(Meine) unterschiedliche Erfahrung mit zwei Gibson LP Slash Anaconda

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Enkin Fled
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Nun habe ich mir doch meinen Wunsch einer Les Paul Slash erfüllt und zwar in Grün, genau genommen Anaconda Green.

In meinem Thread vom letzten Jahr ist mein Weg zu einer LP Custom und einer grünen Classic nachzulesen.

Nun habe ich die Classic recht gut verkaufen können und mir eine LP Standard Slash Anaconda beim Thomann bestellt.
Als die Gitarre ankam und ich den Koffer öffnete hat mich fast der Schlag getroffen.

Nicht vor Freude, sondern vor Entsetzen.
Das war weder eine Flame- noch eine Plaintop. Da war nix mit AAA Decke, sondern einfach nur hässlich mit komischen gelblich braunen unregelmäßigen Ringen im Lack oder Holz.
Ansonsten auch mit schlechter Verarbeitung. Am Halsübergang zum Korpus Lackblasen und seitlich vom Hals auf dem Korpus Lackfehler.
Das Griffbrett war relativ hell. Sah nicht schön aus. Die Seriennummer war kaum erkennbar, da zulackiert.
Darüber hinaus war das Teil sackschwer, knapp 4,5 kg brachte sie auf die Waage.
Nun, ich war so enttäuscht, dass ich vergessen habe, ein paar Fotos zu machen. Hab sie also am nächsten Tag wieder zurück geschickt.

Dann habe ich im Netz gesucht und bin auf das gleiche Modell mit realen Fotos aufmerksam geworden.
Ich habe den Händler sogleich angeschrieben. Es war die letzte Slash Anaconda, die da war und er machte mir sogar den reduzierten Preis von T.

Am Montag kam sie dann und bei mir echte Freude und Begeisterung auf, als ich den Deckel vom Koffer aufklappte.
Was für ein gewaltiger Unterschied. Ein echtes Flame in leuchtendem Grün. Wirklich eine AAA Decke.
Das Griffbrett gleichmäßig dunkel, ja fast schwarz und die Rückseite nicht schwarz, wie bei der Anderen sondern so lackiert, dass man die Holzmaßerung noch gut sehen kann. Wirklich ein Sahnestück ohne nennenswerte Mängel.
Und das Gewicht, ich traute meiner Waage fast nicht, knapp 3,7 kg.

Ich bin natürlich absolut begeistert. Eine tolle Gitarre und noch 150 Euro günstiger als die Erste.

Warum schreibe ich das?
Vor allem weil ich über die enormen optischen und haptischen Unterschiede, die Gibson so produziert sehr verwundert und auch verärgert bin. Und eigentlich zum Fazit komme, dass man sich keine Gibson online bestellen sollte. Es ist wohl dann reine Glückssache.
Am besten also in den Laden gehen und vergleichen, zumindest bei Gibson.
 
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Na ja,@Enkin Fled, wirklich einen Eindruck würden jedenfalls hinsichtlich Optik nur vergleichende Fotos bieten, die aber von dem ersten Exemplar eben nicht gemacht wurden.

Dass Dir das erste Exemplar nicht gefiel, ist ja in Ordnung, aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Was für Dich zu "Entsetzen" führt, kann für einen anderen der Traum sein. Insofern ist es schön, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lassen hast, aber das ist natürlich letztlich doch eben persönliche Sichtweise (auch basierend auf persönlichen Erwartungen). Es wird ja immer wieder über so genannte "schlechte Qualität" oder "Qualitätsschwankungen" gerade bei Gibson geschrieben. Aber die Beschreibung und selbst Fotos vermitteln jedenfalls mir nur, dass jeder andere Maßstäbe ansetzt und andere Schwerpunkte setzt. Zum Klang des ersten Exemplars hast Du gar nichts geschrieben - vielleicht wäre da der große Vorteil gegenüber dem zweiten Exemplar gelegen (so etwas kann man aber halt nicht in einem Tag, nach dem Du das erste Exemplar schon zurück geschickt hast, feststellen). Ehrlich gesagt ist meine Einstellung zu dem Aspekt Optik: Ich würde mir ein Poster von der mir gefallenden Optik besorgen und hinhängen, weil das sicherer und viel billiger ist, und zum Spielen würde ich mir etwas suchen, was super klingt ;)

Aber alle Menschen sind verschieden und das ist gut so :prost:
 
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Haben wir die "Lackblasen" gesehen? Wissen wir, was der Threadstarter unter "Lackblasen" versteht? Vielleicht ist einem anderen ein umwerfender Sound so viel wichtiger und er findet die Gitarre deshalb traumhaft?

