Meine Gedanken zum Thema Musiker-Bandsuche (Frustabbauthread)

Du meinst, die Quote ist noch ziemlich gut? Der Drummer und ich spielen seit 1997 bzw. 1993 in Bands, und es war noch nie so schwer Leute zu finden. Allerdings war das nur mein subjektiver Eindruck. Aber hey, ich will mich gar nicht beklagen und ich kann mich nur wiederholen: zu zweit ist der Bandalltag deutlich einfacher. Mein Drummer ist auch froh, dass wir uns nicht mehr mit Suche beschäftigen müssen und mehr Zeit für Songwriting etc. haben. Selbst wenn jetzt ein Basser bei uns einsteigen wollte, blieben wir lieber zu zweit. Und ja, wir haben Spaß, sogar mehr als in unseren ehemaligen Bands, weil so viele Diskussionen, Terminabsprachen etc. wegfallen. :)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

P.S. und ja, mir ist schon klar, dass 10% von 20 Personen nur zwei Leute sind. Ich schrieb ja auch circa in meinem ersten Post. Es waren eher mehr als 20, ich kanns aber nicht genau beziffern.
 
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Ich unterstelle erst mal allen, die suchen, dass sie auch finden wollen.
Dass es immer an beiden liegen kann - den Suchenden und den Anbietenden - liegt auf der Hand.
Im Unterschied zu einem thread, wo eine spezifisch suchende Person oder Band Unterstützung bei der Suche haben möchte, sehe ich in diesem thread den Fokus nicht bei der "Einzelfallhilfe". Zumal statt Hilfe ja auch eher Frustabbau im threadtitel steht. Es kann durchaus erleichternd sein, festzustellen, dass man nicht der einzige ist, der nicht fündig wird und sich auch andere schwer tun bzw. nicht fündig werden. Es muss ja auch nicht auf öffentliche Betroffenengruppensitzungen hinauslaufen.

Zumal es ja neben den Suchenden und den Anbietenden auch noch weiteres gibt, was die Gesamtsituation ausmacht:
Tatsächlich war es noch nie so einfach und so kostengünstig, semiprofessionell Musik im homestudio zu machen. Früher brauchte man dazu einen Vertrag oder sehr viel Geld. Es gibt auch haufenweise Tutorials und Tipps im Netz - genügend Zeit und Energie vorausgesetzt können ausreichend motivierte Menschen damit schon sehr sehr viel anfangen. Kurz: um selbst musikalisch aktiv zu werden und etwas auf die Beine zu stellen, braucht es gar nicht mehr die klassische Band. (Klassische Band für mich: Gitarre, Gesang, keyboard/Klavier, Bass, drum, die in einem Raum zusammen üben und spielen. Da müssen natürlich nicht alle Instrumente dabei sein oder es können mehr sein, wichtig ist, dass die Band komplett ist und zusammen Musik macht - ganz handwerklich mit Instrumenten). Das oben Gesagte bezieht sich sozusagen die technischen Bedingungen.
Gleichzeitig haben sich Genres entwickelt, für die keine klassische Band mehr gebraucht wird. Das geht weit über elektronische Musik und Techno etc. hinaus: Rap und HipHop betrifft das ebenso. Interessanterweise sind auch im "klassischen" Bandbereich (Rock, Blues etc.) in den letzten Jahren "reduzierte Bands", vor allem Duos sehr erfolgreich gewesen: Jack White und The Black Keys, um nur zwei zu nennen.

Dann haben aus meiner Sicht Projekte an Bedeutung gewonnen. Klar hat es das schon immer gegeben. Also das nur zeitweilige Zusammenspielen von Leuten - und zwar als Ziel direkt von Anfang an. Aber: es ist ja auch technisch gesehen viel einfacher geworden: man muss noch nicht mal an einem Ort sein - am schickt sich Spuren zu, spielt seine dazu, sendet sie weiter. Von den Möglichkeiten der online-jams mal abgesehen. Ich persönlich glaube nicht, dass da so etwas wie ein Durchbruch passiert ist - derzeit spielt sich das meiner Meinung nach noch vorwiegend in einem Bereich ab, wo die Leute wirklich viel Musik machen. Aber aller Erfahrung nach breitet sich das mit der Zeit doch aus - in dem Maße, wie das immer einfacher und selbstverständlicher wird und wo es gleichzeitig immer schwerer fällt, Menschen für eine "klassische" dauerhafte Band zu finden. Vielleicht - das wäre auch mal spannend herauszufinden - sind ja auch die Projekte, wo man eine klassische Bandbesetzung braucht, genau so weniger geworden wie die klassischen Bands auch? Schließlich haben ja insgesamt die Genres an Bedeutung abgenommen, zu der man eine klassische Band braucht - vielleicht ist es bei den Projekten genau so?

