Mainstage knackst... > Ursachen?

Winihh
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Huhu zusammen...

hier schrieben schon Leute über Mainstage-Knackser ich habe sie auch :-(

Folgendes Setup:
Mac i7DuoCore (Mid2010), 8 Gigabyte, SSD
OSX Yosemite
Presonus FireStudio (ältere 8-Eingang-Karte, Firewire)
Mainstage 3
Diverse heftige Plugins (z.B. Arturia V-Collection, Kontakt-Player von Native)
Nutzung von 2 Keyboards via USB
Nutzung von 1-2 Audio Gesang
Manchmal auch Bass/Gitarre als Audio

Das Konzert hat jeweils einen Backing-Track und dann so ca. 5 Sounds (Channel-Strips, gelayert oder ) plus Gesang und manchmal noch Bass/Gitarre. Im Hintergrund läuft teilweise MidiBass (von JamOrigin - geile Software!)

Wenn das Konzert frisch geladen ist, ist die CPU-Auslastung bei ca. 40% (höchstens). Beim Spielen ist sie nicht höher als 60%.

Nach ca. 3-4 Songs beginnt das Knacksen. Ist egal ob im Gesang oder nur Keyboard gespielt wird.

Interessant: Wenn man den Rechner dann mal (mit offenem Mainstage) allein lässt, beginnt das Knacksen auch ohne zu Spielen... also Öffnen, ein Song, Warten... auch Knackser.

Wenn man einmal schließt und wieder aufmacht ist alles gut!

Mit IO/Buffer haben wir schon rumprobiert... steht auf 128, Treiberlatenz ist auf 'sicherer' (=höchste Stufe), und dann sind noch 4 Kerne eingestellt.

Es startet der (Native Instruments) Kontakt-Memory-Server... (könnte das ein Grund sein?).

Habt Ihr Erfahrungen mit so intensiver Nutzung von Mainstage? Haben andere das Problem der Knackser?

Bevor ich weiter teste... was könnte man tun? ... Patches im Konzert reduzieren? (das wäre doof, weil man dann ja zwischendrin laden muss). Effekte/Plugins reduzieren (wäre auch schade).

Seht Ihr ein Problem bei der Soundkarte? Oder eher nicht?

Da es im frischen Zustand alles läuft, schaukelt sich wohl irgendetwas auf? Was könnte die Ursache sein?


Bin sehr dankbar für Tipps!!!!
 
FantomXR
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Intensiv ist das keinesfalls... da habe ich schon deutlich komplexere Setups gefahren... und das problemlos.

Zuerst würde ich die 4 Kerne in MS ausschalten... du hast ja nur zwei. Zweitens würde ich in Kontakt den Memory-Server deaktivieren. Der bringt keine Vorteile meiner Erfahrung nach.

Ich tippe mal auf die Soundkarte. Die würde ich mal austauschen und testen, ob das damit auch vorkommt. An MS selbst liegt es vermutlich aber nicht.
 
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Danke!

Super... 2 Kerne (hätte ich drauf kommen können).

Kontakt nutzt auch 4 Kerne ;-) ... mmh.

Sodann testen wir mal ein etwas aktuelleres Saffire-Interface (Firwire), wenn die Tipps oben nicht helfen. - das Audio-Interface habe ich irgendwie am wenigsten im Verdacht. Aber wer weiß...

Many thanks für den Support! Gut zu wissen, dass da welche draußen sind, die Ähnliches veranstalten wie wir.

Mal sehen, was es am Ende ist... wir versuchen und versuchen...

(Übrigens haben wir schon überlegt, auf Ableton Live zu wechseln... aber das würde uns wohl bei komplexen Setups genauso Probleme bereiten... vielleicht sogar noch mehr!)
 
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Tatsächlich würde Ableton euch weniger Probleme bereiten als Mainstage (wobei ich sagen muss, dass ich im letzten halben Jahr kein Problem mehr mit MS hatte).
Aber ein vernünftiges Keyboard Setup zu bauen (inkl schnellen Patch changes, etc) mit Ableton ist das allerletzte. Ich lasse Ableton manchmal im Hintergrund laufen wenn ich Funktionen daraus benutze, die Mainstage nicht bietet. Das funktioniert problemlos.
 
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Mag sein mit Ableton...

Wir haben aber mit einem Ableton-Kenner unseren Workflow analysiert... Wir komponieren alles in Logic! D.h. wir müssten alle bisherige Produktion (ca. 8 Stücke) auf Ableton neu machen (das ist ein erheblicher Aufwand)... aber nur dann macht es wirklich Sinn. Sodann benutzen wir viele unterschiedliche Sounds mit unterschiedlichen Effekten. Wenn wir das richtig verstanden habe, bräuchten wir dazu in einem Ableton-Set/Stück unendlich viele Spuren... (damit wir das gesamte Set/Konzert auch in einem Fluss parat haben).

