Mischpult mit USB - Kaufberatung

von Tobi91, 17.11.08.

Sponsored by
QSC
  1. Tobi91

    Tobi91 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.03.08
    Zuletzt hier:
    25.08.16
    Beiträge:
    119
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.11.08   #1
    Hallo,

    ich hab ich in letzter Zeit mal ein bisschen bei Recording umgehört, und auch schon was aufgenommen, mit nem Headset am Laptop.
    Nachdem ich auf jeden Fall besser recorden möchte und auch noch ein Mischpult brauche, bin ich auf die Pulte mit USB-Anschluss gestossen - Perfekt
    Also erst mal ein paar Daten zu den Instrumenten und der Ausstattung:
    Wir sind zu tritt mit folgenden Instrumenten:
    2 Akustikgitarren mit eingebautem Tonabnehmer (2 Kanäle)
    3 Mikros für Leadgesang, Background und Harp (3 Kanäle)
    1 Mandoline (1 Kanal)
    Nach oben sollte noch Spielraum sein für weiter Instrumente.
    Ich hab mich schon mal bei Thomann umgeschaut und diese hier eigentlich sehr treffend gefunden:
    https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1622_fx.htm
    https://www.thomann.de/de/peavey_pv_14_usb.htm
    https://www.thomann.de/de/peavey_pv_10_usb.htm

    Hat jemand Erfahrung mit den oben genannten Boards oder würdet ihr andere Empfehlen??
    Der Preis sollte um die 250 Euro liegen, da das andere Equipment auch noch angeschafft werden muss!!

    Danke
     
  2. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.09.06
    Zuletzt hier:
    23.11.18
    Beiträge:
    10.556
    Ort:
    Landkreis BB oder unterwegs
    Kekse:
    59.164
    Erstellt: 17.11.08   #2
    Vergiss das "USB im Pult" lieber schnell wieder... das ist nichts anderes als eine externe Soundkarte, bei der aber die Eingänge schon fest angeschlossen sind. Außerdem geht da auch eh nur die Stereo-Summe drüber.

    Da du schon das Stichwort "Laptop" nennst --> externe Soundkarte kaufen, sonst macht das keinen Sinn.
    In der Liga und bei dem Budget bleibt eigentlich nicht wirklich Auswahl:
    Mixer
    Kabel Mixer-Soundkarte
    Soundkarte

    Zum Mixer gibts noch die Alternative von Yamaha: MG-124 C
    Ist eigentlich Geschmackssache, welcher von beiden - der Yamaha hat eine Subgruppe, dafür hat das Soundcraft semi-parametrische Mitten (bessere Klangbearbeitung möglich). Ich persönlich würde mich da für den Soundcraft entscheiden.

    MfG, livebox
     
  3. Tobi91

    Tobi91 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.03.08
    Zuletzt hier:
    25.08.16
    Beiträge:
    119
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.11.08   #3
    Ja ok, so weit hab ich da noch gar nicht gedacht, dass da ja nur die Summe ausgegeben wird, das ist dann natürlich nicht wirklich vorteilhaft.
    Wobei ich aber doch eigentlich gar keine so aufwendige Nachbearbeitung der einzelnen Spuren brauche, wenn ich alles schon am Mixer aufeinander abstimmen kann.
    So kann ich mir ja dann auch die Software-Kosten sparen.
    Zu dem Teil von Behringer:
    Überträgt die Karte denn die einzelnen Spuren??
    Die wäre ja bei den beiden oben genannten Mixern dabei, aber da gibts wohl von der Qualität geteilte Meinungen, oder taugen sie beiden Behringer was?
     
  4. Harry

    Harry HCA PA/Mikrofone Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    25.05.04
    Beiträge:
    16.777
    Ort:
    Heilbronn
    Kekse:
    51.444
    Erstellt: 17.11.08   #4
    Behringer XENYX überträgt ebenfalls nur die Summe.
    Einzelspur-Recording ist nur mit teureren Pulten oder mit ebenfalls deutlich teureren externen Pre-Amps mit USB oder Firewire + entsprechender Software möglich.

    Wirklich smarte Teile sind die neuen N-Pulte von Yamaha:
    http://www.musik-service.de/yamaha-n-8-prx395760827de.aspx
    http://www.musik-service.de/yamaha-n-12-prx395760828de.aspx

    Generell zu den Behringer-Pulten: wenn du nicht viel an den Knöpfen rumspielen magst, um hören zu können was passiert und wenn du mit schlechten Effekten zufrieden bist und ansonsten darauf gefasst sein willst dass das Ding zum Service muss - dann kannst du es nehmen. Aber wie gesagt: nix mit Einzelspur-Recording.
     
