Millenium - bääääh, aber ...

Sieht erst mal gut aus. Aber man wills ja spielen und nicht (nur) anschauen. Und da rate ich weiterhin zum Antesten (vorm Kaufen), denn bei dem Kampfpreis vermute ich mal, dass das, was man hier ja schon zur Genüge über die millenium Produkte (an Positiven wie Negativen) geschrieben hat, auch auf dieses Teil zutrifft. Meine (zugegeben gewagte!) Fernprognose: Alter Wein in neuen Schläuchen.
 
Also, ich kenne jemanden, der spielt ein Roland-Drum spielt. Auch da haut man nur auf Gummi.
Ehrlich, was soll daran besser sein ? Ich finde es nicht viel besser vom Spielgefühl als das Millenium.
 
Also, ich kenne jemanden, der spielt ein Roland-Drum spielt. Auch da haut man nur auf Gummi.
Ehrlich, was soll daran besser sein ? Ich finde es nicht viel besser vom Spielgefühl als das Millenium.

Millenium hat also das Rad neu erfunden, weil sie genau das gleiche wie Roland anbieten, aber zu einem Bruchteil des Preises:gruebel: Aufwachen! ;)

Der Preisunterschied hat schon seine Gründe, auch wenn Roland sich den Namen allein vermutlich schon gut bezahlen lässt. Noch dazu bestehen geringe Unterschiede zwischen TD-3 und TD-20, so dass man das nicht über einen Kamm scheren kann...lies mal _unabhängige_ Testberichte, dann wird schnell klar, dass der Preisunterschied einen Qualitätsunterschied mit sich bringt.

Ein Bekannter, der die Fame-Variante des Millenium-Sets spielt, sagte zu mir, er habe keine Lust mehr darauf zu spielen, nachdem er an meinem TD-12 gesessen hat :D

Achja, um noch was zum eigentlichen Thema zu sagen: wenn nicht mehr Geld da ist, wird das seinen Dienst schon eine Weile erledigen. Aber ich würde lieber noch etwas sparen und etwas solideres kaufen....gebrauchte TD-3 werden hier oft und gern empfohlen, vom Preis her dürfte das auch nicht wesentlich teurer werden (bin aber nicht ganz auf der Höhe mit Gebrauchtmarkt-Preisen).
 
Ohne Frage sind meshhead-Pads vom Spielgefühl den "Gummipads" überlegen.
Aber das Spielgefühl ist mE nicht das Einzige, was den Spass am E-Drum Set bringt (oder auch raubt!:mad:).
Mindestens genauso wichtig ist das Triggerverhalten (der Pads und des Moduls!), die Qualität der internen Sounds und - nicht zu unterschätzen (da hab ich schon üble Dinger erlebt) - die Haltbarkeit und Belastbarkeit der verarbeiteten Hardware. Denn anders als bei A-Drums ist es bei den elektronischen Brüdern sehr viel bedeutsamer (und "unterhaltsamer"), wenn sich z.B. irgendwann die Tomhalterung zu verabschieden beginnt. Denn die ersten kleineren Schlackerbewegungen der Halterung "interpretiert" das Modul (wenn Du Pech hast) als Trommelschläge, und dann hat man ein "tolles" Klanggewitter.
Aber ich will hier keine "neue" Grundsatzdiskussion anfachen. Ich verweise gerne nochmal auf die tolle Linksammlung, die metaljünger dankenswerterweise angelegt hat. :great:
 
Ein E-Drumset steigt und fällt noch immer mit der Qualität des Moduls.
Das Alesis DM5 ist sicher nicht schlecht, kann aber technisch wohl nicht mehr ganz mit den neuen Roland Modulen mithalten. Es ist halt schon etwas in die Jahre gekommen und gerade in diesem Bereich ist Stillstand leider Rückschritt.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben