als spöttisch empfand ich den zwinker-smiley, ich möchte artcore keine absicht unterstellen, aber ich glaube er weiß dass hersteller wie amek, neve, api, ssl und konsorten sind nicht richtung große pulte sind. das ist die oberliga, weit außerhalb der preisklasse der genannten pult und auch nicht transportabel, was ich oben angegeben habe.
ich wollte keine kaufberatung bei der sich jeder die genannten pulte ansieht und mir dann sagt was meinen anforderungen am besten entspricht, das kann ich auch selber. ich wollte "tips, erfahrungen, anregungen, weitere vorschläge"
aber hier bitteschön:
- budget: hängt davon ab was das pult bietet, grob 3-5000, wenn ich für 6000 aber das absolut überpult in dieser liga bekomme, dann überlege ich mir auch so viel auszugeben
- anforderung: transportabel für eine person zu tragen, viele inputs die auf die summe routbar sind (wie zB beim 16-kanal toft ganze 56)
- kanäle: min. 16, hängt von der inputs-auf-summe-geschichte ab
- auxe min. 4
- busse min. 4
- eq min. semi-param., 2x mid-eq
- lowcut möglichst 80-100Hz
- im optimalfall symm. inserts
in recording oder live unterscheide ich nicht, viele pulte sind für beides nutzbar. die wandler sind creamware A16, bieten für mich das beste preis/leistungs-verhältnis, auch wenn ich auf die soft-limit-funktion der apogees schiele, aber die sind außerhalb meiner liga.
ich bin in meiner veranstaltungsfirma an einer venice 240 gesessen und fand die preamps denen des onyx' deutlich überlegen. die des mackie klingen meiner meinung nach platt und stumpf, die midas-pres empfand ich als deutlich lebendiger, besonders für rocknroll-geschichten wie band-recording.
ich kann gerne aufschreiben was ich an welchem pult positiv bzw negativ finde, da ich mich schon seit geraumer zeit damit beschäftige, aber ich wollte niemanden damit beeinflussen weshalb ich allgemein gefragt habe. es erfüllt auch nicht jeder mischer jedes kriterium, aber ich wollte anregungen und erfahrungen die ich in mein bild über jedes pult sortieren kann.