These 1: Die Bedeutung der klassischen Band ist geschrumpft.

Dann kam Corona und hielt sich. Veranstaltungsorte machten zu, Feiern nahmen ab. Damit ging für einen Bereich der Musiker die Rechnung nicht mehr auf: fleißig üben und eine Handvoll mal im Jahr auftreten - von den klassischen Eventbands (Hochzeiten etc.), die gebucht werden, mal ganz abgesehen. Ich weiß nicht, was Top40-Bands in der Zeit gemacht haben - viele haben bestimmt überwintert und so langsam läuft es ja wieder an. Aber etliche dürfte es geschreddert haben und vieleicht haben etliche Musiker, die dort gepielt haben, auch ein Alter erreicht, wo es ihnen nicht allzu schwer fiel aufzuhören. Vielleicht gehen die gar nicht mehr auf die Suche. Und von denen, die früher altersmäßig in eine "klassische" Band eingestiegen wären, suchen weniger den Zugang zu einer klassischen Band - sei es, weil sie nicht mehr die Musik machen, für die es eine klassische Band braucht oder weil sie auf eine Art und Weise Musik machen, zu der man keine klassische Band braucht. Und: ein gute CD rausbringen, reicht nicht - davon kann keine Band mehr leben. Das geht nur mit Konzerten - und davon gab es seit Corona weniger - gerade in kleineren Spielorten. Gut verdienende Bands und größere Veranstaltungsorte scheinen mir weniger betroffen zu sein als die kleineren Bühnen und Bands. Fast alles, was es musikalisch neu gibt, gibt es kurze Zeit später für umsonst irgendwo zum Hören oder downloaden. Paradox: Musik herzustellen, ist einfacher geworden. Aber um Aufmerksamkeit zu erlangen, wird sie dort angeboten, wo sie kein Geld kostet und den Musikschaffenden nichts einbringt. Wann sich das ändert, steht noch in den Sternen. Ausnahmen gibt es immer - aber deshalb sind es ja Ausnahmen.

These 2: Der Markt für eine klassische Band ist geschrumpft.

Nicht erst seit Corona gibt es ja ernst zu nehmende Zeichen einer länger anhaltenden wirtschaftlichen Krise. Klar: uns geht´s immer noch gut. Aber bei weiten nicht allen. Es fällt vielen Leuten schwerer, über die Runden zu kommen und ihren Alltag zu organisieren. Und das wird auch so bleiben oder eher noch: zunehmen. Ein größerer Anteil des Einkommens geht für Miete, Energie und Lebnesmittel drauf. Dadurch sinkt auch bei einigen Leuten, die Freizeit. Eine Freizeit, in der Musik machen ein Hobby oder Zubrot war, in der man weg ging und Musik hörte oder die man mit Musik hören verbrachte. Kurz: es geht mehr Zeit und Energie dafür drauf, einfach so über die Runden zu kommen. Und ja: Kann auch sein, dass man dann eh genervter ist. Dass Unzuverlässigkeit zunimmt, dass man sich vielleicht gar keine Verpflichtung mehr drauf schaffen will oder es als Verpflichtung empfindet einen oder zwei Abende für Musik zu "opfern". Dass man vielleicht seine Ruhe haben will. Oder dass man ungeduldiger ist, schneller zu einem Ergebnis kommen will oder vielleicht einfach nur abschalten will, statt die Energie aufzubringen, sich über die eigenen Ideen oder die anderer Leute auszutauschen, sie durchzuspielen, zu üben, zu versuchen und zu verwerfen - um dann vielleicht auch mal eine Perle zu finden oder herzustellen. Es hat immer schon Zeit, Geduld und Energie gekostet, Musik zu machen - wenn Zeit, Geduld und Energie für was anderes drauf gehen, ist das vielleicht auch ein Grund, warum sich weniger Leute auf eine Band einlassen wollen.

These 3: Die Leute haben genug anderes um die Ohren

Ich bin mal gespannt, wie es wird, sollte ich selbst mal wieder auf die Suche gehen. Habe jahrzehntelang in Bands gespielt - als drummer haste da ja eh keine große Wahl - haben immer eigene songs gemacht. Einige Wohnortwechsel und berufliche Sachen haben dazu geführt, dass ich mich auf mehrere Instrumente und das homerecording und das songtexteschreiben verlegt habe. Sind auch schöne Sachen entstanden. Die ich dann entweder in einem mehr oder weniger Solo-Projekt professioneller einspielen will (derzeit sind es eher so Demotapes) oder eben zusammen mit einer Band. Oder vielleicht beides. Zumal ich im neuen Jahr Zugang zu einem Proberaum und einem akustischen drum habe. Oder ich lande bei live-jams. Weil Musik mit mehreren machen, ist einfach eine tolle Sache. Unersetzbar, eigentlich.