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das bekannte Gibson-Bashing immer auf irgendwelchen schriftlichen Angaben, die in vielerlei Hinsicht individuell sind, und günstigstenfalls auf Bildern beruht, die oft z.B. mikroskopische Details zeigen, die in meinen Augen wirklich nicht der Rede Wert sind.

Meine Gitarren habe ich fast alle gebraucht gekauft (sind aber auch teurer als die neuen :D) und sie haben alle Spiel- und Alterungsspuren (das ist mir lieber als eine - oft wegen nicht überragendem Sound - ungespielte alte Gitarre; nur die guten werden viel gespielt!). Da wundere ich mich ohnehin darüber, über was für angebliche Macken so mancher hier stolpert. Ich habe eine 57er Reissue, die auch eine kleine Lack-Macke auf der Vorderseite, aber halt einen Sound zum Niederknien hat - hab sie online in den USA gefunden, zur Hälfte vorab anbezahlt und persönlich vor Ort angespielt und mitgenommen (btw., einen Moog Voyager hab ich dabei auch gleich noch "einpacken lassen"). Ansonsten hab ich noch eine Spear PRS Hollowbody-Kopie aus einer Ausstellungsvitrine und einen fretless Bass neu gekauft, die aber eh nur "Arbeitstiere" und auch im untersten Preisbereich waren.

Es war mir nur wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses von "Nichtgefallen" bis "absoluter Mist" einfach nur persönliche Wertkriterien sind.
 
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Tremar
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Ich muss hier mal eine Lanze für das Gibson-Bashing brechen. Es ist nämlich mehr und mehr ein dringend benötigtes Gegengewicht zum Gibson-Hyping, das auch hier wieder seinen Ausdruck findet.

Qualität: Bestenfalls hit and miss. Vor dem Hintergrund des Preises: Eine Frechheit.
 
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Da sag ich eher "Pics or didn't happen", egal ob Gibson oder sonstwas.
 
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dubbel
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Es war mir nur wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses von "Nichtgefallen" bis "absoluter Mist" einfach nur persönliche Wertkriterien sind.
das sehe ich auch so.

andererseits finde ich die Frage interessant, wie weit sich zwei auf dem Papier "gleiche" Produkte unterscheiden koennen.
das ist ja unter anderem ein Grund, warum es so eine schlechte Idee ist, Gitarren online zu kaufen.
 
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wie weit sich zwei auf dem Papier "gleiche" Produkte unterscheiden koennen.
Ich hab halt noch nie eine Gitarre auf dem Papier gespielt :ROFLMAO: (und wenn ich sie nur anschauen will, reicht mir ein von mir weiter oben schon angesprochenes Poster :D - das ist dann auf Papier)

Der Klang einer Gitarre ist kein technisch reproduzierbares Merkmal. Zudem kommen immer mehrere Teile innerhalb von Toleranzen zusammen, die halt innerhalb eines gewissen Bereichs liegen, so dass da auch mal "-" und "-" Grenzwerte zusammenkommen können. Um so mehr individuell von Menschen ausgesucht wird, um so mehr Bandbreite wird man haben. Computerisierte Fertigungen (wie bei Großserien auch im Gitarrenbereich) liegen innerhalb engerer Toleranzen, aber dafür gibt es auch Gründe, wie z.B. massenfertigungstaugliche Materialien. Das wird man halt im oberen Segment nicht haben.

Ich halte auch nichts von "Gibson-Hyping". Für mich ist nicht automatisch eine Gibson immer gut. Aber für mich ist eine Gitarre gut, wenn sie gut klingt und nicht wenn ihr Lack "unter der Lupe" betrachtet "einwandfrei" ist, weil eben mit Naturmaterialien gearbeitet wird - ein Stück Holz (damit meine ich Massivholz!) kann sich nach der Bearbeitung/Fertigstellung halt in Form, Feuchtigkeitsgehalt, etc. auch innerhalb kurzer Zeit, oder nach 2 Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten ändern. Da steckt man nicht drin. Das ist bei einem lackierten Auto anders (außer es ist Rost unter dem Lack :D, und dann ist es definitiv ein Mangel, aber u.a. da unterscheiden sich eben Gitarren und Autos, bei denen über erstens Metall eben zweitens viel mehr als nur Lack in viel mehr als nur ein paar Handsprühvorgängen kommt). Und dass mir jetzt keiner mit Vergleichen zu Möbeln kommt: Das sind überwiegend "Leimplatten" mit Folierungen(auch wenn es noch Furnier genannt wird).

