live-sound von metal konzerten

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GrooveMachine

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ich habe schon einige metal bands live gehört und dabei ist mir irgendwann klar geworden dass es wohl von allen stilrichtungen metal live gut zu spielen am schwersten ist.
nicht vom spieltechnischen her sondern vom sound vor der bühne. sehr oft passiert es diversen bands dass ihr live-sound zu einem schwammigen verzerrten pfrcchhtschp abgleitet und man dann eigentlich nichts mehr raushört. man kann natürlich wie üblich dem mischer die schuld geben.
meiner meinung nach sind die teilweise viel zu heftigen verzerrungen der gitarren schuld daran...
 
Liwjatan

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GrooveMachine schrieb:
ich habe schon einige metal bands live gehört und dabei ist mir irgendwann klar geworden dass es wohl von allen stilrichtungen metal live gut zu spielen am schwersten ist.
nicht vom spieltechnischen her sondern vom sound vor der bühne. sehr oft passiert es diversen bands dass ihr live-sound zu einem schwammigen verzerrten pfrcchhtschp abgleitet und man dann eigentlich nichts mehr raushört. man kann natürlich wie üblich dem mischer die schuld geben.
meiner meinung nach sind die teilweise viel zu heftigen verzerrungen der gitarren schuld daran...

hm, oft sind aber nicht die band schuld sondern die tontechniker. metal ist nun mal eine extreme musikart und von daher sollte man dann tontechniker haben die sich mit sowas auch auskennen.
beispiel festivals: da ist der sound eigentlich immer gut, ist mir auf jeden fall noch nix schlechtes in die ohren gekommen, und da haben se ja auch tontechniker die sich mit härterem sound auskennen und den meistern können.
 
Shadow

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Jo richtig, das liegt am Mann hinterm Mischpult. Der Musiker kann ja nix dafür wenns über die PA scheisse klingt, und falls wirklich der Amp zu sehr verzerrt sein sollte muss der Tontechniker halt was sagen...
 
Lost Prophet

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das liegt definitiv am mischer und der falschen mikrofonierung
 
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Garulf

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leute mit erfahrung auf der bühne und im studio wissen ganz genau das die verzerrung in bischen zurückgeschruabt werdne muss hingegen zur probe..... live liegts am mischer.
der soudn aussem amp is (zumindest sollte... muesen shcon ebscheuretrte musiker sein) so wie gewollt, wenn der techniker nich fähig is das richitg abzunehmen koennen di emusiker nichts dafür. die kennen nur dne schlechten soudn von den monitoren... und das was aussem amp selbst kommt.
 
Shadow

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Richtig, am Monitor hört sich das ganze wieder völlig anders an!
 
Aqua

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jaja, gibt mal ruhig wieder mal die Schuld den Mischern, die haben ja eh ihren Job in Lotto gewonnen.
Arrogante Musiker, die keinen Plan von der ganzen Technik haben gibs ja nämlich gar nicht. (und das war Sarkasmus, heutige Themen in der Sendung mit der Maus...)

Für euch ganzen Schlaumeier hier mal nen Text von JustChords.com :

"Desaster Area
oder Ich hör’ mich nicht!

In Douglas Adams’ galaktischer Romanreihe taucht mehrfach eine Band namens Desaster Area auf. Ein Haufen Wahnsinniger, deren Backline größer ist, als die Skyline von Manhatten, die aber nicht verrückt genug sind, diesen phonalen Supergau auf dem selben Planeten zu ertragen, sondern per Sender aus dem Orbit spielen. Dort soll der Sound übrigens auch am besten sein....

Satire? Übertreibung? Sicher! Aber nur, was die Größenverhältnisse angeht.

Kürzlich erzählte mir ein Kunde einen Witz, der offenbar unter Mixern kursiert und mich auf dieses Thema brachte:

Was sind die drei häufigsten Lügen eines Gitarristen?

1.In der nächsten Nummer spiele ich kein Solo
2.Mein Instrument ist gestimmt
3.Ich hör’ mich nicht!

Über 1+2 mag man noch schmunzeln, aber Nummer drei finde ich nicht lustig, denn hier wird Unwissen deutlich, das auf der Bühne zum nicht lösbaren Problem zwischen Gitarrist und Mixer werden kann. Hier beginnt Desaster Area.

Oft beginnt es so:
Pünktlich und einigermaßen aufgedreht ist die Band am Ort erschienen. Die ignorant, zuweilen auch arrogant wirkenden PA Kerle laufen mit uniformen, durchschwitzen T- Shirts über die Bühne und würdigen die Künstler keines Blickes. Also ‘raufgewuchtet, das Zeug und aufgebaut, "Wo ist denn hier der Strom?".... Verkabelt - kommt nix - Scheiße. "Hat noch jemand ‘ne Dreiersteckdose?" Stimmen, antesten, am Verstärker drehen... Alles klingt fremd!

