

PS:
Ganz vielen Bands fehlt im Übrigen auch ein wirklich konstruktiver Kritiker. Die Eigenwahrnehmung, respektive die Wahrnehmung Nahestehender ist nunmal oft alles andere als objektiv, was dazu führt, daß Fehler und/oder Defizite (welcher Art auch immer) nicht erkannt und nicht benannt werden. Deshalb gibt es gefühlte fünf Millionen "Beste-Band-der-Welt"
 
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Bomwolln007

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Hi,
sry das ich erst jetzt wieder schreibe... thx für eure Antworten!

Die geplanten Auftritte findet ihr noch nicht im myspace weil wir bislang noch keine schriftliche Terminbestätigung haben, da die meisten erst in ein paar Monaten sind. Rechtstechnisch war ich leider noch recht unwissend, deswegen bin ich erst nach unsren Auftritt in Augsburg dahinter gekommen das auch in diesen Geschäft nichts ohne Papierkram läuft. Ich hatte die Hoffnung, dass in diese Richtung ein schlichtes Telefonat oder ein Handschlag genügt. Wir hatte vor dem Augsburg Auftritt noch ein bisschen Probleme mit dem Programm, so dass wir keinen ganzen abend füllen konnten, mussten den Veranstalter natürlich informieren. Daraufhin wurden wir noch ca 3 Wochen hingezögert, das wir in den nächsten Tagen nähre Infos bekommen, ist nur gerade zu viel stress. Zwei Tage vor der Veranstaltung kam dann die E-Mail das sie das ganze jetzt zu einer open stage veranstaltung geändert haben und wir somit keine gage bekommen.
Wir haben aber gefunden wonach wir gesucht haben, jemand der uns in die richtige spur bringt und auch bei der liveperformance tipps parat hat. Ok das ist jetzt ein bisschen zu soft ausgedrückt, man sollte Ihn eher meister seines Fachs nennnen. Eben ein Bandcoach, der auf der Suche nach neuen Acts mit denen er zusammenarbeiten kann. war. Deshalb hat er sich ganz unverbindlcih den Auftritt angeschaut. Die location war etwas, wie soll ich sagen "naja" ;) Würde sagen ca 70 Gäste... für 350 km Fahrt ohne Gage wohl ein bisschen wenig. 20 Minuten Zeit zum spielen... Aber es hat sich trotzdem gelohnt nach dem Auftritt gabs etwa 4 Stunden was zu lernen das ich den Mund vor staunen fast nicht mehr zubekommen habe.
Unser Auftritt war mit abstand der beste, auch der einzige mit Zugabe. Gut bei open stage sollte das ja auch nciht schwer sein. Noch viel besser war aber all das was wir schon durch diese 20 Minuten gelernt haben, eben durch diese Professionelle Hilfe.

Dieses Wochenende haben wir den ersten immernoch unverbindlichen workshop, dabei werden wir uns unter anderen auch darum bemühen eine Demo aufzunehmen, mit der man auch richtig was anfangen kann. Nach einer überarbeitung der myspace page und ein paar professionellen Fotos geht es dann erst richtig los. Erst dann werde ich noch mal auf die Veranstalter zugehen und Termine bestätigen lassen, Demo CD verschicken... Der erste angriffspunkt wird der Auftritt in Paris sein im cafe de la danse, auf den ich mich schon sehr freue. Problem hierbei ist nur die sprache... aber da sollte man ja irgendwo mal jemanden auftreiben können der halbwegs französisch kann, dann gestelten sich die telefonate sicherlich auch um eniges leichter ^^

Den Rest vom Fest gibt's schon einen Beitrag vor mir zu lesen ;)

Ich wünsch euch noch schöne Ostern!

lg Bomwolln007
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Fastel

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in Paris kommt deutsch immer gut

ich weiß nicht so recht was es für einen sinn macht gleich in die internationalität zu gehen bevor man sich regional den übernamen gemacht hat. also auf myspace wird generell viel geklickt...

aber ich wünsch euch trotzdem viel erfolg.
 
B

Bomwolln007

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War das jetzt ironisch gemeint^^?

Warum sollte es denn keinen Sinn haben gleich international einzusteigen? Fakt ist praxis bringt es so wie so und solange dei Gage stimmt, ist Anfahrt Hotel etc. ja auch kein Problem und man sieht nebenbei mal ein bisschen was von der Welt. Wär ich ja ziemlich depert wenn ich da sagen würde nein wir haben kein Intresse wenn mich da ganz unerwartet ein Veranstalter aus Frankreich anruft. Hab ja nicht tage lang danach gesucht, sondern die sind auf uns zugekommen.

Was spricht denn dagegen?

lg Invasiv
 
mix4munich

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Wenn Ihr die Chance habt, international auzutreten, warum nicht? Lerneffekt hat auch das, wobei man wissen muss, das das Publikum in verschiedenen Ländern sehr verschieden sein kann. Allein Deutschland, Schweiz und Österreich unterscheiden sich da nach meiner Erfahrung wie Tag und Nacht. Frankreich ist bestimmt nochmal eine Ecke "differente".

Dass Ihr Euch einen erfahrenen Bandcoach ins Boot geholt habt, finde ich gut. Solange der Euch offenes Feedback gibt (auch bzw. gerade wenn es manchmal unangenehm ist), ist er sein Geld wert.

Aber gibt der Coach nur Feedback zu dem, was Ihr von Euch aus tut, oder findet und fördert der auch Eure besten Seiten und Talente? Vielleicht sucht Ihr Euch noch einen weiteren Performance-Workshop von extern. Wenn Ihr bereit seid, am Wochenende nach München zu kommen, in der Coachingfirma, in der meine Frau ihre Ausbildung absolviert, läuft von Freitag Abend bis Sonntag Abend ein Performance-Workshop. Der nächste Termin ist im Juni. Näheres bei Interesse per PN.

Ansonsten: Andere Gigs ansehen, sich inspirieren lassen und überlegen, was man davon für sich selbst adaptieren kann. Das ist immer noch die unterhaltsamste Variante das Lernens!

Viele Grüße
Jo
 
bobcät

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Erstmal könnt ihr euch wirklich glücklich schätzen, soviel Interesse bei Veranstaltern zu wecken. Das ist für eine neue Band ohne Liveerfahrung nur mit ein paar Home-Aufnahmen mehr als außergewöhnlich. Das soll in keiner Weise arrogant klingen - aus mir spricht der pure Neid :). Denn die Wirklichkeit der meisten Newcomer sieht völlig anders aus, da können die noch so talentiert sein. Ohne Beharrlichkeit und Tonnen von Eigeninitiative läuft sonst eigentlich nichts. Nehmt diese Auftritte alle mit und lernt aus ihnen. Die Eindrücke und Lerneffekte eines Livegigs kann man in 100 Probestunden nicht bekommen.
 
G

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Hi,

habe mir gerade auf eurer Myspace Seite "tell me why" angehört und finde das bei eurer Sängerin einige Intonationsunsicherheiten zu hören sind. Würde deshalb auch zu Gesangsunterricht raten.
Ansonsten viel Spaß in Paris.

Grüße

convoice
 

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