Also wie gesagt, jedenfalls bei mir kein Hype, sondern nur der Versuch, fehlende Objektivität aufzudecken.
 
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Ich hab halt noch nie eine Gitarre auf dem Papier gespielt (und wenn ich sie nur anschauen will, reicht mir ein von mir weiter oben schon angesprochenes Poster - das ist dann auf Papier)
der Hersteller legt die Eigenschaften fest. das wird schriftlich fixiert und als Grundlage benutzt fuer logistik / sourcing, produktion, etc.
das ist gemeint mit "auf dem Papier".
Auf dem Papier haben gleiche Artikel in einem gewissen Rahmen dann auch die gleichen Eigenschaften.

Der Klang einer Gitarre ist kein technisch reproduzierbares Merkmal. Zudem kommen immer mehrere Teile innerhalb von Toleranzen zusammen, die halt innerhalb eines gewissen Bereichs liegen, so dass da auch mal "-" und "-" Grenzwerte zusammenkommen können.
genau.
und ich finde genau das interessant, also wie weit sich zwei auf dem Papier "gleiche" Produkte unterscheiden koennen.
Ist das schwer zu verstehen?
oder einfach mal wieder mansplaining?
 
soundmunich
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... und ich habe versucht klarzustellen, dass bei Gitarren mit "auf dem Papier" festgelegten Eigenschaften nicht dasselbe gemeint ist wie bei z.B. Autos. Im Übrigen gehört zu den "auf dem Papier" festgelegten Eigenschaften auch das, was z.B. in den Gewährleistungsbestimmungen steht. Und da (also auf dem Papier!!!) sind Lackveränderungen explizit als nicht vom Hersteller zu vertreten genannt:

"This Warranty Is Subject To The Following Limitations
THIS WARRANTY DOES NOT COVER:
1. Any instrument that has been altered or modified in any way or upon which the serial number has been tampered with or altered.
2. Any instrument whose warranty card has been altered or upon which false information has been given.
3. Any instrument that has been damaged due to misuse, negligence, accident, or improper operation.
4. The subjective issue of tonal characteristics.
5. Shipping damages of any kind.
6. Any instrument that has been subjected to extremes of humidity or temperature
7. Normal wear and tear (i.e., worn frets, worn machine heads, worn plating, string replacement, scratched pickguards, or damages to or discoloration of the instrument finish for any reason).
8. Any instrument that has been purchased from an unauthorized dealer, or upon which unauthorized repair or service has been performed.
9. Any factory installed electronics after a period of one (I) year following the original date of purchase.
10. Cracking, discoloration or damage of any sort to the finish or plating for any reason.
11. Gibson does not warranty the playability of a instrument whose "action" is lower than the standard "action" as defined in the owners manual."

https://www.gibson.com/en-US/Support/Warranty/Gibson

Dafür danke an @Myxin in seinem Beitrag hier: https://www.musiker-board.de/thread...isse-an-gibson-lp-std-50.725533/#post-9262894 zu einem ähnlichen Thema

Wenn wir schon von "auf dem Papier" sprechen, dann aber bitte umfassend! Genau die Unwägbarkeiten hat Gibson hier klar dargestellt, und das aus völlig nachvollziehbarem Grund. Wer das VOR dem Kauf nicht bedenkt, ist selbst schuld. Wer das bei den Eigenschaften "auf dem Papier" weglässt, ist unvollständig und hat meiner Meinung nach auch eine falsche Vorstellung von handwerklich hergestellten Gitarren.

"mansplaining" sehe ich da nicht, wenn ich auf das Verständnis für das Produkt selbst und auf den vollständigen Inhalt von Eigenschaftsangaben hinweise und der Sichtweise "zwei Exemplare eines bestimmten Gitarrenmodells müssen in allen Punkten identisch sein" entgegentrete.
 
