Mikrofone für Akkustik Gitarre, Gesang und Verstärker

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Shanks
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Hi,

ich hab folgendes Problem. Nehme jetzt schon seit einiger Zeit hobbytechnisch Coversongs auf. Mit der wachsenden Erfahrung steigt ja bekanntlich der Anspruch an sein Equipment. Deswegen steht bei mir demnächst ein Großeinkauf vor der Tür. Eine neue Akkustik Gitarre und ein neues Mikro zur Aufnahme.
Bisher habe ich alles mit einem Rode NT1-a aufgenommen. Aber leider konnte ich so nie wirklich den Sound erreichen den ich in Natura höre. Deswegen überlege ich jetzt hin und her was das beste für mich ist.

Entweder verkaufe ich mein Rode und würde mir dann ein besseres Großmembran Mikro im Preisbereich um die 300 Euro kaufen. z.B das Sennheiser MK4. Das würde ich dann als Universal Mikro für Gesang, Akkustikgitarre und evtl. Verstärker verwenden.

Oder wäre es besser sich ein kleines Kondensatormikro nur für die Instrumente zu kaufen und dann die Akkustikgitarre sowie Amp mit zwei Mikros aufzunehmen um etwas Klangvielfalt in die Aufnahme zu bekommen. Das Rode würde ich dann behalten und weitehin für Gesang nutzen. Meine Preisvorstellung für so ein Mikrofon liegt zwischen 150 und 200 Euro, da das meiste Geld für die Gitarre drauf geht. ^^ Allerdings habe ich was diese Mikros betrifft überhaupt keine Ahnung.

Die Frage ist jetzt, was wäre die bessere Variante um den best möglichsten Sound zu bekommen? Falls es wichtig ist, ich nehme alles über ein Focusrite Scarlett 2i4 auf.

Schonmal Danke im Vorraus.
 
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Mein Rat: Kauf erstmal die Gitarre und dann schau, wie sich die Aufnahmen entwickeln.
 
Ich nehme das Bluebird für Gesang und Akkustikgitarre, klingt schön neutral, nicht so in den Höhen gepuscht wie das MK4. Leg noch etwas drauf und nehm ein SM57 oder einen günstigeren Clone für den Amp. Besser noch ein e606, bzw e906. Damit solltest du schon mal ganz gut abgedeckt sein.
Um eine gut klingende Gitarre, bzw. Amp wirst du aber irgendwann auch nicht mehr drum rum kommen. Die Ansprüche steigen halt und damit die Ausgaben:weep:

Gruß,
Kufi
 
Guten Amp und E-Gitarre hab ich. Zumindest meiner Meinung nach. ^^ Am wichtigsten ist mir eigentlich die Akustikgitarre und der Gesang. Hab mich selber nochmal schlau über mögliche Mikros gemacht und stolpere immer wieder über die gleichen Namen:
Großmembran: Rode NT2-a, Sennheiser MK4;
Kleinmembran: Rode NT5, Oktavan MK012;
Man liest auch überall was anderes, welche Mikros denn nun gut sein sollen. Am häufigsten hört man aber das die Rode Mikros sehr höhenlastig sein sollen. Jetzt mal ne ganz dumme Frage. Meistens hebt man ja eh die Höhen etwas an. Wieso ist es dann so tragisch, wenn das Mikro es von Haus aus macht? Oder besser gefragt. Kann man es dann nicht einfach durch nen guten EQ ausgleichen indem man einfach die Höhen der entsprechenden Frequenz wieder etwas abschwächt.
 
Das schwiergste bei der Aufnahme der akust. Gitarre ist nicht das MIkrofon, sondern an welcher Stelle nehme ich die akust. Gitarre ab.
In natura hört der Gitarrist die akust. Gitarre von oben leicht versetzt nach hinten.
Dafür ist die Gitarre auch optimiert.

D.h., was stört Dich konkret bei den bisherigen Aufnahmen mit dem Rode?
 
Hab schon einige Mikropositionen ausprobiert. Auch die über der Schulter. Aber irgendwie konnte ich nie den Klang erreichen, den ich mir wünschte. Es fehlte immer Bass und es wirkte recht dünn. Kann aber auch an meiner Gitarre gelegen haben. Mit nem Rode NT2-a von nem Kumpel waren aufjedenfall schonmal die Bässe besser.
 
Ich spiele zwar nur Gayboard und Tromeln, ich weiß aber, dass es "Akustik-Gitarre" heißen muss.
 