Indes hat der PA Mensch sein erstes Stoßgebet spätestens bei der Frage nach dem Strom zum Himmel geschickt. Ist er doch nach einigem Streß auf der Autobahn und mit dem Veranstalter weit hinter dem Zeitplan und mit der Verkabelung der Bühne noch längst nicht fertig, während die Musiker da oben bereits Krawall, und damit jede verbale Kommunikation zunichte machen, was der Einhaltung des Plans keineswegs förderlich ist. Beim Soundcheck geht es aus Zeitnot oft nur noch um das korrekte Einfangen der Signale. Keine Zeit mehr, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder Musiker wohl fühlt...

Während der Mixer am Pult seine Fader sortiert, müssen sich die Musiker da oben mit einer völlig unbekannten Akustik anfreunden. Und dann geht’s los:

Auf der Bühne klingt erstmal alles anders, als im Proberaum. Der Gitarrenton ist fern, dünn, diffus und der Gitarrist weiß auf die fremde Situation nicht anders zu reagieren, als den Master weiter aufzudrehen.

Wenn Mixer etwas nicht leiden können, dann ist es der Zustand, etwas nicht mixen zu können, und diese Gitarre kommt so laut von der Bühne, daß er sie über die PA nicht mehr kontrollieren kann. "Du bist zu laut", klagt der Mann an den Knöpfen. "Aber ich hör mich nicht", schallt es vom Drähtezerrer zurück.

Kopfschütteln, Unverständnis, Fader runter, Ende...

Aber was hört der Gitarrist nicht? Diese Frage haben sich beide, Mixer und Musiker offenbar nicht gestellt. Daß kaum ein Tontechniker darauf kommt, ist einfach nur traurig, aber ich schreibe hier ja nicht für Mixer, sondern für Musiker. Der Gitarrist, der sich bisher mehr mit Riffs und Licks, als mit Akustik auseinander gesetzt hat, wird auf diese Frage vermutlich auch keine Antwort geben können. Ich knüpfe hier an viele meiner bisherigen Kundenbriefe: Der musikalische Ausdruck kann vielleicht cool oder uncool, geil oder ungeil sein. Wer aber den Ton seines Instruments und den Gesamtklang auf der Bühne nicht genauer zu definieren vermag, ist kaum in der Lage, mit dem Soundteam eine Atmosphäre herzustellen, die dem gewohnten Klang im Proberaum nahe kommt. Er überläßt den Verlauf, und damit den Erfolg des Abends dem Zufall.

Es bedarf also einer Klanganalyse:

Ich kenne kaum einen Gitarristen aus dem Bereich Rock, der sich während der Proben freiwillig im Zentrum seiner Lautsprecher aufhalten würde. Gerade verzerrte Sounds werden meist als unangenehm empfunden, wenn man sich mit dem Ohr direkt im Abstrahlbereich der Lautsprecher befindet, da dort die Mitten und Höhen sehr scharf und laut sind. Darum stehen die meisten Gitarristen auch in der Regel ein bis zwei Meter vor ihrer Box. So strahlen die Lautsprecher dem Gitarristen quasi zwischen den Beinen hindurch. Die Höhen und Mitten dringen sehr reduziert ans Ohr, die Bässe dagegen kennen keine Richtung und kommen in den kleinen Proberäumen deutlich, während sich hohe Frequenzen in den Dämmstoffen verlieren. Was aber geschieht, wenn auf einer großen Bühne die Box viel weiter entfernt steht? Die Bässe sind weg, der Druck ist weg und es plärrt! Hier gibt es keine gewohnten Reflektionen, es werden auch keine Frequenzen verschluckt, hier hört man nur noch das, was der Lautsprecher macht. Und in dessen Zentrum steht man nun, weil die Box etliche Meter weiter entfernt ist. Das alleine wäre schon schlimm genug, aber wenn dann 6 KW Beschallungsanlage beginnen, Bassdrum und Bass nach vorne zu schleudern, klingt die Gitarre auf der Bühne nur noch wie eine Stubenfliege im Wasserglas.

