Schicksal? - Erster Live-Auftritt des Lebens überhaupt mit neuer Band - Vollkatastrophe - Bericht

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mir hat gestern, während der Probe, glücklicherweise keiner irgendwelche Vorwürfe gemacht.
es geht weniger darum, wer wem vorwürfe macht, sondern darum, rauszufinden was los war und wie man das in Zukunft vermeiden kann.
also: habt ihr das totgeschwiegen wie richtige Männer oder besprochen, wer wie wo was?

Wie ich schon gesagt habe, hier will man eigentlich keinen so recht vor die Füße fahren. [...} Deswegen ist man hier ganz besonders auf Kompromisse angewiesen.
darauf basiert unsere komplette Zivilisation.
 
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Boah, was ein Sch*** Debüt!!! Ich finde es bewundernswert, dass Du das Ding noch so durchgezogen hast. Und wer weiß, vielleicht hat das sogar den Rest der Band davon überzeugt, dass Du "richtig" bist. Augen zu und durch - schafft auch nicht jeder!

Und mit etwas Abstand sehe ich drei "Stellschrauben", an denen was gedreht werden sollte und die auch schon angesprochen wurden:
a) Du selbst bzw. Dein Equipment. Bei Top 40 fällt mir auch sofort ein Multieffekt ein, der vor Dir auf dem Boden steht. Da schraubt dann so schnell keiner an Deinem Sound herum.
b) Band-Sound bzw. Monitoring. Wenn solche Auftritte bzw. diese Rahmenbedingungen häufiger vorkommen (können), solltet ihr euch darauf einstellen. Und wenn die Bühne oft zu klein für klassisches Monitoring ist, solltet ihr dringendst die In Ear-Option in der Hinterhand haben.
c) Der Veranstalter. Eine zu kleine Bühne geht eigentlich gar nicht. Und wenn, so muss zumindest euer Bereich gesichert sein. Diesmal hat der "Kreisel" "nur" das Tablet erwischt. Hätte er eine Box mit Ständer zum Absturz gebracht ... so was kann teuer werden, und das nicht wegen der Box, sondern wegen der damit eventuell auftretenden Treffsicherheit und Personenschäden. Und jeder, der Veranstaltungstechnik lernt, kriegt auf den Weg, dass Sicherheit das oberste Gebot ist.

Sprich diese Punkte mit der Band an. Ich könnte mir vorstellen, dass Deine realistische Sicht der Dinge - zum Teil verpatzter Auftritt + Fehleranalyse + Lösungsansätze - dazu beitragen kann, dass sie Dich umso lieber in der Band behalten möchten. Denn Deine Teamfähigkeit hast Du bereits zur Genüge bewiesen, und das kann in einem Bandprojekt absolut Gold wert sein.

Bässte Grüße

MrC

Danke MrC!
zu a) das GT 100 habe ich schon im Blick. Jedoch kann es ja sehr viel und das heißt ich will mich erstmal damit auseinandersetzen/programmieren bevor ich es benutze. Also dieses Wochenende sicherlich noch nicht, sollte ich die Tage noch irgendwo zuschlagen

b) darüber haben wir gestern gesprochen, hoffe heute zur Probe haben wir es im Einsatz. Es ist leider kabelgebunden. Wir haben jedoch auch noch anscheinend irgendwo eins mit Funk, was bei mir 1. Wahl wäre.

c) da gebe ich dir 100%ig Recht!

Beste Grüße zurück!
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also: habt ihr das totgeschwiegen wie richtige Männer oder besprochen, wer wie wo was?
Der Mischer konnte gestern nicht. Werde das aber heute machen!!
 
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also: habt ihr das totgeschwiegen wie richtige Männer
Eher wie richtige Dorfmänner…
🤣🤣🤣

Dieses ganze Hintenrum hat doch nichts mit dem Gesichtsverlust des anderen zu tun. Da traut sich nur keiner ehrlich zu sein und sein eigenes Gesicht zu verlieren. So kann man immer noch guten Gewissens behaupten, nie etwas gesagt zu haben. Trotzdem kriegt jeder mit, was man meint…

Das wäre nicht meins. Du musst doch auch nicht auf den Mischer warten. Der Rest kann dir doch ein offenes und unabhängiges Feedback geben?!

Du hättest natürlich auch einfach konkret fragen können. Oder geht das auf dem Dorf auch nicht, weil man den anderen so ggf. zu einer konkreten Meinungsäußerung nötigen würde?

