Mittelklassen-Bass gesucht, nicht für mich, wie soll ich Basser ohne Ahnung beraten?

von THX, 01.08.07.

  1. THX

    THX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.07   #1
    Eh ja, ich weiß es klingt komisch, aber ich suche einen Bass für meinen faulen Bassisten.
    Ich versuche ihn zu beraten, denn er braucht definitiv was neues, wird aber nix kaufen bevor ich ihn nicht gut berate, da er wie gesagt zu faul ist.
    Sein alter ist irgend ein Coxx-Billigteil, dessen Elektronik mitllerweile ein angenehmens elektronisches Brummen von sich gibt. Auch wenn er mittlerweile ganz gut als Stimmgerät zu gebrauchen ist, da der Ton recht genau C trifft, wäre ich von was gescheitem doch angetan.
    Er spielt seit gut 2 Jahren, ich persönlich habe ihm begebracht was ich konnte (grundlagen - spiele selbst schon recht lang gitarre, und soo unähnlich sind die instrumente halt nicht (jaja, schlagt mich))

    Nun denn. das Problem ist, ich kenn mich überhaupt nicht aus. Besonders auch rein Herstellertechnisch stehe ich vor vielen Fragen, da ich Produkte von Warwick, yamaha oder cort überhaupt nicht kenne.

    Er will in etwa 400 Euro ausgeben, 4 Saiter-Bass soll es sein.
    Wichtig ist ihm auch, dass der korpus nicht klein ist, wie es bei vielen e-bässen der fall ist (sein jetziger ist eine kopie vom standard fender bass nehme ich an - diese größe sollte es sein.)
    Musikrichtung ist Alternative Rock, ein wenig Punk, ein wenig Grunge.

    Bin mit ihm mal in die Stadt, hab ihm gesagt er soll einfach unabhängig von preis und aussehen mal ein paar in die hand nehmen um rauszufinden was ihm denn von der haptik so zusagt. allerdings haben die paar musikgeschäfte hier (ulm) eine miserable auswahl, weshalb ich auf euren rat zurückgreifen will. was könntet ihr empfehlen?

    und ach ja, was sind eigentlich j-/p-Bässe?
    heißt das jazz-/bzw precision-bass? und wenn ja, wie unterscheiden sie sich?:confused:

    ich weiß, viele fragen, ich hoffe ich finde rat :)
    mfg
     
  2. spud

    spud Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.07   #2
    also j/p-bass steht für jazz bzw. precision (zumindest würde ich davon ausgehen)
    die idee mit dem anspielen von (vllt auch teureren bässen) find ich eigentlich gut, da die bespielbarkeit v.a. wenn man bei den jazz/preci formen bleiben will ja die selbe ist bzw. zumindest ähnlich.

    also ich spiel jetzt seit knapp 3 jahren und hab mir damals nen gebrauchten mex-jazzbass gekauft, und bin eigentlich vollends zufrieden. spiel in der band auch leicht hardrock angehauchte sachen (schwer erklärbar...) und komm damit gut zurecht. die liegen preislich zwar bei ca. 500-600 euro aber vllt kommt man an was günstigeres ran (nen gebrauchten etc.)

    ne andere möglichkeit wäre (wenn er bei den fender-formen etc. bleiben will) natürlich auch squier (kleines hörbeispiel hier ausm forum, fand ich persönlich echt gut was da bei rumkommt https://www.musiker-board.de/vb/bass/206538-squier-vintage-modified-jazz-bass-soundsample.html). die liegen preislich so bei etwa 300 euro (zumindest die, die ich gerade bei thomann finden konnte)

    der unterschied zwischen nem jazz und nem precision liegt halt in der korpusform, der pu bestückung und der halsform, eben geschmackssache (sollte kein problem sein mal beides anzuspielen, auch bei schlecht sortierten geschäften wie in ulm (ihr armen armen ulmer, in ulm und um ulm und um ulm herum keine guten musikläden? :D)) (ok, der unterschied zwischen 2 bässen liegt immer in diesen kriterien + holz, aber wenn man sich die formen mal anguckt..., precis hab zb einen wuchtigeren hals, die von squier häufig nur diesen -_ pu, währen jazzbässe über 2 singlecoils verfügen)
    muss dein bassist (wenn er nich will droh ihm mit kastration oder sonstwas, er muss wollen, soll ja sein neuer bass werden ;) ) halt mal ausprobieren was ihm da soundtechnisch und von der bespielbarkeit am besten liegt.
    (ich fang jetz nicht an, den sound beider bässe zu beschreiben (könnt ich auch gar nicht da ich noch nicht wirklich viele precis gespielt habe...)also: anspielen!!)

    weil du warwick erwähnt hast: in der preisklasse würden halt die rockbässe in frage kommen, der bassist der immer vor mir bei meinem lehrer dran ist spielt einen (frag mich nicht welchen genau) und ich muss sagen der sound is schon sehr geil, is was ich von ihm gehört hab auch verarbeitungstechnisch einwandfrei, gutes instrument. (auch wenn der service von rockbass bisweilen ein wenig schwächelt, aber gut hab ich auch nur gelesen)
    preislich kommste bei rockbass auch mit 400-500 euro davon, liegt also vllt auch am ehesten in der preisklasse die euer bassist angepeilt hat. außerdem sind die dinger aktiv, was eben auch noch mal ne sache für sich ist (genaue soundunterschiede kann und will ich nicht beschreiben, tu mich eben schwer nen sound in worte zu fassen, aber ausprobieren, aktive bässe sind imho ne feine sache :) )

    bezüglich der vielseitigkeit der einzelnen instrumente kann ich dir nur sagen, dass ich mit dem mexiko jazzbass ganz gut zurecht komme, ich denke der precision sollte bei eurer musikrichtung auch ganz gut ins bild passen, lediglich beim rockbass weiss ich zuwenig über die vielseitigkeit als das ich mir da eine aussage erlauben würde.