Oder ihr findet mich hier in diesem thread und ich bin der Suchende, der nicht fündig wird ...

x-Riff
 
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Tatsächlich war es noch nie so einfach und so kostengünstig, semiprofessionell Musik im homestudio zu machen.
Das ist wahr, und Corona hat dafür gesorgt, dass die, die das Thema interessiert, sich entsprechend ausgestattet und eingearbeitet haben. Und viele von denen sind damit völlig zufrieden und haben vielleicht auch früher schon Bandmusik nur aus Mangel an Alternativen gemacht. Die scheiden natürlich jetzt aus dem Pool der Suchenden aus.

Das heißt aber, der Pool wird zwar kleiner, aber die, die noch drin sind, suchen wirklich und ernsthaft eine Band und nicht nur halbherzig. Hoffentlich.
Du meinst, die Quote ist noch ziemlich gut?
Ich meine vor allem, dass 20 oder mehr Bass-Kandidaten enorm viel sind. Wo gibt es so viele Basser, die gleichzeitig auf der Suche sind? Und waren die alle einigermaßen passend (Genre, Alter, Skill-Level, Hobby-Semi-Pro-Anspruch, ...)? Oder habt ihr einfach jeden gefragt, den ihr gefunden habt?
 
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@Mister Spock Also-wir haben uns nur auf Suchanzeigen von Musikern gemeldet, die in unserem musikalischen Spektrum gesucht haben und die ungefähr im passenden Alter waren - wobei uns das relativ egal war, Hauptsache es passt menschlich und musikalisch. Außerdem haben wir die Suche auf den von den Bassern angegebenen Suchradius beschränkt. Von daher hat es mich wirklich gewundert, dass so viele Leute schon abgewunken haben, wenn sie 20km fahren mussten.
Diese Distanz lag definitiv innerhalb ihres selbst angegeben maximalen Radius. Das war wirklich oft die erste Frage, nach der sich alles weitere schon erledigt hatte.
Die von mir angegebene Zahl von "ca.20" bezieht sich auf den Zeitraum von etwa einem Jahr. In einem Jahr nur soviel Leute anschreiben zu können, erscheint mir recht wenig, aber das ist nur mein subjektiver Eindruck.

Vor Corona waren es deutlich mehr, die in meiner Umgebung nach Bands gesucht haben. Nur zum Vergleich ein Beispiel: Ich habe mal Anfang der 2000er einige Jahre als Drummer in einer progressiven, technisch recht anspruchsvollen Hardcore-Band gespielt. Wir hatten, glaube ich jedenfalls, im Laufe der Zeit vier Bassisten, können auch fünf gewesen sein, war (im Gegensatz zum Platz des Lead-Gitarristen, der von Anfang bis Ende dabei war) ziemlich viel Fluktuation.
Es hat immer nur wenige Wochen gedauert, dann hatten wir passenden Ersatz gefunden. Und da haben wir nicht übers Internet gesucht, bzw.suchen können.
Hab danach noch in anderen Bands gespielt und wir hatten unsere Bestzung immer fix innerhalb weniger Wochen zusammen, meistens innerhalb von Tagen, auch wenn wir Ersatz für vakante Positionen gesucht hatten.

Das heißt aber, der Pool wird zwar kleiner, aber die, die noch drin sind, suchen wirklich und ernsthaft eine Band und nicht nur halbherzig.

Sollte man meinen, aber ich hab da leider andere Erfahrungen gemacht. Das Gefühl, dass die Leute ernsthaft suchen,stellt sich jedenfalls nicht gerade ein, wenn so viele weder bereit sind, weder 20km zu fahren noch eigenes Equipment mitzubringen. Da hab ich einem Basser zur Probe noch nen Bass-Amp organisieren müssen...hab ich auch gemacht, allerdings auch nur einmal und nie wieder, man lernt dazu.

Aber es gab ja auch positive Begegnungen, so der Basser, der extra jeweils über 50km (ein Weg) zu zwei Proben gefahren ist, es dann aber zeitlich nicht mit zwei Bands gleichzeitig geschafft hat. Mit dem haben wir heute noch sporadisch Kontakt. War aber eine ziemliche Ausnahme, die meisten Basser, mit denen wir im Rahmen der Suche Kontakt hatten, wollten am liebsten möglichst wenig Aufwand betreiben, auch wenn sie sich in ihrer Anzeige explizit als "ambitioniert" und "sehr erfahren" beschrieben haben.

