Mischpult oder Einzelpreamp

von Goldpunch, 02.08.06.

  1. Goldpunch

    Goldpunch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.06   #1
    Hallöchen

    Dies ist mein erster Beitrag hier! Und gleich eine Aufgabe, die mir seit mehreren Tagen den Kopf zerbricht.

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich lieber ein Mischpult (z.B. Mackie 1604-VLZ-3) oder lieber einen 8-kanaligen Preamp Focusrite Octopre incl. ADAT-Option
    [​IMG] kaufen soll !?

    Beim Mischpult ist natürlich der Vorteil der AUX-Wege (z.B. für Kopfhörer) und der Vorhandene EQ pro Kanal, den ich aber eigentlich gar nicht brauche - mir geht es eigentlich nur um gute Preamps !!!

    Aber bei einem reinen Preamp ist die möglichkeit des gleichzeitigen Monitoring ohne Latenz der Soundkarte unmöglich.

    Bitte gebt mir ein paar Ratschläge; was würdet Ihr empfehlen?

    :confused:
     
  2. dererstemann

    dererstemann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.06   #2
    Hi
    Ich würde mich persönlich immer wieder für ein Mischpult entscheiden.Die Inserts kann man
    immer für gutes outboard equipment nutzen, die Aux-Wege für externe Hallgeräte usw.
    Falls das Mischpult noch Subgruppen hat, kannst du verschiedene Signalquellen zusammenmischen und auf den Rechner etc. schicken, da kommen schon ein paar Argumente zusammen;-)
     
  3. Goldpunch

    Goldpunch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #3
    Ja, das stimmt; das wären echte Vorteile!

    Aber mir geht es ja hauptsächlich um die Preamps - und ich habe so die meinung, daß die beim Einzelgerät (der selben Preisklasse) etwas besser sind, oder?:(
     
  4. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #4
    Wenn du nur die preamps brauchst würde ich zum 8-kanal preamp tendieren.
    Ist platzsparend und du bezahlst nur für das was du brauchst.



    Es ist natürlich die frage was für eine Soundkarte du hast. Ev. ist dort auch bereits einen mix-dsp drin für latenzfreies monitoring. Meis ist es kein problem das signal über die soundkarte zu monitoren.
     
  5. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 04.08.06   #5
    kommt ganz darauf an, wenn du nicht unbedingt die eq etc vom mischpult brauchst, da du eh " in the box" mischst würde ich eher zu einzelnen Preamps raten, ganz einfach daher, da du so für die gleiche kohle wesentlich bessere qualität bekommst, und zudem flexibler bist (unterschiedliche mics klingen mit unterschiedlichen pres gut, wenn du das pult nutzt hast du immer einen kompromiss (solange du dir nicht ne dicke neve holst), bei einzelenen pres kannst du immer verschiedenen pres verwenden, und so die kombi preamp-mic-anwendung optimal aufeinander abstimmen.

    das argument der inserts und sends greift natürlich nicht, da man mit einer vernünftigen breakoutbox und wissen über die bedienung der software natürlich auch hardware sends und inserts zur verfügung hat.

    mischpulte haben einen RIESiGEN vorteil: kunden wollen viele blinklichter sehen!!
    wiele kunden interessiert nicht, dass man die hochwertigsten preamps wie api, avalon, spl, neve etc und die besten wandler wie rme etc hat, wenn ein anderer dafür ein fettes pult mit einer dicken meterbridge stehen hat...

    die meisten die ich kenne/ zusammenarbeite (ich meine jetzt im upscale-bereich, also produzenten von fury, prince etc) nutzen eh nur die preamps der pulte, bzw bei einer ssl auch die kompressoren etc, und auch nur, weil sie eben klingen, wie sie klingen.

    aber pulte wie ssl, neve etc sind ausserhalb der reichweite der meisten leute, alles andere ist eigentlich nur zum kundenfang gut.


    der focusrite pre klingt definitiv besser als die mackie pres, die eq sind überflüssig, da selbst die einfachen vst eq, die in cubase, logic oder wasauchimmer sind, wesentlich besser klingen als die mackie eqs.

    das mit den aux ist wie gesagt bei professioneller bedienung der software auch kein problem....
    aber auch hier gilt: das outboard gerät muss schon SEHR gut sein, damit es sich lohnt das signal ein weiteres mal D/A--A/D zu wandeln.

    meine Empfehlung für relativ kleines geld wäre: 2 HERVORRAGENDE preamps(z.b. API, NEVE...) (für kondensator- und vor allem RIBBON-anwendungen, also gesang, akkugit, oh etc ) und 6 gute (z.b spl, rme,....), dann wichtig: gute wandler, ich bevorzuge z.b. rme, die stecken digi etc immer wieder dicke in die tasche.

    dann bist du soundmäßig mit sicherheit 10x besser dran als mit einem mittelteuren pult.

    wenn es dir auf die ***** geht mit der maus zu mischen holst du dir eben einen guten digital-kontroler.


    wie gesagt, großer nachteil:
    besonders unerfahrene anfängerbands etc wollen blinklichter sehen!

    ich habe die erfahrung gemacht, dass bekanntere/erfahrenere künstler, mit denen ich zusammengearbeitet habe, einen dreck auf blinkende lichter geben, und vielmehr auf eine gute raumakustik etc achten.
     
  6. Goldpunch

    Goldpunch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.06   #6
    Also ich mixe sowieso gerne am rechner, die möglichkeiten sind doch größer um zu probieren, schnelle downmixes zu machen und testhören zu können.

    Habe ich auch schon gemacht, aber für die meisten ist das resultat entscheidend; mit ein paar guten referenzen ist den meisten mehr geholfen!

    Danke für deine Eindrücke und meinungen:great:

    werde wohl den focusrite pre holen;
    dazu noch einen guten zweiband-kompressor
    Ist der dbx166 ok? oder zieht der die qualität des Focusritepres wieder runter?

    Habe seit jahren die EWS 88 MT von terratec und bin recht zufrieden, was sagt ihr zu der karte?
     
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