Sorry, aber als Stadtmenschen ist das für mich wenig nachvollziehbar… Obwohl ich im direkten Familienumfeld auch mitbekommen habe, wie Menschen in ihrem Ort versuchen, mit absurdesten Ausreden einen Schein aufrecht zu erhalten, um ihr Gesicht zu waren. Und alle „Freunde“ spielen mit, obwohl jeder Bescheid weiß, anstatt zu helfen…

Wenn ich an deiner Stelle konkret gefragt hätte, und statt echter Antworten nur keine Vorwürfe bekommen hätte, wäre ich sofort weg gewesen…

Gruß,
glombi
 
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Auf die Erklärung des Mischers bin ich auch SEHR gespannt! Leider war er gestern nicht da.
aber nicht "vergessen" (absichtlich oder unabsichtlich)! Wenn du Bauchweh hast, ihn vor versammelter Mannschaft anzusprechen, dann versuch doch, ihn vor der Probe oder in einer Pause zur Seite zu nehmen und das Problem unter 4 Augen anzusprechen. Besser nicht nach der Probe, denn zum einen kann es sein, dass du da nicht schnell genug bist und er schon weg ist und zum anderen ist es ja möglich, dass sich unter 4 Augen herausstellt, dass das Problem doch besser mit allen besprochen wird, und die sind dann möglicherweise auch schon weg ... oder statt unter 4 Augen unter 6 und den Bandleader gleich noch dazunehmen ...
 
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Soo Leute,

also was noch interessant war: gestern bei der Probe hab' ich mit unserem Leadgitarristen einige Songs gespielt bzw. Teile von den Liedern gespielt. Dabei war es in JEDEM Song so, dass die Noten/Akkorde stellenweise nicht zu den Noten/Akkorden auf dem Notenblatt gepasst haben!
Einige haben die Kommunikation und Professionalität angezweifelt von der ich eigentlich nach dem ersten Proben überzeugt war, aber da sehe ich noch SEHR viel Nachholbedarf!

Ich muss nur sehen, wie ich das am besten machen. Ich werde mir heute alle Notenblätter ausdrucken und diese nachkontrollieren und bei mir in die Sammlung wieder einfügen.

Ich dachte ich hör' nicht richtig gestern 🤦‍♂️. Da wird für nen Fis Akkord nen Dis Akkord gespielt... 🤦‍♂️. Ich geh' jetzt alles durch, damit da keine Überraschungen mehr kommen.
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Eher wie richtige Dorfmänner…
🤣🤣🤣

Dieses ganze Hintenrum hat doch nichts mit dem Gesichtsverlust des anderen zu tun. Da traut sich nur keiner ehrlich zu sein und sein eigenes Gesicht zu verlieren. So kann man immer noch guten Gewissens behaupten, nie etwas gesagt zu haben. Trotzdem kriegt jeder mit, was man meint…

"

Sorry, aber als Stadtmenschen ist das für mich wenig nachvollziehbar… Obwohl ich im direkten Familienumfeld auch mitbekommen habe, wie Menschen in ihrem Ort versuchen, mit absurdesten Ausreden einen Schein aufrecht zu erhalten, um ihr Gesicht zu waren. Und alle „Freunde“ spielen mit, obwohl jeder Bescheid weiß, anstatt zu helfen…

"
Ja genau! Im englischen heißt es plausible deniability. Es bleibt immer glaubhaft dass man etwas nicht wusste bzw. anderer Meinung war.
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aber nicht "vergessen" (absichtlich oder unabsichtlich)! Wenn du Bauchweh hast, ihn vor versammelter Mannschaft anzusprechen, dann versuch doch, ihn vor der Probe oder in einer Pause zur Seite zu nehmen und das Problem unter 4 Augen anzusprechen. Besser nicht nach der Probe, denn zum einen kann es sein, dass du da nicht schnell genug bist und er schon weg ist und zum anderen ist es ja möglich, dass sich unter 4 Augen herausstellt, dass das Problem doch besser mit allen besprochen wird, und die sind dann möglicherweise auch schon weg ... oder statt unter 4 Augen unter 6 und den Bandleader gleich noch dazunehmen ...

Ich werde es vor der Probe NUR mit ihm durchsprechen.
 
