Maximal einen Hunderter gebraucht.
Oops .... was willst du eigentlich machen? Wenn du nur deine Drums-Übungen zur Kontrolle aufzeichnen willst reichen dir ein Overhead und eine Bassdrum Mikro welches du in deinen Multitracker stöpselst. Falls du einen "guten" sprich moderene Pop / Rock Drumsound in Demoqualität aufnehmen willst ist der Weg über Mischpult und Stereoaufzeichnung der falsche.
Dazu bräuchtest du:
- Mischpult mit 4 Band Eq, Hi-Mid und Low-Mid (voll-)parametrisch
- 4-5 Noise Gates (alles außer Overheads und evt. BD falls du das Mikro innen hast)
- 2-4 Kompressoren (DB, SD evtl. Overheads 2.Kanalig)
- Schallisolierten Abhörraum in welchem das Mischpult steht. Kopfhörer reicht nicht! Du hörst immer dein Set akustisch mit
- Tontechniker welcher den Sound einstellt während du spielst. Du kannst nicht im Aufnahmeraum und im Abhörraum gleichzeitig sein
Falls du vorhast mit einem typischen 100€ Mischpult mit 3 Band-EQ halb-parametrischen Mitten, ohne Noise Gate, ohne Kompressoren, ohne Schallisolierung des Mischpults vom Schlagzeug zu arbeiten wirst du feststellen dass spätestens ab dem 4. Mikro das du hinzufügst der Sound anfängt immer schlechter zu werden - was nicht heißen soll, dass er bis zum 3. Mikro gut wäre .... glaub mir, habe ich im Selbstversuch schmerzlich erfahren ;-)
Die mit Abstand billigste Art guten Drumsound zu erhalten ist ein mindestens 8-Kanaliges (incl. 8 Preamps!) USB Interface (z.B.
Tascam* US16x08 ab 285€) und ein Rechner (hast du, oder postest du übers Handy?) mit DAW Software (REAPER ab 50€). Du nimmst die Mikros "roh" auf und machst alles, Kompression, Gating, EQ in der DAW mit grenzenlosen Möglichkeiten. Falls du nur deine Übungen kontrollieren willst ist alles was über 2 Mikros hinausgeht "overdone".