Insofern... Mainstage hat da schon grandiose Vorteile für uns.

Hasde meine andere Frage hier im Forum bezüglich Arpeggiator gesehen? Wie ich das einschätze, bist Du genau der, der sicherlich auch das Problem kennt ;-) (Timing-Fehler / Trefferquote Arpeggiator / Einsatzton bei Playback).
 
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Leider kann ich da nicht helfen. Mit apreggiatoren oder Playbacks aus MS habe ich nie gearbeitet.
 
drevi
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Ich tippe mal eher auf Hardware.

Genau gesagt auf die Verbindung zw. Rechner und Soundkarte (Safire)

Die 800er Firewire Buchsen & Stecker sind nicht wirklich dolle.
Ich hatte auch mal das Problem.
Hole einen Thunderbolt to Firewire Wandler (bitte kein billig Zeug! ), Sichere den 800er Kabel mit etwas Kreppband (gibt fast kein Kleberückstände) am Wandler.
Bei mir hat's geholfen.

Es könnte aber auch auf der Safire Buchse liegen. Wenn 400er - eher nicht, wenn 800er auf Leichtgängigkeit prüfen - ist es zu locker Kabel wenden oder ersetzen.

Es ist ziemlich schwer einen Tipp zum Kabelkauf zu geben. Gerade was Firewire Kabel betrifft ist auf dem freien Markt wenig gutes unterwegs.
Es geht dabei, speziell beim 800er Kabel, eigentlich nur um die Stecker.
 
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Huhu.

Dank für Eure Hilfe!

(Hinweis: Ich habe kein Thunderbold)

Ich habe einen Test gemacht.

1. Nur ein Keyboard angeschlossen. Kein Audio usw. - das Setup aber sonst belassen. Saffire-Interface (Firewire pro 14) statt dem alten Presonus (Firestudio mit 8 Eingängen... und auch andere Kabel). Das Kratzen kommt nach geraumer Zeit so auch. Ich habe alle Bildschirmschoner, Stromsparmodi usw. deaktiviert... (wirlich fast alles). Die Auslastung zeigt irgendwann im Peak 70% geht dann auch wieder auf 45-55% runter... aber auch bei geringer Auslastung... Ergebnis: Kratzer. Ach ja... der Arpeggiator funktioniert dann auch nicht mehr sooo dolle.

Ich habe das Ganze aufgenommen! Mit der Mainstage-Aufnahme. In der Aufnahme von Mainstage war zunächst kein Kratzer! Kratzer also nur in der Audio-Wiedergabe! Erst nach nochmaligem Test habe ich die Kratzer aufzeichnen können... Es sind haargenau die gleichen Kratzer bei Presonus oder Saffire. Also klar ein Softwareproblem.

Hier die Kratzeraufnahme: https://www.dropbox.com/s/zladq3o3jyvkl9j/Testkratzer1.wav?dl=0

2. Ich habe die Buffersize auf 256 erhöht. Prompt kann ich ohne Kratzer spielen. Allerdings ist dann die Latenz für meine Zwecke viel zu hoch! (dann treffe ich die Arpeggiator gar nicht mehr in der Zeit.

Es liegt also irgendwie nicht am Audio-Interface, sondern an der Rechnerkapazität. An Festplattenzugriffen liegt es nicht (sonst würde er ja nicht so perfekt ohne Kratzer einen Testtake aufnehmen. Die Kratzer sind also nur am Audio-Ausgang - bei egal welchem Interface. Mein Roundtrip mit der Saffire liegt bei 15,2ms (9,7 ms Ausgang). Latenz ist auf "ganz sicher" eingestellt.

Wenn ich die Systemmeldung (Mainstage) anschalte, erhalte ich regelmäßig die Meldung, dass meine Daten (von der Audioengine) nicht in der vorgesehen Zeit bearbeitet werden können (Warnhinweise habe aus).

Wenn ich die Treiberlatenz verringere (auf Unsicher) habe ich mehr Kratzer - und alles wird gefühlt ein bis zwei Beats langsamer.

Bei meinen normalen Einstellungen liegt die CPU-Nutzung von Mainstage bei Auftauchen der Kratzer bei 237,5 (Prozent?) - wenn ich mein Konzert starte und nix mache... ca. 110%.

Ergo: Ich gehe davon aus, dass ich durch 9 Songs mit schönen Plugins und Effekten einfach den Rechner in die Knie zwinge. Wichtig: Es schaukelt sich mit der Zeit auf. Je mehr und länger spielen, desto schlimmer. Zu Beginn ist alles gut - der Fehler tauch erst so nach 15 Minuten auf. Konzert neu gestartet - alles gut.

Habt Ihr noch Ideen?
 