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Hätte er eine Box mit Ständer zum Absturz gebracht ... so was kann teuer werden, und das nicht wegen der Box, sondern wegen der damit eventuell auftretenden Treffsicherheit und Personenschäden. Und jeder, der Veranstaltungstechnik lernt, kriegt auf den Weg, dass Sicherheit das oberste Gebot ist.
Amen

ansonsten: klar fühlt sich das kacke an. Aber wenn du jetzt willens bist daraus zu lernen war es wohl einer der besten (lehrreichsten) Gigs die du je haben kannst ;)
 
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Dann hast du wie von mir vermutet wohl doch beim Gig die noch nicht geprobten Songs in einer anderen Tonart gespielt, ohne es zu hören? Wegen Sound dreht einen kein Tonmann weg…

Wenn man Songs ungeprobt zusammen spielen will, sollte man wenigstens Titel, Interpret, Version, Tonart und Tempo abgestimmt und dokumentiert haben…

Bring/ und Holschuld, oder auch Kommunikation…

Gruß,
glombi
 
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Erstmal: Top, dass du den Auftritt so professionell durchgezogen hast. Dazu gehört manchmal auch der Milli Vanilli. Ich wünsche so einen Auftritt niemandem.

Ich finde es gut, dass du erstmal das Ganze klären willst. Ich kenne so toxische Dorfgemeinschaften leider auch. Da hilft nur ignorieren, lächeln und freundlich sein. Ist bei uns in Bayern das Gleiche.

Ich würde mit dem Bandleader auch klären, dass so ein Bühnenaufbau wie erlebt nicht wieder vorkommt! So macht das keinen Spaß, und wenn wieder irgendein Dorffest ne Band für Lau haben will, sollens sich halt a Duo holen, das Helene Fischer mit Tamburin und Blockflöte covert. Die haben dann genug Platz.

Dass du unter solchen Bedingungen keine Garantie für einen ordentlichen Auftritt und Sicherheit des Equipments übernehmen kannst, weil eben so Leute wie Kreisel oder schlimmere sonst ungehindert ans Equipment kommen. Für mich auch eine Sache der Betriebssicherheit. Wenn jemand sein Bier auf meinem Amp abstellt/umkippt und dadurch der Amp zerstört wird, wills keiner gewesen sein. Und der Schaden an Leib und Leben gar nicht mal eingerechnet.
 
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Sorry, aber als Stadtmenschen ist das für mich wenig nachvollziehbar…
Ich auch nicht. Dabei sollen Deutsche an und für sich sehr direkt sein?
Aber ja, auf dem Dorf kann man sich schwer aus dem Weg gehen. In der Stadt hingegen geht man in der Anonymität unter. Ich kenne nichtmal alle meine Nachbarn..
Trotzdem finde ich das ganze verhalten, was hier angesprochen wird, ganz fürchterlich

Einige haben die Kommunikation und Professionalität angezweifelt
Ich übrigens auch. Als Profis sollten das eigentlich auf dem Radar gehabt haben, was du an equipment brauchst, damit das läuft. Gabs außerdem vorab keinen stage rider oder zumindest ne Absprache zwecks eurer backline? Kommuniziert man das nicht generell auch bandintern? Keine Kommunikation wärend der pausen?
Kein passendes Notenmaterial?
Klingt nach angehender top 40 aber nicht nach profis. Aber seis drum.

Übrigens waren die lauten bassnoten vielleicht von dir selbst gewesen sogar? 😅 Weil wie war das? Der bass hat auf einmal reingedonnert und kurz daraufhin wurdest du weggedreht? Und der bassregler deines amps war auf full?
Oder ist das zu weit interpretiert?
Auf jeden Fall interessanter Krimi
 
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Dabei sollen Deutsche an und für sich sehr direkt sein?
Ist ein Stereotyp wie "Alle Russen mögen Vodka"

Ich mache eher die Erfahrung, dass die Bio-Deutschen gern durch die Blume reden.
Wie gehe ich nun mit der Sache um?
Sprechen! Locker aus der Hüfte bei einem Bier.. Sachlich! Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Dann wird das bestimmt wieder.

Meine Einschätzung zu dir persönlich: du bist zu emotional bei der Problemlösung, all diese hervorgehobene Sätze, dann mit beiden Füssen auf die Tränendrüse. Bring nichts, machst dich selbst fertig und steigerst dich in etwas rein, was vermutlich garnicht existiert. Bleib einfach locker und atme tief durch, sehe es eher technisch, als emotional! Ich bin nämlich auch ähnlich wie du gewesen, zu aufbrausend. Mir half Joggen und über all die möglichen Ursachen zu sinnieren, anschließend ein sachliches Gespräch. Ein ganz anderes Bild, was man bei den Leuten hinterlässt.. Deine Visitenkarte!!!