  5. Tobi91

    Tobi91 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.03.08
    Zuletzt hier:
    25.08.16
    Beiträge:
    119
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.11.08   #5
    Ok, das ist schon mal ne Aussage!
    Die Yamaha-Pulte sind mi noch ein bisschen zu teuer, könnt ich mir später anschaffen wenn ich genug Geld verdiene^^ Aber als Schüler kurz vor dem Abi hat man nicht unbedingt die Mittel um das gute Zeug zu finanzieren^^
    Ich hab die Pulte eigentlich als praktische Alternative zu Interfaces gesehen, weil ich sie wie gesagt als PA und als Recordinganlage verwenden kann.
    Wie macht ihr das denn?? Recorded ihr über die Summe oder über Einzelspuren??
    Wie viel Wahrheit ist denn an meiner Aussage dran: Wenn ich das Mischpult ordentlich abstimme, dann kann ich mir die spätere Einzelspurbearbeitung per Software sparen
    Ist der Unterschied zwischen Summenrecording mit guten Einstellungen und Einzelspurrecording mit Nachbearbeitung denn wirklich so markant??
     
  6. Harry

    Harry HCA PA/Mikrofone Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    25.05.04
    Beiträge:
    16.777
    Ort:
    Heilbronn
    Kekse:
    51.444
    Erstellt: 17.11.08   #6
    Wir wir das machen? Kommt drauf an.
    Ein Chor der für sowas mehrere tausend Euro zur Verfügung hätte (und manchmal sogar ausgibt) - dem genügt die Stereo-Spur.
    Eine Metalband die eine 100Euro-Proberaumbox bereits in den Ruin treibt möchte meistens gerne auch bitteschön für den Proberaum-Mitschnitt 16 separate Spuren.

    Also: it depends.

    Spaß beiseite: üblicherweise wird SELBSTVERSTÄNDLICH mit mehreren Spuren recordet. Sonst hast du ja keinerlei Chance zur Nachbearbeitung. Und ohne Nachbearbeitung geht es in den seltensten Fällen, weil da sind die Ansprüche der Bands und der Bandmitglieder auf einmal ziemlich hoch.

    So - und jetzt verschiebe ich mal zu "Recording"
     
  7. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.07
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    1.969
    Ort:
    München
    Kekse:
    5.042
    Erstellt: 17.11.08   #7
    Also konkret heisst das, dass auf dem Signal was über USB rauskommen würde alle Kanäle gleich laut wären , oder hab ich da was falsch verstanden?
     
  8. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    30.06.07
    Zuletzt hier:
    17.07.20
    Beiträge:
    15.009
    Ort:
    Maintal near Frankfurt/M
    Kekse:
    69.049
    Erstellt: 17.11.08   #8
    auf USB kommt das 'raus', was auch aus dem Mixer als gemischtes Stereo-Signal an die PA geht - so wie die Fader etc. halt eingestellt sind :D


    Als etwas preiswertere Alternative könnte man ein Mischpult mit Sends bzw. Inserts auf jedem Kanal nehmen und über diese Anschlüsse dann in ein 8-Kanal Interface gehen - das Preiswerteste ist das
    http://www.musik-service.de/alesis-io-26-prx395754782de.aspx
    hat allerdings Firewire, aber das sollte auch kein so großes Problem darstellen.
     
  9. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.07
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    1.969
    Ort:
    München
    Kekse:
    5.042
    Erstellt: 17.11.08   #9
    Aber wozu dann das Interface..?

    Nur mal ein Beispiel:

    Wir würden zum beispiel als erstes das Schlagzeug mit 7 Mikros abnehmen, alle ins Mischpult und dann am Mischpult die Lautstärke der Einzelnen Kanäle einstellen. Und dann noch vom Mischpult via USB in den PC.

    Danach Gitarre mit zwei Mics abnehmen... und so weiter...

    Würde das dann funktionieren?
     
  10. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    30.06.07
    Zuletzt hier:
    17.07.20
    Beiträge:
    15.009
    Ort:
    Maintal near Frankfurt/M
    Kekse:
    69.049
    Erstellt: 17.11.08   #10
    hat Harry doch oben schon im Grunde geschrieben.

    Nacheinander ist das kein so großes Problem - mal vom Schlagzeug abgesehen, da muss der Mix dann halt passen, mit Nachbearbeiten ist da dann nicht mehr viel.

    Wenn dann aber mal eine Live-Session mitgeschnitten werden soll, dann gehts halt nicht mehr, da PA und Aufnahme einfach meist zu Unterschiedliche Mix-Einstellungen benötigen.
     
  11. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.07
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    1.969
    Ort:
    München
    Kekse:
    5.042
    Erstellt: 17.11.08   #11
    Ok vielen dank! :great:

    Brauch ich dann noch treiber oder wird das Mischpult von Cubase so erkannt?
     
  12. Tobi91

    Tobi91 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.03.08
    Zuletzt hier:
    25.08.16
    Beiträge:
    119
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.11.08   #12
    Ok, also zusammenfassend kann ich sagen dass ich mir auch ein normales Mischpult kaufen kann, ohne USB.
    Mit dem oben genannten Teil von Behringer kann ich dann die Summe recorden.
    Wenn ich einzeln recorden will muss ich mit allen Kanäle einzeln in ein Interface.
     