Jedenfalls bin ich froh, nicht mehr suchen zu müssen. Wahrscheinlich hätten wir uns den Aufwand und die Zeit des Suchens direkt sparen können, da wir als 2-piece jetzt zufriedener sind und uns eine/n dritte/r Musiker/in nur im Flow stören würde.
:)
 
Es ist halt die heutige Zeit. Egal was ist, jeder wills möglichst bequem haben. Das fängt beim Equipment an, (blos keine schweren Amps usw.) und hört bei der Musikersuche natürlich nicht auf.

Auch muss man bedenken das die Leute auch nicht immer die Wahrheit sagen, warum sie nicht mitspielen wollen.
Da können die Gründe vielfältig sein. Vom menschlichen Miteinander über das Alter, der Beherrschung der Instrumente bis hin zur Gestaltung der Probe.

Ich würde auch sagen, mir ist das zuviel und nicht "eure Einstellung zum Proben gefällt mir nicht"
(War jetzt nur ein Beispiel)

Ich hab mich auch schon in Bands beworben wo in der Probe so laut ins Drumset geschlagen wurde, dass mir die Ohren richtig weh getan haben. Nach Hinweis an den Drummer meinte der nur, "er spiele amtlich", und da bin ich dann raus :)

Also alle Suchende nicht verzagen. Früher war nicht alles besser und heute hat sich das Bandverhalten geändert.
Man muss a bisserl mit der Zeit gehen, oder eben zu 2 spielen.
 
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Best of Best:
Wir proben im Keller des Drummers. Sein Haus! Nett hergerichtet, mit PA, PC, Fernseher, Kühlschrank, Bar, ... der Drummer spielt noch nicht so lange. Als wir heim fahren redet der Sänger noch mit mir und meint, wie wir es schaffen können, dass der Drummer geht und wir den Proberaum dennoch benutzen können ... :oops:

Auch wenn noch keine 10 Songs gut laufen und man mit der Truppe 4 Wochen für einen Song braucht, wird schon fleißig von Auftritten geredet. Da hat man ganz große Pläne. Open Air ausrichten, komischerweise soll ich das organisieren. "Dann hätten wir genug Geld um ..." (y)
2 sind der Meinung, dass Drummer und ich eine PA und Lichtanlage kaufen sollen für die Auftritte. Drummer stößt einfach mal vor: kein Problem, Gearmiete wird abgezogen von der Gage. Nicht akzeptabel. Dazu muss man sagen, dass derjenige der nix zahlen wollt in Krypto und Fonds macht und regelmäßig gesagt hat wie viel er heute beim aktuellen Kurs an Bitcoins hat ...

Sänger. Freitag Abend - eigentlich schon Samstag . Er raucht noch schnell fertig und trinkt sein Bier aus, dann ist er weg. Kloa. Zieh die Tür hinter zu ... Der Proberaum ist im Keller unter der Garage mit eigenem Eingang. Am Montag morgen hört der Besitzer auf dem Weg zum Auto Wasserleitung rauschen. Geht runter ... ist der Sänger noch da, 3 Flaschen Wiskey weg, der Kühlschrank mit Snacks leergefressen ... er geht noch schnell duschen, dann ist er weg. War nett, aber er muss jetzt in die Arbeit. 😦

Keyboarder bekniet uns, dass er bei uns mitmachen darf - Rock/Metal Band. Nach 2 Proben fängts an. Man weiß alles besser, intrigiert, redet hinterm Rücken schlecht. Dennoch wird auf seine "Expertise" gehört (keiner in meinem Umfeld will sonst mit ihm spielen - warum wohl :unsure: - aber ich wurde überredet. Der arme Kerl ...) weil er ganz passabel spielen kann. Aber. Alle glauben ihm, dass Scary Pockets spielen der Weg zu Auftritten ist - das ist die Zukunft ... einfach mal schauen was für Lokations die als Bomben Musiker und Youtube Stars spielen ...
Dann wurde nur noch gestritten weil ich auf Rock beharre und bin gegangen, seit dem hab ich öfters gehört, dass ich ein stures Arschloch bin das nicht aus seiner Komfortzone will. Kloa. Wir gründen ein Rockband um Jazz zu spielen wo ich zu dem Zeitpunkt nicht mal die Basics konnte. Mit weiterhin wechselnden Leuten proben die immer noch schön jede Woche. Haben immer noch keine komplette Band und keine 10 Songs (y):ROFLMAO:

Das sind nur die heftigsten Sachen was in einem Jahr so passiert ist. Da ist anderes Kleinigkeiten, wie nicht auftauchen, hackedicht zum ersten Vorspielen kommen, eifersüchtige Frau Drama, die kontrolliert ob da Frauen sind, Impfgegner, Klugscheiser die Klugscheisen obwohl sie nicht mal einen Song am Stück spielen können, ...
Also ich versteh sogar jemanden der meint dass ich das erfunden habe ... wirklich ... das ist so passiert. Ich kapier nicht wie erwachsene Männer so sein können. Wir reden hier von erwachsenen Männern 35 aufwärts. Ich muss mich da fast schon fremdschämen :ROFLMAO:

