Lohnt es sich Noten zu lernen?

von swick, 05.10.06.

  1. swick

    swick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #1
    Hallo zusammen,

    soll ich? Ist viel Arbeit - spiele nur hobbymäßig, will aber irgendwann mal in eine Band.

    :D


    Grüße
    Stefan
     
  2. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #2
    Natürlich lohnt es sich Noten zu lernen.
    Erst mal ist es nicht viel Arbeit, dies wird meist nur von Leuten behauptet, die selbst keine Noten können und nicht wissen wie viel man arbeiten muss.
    Zum zweiten ist es relativ Praktisch in einer Band, weil man dann einfach aufschreiben kann was man meint. Ich würde z.b. nie in einer Band spielen wollen, wo die Leute keine Noten können.
    Zum dritten kann es sein, dass du in eine Band willst und die von dir wollen, dass du Noten kannst.
    Und viertens ist es sehr gut wenn man Noten kann, um Theoretische zusammenhänge zu erschließen.
     
  3. Kurac

    Kurac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #3
    Ich überleg mir auch ob ich soll.. ist sicher sehr praktisch.. aber weiß nicht, ist doch bestimmt nen Haufen Arbeit sowas zu erlernen. Und eigtl. hab ich nicht so viel Zeit wg. Ausbildung. Mal sehen..

    mfg :-)
     
  4. kk

    kk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #4
    Vor dem Problem stand / steh ich im Moment auch. Hab den Vorteil das ich meistens mit Guitar Pro arbeite und so Noten und Tabs parallel hab. So lern ich nebenher schon was und wechsel dann immer mal zu Nur-Noten-Ansicht um zu sehen wie weit ich komme.
     
  5. LukeSkywalker

    LukeSkywalker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #5
    Lernen, Noten zu lesen, ist wirklich nicht schwer: Du hast fünf Linien, auf jeder Linie bzw. zwischen zwei Linien liegt eine Note. Oben oder unten fehlende Linien werden nur mit einem kleinen Strich angedeutet. Noten kannst du dann noch mit # oder b erhöhen und vermindern (erniedrigen?), und die Art des Kopfes und ein kleines Fähnchen geben an, wie lang die Note gespielt wird.

    Fertig.


    Die einzige Schwierigkeit dabei liegt ganz einfach darin, sich zu zwingen, das Gelernte auch regelmäßig anzuwenden. Wenn ich das nicht mache, dann vergesse ich das Ganze natürlich mit der Zeit bzw. dann dauert es einfach länger, bis ich ein Symbol entziffert habe.


    Was ich als Keyboarder jetzt leider nicht beurteilen kann ist, wie schwierig es ist, eine gelesene Note dann auf die Gitarre zu übertragen. Auf dem Keyboard kein Problem, da gibt es nur eine Möglichkeit die zu spielen, aber das müsste mit etwas Übung doch auf der Gitarre auch machbar sein. Vielleicht einfach nach Noten Tonleitern spielen und die Töne laut mitsprechen, oder kleine Melodien auf der Gitarre nach Noten spielen. Und am Anfang nicht zu viel erwarten bzw. sich nicht an dem messen, was man "normalerweise" spielt.


    Aber das Lesen von Noten an sich ist wirklich leicht, man darf nur nicht aus der Übung kommen.
     
  6. swick

    swick Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #6
    Joa, Noten wären nicht schlecht. Aber ist doch bestimmt schwer, sich ALLE Noten auf dem Griffbrett zu merken - das ist doch Wahnsinn :D

    Grüße
    Stefan
     
  7. Kosai

    Kosai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #7
    öhm, noten sollte man schon können, is auch nich schwierig. bei der gitarre sind die vorallem wichtig um zu transponieren, pentatonik zu verstehen, akkorde zusammenbasteln etc. alle noten aufm griffbrett merken? easy! du weißt welchen ton die saite im leeren zustand abgibt und du weißt 1 bund=1 halbtonschritt (das erwähnte # / b), ergo brauchst du doch nur noch die bünde abzählen und dabei halt die intervalle beachten. musst ja nich alle auswendig können, aber so kann man sie sich schnell erschliessen.
    mfg, kosai
     
  8. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.10.06   #8
    Ist aber deutlich schwerer, weil die Saiten sich halt überlappen. Beim Klavier kannst du im Extremfall 10 Noten gleichzeitig mit einem Blick erfassen und sofort umsetzen. Jeder Finger weiss, wohin. Bei mir geht das sogar bei neuen Stücken völlig automatisch. (während ich, wenn ich die Noten einzeln anschaue, ohne zu spielen, erst mal überlegen muss, was da eigentlich steht :D)

    Bei der Gitarre musst du erst mal das Denken anfangen. Bei sehr vielen Noten gibt es einfach mehrere Möglichkeiten. Auf welcher Saite man die Note dann spielt, hängt davon ab, welche anderen Noten gleichzeitig oder auch hinterher gespielt werden. Du hast ja im Extremfall ein Lagenspiel über 18-24 Bünde.

