Von welchen Radien sprichst Du? Ich kenne nur ebene Schraubverbindungen.
Ich kenne das auch nicht, habe aber pro forma im Eingangspost vor Rissen gewarnt. Bei einer Lösung der Schrauben im genannten Bereich um eine halbe Drehung halte ich die "Verkantung" für marginal. Trotzdem, es dürfet klar sein, dass dies auf eigene Verantwortung geschieht.
Naja, wers macht ist selbst schuld, jegliche Tipps, Tricks und Pfüsche sollte man sich sowieso durchn eigenen Kopf gehen lassen. Also generell.
Wenn wir zumindest eine gewisse Nachgiebigkeit des Holzes annehmen und von (nahezu) parallelen Mittellinien der Zylinderabschintte, die Halsfußstirnseitenkontur und die Gegenseite der Fräsung ja darstellen, ausgehen, ...
Genau...und der Radius ist nie mit dem der Halstasche identisch.
Der Hals wird dort nur punktell anliegen.
Es ist daher physikalisch für mich nicht erklärbar, wie sich daraus eine Veränderung des Klanges oder Sustains ergeben soll.
... haben wir Linienberührung bzw eine schmale Flächenberührung unter elastischer oder teilplastischer Verformung. Die ebene Fuge zwischen Hals und Korpus bleibt davon ja erstmal unbetroffen, die besteht so oder so weiterhin, es kommt nur etwas dazu. Für die Schwingungsübertragung ist das also mit Sicherheit zumindest nicht von Nachteil, es kommt eben eine weitere Übertragungsfläche hinzu, in der kein großer Impedanzsprung (gibs bei Körperschall auch) vorliegt.
... wenn ordentlich gearbeitet wurde - also nichts übersteht, die Löcher angesenkt sind, die Durchgangslöcher hinreichend Spiel haben, als daß der Hals soweit beweglich ist, daß er das Ende der Tasche auch erreichen kann. Bei Totalpfusch ist damit auch nichts zu retten.
Und, völlig klar - mehr, als da ist, ist nicht übertragbar. Wenn die Verbindung schon gut ist, wird sich dadurch auch unter besten Voraussetzungen keine praktisch relevante Verbesserung ergeben können, wenn sie Verbesserungspotential besitzt evtl schon. Auch wenn die Stirnseite nicht ganz aufliegt, sondern nur eine kleine oder sehr kleine Fläche Kontakt hat, ist hierdurch die Körperschallweitergabe verbessert, bzw die Dämpfung der Verbindung verringert.
Ein Riesenschritt ist es aber mit Sicherheit bei keiner intakten, mit Mindestmaß an Anstand konstruierten und gebauten Gitarre, klar... das sind spezielle Ladeverfahren für NiCd-Akkus im Modellsport auch nicht, aber einen kleinen Vorteil kann man sich damit gegenüber einem nur zur Schadensprävention ausreichenden Ladeverfaren schon verschaffen. Es ist einfach ein kleines Detail, das man ... mitnimmt oder nicht - je nach Voraussetzung mit wenig oder ganz wenig Verbesserung.
@Bassturmator Ich schätze deine Beiträge ja immer sehr, muss aber gestehen, dass ich sie seit deinem neuen Avatar etwas schneller lese.
Dito - der ist wirklich nicht schön, ich hoffe doch, er ist nicht verletzt worden dabei? Gehts dir gut,
@Bassturmator?



, "Hüten Sie sich vor wildlebenden Fleischwölfen, ..."
... man kann ja auch den Spalt mit einem hart aushärtenden Zeugs auffüllen - nur kricht man den Hals dann vielleicht nicht mehr ab. Das wäre irgendwie ... unpraktisch, aus einem mir unbekannten Grund ist das bei meiner Tele (Schraub + Weißleim), bisher fand ich es nur unpraktisch, aber wenn der Hals mal puttgeht, ist das doof, dann muß ich den irgendwie wegbekommen - und probieren ist so auch nicht ... die Streamliner hatn Geleimten, was dieses Experiment angeht, bin ich also vorerst geleimt, ich kanns erst inn paar Tagen versuchen, wenn die Bassgitarre fertigwird (muß ne PU-Fräsung rein ... die wird mein Schwager machen, der ist Holzmacher, hat er gelernt. Soll ja schön werden.
Da ist übrigens eines der Murkskriterien werksseitig erfüllt, die Durchgangsbohrungen sind zu eng, die tu ich aber erweitern, das hatt ich eh vor, und dann ran mit dem Ding, sollen die Saiten doch mithelfen. Die faulen Stücke, von selbst machen die
garnichts...