Man kann diesem Umstand etwas entgegen kommen, indem man versucht, seine Box nicht weiter zu entfernen, als man es sonst tut. Die gewohnten Reflektionen stellen sich dabei zwar auch nicht ein, aber der Bass kommt etwas dicker und vor allem steht man nicht im Brennstrahl seiner Lautsprecher. Ob das Publikum in der Lage ist, das Logo auf der Box zu entziffern, sollte dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Man kann auch, wie es viele Stars machen, statt mit 4, mit 32 Lautsprechern aufwarten, was aber hiesigen Bühnen nicht angemessen wäre, und Bandscheiben, Portmonee und Mixern böse zusetzen würde. Manche Musiker stellen auch eine Plexiglasscheibe in ca. 1m Entfernung vor ihre Box. Der Schall wird dadurch zur Bühnenrückwand reflektiert. Höhen und Richtcharakter der Lautsprecher gehen dabei verloren. Wenn nichts mehr hilft, gibt es aber auch noch eine andere Möglichkeit: Ich hatte mein großes Aha - Erlebnis vor ein paar Jahren, als ich mir unmittelbar vor einem Job die Röhren meines Verstärkers wechseln ließ: Ich hatte ihre Funktion vorher nicht geprüft und stellte erst beim Soundcheck fest, daß sie nicht taugten. 40m² Holzbühne und ein Gitarrensound, der nur zum aufschweißen eines Geldschranks taugt. Ein Fiasko! Ein ganz außergewöhnlicher Bühnenmixer fragte mich nach meinem Problem, worauf ich ihm irgendeine verworrene Auskunft gab, es fehle mir an Boden, Druck, Schub, ich weiß es nicht mehr. "Ich gebe dir mal alles bis 500 Hz auf deinen Monitor", war seine Rede und es wurde ein phantastischer Auftritt! Ich bin mir nicht sicher, ob meine Erfahrungen allgemein übertragbar sind, sicher ist jedoch, daß die beschriebenen Probleme nicht am Master zu lösen sind. Ab einer gewissen Lautstärke hört man auch die Snare nicht mehr. Dann kommt zum allgemeinen Unwohlsein auch noch rhythmische Unsicherheit. Auch der neue XY - Verstärker kann keine Probleme lösen, deren Inhalt man noch nicht verstanden hat. Oder, um mit Douglas Adams zu sprechen: Was nützt die Antwort 42, wenn man die Frage nicht kennt?! Wer aber seinen Sound kennt, kann sich durch Klangregelung des Verstärkers, Positionierung der Box und klare Ansagen an den Mixer schnell und sicher eine angenehme Bühnenatmosphäre schaffen. Also: Mit dem Ohr vor den Lautsprecher. Was höre ich hier? Was höre ich in meiner gewohnten Position? Was gefällt mir daran? Welche Frequenzen brauche ich, um mich wohl zu fühlen? Wie klingt es, wenn ich die Position wechsele? Warum klingt es anders? Wie kann ich Einfluß nehmen? Und nicht zuletzt: Können meine Mitmusiker auch damit leben?

Daß ein Musiker das Was, also den Inhalt seiner Darbietung beherrscht, wird als normal erachtet, daß er sich aber genauso mit dem Wie, nämlich mit einfachen physikalischen Umständen auskennen sollte, kratzt vielleicht am rock’n roll - Ethos, es gehört aber genauso dazu.

Andres Segovias konnte es und Keith Richards kann es auch!"

© Walter Kraushaar, 2001
 
Peegee

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*aufdieschenkelklopf*

Danke Aqua. Hast mir den Abend gerettet.
 
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Puerum

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Ich war neulich bei einem Metal-Festival ( was kleineres ) , da war der Sound zum Teil wirklich beschissen ( also im Saal ):

Erstmal mal ein undefinierbaren Bass-"HAufen" aus BAss, Bassdrum und den Gitarren und dann eine ziemlich durchdringende snare und gesang...

Man konnte die Gitarren meist nicht richtig raushören , weil sie viel zu viel bass ( bzw zu wenig mitten/höhen) hatten und das Schlagzeug halt recht laut war... Und das war manchmal echt schade, man sied wie die da vorne die ( wahrscheinlich ) dollsten Riffs "zaubern" aber man hört halt nur dieses undefinierbare Gesamte...
Bei einer BAnd ( war halt so ziemlich melodischer Metal ) ging das halt alles unter wovon diese musik lebte ( die melodien halt) ...
 
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hunter

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Also dazu hätte ich auch noch was beizutragen:
1. ) Musiker haben oft von Soundkomposition gar keine Ahnung,
das erkenne ich am Rest meiner Band. Nur wer auch mal selbst recorded hat versteht, was dort abläuft. Unser 2 Gitarrist hört sich oft nicht und erzeugt fiese Rückkopplungen, das hat einfache Gründe - Zu wenig Mitten, Zu viel Gain und Noise Reduction zu extrem eingestellt, da hilft sein guter Amp kein Stück ! Gute Ratschläge nimmt er nicht an ... aber ich hab jetzt ja einen guten Gehörschutz, dann ist es mir ziemlich egal !
Ich habe im Studio auch überaschend festgestellt, daß der Gain auf 1/4 locker langte im Gegensatz zu 1/2 im Proberaum ! Und Live ist
2. ) Aber die Mischer sind teilweise aber auch grottenschlecht ... unsere Monitorboxen, selbst in großen Locations, haben nicht funktioniert, so daß man vor seiner eigenen Box festgebunden war. Da nützt nur vor der Box stehenbleiben und durchhalten. Denn bei 5-10 Minuten Soundcheck und 30 Minuten Bühnenzeit möchte man ungern noch rumdiskutieren, da muß man wohl durch ...