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Hab schon einige Mikropositionen ausprobiert. Auch die über der Schulter. Aber irgendwie konnte ich nie den Klang erreichen, den ich mir wünschte. Es fehlte immer Bass und es wirkte recht dünn. Kann aber auch an meiner Gitarre gelegen haben. Mit nem Rode NT2-a von nem Kumpel waren aufjedenfall schonmal die Bässe besser.
Interessant, meistens ist bei den normalen Mikropositionen, der obere Bass wie Tiefmittenbereich zu laut.
Das liegt dann nicht am Rode-Mikro, sondern entweder an der falschen Position, oder an der akust. Gitarre selbst.
Bass zuhauf bekommt man wenn man die akust. Gitarre zwischen "Steg zum Schallloch aufnimmt" in etwa 30 cm Abstand.

Bei meinen akust. Gitarren ist das immer zuviel, deswegen nehme ich da andere Mikropos.
 
So. Neue Gitarre ist gekauft. Weitere Tests mit meinem Rode NT1-a und dem NT2-a ergaben, dass sich die beiden Mikros klanglich nicht so großartig unterscheiden. Zumindest nicht so, dass es den Aufpreis von 120 Euro rechtfertigen würde. Vermutlich bezahlt man hauptsächlich die verschiedene Charakteristiken, welche ich nicht wirklich brauche. Aber der Klang hat sich aufjedenfall gebessert.

Allerdings bin ich jetzt in einem Kaufrausch und würde gerne wissen wie ich noch mehr aus meinen Aufnahmen machen könnte. Würde es sich eventuell lohnen ein einzelnes Kleinmembranmikro zu kaufen und dann zeitgleich mit dem und meinem NT1-a aufzunehmen? Oder sollte ich auf ein Neumann TLM 102 sparen. Das würde allerdings 550 Euro kosten und ich frage mich, ob das nicht einfach meine Fähigkeiten als Musiker überschreitet und an mir vergeudet wäre. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nur Hobbymäßig aufnehme.
 
Never change a running system... da du anscheinend noch Anfänger bist was Aufnahmen angeht und selber deine spielerischen Fähigkeiten auch nicht zu hoch einschätzt... hol erstmal alles aus dem Instrument raus ;) Und experimentier mal ein bisschen mit Mikrofon Positionen, mit dem Nt1 kann man gut viel machen... Und du kannst deine Aufnahmen steigern durch sehr viel verschiedenes Equipment... Allerdings ist deine Kette nur so stark wie dein schwächstes Glied, dazu gehören dann deine spielerischen Fähigkeiten, das Mikrofon als auch die Mikrofonposition, den Aufnahmenraum nicht zu vergessen..., dein Mic Preamp, deine AD Wandlung soweit bis du ein Signal aufgenommen hast... innerhalb der DAW hast du dann durch gute Plugins auch nochmal Möglichkeiten deinen Sound zu verfeinern, EQs, Kompressoren etc.

Und das Beste Equipment der Welt bringt dir ohne Know How garnichts!
Also mein Rat wäre, eigne dir erstmal Know How an und wenn du dann selber einschätzen kannst, was in deiner Situation Sinn macht, dann handle und entscheide selber was für dich der nächste Schritt ist.
 
Konnte jetzt mal ein Rode NT5 testen. Allerdings hat mir der Klang überhaupt nicht zugesagt und auch in Kombination mit meinem Rode NT1a konnte ich keine Ergebnisse erzielen die mir gefallen hätten. Das NT5 klingt mir einfach zu "drahtig" auch das Problem mit den sehr präsenten Höhen stört mich. Das NT1a klingt mir dann im direkten Vergleich mit dem NT5 so dumpf, weswegen es mir auch nicht mehr für Gitarrenaufnahmen gefällt.
Aufjedenfall möchte ich mal andere Mikros testen. Hab mir jetzt mal das Sennheiser MK4 und das Audio Technica AT4040 ausgeguckt. Leider reicht mein Geld nur um eins von den beiden zu bestellen, was einen direkten Vergleich für mich unmöglich macht. Deswegen meine Frage, ob es bei den beiden Mikros einen klaren favoriten gibt, oder jemand Erfahrung mit beiden machen konnte.
 
Das Scarlett und dein Rode passen qualitativ schon mal recht gut zusammen. Wenn du mit dem Mikro höher einsteigst, das von dir erwähnte TLM 102 wäre da ein gutes Beispiel, bist du so langsam in dem Bereich, wo dann auch ein neuer Preamp interessant wird.
Ich würde mir zum NT1a noch einen vernünftigen Kleinmembraner holen, dann kannst du schön experimentieren, z:B. die Akustik Gitarre doppelt abnehmen. Günstige Kandidaten wären z.B. das Beyerdynamic MCE530 oder das Audio Technica AT2031.
 
Hi,
dann werfe ich mal folgendes in die Runde: http://www.oktava-online.com/mk012.htm

Studioqualität, Wechselkapseln, separate Dämpfungspads einschraubbar.................

https://www.thomann.de/de/search.ht...gfid3=753&wgfid4=7202&wgfid5=7203&wgfid6=7443

Damit geht Vocal, Akustikgitarre, Trommeln ...............Die findet ihr oft in den Testberichten, wenn Mikros der Referenzklasse verglichen werden. Die Teile verlieren dann knapp gegen die ganz großen Neumänner&CO KG.