    Noten lesen, ok. Aber direkt nach Noten als Gitarrist spielen, das ist echt nicht einfach. Ich kenn da eigentlich immer nur klassische Gitarristen, die sowas machen. Vom ersten Tag an gelernt, nie Tabs, direkt nur Gitarre und Noten......viel Übung.


    Das Klavier ist da echt nett. Jede Taste ein Ton, jeder Ton eine Taste. Von links unten nach rechts oben. Und optisch wunderbar die Oktaven bzw. eigentlich alle Intervalle zu sehen. (die Gefahr besteht allerdings, dass man anfängt, optisch in Tasten zu denken, statt in Noten)
     
  9. Kosai

    Kosai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #9
    genau das ist es ja was beim großteil der gitarristen so ist. schade ists nur dann wenn man sich kein bisschen mehr um noten und theorie schert weil man ja so schön einfach nach tabs spielen kann. klar hab ich keine noten im kopp wenn ich was spiele, aber beim lernen oder pentatonik sollte man sich schon im klaren warum man jez grade die note spielt. ich hab mir auch schon so manchen falschen tab mit noten wieder richtiggewurschtelt.
     
  10. Hans_3

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    Erstellt: 06.10.06   #10
    Das sind ja nun 2 verschiedene Schuhe.

    1. Wie die Töne auf dem Griffbrett heißen, muss der Gitarrist ohenhin wissen - auch wenn er keine einzige Note lesen kann und dies niemals vorhat.

    Und zwar in beide "Denk"Richtungen:

    A: Wie heißt der gegriffene Ton?
    B: Wo ist auf der XY-Saite eigentlich der Ton Z?

    2. Punkt 1 ist Voraussetzung, wenn man auch mal die eine oder andere geschriebene Note umsetzen möchte. In der Lernpraxis beschäftigt man sich da anfangs mit den Tönen Leersaiten bis 3. Bund. Alles auf einmal und gleichzeitig geht ja net. ;)
     
  11. 101010-fender

    101010-fender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #11
    Sehr wichtig, ohne Noten kannst du höchstens Sachen nachspielen oder Punk machen.
    Ich hab mich auch Jahre lang davor gesträubt, seit ca. einem halben Jahr bin ich dabei und sobald man die Sachen versteht und dann in Musik umsetzt macht es wirklich Spaß.
    Dann Standart Zeug wie Noten auf dem Griffbrett benennen reicht vielleicht für den Anfang, aber was meinst du was das für ein tolles Gefühl ist, wenn man Noten harmonieren lassen will und das tatsächlich mit Hilfe von kleinen und großen Terzen klappt :)

    Ehm...es gibt eigentlich nur 12 Halbtöne, die um eine oder mehrere Oktaven verschoben sind...die Notennamen ändern sich dadurch nicht...spiel mal die leere E-Saite an und danach die E-Saite im 12. Bund, das sind genau die gleichen Töne, nur dass der im 12. Bund eine Oktave höher ist.
     
  12. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #12
    Totaler Schwachsinn.

    @Topic
    Noten lernen ist sinnvoll, aber keineswegs eine Notwendigkeit.
     
  13. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #13
    :confused: Mal 'ne ganz bescheidene Frage: Wart ihr nie in der Schule? Also in unserem zutiefst menschenverachtenden, unterdrückendem und verdummenden Schulsystem gehörte Notenschrift zum ganz normalen Musikunterricht......:D


    @topic: Ja, Notenkenntnisse halte ich heute für unverzichtbar. Die Zeiten wo große Künstler im Rock/Pop/Blues/Jazz und was weiß ich was ohne Notenkenntnisse nur durch Talent ihr Geld verdient haben, sind halt vorbei. Der Markt wird, wie überall, enger!
     