Sorry für die harten Worte. Alles Gute!
 
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Dann hast du wie von mir vermutet wohl doch beim Gig die noch nicht geprobten Songs in einer anderen Tonart gespielt, ohne es zu hören? Wegen Sound dreht einen kein Tonmann weg…

Wenn man Songs ungeprobt zusammen spielen will, sollte man wenigstens Titel, Interpret, Version, Tonart und Tempo abgestimmt und dokumentiert haben…

Bring/ und Holschuld, oder auch Kommunikation…

Gruß,
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Nein, nein. Das hat gestimmt. Aber der Leadgitarrist hat stellenweise einfach nach seinem Dünken andere Akkorde gespielt als wie auf dem Notenblatt. Tonart und alles andere hat gestimmt!
 
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Ist ein Stereotyp wie "Alle Russen mögen Vodka"

Ich mache eher die Erfahrung, dass die Bio-Deutschen gern durch die Blume reden.

Sprechen! Locker aus der Hüfte bei einem Bier.. Sachlich! Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Dann wird das bestimmt wieder.

Meine Einschätzung zu dir persönlich: du bist zu emotional bei der Problemlösung, all diese hervorgehobene Sätze, dann mit beiden Füssen auf die Tränendrüse. Bring nichts, machst dich selbst fertig und steigerst dich in etwas rein, was vermutlich garnicht existiert. Bleib einfach locker und atme tief durch, sehe es eher technisch, als emotional! Ich bin nämlich auch ähnlich wie du gewesen, zu aufbrausend. Mir half Joggen und über all die möglichen Ursachen zu sinnieren, anschließend ein sachliches Gespräch. Ein ganz anderes Bild, was man bei den Leuten hinterlässt.. Deine Visitenkarte!!!

Sorry für die harten Worte. Alles Gute!
Die Hervorhebung hab ich gemacht damit man sich besser in dem Text zurecht findet. Im Sinne von Stichwörtern, wenn man den Text überfliegt, um den Kern schnell heraus zulesen.
Bin eigentlich nach außen das Gegenteil von emotional und mag Divas überhaupt nicht. Das ist der Techniker in mir. Deshalb werde ich die Sache auch sachlich, wie du sagst angehen.

"Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird." finde ich top!
 
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Klingt gut - wünsche Dir und Euch viel Erfolg!
Habe den Eindruck, Du gehst da mit Plan ran, nimmst viel auf, sortierst dann und nutzt die Erfahrungen in der community, um das für Dich einzusortieren und Dir Einschätzungen und Anregungen zu holen.

Finde ich gut - lernen kann man immer, ob als Profi, newbee oder Wiedereinsteiger.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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Ich finde so einen Gig extrem unprofessionell von der Band.
Schließe mich da an. Du bist sicher auch blauäugig an die Sache ran, aber woher sollst denn das auch wissen wenn du das noch nie hattest ...
Aber der Bandcheffe und Tech haben in meinen Augen voll verkackt. Wenn die sooo Pro sind sollten die wissen was alles sein kann, wären vorbereitet und wüssten zu reagieren. Hätten zB auch dem Veranstalter sagen können wie viel Platz ihr braucht ...

Ne PA um 30k sagt nicht viel aus. Da hätte man lieber in Ersatzgear investiert, ein gebrauchter Bodenmulti oder kleiner Amp der direkt in PA kann kost gar nix und braucht kaum Platz. Dann hätte man dir auch was ordentliches leihen können. Potistellungen markiert man und manche kleben die auch mit Gaffa ab, was ich in der Situation sicher gemacht hätte. Für ein PAD würde ich immer eine gute alte Mappe als Ersatz dabei haben. Der ist ein Sturz oder Bier egal. Irgendeiner hat doch eh immer Noten vergessen, PAD nicht geladen, ... Wurde eh schon einiges genannt ...
Daher auch mein Tip für dich für die Zukunft. Alles doppelt. Man kann fast jedes Gear durch was günstiges kleines ersetzen. So ein kleines Amppedal das direkt in die PA kann oder eine altes gebrauchtes GT-10, ME-80 oder das günstige HarleyBenton braucht kein Platz und ist allemal besser als das du "nackt" da stehst.