Bei der nächsten Truppe ist auch einiges vorgefallen und auch da bin ich dann nach 10 Monat weg. Da wars wieder klassisch Diktatoren .. du sollst einfach nur spielen und hast nix zu melden. Selber schön austeilen und nicht einstecken können und natürlich ist der Neue schuld wenn SIE sich verspielen, in der falschen Tonart anfangen und nicht mal zum Klick spielen können, geschweige denn Takte zählen, Parts vertauschen - aber außerhalb der Probe üben braucht man nicht. Man spielt ja schon über 20 Jahre ... :rolleyes:

Mich kotzt das so an, vorab wird immer alles versprochen was man hören will damit man kommt. Ich mein ... wer sagt schon von sich selber das man so ist und dass in 3 Jahren schon 5-6 andere Gitarristen verschlissen wurden, andere Sänger Sängerinnen ... waren aber natürlich immer die Anderen das Problem.

@x-Riff hat sicher recht. Aber in meinen Augen fehlts erst mal an normalen Leuten ...
 
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Mit Impfgegnern hatte ich bisher keine Probleme. Die sind stets pünktlich und gut vorbereitet zur Probe oder zum Auftritt erschienen.
 
Da lob ich mir die normalerweise verschmähten Tanzmukker. Da gibts einen Chef der das letzte Wort hat. Dort gibt es bezahlte Auftritte und da wird auch nicht die Vorlieben der Einzelleute ausgelebt, sondern da wird ein Programm eingeübt mit welchem man spielen kann.

Es wird alles gespielt, außer ein Song klappt nach einer gewissen Zeit immer noch nicht. Da wird richtig geprobt und keine Zeit verschwendet.
Von den Auftrittsgeldern wird auch ins Equipment investiert.

Da gibt es das nicht, dass jemand sagt, nein diesen Song will ich nicht spielen.

Und wenn die Band ein gewisses Auftragsvolumen hat, dann ist es auch nicht so schwer gute Leute zu finden.

Wenn ich mir dagegen Rockbands so ansehe, dann verstehe ich, dass manche nicht mehr in Bands spielen wollen.

Andererseits, alles hat seine Zeit.

Was man mit 20 alles auf sich genommen hat für Bands schaut halt mit 50 vielleicht schon ganz anders aus.

Ich zumindest hab vor ca. 10 Jahren das Livespiel an den Nagel gehängt. Was am Anfang noch unvorstellbar erschien ist jetzt gar nicht mehr so schlimm. Vor allem nicht, wenn ich von einer Veranstaltung heimgehe und überlege das die Jungs jetzt noch bestimmt 1- 2 Stunden abbauen müssen, den ganzen Schrott heim oder in den Proberaum fahren und wieder ausladen müssen.

Aber abgesehen davon könnte wohl jeder seine Geschichten über das Miteinander in Bands hier verkünden. Wenn es aber ein Hobby ist und Spass macht, dann sollte man positiv an die Sache rangehen. Bei der Bandauswahl gut überlegen und nicht gleich zusagen damit man überhaupt was hat.

Also ran an den Speck und rauf auf die Bühne.
 
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@x-Riff hat sicher recht. Aber in meinen Augen fehlts erst mal an normalen Leuten ...
... würde statt "aber" einfach "und" schreiben und es passt ...
Klar: was Deine "Best-Of"-Sammlung angeht - krass. Behaupte aber mal, dass jede/r mit 10 oder 20 Jahren Banderfahrung mit solchen oder ähnlichen Ereignissen aufwarten kann ...

Wobei:
Da lob ich mir die normalerweise verschmähten Tanzmukker. Da gibts einen Chef der das letzte Wort hat. Dort gibt es bezahlte Auftritte und da wird auch nicht die Vorlieben der Einzelleute ausgelebt, sondern da wird ein Programm eingeübt mit welchem man spielen kann.
Da gibt´s ein klares Ziel von Anfang an und das wird durchgezogen. Habe ich auch bei vielen cover-Bands erlebt. Wer spielt schon cover in einer Band nur für sich selbst?
Schwierig wird es, wenn es darum geht, erst mal Ziele und seinen eigenen Stil zu finden, so viel zusammenzubekommen, dass halbwegs ein Programm steht ... und dann auch weiter zu gehen: nämlich auf die Bühne. Ist für mich im Vergleich so wie ein Start-Up gegenüber einem frenchisenehmer - ohne dass ich den Aufwand, der darin steckt, das gut zu machen, runterspielen will - und ein besser/schlechter ist damit sowieso nicht gemeint und verbunden ...

