Mischpult an Soundkarte: Pegeleinstellung

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kasper
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Grundsätzlich kann ich mein Mischpult (Yamaha MG10/2) entweder über REC OUT oder über ST OUT (bzw. C-R OUT) an die Soundkarte anschließen. REC OUT arbeitet mit -10dBV, ST OUT mit +4dBu und die Soundkarte hat nur einen unsymmetrischen Eingang. Beim Anschluss über REC OUT darf die Pegelanzeige bis ca. +7 (Peak) gehen, damit die Soundkarte nicht übersteuert, bei ST OUT sind es maximal 0. Ich vermute, zum Aufnehmen wird man den REC OUT Anschluss verwenden, trotzdem frage ich mich, ob es theoretisch außer der anderen Level-Einstellung irgendwelche Unterschiede (vor allem bei der Aufnahme) geben kann, auch wenn ich sie wahrscheinlich sowieso nicht hören würde. Vielen Dank!
 
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Der RecOut wird vor dem ST-Fader abgegriffen. Du kannst den Summenpegel am REcOUt also nicht einstellen. Aber ich denke mal, das weißt du Sschon? Sonst gibt es keine weiteren Unterschiede.
 
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kasper
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ars ultima schrieb:
Der RecOut wird vor dem ST-Fader abgegriffen. Du kannst den Summenpegel am REcOUt also nicht einstellen. Aber ich denke mal, das weißt du Sschon? Sonst gibt es keine weiteren Unterschiede.

Bei diesem Mischpult ist das nicht der Fall, sprich REC OUT wird auch vom ST-Fader beeinflusst (ist auch im Blockdiagramm so aufgezeichnet).

Angenommen ich hätte eine PA angeschlossen, ist es kritisch wenn der Pegel über 0 hinausgeht? Zumindest für das Mischpult dürfte das ja nicht der Fall sein, und ich sehe den Vorteil bei REC OUT, dass, solange das Mischpult selbst nicht übersteuert, die Soundkarte das auch nicht tut.
 
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Leichtes Clipping ist eigentlich nichts ungewöhnliches solange es nicht stagniert, also solange das Lämpchen nicht durchaus rot aufleuchtet. Manche Pegelspitzen schießen eben etwas weiter hinaus, ist aber nicht weiter ein Problem. Wenn wir proben (also über PA bzw. Endstufe) dann kommt das schon einige mal vor ... Sänger geht drüber und Bass auch noch ... da kommt das schon mal vor ... vielleicht gibt es aber Leute hier, die dich darüber besser aufklären können ...

Grüße

Manuel
 
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Die Clippinganzeige kommt i.d.R. bei so ca 3dB vor dem clippen. Das Clippen ist nichts anderes als die Aussteuerungsgrenze, also der Verzerrbereich, der Schaltungen und Bauteile. Bei analogem Equipment ist dies noch zu verschmerzen, bei digitalem Equipment ist halt bei 0dB Schluss und das Signal wird Gnadenlos abgeschnitten was dann die unangenehmen Klirrgeräusche verursacht. Aber ein clippen sollte schon am Anfang der Signalkette vermieden werden. Wenn Du die ST Fader nun soweit aufziehst machst Du IMHO was falsch. Nur noch nebenbei: Die Reserve die Du in den einzelnen Pegeln hast, nennt sich dan Headroom....
 
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kasper
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lemursh schrieb:
Wenn Du die ST Fader nun soweit aufziehst machst Du IMHO was falsch.

Abgesehen vom Gain-Regler, der so eingestellt ist, dass "Peak" gerade noch nicht aufleuchtet, ist beim Level vom Kanal und Level ST auf drei Uhr der Wert 8 von 10 mit einem kleinen Dreieck als quasi Grundstellung markiert. Stelle ich das Mischpult so ein, erreicht die Pegelanzeige maximal den Peak-Wert der bei +7 liegt. Ist es zu empfehlen, die Regler auch hier schon runterzudrehen damit der Wert 0 nicht überschritten wird (was mir auch die Aufnahme über ST OUT ermöglichen würde)?!
 
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Ja, ich würde halt schauen, dass so um die 0dB gepegelt ist. Falls extreme Schwankungen (grosse Dynamik) im Signal ist, halt den Kanal mit einem Kompressor bearbeiten, notfalls auch im Main Insert.
 
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kasper
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lemursh schrieb:
Ja, ich würde halt schauen, dass so um die 0dB gepegelt ist. Falls extreme Schwankungen (grosse Dynamik) im Signal ist, halt den Kanal mit einem Kompressor bearbeiten, notfalls auch im Main Insert.

okay, danke :)
 

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