Für mich ist ein Profi nicht einer der super teures Zeug hat sondern einer der vorbereitet ist und wenn ich jemanden ins kalte Wasser schmeise, muss ich auch damit rechnen dass der mich mit runter zieht. Von dem her brauchen die da nicht auf dich sauer sein. Von einem Amateuermusiker nach 2 Proben zu erwarten dass er liefert ist :poop: (thumbsDown)

Ansonsten - willkommen bei Bar, Zeltfesten, Stadlgigs, ... rechne mit allem was es gibt. Tänzer, Umblätterer, Pickdiebe, Leadsheetklauer, Getränkesprudler, PA umdrehen, Amp laut drehen, "Gastmusiker", Klugscheiser, Musikerpolizei, Kabel ausstecken weils witzig ist, an Potis vom Pult dreher ... da gibts alles.

Wenn die dir jetzt böse sind wegen dem allen, willst du in der Band eh nicht sein.
Ansonsten. Mein größer Triumph war ein klassischer Nick Jonas ... zum Glück warens nur knapp 100 Leut und man hat auch noch nicht jeden Scheis gefilmt ... DAS war übel.

 
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Also mir fallen da zwei Worte ein, die das Kernproblem in der Band beschreiben, bzw fehlen:

Lösungsorientierte Kommunikation

Ich komm auch von der ländlichen Gegend und kann gut nachvollziehen was du meinst, wenn es um den ländlichen Umgang miteinander geht.
Es wurde aber hier auch schon angesprochen, das man Fehler besprechen muss, sonst wird man sie zwangsweise wiederholen. Der Knackpunkt ist nur, wie man das bespricht.
Dabei ist es ganz wichtig immer sachlich zu bleiben und wenn es jemand persönlich nimmt es wieder zur Sache zurück zu führen.

Das Problem bei der Kritik ist immer, das es sehr schnell emotional wird, und davor drückt man sich ganz gerne; zumindest in der ländlichen Gegend ;) . Doch bei einer sachlichen Analyse kann man die Emotionen gut beherrschen. Ein guter Satz um wieder zur "Sache" zurück zu kommen ist "Das hilft uns beim eigentlichen Problem nicht." oder aber man ignoriert persönliche Vorwürfe und macht stattdessen konkrete Vorschläge. Ein weiterer guter Satz ist: "Wir können jetzt gerne darüber reden wer wie Scheiße ist, aber das wird uns beim Problem nicht helfen." Natürlich muss man die Formulierung an die Leute anpassen. Mit solchen Sätze zieht man das Gespräch wieder auf relativ nüchternen Boden. Wenn der andere dann trotzdem nicht nachgibt und weiter nörgelt, wird jeder sehen wer sich hier unprofessionell verhält. Ich hab mit dieser Art von Kommunikation sehr gute Erfahrungen gesammelt, vor allem bei "Emotionsbomben".

Und was den "Kreisel" angeht, also da hätte ich mit spielen aufgehört und ihn zurecht gewiesen. Was wäre dann vermutlich passiert? Ich hätte aufgehört, dann die ganze Band und alle hätten auf mich und den Kreisel geschaut. Jeder hätte mitbekommen was der da macht und was denkst du, hätten die Leute dann gedacht? Wäre das missfallen auf Mich oder den Kreisel gefallen?
Es ist dein verdammtes Recht auf dein Equipment aufzupassen, denn wenn bei einer Veranstaltung ein betrunkener Gast etwas kaputt macht, ist es sehr wahrscheinlich das du auf den Kosten sitzen bleibst. Da hilft dir dann auch das ganze Verständnis von allen anderen nichts. Dein Geldbeutel blutet.
 
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Also mir fallen da zwei Worte ein, die das Kernproblem in der Band beschreiben, bzw fehlen:

Lösungsorientierte Kommunikation

Ich komm auch von der ländlichen Gegend und kann gut nachvollziehen was du meinst, wenn es um den ländlichen Umgang miteinander geht.
Es wurde aber hier auch schon angesprochen, das man Fehler besprechen muss, sonst wird man sie zwangsweise wiederholen. Der Knackpunkt ist nur, wie man das bespricht.
Dabei ist es ganz wichtig immer sachlich zu bleiben und wenn es jemand persönlich nimmt es wieder zur Sache zurück zu führen.