    so hier noch ein paar links zu den angesprochenen bässen, hoffe ich konnte dir weiterhelfen

    spud

    https://www.thomann.de/de/fender_mexjazzbl.htm
    https://www.thomann.de/de/fender_mexp_black.htm
    https://www.thomann.de/de/fender_deluxe_pbass_special_mn_bk.htm
    https://www.thomann.de/de/warwick_rockbass_corvette_basic4a_bls.htm
     
  3. affenmann

    affenmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #3
    hiho wenn es klassisch sein soll hol dir doch nen fame-stingray
    http://www.musicstore.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/MusicStore-MusicStoreShop-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetail-Start;pgid=TOZgS6SfaObm0000000000000000hPEQiD7j?CatalogVideo=&ProductUUID=dNTVqHzmhycAAAET_Es9M2Ms&CatalogCategoryID=.YzVqHzmXqUAAAERRJsvKPl9&JumpTo=OfferList

    liegt zwar leicht über deinem preislimit aber die paar euros lohnen sich langfristig
    ich ziehe den fame jedem squier-preci vor, obwohl man auch grade über den modified nichts schlechtes hört
    am ende heisst es eh antesten
    leider wohnt ihr ja nicht im kölner raum, fame ist die hausmarke des musicstores in köln und so auch nur da zu haben
    ihr könnt euch den auch versandkostenfrei zuschicken lassen und wenn er euch nicht gefällt geht er einfach wieder zurrück :great:
     
  4. jfinoos

    jfinoos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #4
    Ja, dass problem bei nem Jazz Bass für 400 Euro:Das ist genau der Bereich in dem es nichts gibt. Die Squier gehen bis 300 und dann ab 500 kommen die Mex-Bässe.
    Ich hatte allerdings keine gute erfahrung mit den mex-bässen, sind nicht gut zu bespielen.
    Ma was anderes: Musicman Bässe, wenn die deinem Bassisten gefallen, dann gibts da OLP als Marke, die klingen eigentlich auch ganz cool.
    Die kosten so ungefähr 340 Euro bei Thomann
    Guckst du hier
    Sonst halt Squier Standard Jazz Bass (aber unbedingt anspielen, bei den squiern erwischt man leicht nen schlechten bass)
     
  5. IcePrincess

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    Erstellt: 02.08.07   #5
    Da Du die Marke ansprichst: Warum nicht von Yamaha was aus der BB-Serie antesten? Die sind nicht "klein". Mir sind sie - so gut die Bespielbarkeit ist - zu klobig. Gerade in der Einsteiger- und Mittelklasse bietet Yamaha viel für's Geld mit sehr geringen Serienstreuungen.

    Der zum Bleistift: http://www.musik-service.de/Bassgitarre-Yamaha-BB-414-Bass-Guitar-prx395750276de.aspx in passiv
    oder der: http://www.musik-service.de/Bassgitarre-Yamaha-BB-614-Bass-Guitar-prx395750277de.aspx in aktiv

    Mein Favorit wäre allerdings der Aktive, der gibt doch noch etwas mehr Druck mit.
     
  6. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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  7. bullschmitt

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    Erstellt: 02.08.07   #7
    2 doofe EIN gedanke :o

    Edit: Also ich weiss, dass wir erschreckend ähnlich denken :p
     
  8. THX

    THX Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #8
    So, vielen Dank erst mal. Werde mal mit ihm sprechen und ihm ein paar Vorschläge machen.

    Noch ein Gebiet auf welchem ich mich überhaupt nicht auskenne - aktive elektronik.
    wo liegt der unterschied? was genau bewirkt eine aktive elektronik?
     
  9. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.08.07   #9
    Die aktive Elektronik kann aktiv Frequenzen verstärken und wegnehmen und damit den Grundsound des Basses stärker verändern. Bei meinem RBX374 hört man es sehr deutlich wenn ich mit dem EQ rumspiele und mir Bässe reindrehe oder die Höhen raus.
    Beim passiven Bass bleibt Dir nur die Höhenblende um den Sound anzupassen. Ich finde, dass die Höhenblende an meinem Fernandes lange nicht so viel am Ton ändert.
     
  10. HomerS

    HomerS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #10
    Is doch egal, wenn man das Budget nicht 100% ausschöpft. Ich habe damals auch nur 50% meines max. Budget für meinen G&L genutzt (und er war trotzdem der Beste für mich). Außerdem kommt noch Zubehör in Form von Koffer/Bag, Gurt, etc. dazu.

    Wenn ich eure Musikrichtung höre muss ich sofort an einen Precision denken. Außerdem sind die mit nur 2 Reglern perfekt für faule Bassisten. Mein Vorschlag deshalb: Squier Modified blabla...
     
  11. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #11
    Ich nehm dazu immer die Finger. :)

    Gruesse, Pablo
     
  12. bullschmitt

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    Um an der Höhenblende zu drehen :D
     
  13. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.07   #13
    Genau. *g*

    Gruesse, Pablo
     
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