Und ich habe das Gefühl
Was man mit 20 alles auf sich genommen hat für Bands schaut halt mit 50 vielleicht schon ganz anders aus.
da ist auch viel dran ... Ich bin zu weit bzw. lange raus, würde mich aber dem Diskussionsfortschritt zuliebe so weit aus dem Fenster lehnen, um zu behaupten, dass es genug junge Leute gibt, die im Bereich metal (mitsamt seinen Spielarten) auch bandmäßig unterwegs sind und genau so viel auf sich nehmen wie @Bobgrey und vermutlich jede/r zweite hier zu seinen/ihren 20ern. Woraus ich das schließe? Die Menge an genremäßigen Fragen, wenn es um Anschaffungen, wie werde ich besser, wo gibt es ... -threads geht. Sicher üben viele erst mal bei sich zu Hause (wobei ich glaube, dass das Gros der Anfragen von wohnzimmertauglichen Röhren-Amps aus einer anderen Ecke kommen), aber etliche werden wohl auch in Bands spielen. Hoffe ich. Glaube ich, vermute ich.

Vielleicht ist das wirklich auch ein Generationending: die meisten, die in Foren darüber reden, keine Band zu finden, sind 40/50/60plus, haben Banderfahrung und wollen weiter machen. Und die meisten aus dieser Alterskohorte sind aus unterschiedlichen Gründen raus und die jüngeren spielen metal. Übrig bleiben ... Gute, Beharrliche, Phantasten, Einzelgänger und Eingebildete (oder eine Mischung davon). Ist natürlich eine steile These und statistisch schwer zu untermauern - könnte aber was dran sein.

Was meint Ihr - Feuer frei ...
Und damit man nicht meint, ich würde aus der bequemen Wohlfühlzone ballern: ich gehöre zu der angesprochenen Alterskohorte. Und würde meine derzeitige Haltung als Mischung aus viel Bock und Euphorieerwartung einerseits und Vorsicht und Risikoverminderung andererseits beschreiben ... einerseits lange ohne Band (und die Erinnerung verklärt immer) und heiß drauf, andererseits etliche Erfahrung in Richtung Best Of von @BeWo und zudem das Wissen, dass ich ja auch mit homerecording Musik machen kann ... jedenfalls bin ich anders unterwegs als mit 20, was Bands angeht, aber nicht nur, was Bands angeht, z.B. was die Kostbarkeit von und Erwartung an Lebenszeit angeht ...

x-Riff
 
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Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die musikalischen Interessen inzwischen so ausdifferenziert sind, dass Leute oft nur "diesen einen Stil" (zB ein bestimmtes Metal Subgenre) machen wollen und jeden Song, der davon abweicht, ablehnen. Ist und mit vier Gitarristen passiert und dabei verschicken wir VOR dem ersten Treffen immer Aufnahmen der bisherigen Songs.
Da gibt es dann auch bei manchen wenig Spielraum, da jeder Song im Stil X sein soll .... anstrengend!

Wenn ich die Musikszene vergleiche mit der Situation vor 10-15 Jahren (na gut, da war ich in den zwanzigern und alle hatten mehr Zeit), ist es aber tatsächlich auch dünn geworden mit der Musikerauswahl
 
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Zustimmung: Wenn die Bandbreite für eine Band abnimmt, wird man auch seltener fündig - als Band und als Musiker.

Ist quasi eine Variable des Bereichs "Ich suche zwar, bin aber nicht kompromissbereit" bzw. hänge die Latte so hoch, dass es selten bis gar nicht klappt.

Auch hier wieder: ist kein Werturteil - jede/r hat das Recht, das genau so zu handhaben wie es für sie oder ihn passt. Hat aber Einfluss darauf, wie oft es "matcht", also nicht nur gesucht, sondern auch gefunden wird.

x-Riff
 
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Es wird alles gespielt, außer ein Song klappt nach einer gewissen Zeit immer noch nicht. Da wird richtig geprobt und keine Zeit verschwendet.
Von den Auftrittsgeldern wird auch ins Equipment investiert.
Der ganze Beitrag ist super! Und erklärt recht gut, warum mir diese Horrorgeschichten so überhaupt gar nicht bekannt vorkommen.

Aber mal ehrlich - ist denn der Traum wirklich noch derselbe, wie vor 30 Jahren? Glaubt hier tatsächlich irgendjemand, er oder sie könne mit dem eigenen Metalcore "Startup" die nächsten Guns N' Roses werden?

Träumt man heute noch davon, Alben aufzunehmen, die dann wochen- oder monatelang irgendwelche Charts anführen? Jesus, selbst von Bands, die ich gut finde, mag ich in der Regel höchstens drei bis fünf Songs pro Album...