Das Problem bei der Kritik ist immer, das es sehr schnell emotional wird, und davor drückt man sich ganz gerne; zumindest in der ländlichen Gegend ;) . Doch bei einer sachlichen Analyse kann man die Emotionen gut beherrschen. Ein guter Satz um wieder zur "Sache" zurück zu kommen ist "Das hilft uns beim eigentlichen Problem nicht." oder aber man ignoriert persönliche Vorwürfe und macht stattdessen konkrete Vorschläge. Ein weiterer guter Satz ist: "Wir können jetzt gerne darüber reden wer wie Scheiße ist, aber das wird uns beim Problem nicht helfen." Natürlich muss man die Formulierung an die Leute anpassen. Mit solchen Sätze zieht man das Gespräch wieder auf relativ nüchternen Boden. Wenn der andere dann trotzdem nicht nachgibt und weiter nörgelt, wird jeder sehen wer sich hier unprofessionell verhält. Ich hab mit dieser Art von Kommunikation sehr gute Erfahrungen gesammelt, vor allem bei "Emotionsbomben".

Und was den "Kreisel" angeht, also da hätte ich mit spielen aufgehört und ihn zurecht gewiesen. Was wäre dann vermutlich passiert? Ich hätte aufgehört, dann die ganze Band und alle hätten auf mich und den Kreisel geschaut. Jeder hätte mitbekommen was der da macht und was denkst du, hätten die Leute dann gedacht? Wäre das missfallen auf Mich oder den Kreisel gefallen?
Es ist dein verdammtes Recht auf dein Equipment aufzupassen, denn wenn bei einer Veranstaltung ein betrunkener Gast etwas kaputt macht, ist es sehr wahrscheinlich das du auf den Kosten sitzen bleibst. Da hilft dir dann auch das ganze Verständnis von allen anderen nichts. Dein Geldbeutel blutet.

Das ist ein sehr guter Ansatz! Ich habe es in der Vergangenheit, egal wo, immer so gemacht, wenn ich wusste ich hab' irgendwas verbockt, dass ich immer gleich daran war dies fachlich zu beheben. Dadurch rückt man das Licht auch, wie du ja auch beschreibst, von der Person auf das sachliche Problem um dies zu lösen.

Zu der Thematik "Kreisel". Wir sind gerade dabei, das ganze wirklich semiprofessionell aufzuziehen, wozu dann auch eine Versicherung für solche Fälle zählen wird. Die kostet anscheinend gar nicht die Welt. Damit ist aber die Ursache natürlich nicht behoben, nur das Ergebnis der "Ursache". Ich werde das in der Band besprechen, wie wir das lösen, denn wie du schon richtig sagst, im ländlichen Raum muss man schauen "wie" man ein Problem löst. Vorallem auf der zwischenmenschlichen Ebene.
 
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Bei Top 40 Bands ist es nicht ungewöhnlich -ab einem gewissen Niveau-, dass da Leute einfach mal so auch ohne vor großartig zusammen geprobt zu haben, da einsteigen und Auftritte absolvieren.
Das sind dann aber idR. erfahrene Hasen, die 75% der Stücke auf der Setlist, schon seit 20 Jahren in 10 anderen Kapellen gespielt haben.
Das hier geschilderte Szenario war dagegen Harakiri mit Ansage. Die Band kannte den musikalischen Background des Neueinsteiger und die sollten auch ein Auge dafür haben, was da an Equipment und wie aufgebaut wurde.
Wenn die Band beschließt, unter den Bedingungen jemanden so mit auf die Bühne zu nehmen und die so viel (mehr) Erfahrung haben, haben die auch eine “Fürsorgepflicht„, den Neuen da nicht in eine peinliche Situation zu bringen, für die er nichts kann.
Die ganze Aktion mit dem Positionieren des Verstärker und Monitor klingt für mich total „fischi“.
Wenn da zu wenig Platz ist, ist das ein Problem, aber wenn diese Band so hohe Ansprüche und Ziele hat ist es keine Lösung dem Neuling da so ein unmöglichen Aufbau zu verpassen, zumal wenn man weiß dass da rund um die Bühne der Bär steppt.
Hier trägt die Band viel Verantwortung dafür, wie das alles gelaufen ist.
Es kann ja gut sein, dass die alle da sehr entspannt sind und das „ins kalte Wasser schmeißen„ als besten Weg sehen schnell die nötigen Erfahrungen zu sammeln.
Ich denke da sollte man als Betroffener die „Defensive“ gar nicht erst einnehmen.
Entweder diese Band sieht das tatsächlich so locker, dann fleißig üben und sich banddienlich versuchen weiter so gut es geht, einzufügen.
Wenn da jetzt aber herabschätzige Kritik kommt, dann sind dass wenigsten zum Teil ziemlich schräge Typen, die mit Vorsicht zu genießen sind.
 
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BeWo
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ist ja schon ein paar TAge her ... wie ist es denn weitergegangen? In? Out? Schuldig gesprochen?
:popcorn2:
 
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