  14. swick

    swick Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #14
    Ok danke, werde mal so langsam einsteigen!

    Grüße
    Stefan
     
  15. kk

    kk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #15
    Das Problem ist das ich dem Musikunterricht ungefähr null gefolgt bin :cool:

    @Threadersteller: Bei den Bassisten haben wir hier im Forum so ein Notenspiel. Quasi Memorykarten, die auf einer Seite die Note und auf der andere Seite die Stellen auf dem Griffbrett hat. Das funktioniert für mich auch ganz gut. Kann ja vielleicht jemand auch für Gitarre bauen.
     
  16. Kosai

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    Erstellt: 06.10.06   #16
    ich hab leider so praktisch nie (!) aufgepasst... bereus aber im nachhinein, weil n paar sinnvolle sachen hängen geblieben sind. ich kann sogar noch nen akkord zusammenbasteln :D achja und in physik hamwe auch mal frequenzen von noten durchgenommen, dabei auch warum/wie die frequenzen innem akkord harmonieren.. hachja wenn ich das noch alles wüsste :o
     
  17. No Mercy

    No Mercy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #17
    Ich persönlich halte es durchaus für sinnvoll, Noten zu lernen. Mir fällt auch komponieren dann manchmal leichter, wenn ichs vor mir auf dem Papier liegen hab. Mit Noten kann man sich mit anderen Musikern verständigen, kann sich einen Theoretischen Hintergrund erarbeiten und die Zusammenhänge besser verstehen. Aber das wurde hier ja zur genüge erläutert. Meine Meinung :)
     
  18. Multifrucht

    Multifrucht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #18
    also ich halte es auch für sehr wichtig....noten auf dem griffbrett zu bestimmen ist dank einiger tricks ja auch nicht sonderlich schwer....gerade bei den (kirchen-)tonleitern ist es schon recht praktisch wenn man die noten kennt...aber notwendig ist es keinesfalls (aber SEHR brauchbar), siehe jimi hendrix und konsorten ;) klasse musiker :)

    ist deine entscheidung, aber wenn du deinen musikalischen horizont erweitern willst kommste wohl nicht drumherum ;)


    mfg
     
  19. mighty_Ibanez

    mighty_Ibanez Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.06   #19
    Sehe ich ähnlich...

    Notenlesen ist überhaupt icht schwer, aber wenn ich ehrlich sein soll, dann schaue ich bei Noten/Tab Notationen immer auf die Tabs:(

    Aber lesen kann ich sie schon... dauert halt nur (viel) länger als bei tabs^^

    /edit:
    Im endefekt ist es aber nicht wirklich soooo wichtig für dein spiel auf der gitarre!
    Ich z.B. mache es so, das ich versuche mehr zu spielen als mich mit der Theorie zu beschäftigen...
    Dadurch lernst du viele Musiktheoretische Sachen während des spielens...

    Und dann fällt einem alles leichter!

    keep on rockin!
     
  20. Hans_3

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    Erstellt: 06.10.06   #20
    Selbstverständlich wusste Herr Hendrix, welche Töne sich wo auf dem Griffbrett befinden. Das ist ja völlig unabhängig vom Notenlesen.

    Sprechen wir von Tönen auf dem Griffbrett oder gedruckten Noten? Siehe dazu bitte meinen Post https://www.musiker-board.de/vb/1819288-post10.html hier im Thread.

    Um z.B. eine dorische Skala über d-Moll zu spielen, braucht's kein Notenlesen auf dem Papier. Dazu muss ich lediglich wissen, dass dorisch D als II. Akkordstufe von C-Dur aus den Tönen der C-Dur-Leiter besteht - und wo dann die entsprechenden Skalen davon auf dem Griffbrett sind.

    Ebensowenig muss ich Notenlesen können, um zu verstehen was die Quinte von A ist und wo ich sie spielen kann.

    Das nur noch mal, um ein paar Missverständnisse oder begriffliche Unklarheiten auszuräumen, die hier in einigen Posts hier offenbar zutage getreten sind. ;)

    Ich will damit allerdings nicht sagen, dass man kein Notenlesen lernen sollte. Das ist immer nützlich, besonders auch für Rhythmik. Nur ist eben das Notenlesen (ebenso wenig wie Tabs) in keiner Weise eine zwingende Voraussetzung für das Lernen von Theorie und den Einsatz des Gelernten in der Spielpraxis.
     
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