Ich habe 3 von den Oktavas und spreche daher nicht vom Hörensagen.

Grüße Jörg
 
Die Oktavas sind schon gut.

Aber ich habe sowohl Mk012 als auch KM184 und C451 und muss dann doch mal sagen, dass die Oktavas im direkten Vergleich nicht nur knapp verlieren.
 
Das NT5 klingt mir einfach zu "drahtig" auch das Problem mit den sehr präsenten Höhen stört mich. Das NT1a klingt mir dann im direkten Vergleich mit dem NT5 so dumpf, weswegen es mir auch nicht mehr für Gitarrenaufnahmen gefällt.
Wenn ich deine Aussage richtig verstehe, sehe ich das Problem zur Zeit nicht an den verwendenden Mikros. Du kannst sicherlich Geld ausgeben in der Hoffnung, damit den gewünschten Qualitätssprung hinzubekommen. Ich denke aber nicht, dass dich das wie gewünscht weiter bringt.
Das NT5 und auch das NT1a eignen sich gut dafür, Akustikgitarren - Aufnahmen in ordentlicher Qualität hinzubekommen.
Sicherlich isses kein High End.
Aber deine Probleme liegen meiner Meinung ganz klar im Finden der richtigen Mikropositionen.

Lass dir Zeit und experimentiere viel mit unterschiedlichen Positionen. Bei einer Akustikgitarre bewirken kleine Änderungen oft sehr viel.
Kleinmembraner wie das NT5 klingen immer eher neutral und geben halt gnadenlos das wieder, was sie vorgesetzt bekommen.
Wenn's zu drahtig ist, musst du halt weiter weg und mehr in Richtung Schallloch/unterer Korpus.
 
Die Frage wäre auch: hast du deine Akustikgitarre schon mal recordet gehört, das es dir gefällt.

Ich will mal folgendes aus Sicht des Drummers (bin ich nun mal) sagen. Man hört oft: "welche Mikros brauche ich, damit ich richtig gut klinge?" Teure, gute Mikros zeichnen besonders wirklichkeitsgetreu und unverfälscht. Wenn ich da auf Mülltonnen klopfe, so ist auf dem Recording klarer, deutlicher, unverfälschter Mülltonnensound.:D
SM57 z.B., sehr beliebt an Snare und Gitarrenbox, färbt und komprimiert sogar in einzelnen Frequenzbereichen. Und dann klingt es auf einmal entsprechend der Wunschvorstellung, oder kurzum "geil". Und dadurch ist dieser "Billigheimer" auch im hochwertigsten Exclusivtonstudio durchaus auch mal im Einsatz......

Grüsse Jörg
 
Ich hatte das NT5 auch mal zum Test bei mir und es hat mir überhaupt nicht zugesagt. Vielerorts wurde das ja als No-Brainer eingesetzt.

Für Akustikgitarre nehme grundsätzlich mehr als 1 Mikrofon, meistens 3.

Großmembran etwas über den ersten Bünden und 2 Kleinmebran für den "Raumklang".

Bis 200 Euro kann man zum Beispiel ein Haun MBC 660 L wärmstens empfehlen. Da bekommt man viel Klang für sein Geld.
 
Die Oktavas sind schon gut.

Aber ich habe sowohl Mk012 als auch KM184 und C451 und muss dann doch mal sagen, dass die Oktavas im direkten Vergleich nicht nur knapp verlieren.


Ja sicher, ok. Aber würdest du nicht auch die Oktavas als Preis-/Leistungssieger vorschlagen? Und grade danach wird doch auch oft gefragt. Und du kannst dir auch in diesem Preisbereich dein eigenes Mike designen, bzw. je nach Anwendung umkonfigurieren.
Ich denke Oktava ist nicht so sehr bekannt und unterschätzt. Und da bitte nicht aufs Herstellungsland achten, die haben soca. 80 Jahre Erfahrung mit der Herstellung von Mikros.;)
 
Also das die Nt5 drahtig klingen, da würde ich auch sagen falsche Position oder Schrottgitarre.... Ich benutze ein paar Nt5 sehr regelmäßig für diverse Drumpositionen und auch Akustische Instrumente und die Ergebnisse sind immer gut.... Allerdings mache ich mir 1. Gedanken darüber wo ich ein Mikrofon hinstellen und 2. ändere ich Positionen dem Klang entsprechend solange, bis das Ergebnis dem entspricht was ich haben will....
Selbst auf der Suche nach einem guten Attackreichem Snare Sound reicht es nicht ein Sm57 an die Snare dranzuklatschen.... die richtige Position will gefunden werden, sonst klingst zwar evtl. ganz in Ordnung aber nicht so gut wie es könnte
 

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