Mein Fazit: Musiker haben meistens keine Ahnung, und die Mischer sind oft einfach überfordert, da sie den Job nur nebenbei ausüben, was offensichtlich nicht ausreichend ist !! Und natürlich technische Probleme !
 
HellToPay

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Häufig wird auch in viel zu kleinen Räumen das Schlagzeug abgenommen. Wo es eigentlich überhaupt nicht notwendig ist. Klar die Basedrum abzunehmen verstehe ich noch. Aber die Snare?! - das wird dann meistens viel zu laut. Was widerum dazu führt, das die anderen die Amps weiter aureißen müssen. Im allgemeinen klingt dann alles wie ein lauter Brei. Gerade im Metalbereich glauben immer alle umso lauter umso besser. Aber das ist absoluter Blödsinn. Der Sound ist am besten, wenn er so leise wie möglich ist (das ist immer noch laut genug). Und an "Härte" geht mit Sicherheit auch nichts verloren. Weil wenn es mir nur um die Lautstärke geht kann ich mich auch auf den Güterbahnhof stellen.
 
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disillusion

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bei den meisten konzerten habe ich ähnliche erfahrungen gemacht, da es ja usus ist, den hauptbands den lautesten sound zuzuschanzen wird dieser gerade bei den haupt-acts zu einem undefinierbaren brei, in dem jeder versucht lauter als der andere zu sein: die gitarren sind matschig, das schlagzeug viel zu dominant und der bass fast unhörbar.
daher bin ich auch immer der meinung, dass viele support acts mit dem leiseren sound eine bessere wirkung erzielt haben als die - unverhältnismässig - lauten headliner.

ich frage mich auch wann die musiker (oder sinds die mischer?!) verstehen, dass lauter nicht unbedingt besser ist sondern eher das gegenteil. klar, ich möchte auch eine angemessene lautstärke (und bei metal ist das nun mal ziemlich laut) aber sobald diese auf kosten der qualität geht, hört für mich der spass auf.
 
Peegee

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Ich kann mich dem David nur anschließen. Laut ist cool! Aber ZU laut macht das Konzert schlichtweg kaputt. Hatte ich bei einem System of a Down - Konzert vor `nem Jahr hier im Stahlwerk Düsseldorf. Die Location ist so schon der letzte akkustische Dreck. Aber dann auch noch zu laut? Ich habe nur noch Drumm und undefinierbares Bassgewummer gehört. Die Songs waren nur noch zum Erraten. So`n Schei.ß!!! Und ausgerechnet dafür habe ich auch noch Geld bezahlt.
 
Sir Taki

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Hm also meiner (etwas bescheidenen) Erfahrung nach gibt es auch viel zu viele Leute, die sich "Musiker" oder "Mischer" nennen.
Nicht jeder, der nen Mischpult besitzt, ist durch diesen automatisch qualifiziert, den Sound der Anlage auch richtig einzustellen.
Aber auch nicht jeder, der ein Gitarren-Halfstack besitzt, muss automatisch guten Sound fabrizieren.
Was ich -trotz allem- fast schon wieder witzig finde, ist das dauernde "Frequenzgezanke" zwischen (1./2.)Gitarre und Bass auf Konzerten von Nachwuchsbands. Wenn jeder so laut wies geht und mit allen Reglern auf Vollgas loshämmert KANN doch da nix gescheites rauskommen!

Was mir als "musiker im Lernstadium" immer wieder sehr hilft, ist ein Mischer, der Ahnung von seinem Job hat und deshalb auch relativ schnell merkt, wo's hakt...da lern ich auch noch was dabei.
 
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Fleshcrawl

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Die Lösung auf viele der oben beschriebenen Probleme, lässt sich mit einem Bandeigenen Mischer lösen. Derjenige muss sich natürlich mit dem sound der Band auskennen und wissen wie sie zu klingen hat.

Natürlich muss derjenige auch flexibel genug sein, sich (z.B. auf Tour) dem jeweiligen Equipment anpassen zu können. Mit etwas Erfahrung (und evtl tontechnischer Ausbildung) sollte das kein Problem darstellen.

Problem: Diese Leute wollen meist Geld, das kleinere Bands vielleicht nicht von der Gage abdrücken können.

Meine Empfehlung an alle Bands: Schaut euch in eurem Bekanntenkreis um, nach Leuten die sich mit Mixen auskennen, oder schaltet Anzeigen.
 

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