Metal-Bands live ohne Keyboard, dafuer mit Backing Track


Guvnor
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Servus,

wollte mal in die Runde fragen, wie ihr das so findet, wenn eine Metal-Band auftritt mit offensichtlichen Keyboard-Einlagen, die aber alle vom Band kommen. Klar, mag verschiedene Gründe haben, im einfachsten Fall hat die Band vielleicht einfach keinen geeigneten Keyboarder gefunden - aber gerade im Bereich Metal habe ich immer noch das Gefühl, das wird meist deshalb gemacht, weil Keyboards "uncool" sind. Dabei finde ich diese Einstellung eigentlich recht dämlich, vor allem wenn sie ja wie gesagt im Song sogar vorhanden sind.

Ganz schlimm find ich das dann z.B. bei Bands wie Deathstars, wo die Keyboards wirklich nicht nur leise Hintergrunduntermalung sind - aber nein, lieber holt man sich statt einem Keyboarder nochmal nen zweiten Gitarristen ins Boot, der exakt das gleiche spielt wie der erste.

Irgendwie wirkt das für mich dann immer wie so 'ne Art Halb-Playback. Wenn die Besetzung sehr klein ist, oder bei anderen Musikrichtungen, mag das ja was anderes sein (z.B. Bands mit nur 2-3 Leuten, oder elektronische Musik, die live eh oft etwas anders dargeboten wird), aber bei konventionelleren und vor allem größeren Bands kann ich das eben nicht ganz nachvollziehen.

Habe auch schon von Fällen gehört, wo es sich nichtmal um einen Backing Track handelt, sondern wo der Keyboarder dann hinter der Bühne sitzt.

Sind Keyboards immer noch so "uncool"? Soll ja früher auch Leute gegeben haben, die sich z.B. bei Dio - "Rainbow in the Dark" beschwert haben - "an sich ja ein geiler Song, aber dieses Keyboard!!"
Ich finds jedenfalls ziemlich affig...
 
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Dr. Rockstar
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Dass der Keyboarder hinter der Bühne ist, ist bei Iron Maiden der Fall. Ich glaube, die Keyboard-Parts spielt dabei der Bass-Techniker. Die machen das jedoch, weil bei den meisten Songs keine Keyboard-Parts vorhanden sind. Dafür extra einen Keyboarder einzustellen wäre einfach zu aufwändig.
Heutzutage holen sie den Keyboarder sogar teilweise auf die Bühne. Beim Song "Seventh Son of the Seventh Son" erscheint er jeweils (verkleidet) auf der Bühne.
 
Karma Killer
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Lacrimas Profundere machen das zB auch. Die haben vmtl heutzutage einfach zu viele Parts, wo der Keyboarder einfach nutzlos rumsitzen würde. Außerdem kommen die wahrscheinlich zu viert so gerade über die Runden und haben keine Lust das Einkommen noch mit nem 5ten und 6ten (nen Basser haben die glaub ich auch nicht momentan) zu teilen.
Sonst weiß ichs noch von Nile, die aber weniger Keyboards als programmierte Samples von ner Mischung aus Instrumenten oder Chorälen haben, was vermutlich live von einem Keyboarder nicht zu reproduzieren ist.

Eine Band als uncool abzustempeln weil sie nen Keyboarder haben, ich glaub nicht dass das irgendwer macht. Aber ich fand zum Beispiel die Lösung von System of a Down damals sehr gut, die ja einen Sänger hatten, der nur singt. Bei Bands wo das so läuft, sollte es ja kaum ein Problem sein, wenn der sich dann halt ein paar Keyboardparts draufschafft, wenn es nur in ein paar Songs an ein paar Stellen ist.
 
Guvnor
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Wollte das Thema nochmal hoch holen, weil ich schon wieder auf ein Video gestossen bin, wo genau das der Fall ist. Gibts noch mehr Meinungen dazu? Ein paar mal wurde ja angesprochen, dass es vielleicht daran liegt, dass die Band zu wenige Keyboard-Parts haette, und es sich daher nicht lohnt. Es gibt aber auch durchaus einige Bands wo in jedem Lied ausreichend Keyboard zu hoeren ist, sodass es schon irgendwie seltsam wirkt, keinen Keyboarder auf der Buehne zu sehen.
 