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Die CPU-Anzeige in MS kannst du vergessen. Die ist der absolute Schrott. Dennoch musst du dir bewusst sein, dass zwei Kerne einfach wenig sind... vier Kerne, i7 mit Hyperthreading wäre meine Wahl.

Zu der Aufnahme: Was genau bezeichnest du als Kratzer? Ich hab jetzt mit dem typischen Sample-Buffer-Knacksern gerechnet. Aber für meine Ohren ist das Audiofile sauber. Ich höre im Hintergrund so leichte Verzerrungen, die ich aber dann eher auf das Audiomaterial oder auf die Kompression schieben würde.... zumindest hör ich da nichts, was für mich jetzt dramatisch wäre.

Wenn bei einem Neustart des Konzerts Ruhe ist, würde ich auch mal die Auslastung des Arbeitsspeichers checken. Das machst du am Besten über die Aktivitätsanzeige in OSX.
 
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Hasde Recht... auf der Aufnahme sind keine Kratzer. Sorry!

Irgendwie bekomme ich es nicht hin, die zu recorden - ich dachte die wären da drin. Sind sie aber nicht.

Lösungen: Ich räume schön auf, vermeide alles, was nicht sein muss und investiere vielleicht mal in ein RME Fireface uc - der Musikhändler meines Vertrauens lässt mich das testen (wie nett!). Mit dem Interface steigt sicherlich die Qualität, die Latenz wird verbessert und mit dem Livegesang (und Bass/Gitarre) wird es auch besser sein... bleiben die Ressourcen-fressenden Plugins ;-)

Dank für den Support!

Falls noch jemand Ideen hat... gern sagen!
 
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Hmm....

Ich sehe es auch wie Phantom I7 mit zwei Kernen ist nicht der Hit.
Wenn bei zwei Tests mit Presonus und Safire das gleiche ist, würde eher am schwachen Rechner den Grund des Übels vermuten.

Ganz nebenbei:
Habe gerade die Woche günstig einen Kore 1 von NI geschossen.
Das Teil ist gleichzeitig auch ein Audio-Interface auf USB 2.0.
Wenn MS und iTunes offen waren lief iTunes hackelig (Aussetzer) bei 44.1 und 48er Samplerate. Erst als ich auf 96kHz gestellt habe ist alles sauber. Mit dem Puffer kann ich sogar bis auf 16 Samples runter !!!!!
Bei 44,1 lief selbst 1024 nicht wirklich sauber.

Verstehen tu es zwar nicht, klingt komisch, ist aber so.
 
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OK. Danke... ich harre dann mal der Dinge. Ein aktueller Super-Mac kostet 3.500 Euro! Mein Mid 2010 i7 mit den zwei Kernen ist mit 8GB, Terrabyte-SSD und 500GB-Festplatte ausgestattet... das geht bei nem Neuen noch nicht mal mit den zwei Festplatten. Der Rechner läuft eigentlich tadellos! Nix zu meckern... - bis auf Mainstage mit vielen Plugins und so.
 
drevi
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MacBook Pro 15" (Mid 2012) war die letzte mit DVD Laufwerk !
Ist ein i7 mit 4 Kern, 16 Gb möglich und zwei SSD's gehen da auch noch rein. 2,3; 2,6 oder 2,7 GHz (letztere zwei bevorzugt)
USB 3.0, Firewire 800 und Thunderbolt.

Kann nur empfehlen.
Bezugsquelle ist eh nur die Bucht und da kriegst für deinen vl. auch noch rechtes Geld,
 
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Danke für den Tipp mit dem Rechner... da probiere ich aber lieber doch erst einmal Alternativen... z.B. jeweils nur drei Songs pro Konzert... ;-) ... Dann eine Ansage, Mainstage schließen, öffnen... und wieder 3 Songs. Spart viel Geld! ;-)
 
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Ich hab ein MB Pro i5 2,5GHz Mitte 2012 fahre im Moment auf 64 Samples I/O mit Sicherer Treiberlatenz und 2 Kernen. Keinerlei Aussetzer, keine Knackser. Allerdings hab ich früher auch schon andere Einstellungen probiert, mit 4 Kernen 32 Samples usw. aber Knackser hatte ich nie. Als ich noch Audio Channelstrips über MS genutzt hab, hatte ich regelmäßig Latenzprobleme und musste alle Nase lang MS neu starten, um es zurückzusetzen. Daher hab ich mir das abgewöhnt.
Das letzte Problem, was immer wieder mal aufgetreten ist, waren ätzende Rückkopplungen aus dem Audio-Interface. Seitdem ich es über FW anstatt USB anschließe, ist das auch verschwunden.
Ich denke, die Hauptursache bei den Problemen mit Mainstage liegt in 9 von 10 Fällen am verwendeten Interface. Ein RME ist sicher ne Ansage, ich fahr mit MOTU 828 und Ultralite auch gut, bis auf evtl. die Probleme mit den AudioChannels.
 

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