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wow.

... und ich habe versucht klarzustellen, dass bei Gitarren mit "auf dem Papier" festgelegten Eigenschaften nicht dasselbe gemeint ist wie bei z.B. Autos. ...
daher ja
in einem gewissen Rahmen dann auch die gleichen Eigenschaften.
der rest von deinen enzyklopaedischen beitraegen und auflistungen (machst du solche spitzfindigkeiten beruflich?) hat ja nichts mit dem zu tun, wovon ich schreibe.

mich interessieren gitarren.
und mich interessieren reviews.
mich interessieren auch die unterschiede zwischen verschiedenen modellen.
aber nicht nur das.
mich interessiert auch, wie weit sich zwei gleiche Modelle vom gleichen hersteller mit den gleichen specs unterscheiden koennen.

das ist wohl tatsaechlich schwer zu verstehen.

aber der thread hier ist ja genau das richtige beispiel fuer diese frage.
 
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Enkin Fled
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Jungs, jetzt haltet doch Mal den Ball flach.
Mir geht es doch nicht um Gibson Bashing. Bin selbst großer Gibson Fan.
Aber, abgesehen von den Verarbeitungsmängeln der Ersten, hat mich die schon sehr unterschiedliche Ausführung des eigentlich gleichen Modells überrascht. Beworben werden übrigens alle mit AAA Decke

Die Eine eher plain, die andere flame, die eine mit schwarzer Rückseite, die andere transparent braun, die eine mit hellem Griffbrett, die andere fast schwarz, die eine 4,4 kg, die andere 3,7 kg.

Bei beiden war, bzw. ist die Bespielbarkeit ausgezeichnet. Und beide haben einen absolut tollen Klang. Da gab es weder an der Ersten, noch an der jetzigen etwas auszusetzen.
 
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mich interessiert auch, wie weit sich zwei gleiche Modelle vom gleichen hersteller mit den gleichen specs unterscheiden koennen.
Ich hab's auf Anhieb verstanden ;)
Wenn sich die Unterschiede auf kleine Patzer beim Lack beschränken würden, könnte ich @soundmunich besser verstehen...
Ich habe in letzter Zeit auf einer ganzen Reihe Gibson Les Pauls gespielt (und mir letzlich auch eine gekauft) - da ist von unspielbarer Einstellung über Lackierfehler bis klanglich tot alles dabei gewesen. Wenn ich mir überlege, ich hätte die tote Classic bestellt (und nicht im Laden direkt verglichen) - ich bin mir nicht sicher, ob ich mir nochmal eine andere hätte schicken lassen. Ich hatte mal eine FGN, die war viel besser :D
Da ich mir aber viel Zeit genommen und im Laden verglichen habe bin ich mir bei "meiner" Les Paul dann sicher gewesen - schöner, klingt besser und spielt sich besser als alle anderen. Und genau das empfehle ich jedem, der mehrere große Scheine locker macht: anspielen! Um sie blind zu kaufen ist die Streuung (auch) bei Gibson viel zu groß!
Beitrag automatisch zusammengefügt:

PS:
Die Lackierung, die Halsdicke und der Klang waren bei jeder, auch den zwei Classics und den beiden "exakt gleichen" Standards, verschieden. Ist natürlich Geschmackssache, was einem dann besser gefällt, aber die Fotos und die Beschreibung im Internet helfen wirklich nur um sie von den SGs und Explorern unterscheiden zu können. Jede sieht leicht anders aus, spielt sich leicht anders und klingt leicht anders - und manche sind einfach schlecht...
 
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Ich habe sogar noch zwei Sachen vergessen. Bei der Ersten war der Gibson Schriftzug wie im Block eingesetzt. Man hat im Holz deutlich ein Rechteck erkennen können. Das ist weder bei der Zweiten, noch bei meiner CS so.
Und der Hals der Ersten kam mir dicker vor, nicht viel aber doch spürbar.
 
Marc Blues
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Eigenschaften auch das, was z.B. in den Gewährleistungsbestimmungen steht.
Es gibt kein Gewährleistungsbestimmungen, die Gewährleistung ist gesetzlich geregelt. In Garantiebestimmungen kann der Hersteller schreiben was er will, die gesetzliche Gewährleistung berührt das nicht.

Mfg
 
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