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Tolayon
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Ich kanne das auch von der einen oder anderen Coverband, die allgemein Rock-Sachen spielt und auf der Bühne tatsächlich nur mit Minimalbesetzung aus zwei Gitarristen, einem Bassisten und Schlagzeuger auftritt - sowie einem Midi-Expander, auf dem synchronisierte Files abgespielt werden (oder auch Audio-Backings). Manchmal werden Keyboard-Parts, die als nicht allzu wichtig angesehen werden und nur Füllmaterial wären auch komplett weggelassen.

Vielleicht kommt es auch auf das jeweilige Unter-Genre an. In manchen mögen Keyboards tatsächlich tabu sein, dafür werden dann vielleicht akustische Instrumente wie Cello oder Posaune mit dazugenommen. Die könnte man theoretisch auch mit Keyboards immitieren, aber niemals ersetzen. Also dürfte man den Cellisten/ Posaunisten entweder direkt mit auf die Bühne nehmen oder - wenn die betreffenden Parts tatsächlich nur in wenigen Stücken vorkommen - auch hier auf abgespieltes Backing setzen.
Allerdings, sobald ein tragendes Solo vorkommt, wäre ein echter Zusatz-Musiker auf der Bühne immer vorzuziehen, und dann hätte dieser in der Regel auch insgesamt mehr zu tun, nämlich mindestens auf der Hälfte aller Stücke.
 
Guvnor
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Also bei einer Cover-Band wuerde ich das nochmal anders bewerten, kommt natuerlich auch hier drauf an, wie die insgesamt so drauf sind, aber wenn das eine typische Top40-Coverband ist, dann ist das ja auch ein stueckweit ein "Job" was die machen, und erhebt jetzt fuer mich nicht zwingend den Anspruch, sich solchen "Regeln" zu unterwerfen. Ich habe ja z.B. auch prinzipiell nichts gegen einen Alleinunterhalter (sofern er gut ist), denn da ist es ja klar, dass er nicht alles alleine spielen kann, also ist ein Backing Track natuerlich notwendig.

Aber bei einer Band, die eigene Musik schreibt und diese auch oeffentlich auffuehren moechte, da finde ich es halt schon irgendwie befremdlich, wenn die Musik einerseits fuer den Einsatz von Keyboard ausgelegt ist, aber live das dann alles vom Band kommt und nur 3-4 Saitenzupfer auf der Buehne stehen + Drummer. A propos, gibt ja auch Bands, die keinen Drummer haben, z.B. Sisters of Mercy. Das ist auch irgendwie eigenartig. Aber das duerfte eher die Ausnahme sein. Wenn es um Keyboards geht, scheint das aber in letzter Zeit eher ein "Trend" zu sein.

Ich finde es z.B. auch nicht schlimm, wenn die Keyboard-Parts dann ein wenig reduziert werden, dafuer dann aber z.B. ein einzelner Part auch mehr raussticht. Es muss ja nicht immer das fette Orchester sein, das auf der Platte zu hoeren ist, da reicht es dann auch wenn der Keyboarder nur 1 oder 2 Instrumente daraus spielt. Live ist das eh immer ein wenig anders, finde ich. Ich mag es z.B. auch, wenn die Band nur einen Gitarristen hat, und das Solo dann mehr raussticht, weil im Hintergrund keine zweite Rhythmusgitarre zu hoeren ist. Es muss aber natuerlich zur Musik passen und auch zur Band.

Was mich als Musiker vermutlich selbst stoeren wuerde, waere, dass man sich akribisch genau an den Backing Track zu halten hat. Da kann man nicht einfach mal das Solo verlaengern oder einen Mitsing-Part mit dem Publikum etwas ausdehnen, wenn man Lust hat. Ich weiss auch nicht, ob Schlagzeuger immer Lust haben, auf einen Clicktrack zu spielen. Ich selbst habe das zwar nie ausprobiert, stelle mir das aber irgendwie "unnatuerlich" vor.

Manchmal wirkt es auf mich dann auch gerade bei solchen Metal-Bands so, als wuerde die Keyboard-Melodie eigentlich das tragende Element sein, aber da stehen dann 2 Gitarristen, die einfach nur lange Akkorde anschlagen und ausklingen lassen. Das wirkt fuer mich dann immer ein wenig als waeren das Marionetten, die zur tragenden Keyboard-Melodie sklavisch ein paar Akkorde erklingen lassen. Schwer zu beschreiben, aber so eine Band habe ich mal live gesehen (weiss den Namen nicht mehr) und auch schon ein paar auf Youtube.
 