Und mitreißende Musik zu schreiben, ist eben nun mal sauschwer! Nehmt die Stones als Beispiel. 300 Jahre kumulierter Bühnenerfahrung und was ist das Ergebnis? Sechs gute Songs. Na ja guuuut, da ist der Legenden-Status. 🙄

Aber ihr versteht, was ich meine... 😁
 
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Wo suchst du @Filztier ?
Berlin ?
Dann schick mir gerne was per PN
 
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Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die musikalischen Interessen inzwischen so ausdifferenziert sind, dass Leute oft nur "diesen einen Stil" (zB ein bestimmtes Metal Subgenre) machen wollen und jeden Song, der davon abweicht, ablehnen.
Ist nicht nur bei Metal und Jungen Leuten so. Bei der letzten Band war Stones, Clapton usw gut, Gary Clark Jr., Mayer, Clutch, Bonamassa wollen sie nicht spielen ... und jede Menge ausgelutschte Nummern die keiner mehr hören und spielen will ...
Zustimmung: Wenn die Bandbreite für eine Band abnimmt, wird man auch seltener fündig - als Band und als Musiker.
Ich spiel Pop, Blues, Rock, Classic Rock, Hard Rock, anhörbarer Metal. Man mags kaum glauben. Die gefühlt 20 Millionen Nummern die in Frage kommen sind einigen zu wenig Bandbreite und zu unflexibel weil ich Sweet Child nicht so spiele ... sondern ich wills halt halbwegs Original spielen, nur das ich ein Base Cap aufhab und die Gitarre ein bissl weiter vorne hängt. :LOL:(Tolle Version übrigens ... aber halt nicht meins)

Träumt man heute noch davon, Alben aufzunehmen, die dann wochen- oder monatelang irgendwelche Charts anführen?
Ich für meinen Teil will relaxen, einen Sinn hinter der Überei, Benzin quatschen, laut sein, 3 Bier zischen und alle paar Wochen einen Auftritt mitnehmen und ein bissl Taschengeld dafür.
Ich war der Meinung, dass das nciht so unrealistisch sein kann.
 
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Puh, wenn ich mir hier eure Beiträge so durchlese - und vor allem die des TE, dann bin ich ja echt froh, eine Band gefunden zu haben, wo ich gerne zur Probe komme.

Vermutlich ist das ganze recht simpel: Wieviel Wert lege ich darauf, mit anderen Menschen Musik zu machen - was bin ich selbst bereit in Kauf zu nehmen, um das zu tun? Das ist so individuell wie die Bandbreite an Antworten in diesem Thread...wäre ja schön es gäbe ein Patentrezept, dem ist aber anscheinend nicht so. Für die einen ist's dann vermutlich besser, sie machen alles daheim im Homestudio selbst (oder zu zweit) - ich meine - warum zum Teufel sollte man sich selbst abquälen mit Mitmusikern, die nicht die eigenen Ansprüche erfüllen - sei es nun musikalisch oder menschlich?

Also verstehe ich die Ambition zu diesem Thread jetzt richtig, dass uns der TE einfach nur an seinem Frust teilhaben lassen möchte?

Ich sehe das dann im Bezug auf meine Mitmusiker am Ende des (Probe)Tages eher so: falls ich nicht all meine Konzentration gerade auf mein Instrument verwenden muß und mal so in die Runde schaue, dann in die Gesichter blicke und die Freude und Befriedigung darin sehe, dann ist für meinen Teil alles richtig gelaufen und ich weiß warum ich lieber mit anderen Menschen gemeinsam Musik mache, anstatt das nur im einsamen Kämmerlein alleine zu machen. Wenn dann der letzte Ton erklingt und alle hochschauen und ich in lächelnde Gesichter blicke - gibt es viele andere Arten menschlicher Interaktion, die sich als so durch und durch befriedigend erweisen können?
 
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Puh, wenn ich mir hier eure Beiträge so durchlese - und vor allem die des TE, dann bin ich ja echt froh, eine Band gefunden zu haben, wo ich gerne zur Probe komme.

Vermutlich ist das ganze recht simpel: Wieviel Wert lege ich darauf, mit anderen Menschen Musik zu machen - was bin ich selbst bereit in Kauf zu nehmen, um das zu tun? Das ist so individuell wie die Bandbreite an Antworten in diesem Thread...wäre ja schön es gäbe ein Patentrezept, dem ist aber anscheinend nicht so. Für die einen ist's dann vermutlich besser, sie machen alles daheim im Homestudio selbst (oder zu zweit) - ich meine - warum zum Teufel sollte man sich selbst abquälen mit Mitmusikern, die nicht die eigenen Ansprüche erfüllen - sei es nun musikalisch oder menschlich?