  13. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    19.03.05
    Zuletzt hier:
    24.03.18
    Beiträge:
    16.529
    Ort:
    Düsseldorf
    Kekse:
    36.413
    Erstellt: 17.11.08   #13
    Tobi:
    Ein Pult ist keine Alternative zu einem Interface. "Inteterface" ist ein anderes Wort für "Soundkarte". Wenn du mit dem PC aufnehmen willst, dann läuft das eben immer über eine Soundkarte. Während ein mischpult eben ein Gerät ist, welches Signal bearbeitet und mischt. Und die Mischpulte mit USB- oder FireWire-Inteface haben eben die Soundkarte schon eingebaut.

    Ja, es ist sogar so, dass das von dir im Eröffnungspost verlinkte Behringer Mischpult gar keine USB-Anschluss hat. Stattdessen ist das ein ganz normales Mischüult, wo eben genau diese einfache USB-Soundkarte mit im Karton liegt
    Jo, eine Soundkarte muss immer so viele Eingänge haben, wie man gleichzeitig Spuren aufnehmen will.

    Executed:
    Von welchem sprichst du denn jetzt? Wenn Treiber notwendig sind, dann sind sie dabei. Cubase braucht ASIO-Treiber. Wie schon gesagt lohnt es sich kaum, ein Mischpult mit integrierter Stereo-Soundkarte zu kaufen (wenn es eines hat, macht es natürlich auch nichts...). Das schränkt die Auswahl nur künstlich ein. Und beim Yamaha MG z.B. (die gibt es mit und ohne USB-Interface) finde ich den Aufpreis ziemlich happig, da würde ich die USB-Variante auf keinen Fall kaufen.

    An beide:
    Einzespuren bieten schon deutlich mehr Bearbeitungsmöglichkieten. Das Aufwändigere EInstellen des Sounds (Probeaufnahme, hier noch was ändern, erneute Probeaufnahme, da noch was ändern, schließlich aufnahme - beim fertig MIx mit allen Instrumenten frustriert feststellen, dass vielleicht doch die Snare zu leise ist...) ist nur ein Teil des Problems. Das vielleicht größere ist eher, dass selbst Freeware deutlich mehr Möglichkeiten bietet als ein günstiges Mischpult. Nämlich vollparametrische EQs (also dass man z.B. bei 2000 Hz leicht, aber breit absenken will, weil es da dröhnt, dafür bei 4000Hz spitz anhebt, um was zu betonen). Billige Mischpulte haben dagegebn nur jeweils eine Höhen/Mitten/Tiefenregler; bei etwas besseren kann man dann wenigsten die Mittenfrequenz einstellen. Um dagegen einen solchen EQ zu haben, wie ihn der Software-Mixer eines billigen/kostenlosen Audioprogramms zu verwenden, müsste man schon deutlich mehr in ein Mischpult investieren. Und dann gibt es da ja auch noch andere Effekte, die ein mischpult selten bis gar nicht hat, so ist es ziemlich üblich Snare und Bassdrum zu komprimieren. Auch das geht per Software kostenlos - wenn ihr dagegen schon vor der Aufnahme Snare und BassDrum komprimieren wolltet (nachher, also ohne einzelspuren, geht das nicht), dann müsstet ihr noch einen Hardware-Kompressor kaufen.
    Das nur so zur Info, natürlich kann man auch mit einem einfach vorgemischten Schlagzeug passable Demo-Aufnahme hinbekommen (wobei es dabei dann besonders wichtig ist, dass das Schlagzeug gut gestimmt ist, der Raum vernünftig klingt, und die Mikros gut positioniert sind). Und ich kann natürlich auch verstehen, dass ihr einfach nicht merhe GEld aufbringen könnt.
     
  14. Zeichen32

    Zeichen32 Guest

    Kekse:
    0
    Erstellt: 18.11.08   #14
    Also ich nehme zur Zeit noch mit einem Peveay PV-20 USB auf und mit den richtigen MICs und mit der richtigen Übung für die Einstellungen bekommt man auch fürs Schlagzeug eine gute Soundverhältnis hin.

    Aber wie oben schon erwähnt, ist es nichts gegen ein Interface mit 8 Spuren wo man hinterher jede Spur noch nachträglich bearbeiten kann.

    Für Gitarre, Bass, Gesang reichts am anfang noch aus wie ich finde.
     
  15. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.11.07
    Zuletzt hier:
    14.07.20
    Beiträge:
    1.969
    Ort:
    München
    Kekse:
    5.042
    Erstellt: 18.11.08   #15
    OK.. Danke für die Hilfe!!

    Wir haben das Peavey PV 20 auch eigentlich für live gekauft und jetzt im nachhinein festgestell, dass es USB hat.
    Wir werden es trotzdem mal probieren so aufzunehmen.

    EXecuted
     
  16. Zeichen32

    Zeichen32 Guest

    Kekse:
    0
    Erstellt: 18.11.08   #16
    Jop, haben das Pult damals auch eig. für Liveauftritte gekauft, da für ist es super finde ich :p
     
Die Seite wird geladen...

mapping