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Ich glaube das ist oftmals einfach die persönliche Präferenz der Band. Kumpels aus Hannover spielen Musik in Richtung Dimmu Borgir, haben die ganzen orchestralen Backings aber vom Band. Ich glaube die wollen einfach nicht noch ein Bandmitglied mehr dabei haben. Und ist ja auch nicht unbedingt notwendig. Gut, kann man dann natürlich auch über jedes andere Instrument sagen, aber ich finde das Keyboard ist noch das Instrument, auf welches man am ehesten verzichten kann. Dann muss die Band natürlich so gut sein, dass sie live auf Klick spielt und das Tempo exakt hält. Können viele nicht so ganz, da wird dann ein Keyboarder benötigt :D
 
Guvnor
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Okay und warum denkst Du, dass man auf das Keyboard noch am ehesten verzichten kann? Speziell bei Deinen Kumpels jetzt, oder im Allgemeinen? Haengt ja auch stark von der Musik ab. Ich persoenlich wuerde jetzt z.B. auch sagen koennen, auf den Bass kann man am ehesten verzichten, da er in sehr vielen Bands tatsaechlich die "unspektakulaerste" Rolle spielt. Viele hoeren ihn noch nichtmal raus bzw. wissen gar nicht, was ein Bass ueberhaupt ist. Natuerlich ist der Bass an sich nicht unwichtig, und es gibt selbstverstaendlich auch Musikrichtungen, wo der Bass eine tragendere Rolle spielt. Aber wenn der jetzt vom Band kaeme, wuerde ich mal behaupten, wuerde das den meisten Leuten weniger auffallen als wenn ein Keyboard vom Band kommt.
 
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Ein Keyboarder auf der Bühne macht halt nur für Bands Sinn die auch mehr oder weniger durchgängig welche benutzen, wenn man im Set nur wenige Songs mit Keyboard Parts hat macht es tatsächlich Sinn das vom "Band" kommen zu lassen.
 
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War auch schon auf einem Konzert einer jüngeren aber bekannten Metalband. Die haben auch recht viele Keys oder Streichinstrumente in ihren Songs, die aber Live alle vom Band kamen.
Bei einer Band, die hauptsächlich aus studierten Musikern besteht und einen Sänger hat, der beide Hände frei hätte, fand ich das doch sehr enttäuschend.
 
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Ich hab das Gefühl, man findet kaum noch Bands, die ohne Backing Track spielen. Das müssen nicht nur Keyboards sein, sondern durchaus auch schon mal mehr Gitarren oder Hintergrundgesänge, die vom Band kommen.
Solange der Rest noch live ist, stört mich das eigentlich nicht all zu sehr. Ich finde es einfach schade, dass die Leute scheinbar nicht mehr zufrieden sind, wenn die Harmonie auf diesen drei Noten vom Gitarrensolo bei 4:24 fehlt, bzw. dass es von den Künstlern so wahr genommen wird.
Die ersten Konzerte auf denen ich war waren auch geil wenn die komplette Rhythmusgitarre gefehlt hat. Wenn man nur einen Gitarristen hat, hat man eben nur einen Gitarristen.
 
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War gerade vor zwei Tagen am Nightwish-Konzert in Zürich. Die Vorband war "Beast in Black", mit sehr dominanten Keyboard-Samples, aber ohne Live-Keyboarder. Trotzdem hat mich die Band umgehauen, habe noch selten eine derart geniale Vorband gesehen.

Ihr sucht den legitimen (und härteren) Nachfolger für das 30 Jahre alte "The Final Countdown"? Dann hört rein in "Eternal Fire".
 