Also verstehe ich die Ambition zu diesem Thread jetzt richtig, dass uns der TE einfach nur an seinem Frust teilhaben lassen möchte?

Ich sehe das dann im Bezug auf meine Mitmusiker am Ende des (Probe)Tages eher so: falls ich nicht all meine Konzentration gerade auf mein Instrument verwenden muß und mal so in die Runde schaue, dann in die Gesichter blicke und die Freude und Befriedigung darin sehe, dann ist für meinen Teil alles richtig gelaufen und ich weiß warum ich lieber mit anderen Menschen gemeinsam Musik mache, anstatt das nur im einsamen Kämmerlein alleine zu machen. Wenn dann der letzte Ton erklingt und alle hochschauen und ich in lächelnde Gesichter blicke - gibt es viele andere Arten menschlicher Interaktion, die sich als so durch und durch befriedigend erweisen können?
ah das tut gut...endlich mal positive Vibes.:claphands:

Dabei ist der Weg zu einer funktionierenden Band doch ganz einfach:
1. Man sucht sich Leute mit denen man gut kann.
2. Man sucht sich Leute mit denen man gut kann.
3. Man sucht sich Leute mit denen man gut kann.
4. Man sucht sich Musik, die allen gut gefällt und machbar ist, covert ein paar Stücke und genießt die entstandene Basis.
5. Dann kann man mit eigenen Sachen kreativ werden.:rock:
Geduld...und fertig ist die Laube.
...und eine Prinzessin ist immer dabei :opa::bang::hat:
 
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..und eine Prinzessin ist immer dabei

Prinzessinnen haben wir auch, zum Glück ist keine Diva dabei! Wir spielen ordentlich zusammen, haben gelegentliche Gigs und haben viel Spaß dabei!

band nov 2022.jpeg
 
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Andererseits, alles hat seine Zeit.

Was man mit 20 alles auf sich genommen hat für Bands schaut halt mit 50 vielleicht schon ganz anders aus.

Ich zumindest hab vor ca. 10 Jahren das Livespiel an den Nagel gehängt. Was am Anfang noch unvorstellbar erschien ist jetzt gar nicht mehr so schlimm. Vor allem nicht, wenn ich von einer Veranstaltung heimgehe und überlege das die Jungs jetzt noch bestimmt 1- 2 Stunden abbauen müssen, den ganzen Schrott heim oder in den Proberaum fahren und wieder ausladen müssen.
Das kann sich auch schneller ändern.

Hier oben gibt's ja das Honky Tonk Kneipenfestival. Da gibt's jeweils in einer Stadt in allen möglichen Lokalen fünf Stunden (21.00–2.00) Live-Musik, und man kann alles mit einem Ticket mitnehmen. Da sah ein Gig bei uns so aus:

Am frühen Nachmittag treffen am Probenraum. Fast kompletten Probenrauminhalt abbauen und einladen inklusive bandeigener PA, weil vor Ort nie eine gestellt wird. Ca. 18.00 vor Ort was essen. 19.00 Aufbau. Jede Menge Technik, wie gesagt, inklusive einer kompletten PA. 20.00 Soundcheck. 21.00 Gigbeginn. 2.00 Gigende. Kaffee, vielleicht noch was zu essen. 2.30 oder so Abbau. 3.30 bis 4.00: alles im Sprinter. Rückfahrt zum Probenraum. Alles wieder ausladen. In den frühen Morgenstunden war man dann zu Hause.

Anfang der 2010er haben wir das auch mal an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gemacht. Ende des Jahrzehnts nicht mehr, und generell war der Bock auf Honky Tonk stark gesunken, auch wenn wir da den einen oder anderen richtig geilen Gig dabei hatten.

Aber mal ehrlich - ist denn der Traum wirklich noch derselbe, wie vor 30 Jahren? Glaubt hier tatsächlich irgendjemand, er oder sie könne mit dem eigenen Metalcore "Startup" die nächsten Guns N' Roses werden?

Träumt man heute noch davon, Alben aufzunehmen, die dann wochen- oder monatelang irgendwelche Charts anführen? Jesus, selbst von Bands, die ich gut finde, mag ich in der Regel höchstens drei bis fünf Songs pro Album...
Das glaub ich noch nicht mal.

Gibt sicherlich welche, die groß rauskommen wollen als der nächste Slash oder der nächste Hetfield oder so.

Aber Metal-Musiker sind auch immer Metalheads. Und unter Metalheads gibt's die weitverbreitete Attitüde: erfolgreich = kommerziell = nicht mehr trve = kacke. Und ausgerechnet bei der eigenen Band eine Ausnahme machen zu wollen, wär Doppelmoral.


Martman
 
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