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Wir hatten zum Schluss zu auch keinen Keyboarder mehr auf der Bühne. Unsere Keys wären auch Live nicht mehr von einer Person alleine spielbar gewesen. Dazu die ganzen Chöre und Soundeffekte. Wenn man als Band sehr lange zusammen ist und es funktioniert hat man eben auch einfach keine Lust wieder jemand Neues mitreinzunehmen und um sich für Live Musiker zu mieten brauchts die nötige Knete und Zeit zum anlernen. Und dann für was ? Das dann die paar Leute die es stört, die sich in dne meisten Fällen nicht mal ne CD gekauft haben sondern über Spotify im Bundle streamen, zufrieden sind das sie einen gemieteten Keyboarder sehen der nix mit der Band und deren Musik zutun hat ? Wenn ich mir z.B. The Vision Bleak ansehe. Das sind eben nur zwei Leute die die gesamte Musik schreiben. Wenn sie live auftreten werden Musiker gemietet ( Die können sich das leisten ) aber auch da kommt das Orchester eben von Band und je nachdem auch andere Instrumente. Eine befreundete Band ( Cult of Salem ) sind nun nur noch drei Leute. Der Gitarrist spielt im Studio auch den Bass und die Keys werden vom Sänger eingespielt/programmiert. Da wird Live nun zusätzlich auch der Bass vom Band kommen. Wieso auch nicht ? Sollen sie als kleine Newcomerband noch einen Gast-Basser für 150-200 Euro den Abend holen ? Zudem der dann nichts mit der Musik selbst zutun hat.
 
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War gerade vor zwei Tagen am Nightwish-Konzert in Zürich. Die Vorband war "Beast in Black", mit sehr dominanten Keyboard-Samples, aber ohne Live-Keyboarder. Trotzdem hat mich die Band umgehauen, habe noch selten eine derart geniale Vorband gesehen.

Ihr sucht den legitimen (und härteren) Nachfolger für das 30 Jahre alte "The Final Countdown"? Dann hört rein in "Eternal Fire".


Erst jetzt drüber gelesen- ich hab das Setup in Bratislava gesehen.
Ich war eigentlich nicht soooo begeistert, kennst du Battle Beast? (Ist die vorherige Band vom Bandgründer von Beast in Black, aus der er ausgestiegen ist)
Schlecht haben sie nicht gespielt, keine Frage, aber für mich hat sich alles wie ein Battle Beast Abklatsch angehört, sogar der Sänger hört sich fast gleich an - was schon was heißen will, wenn der Gesang in der einen Band von einem Mann und in der anderen von einer Frau kommt :ugly: Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: Wenn dir die einen gut gefallen werdens die anderen vermutlich auch^^


OnTopic:
Wenn es mehr Intro-Outro Zeugs oder wirklich reiner Backgroundsound ohne wirklicher eigener Melodie ist, wozu einen Keyboarder auf die Bühne stellen?
Vor allem, wenn man an sich selbst den Anspruch hat, nicht 0815- 4-Chordsongs zu machen, dann extra jemanden in die Band hohlen, dessen einzige Aufgabe es ist, bei jedem 2. bis 3. Lied ein paar Takte lang durchgebundene ganze Noten zu spielen... naja....

Sonst finde ich ist das ziemlich situationsbedingt.
Es gibt einige Sounds, da will ich eigentlich hauptsächlich "den" Metalsound, man stelle sich mal Trashmetal mit viel Keyboard vor... wäre nicht meins.
Es gibt ein paar Sachen, da gehörts dazu, Alestorm z.B. geht ohne Keys nicht. Aber auch komplexerer "Nicht-Party-Metal", wie z.B. Dream Theater lebt zu einem guten Teil vom genialen Keyboarder.
Hatte aber auch schon das Vergnügen, Bands live zu sehen, wo man sich denkt, da stehen 6 "Musiker" auf der Bühne, aber trotzdem kommt gefühlt die Hälfte der Beschallung vom Band kommt (konkret spiel ich gerade auf Amaranthe an, sind für mich live eine Zumutung).
 
Z
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Ich mag sowas überhaupt nicht. Mit einzelnen Stücken, zum Beispiel mal ein Donner vom Band, habe ich kein Problem, aber wenn essentielle Teile der Musik nur Playback sind, ist das für mich kein Konzert mehr. Das geht dann in den Billigpopbereich, bei dem die Musik vom Band kommt und nur noch der 'Künstler' und ein paar Tänzer auf der Bühne rumhampeln, damit man überhaupt irgendeinen Vorteil zur Musikanlage zu Hause zu bieten hat.
Deshalb mag ich auch diese Mode nicht, mit Orchestern aufzunehmen. Kaum eine Band wird das Orchester bei Konzerten mit dabeihaben. Dann kommt die Hälfte der Musik vom Band (aber es kostet natürlich nicht den halben Preis).
Wenn sowieso ein Großteil der Musik nur abgespielt wird, kann ich auch den Rest für deutlich weniger Geld zu Hause abspielen lassen.
(Für das, was man da an Eintrittspreisen spart, könnte man sich zu Hause auch noch eine schöne Lichtanlage dazuholen.)
 

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